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#46
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| Also rätst du, Iaido oder Kendotraining? Ich trainiere mit einem Freund, das klappt eigentlich ganz gut, denk ich jedenfalls ![]() |
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#47
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| Zitat:
sehr coole Idee ![]()
__________________ Basic Knife Defense Start der Ausbildungs- und Seminarreihe am 31.01.2009 |
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#48
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| Moin, ich habe mir mal den gesamten Thread durchgelesen, und würde dazu gerne folgendes sagen: 1. Die Leute, die darauf hinweisen dass auf hunderten Schlachtfeldern (übrigens nicht nur in Japan) Klingen aus Stahl und nicht aus Holz eingesetzt wurden, haben ein Argument wie es besser nicht sein könnte für die Stahlklinge. 2. Musashi ist ein absoluter Ausnahmefall, wobei man Fakten kaum noch von Fiktion unterscheiden kann und es sich deswegen kaum lohnt damit zu argumentieren, dass er Schwertkämpfer mit dem Holzschwert besiegt hat. 3. Grundsätzlich will ich anmerken dass nicht "jeder Idiot" mit einem scharfen Schwert jmd. anderem einen Arm o.ä. abhacken kann - dazu gehört eine ausgefeilte Technik und jahrelange Übung, sonst kann es leicht passieren dass man "Stecken" bleibt (Die Folgen kann man sich denken, dazu möchte ich nur anmerken dass man mit dem Katana nicht "hackt" sondern schneidet...) 4. Es gibt im Internet viele Seiten wo man sich "Tameshigiri" (Schnitttests) ansehen kann, und was da alles durchschnitten wird (Bambus ist alles andere als weich). Ich denke die meisten Bokken werden dem nicht viel entgegen setzen können (womit wir wieder bei Punkt 1 wären). 5. Vielleicht sollte man die Frage anders formulieren, etwa so: Warum benutzen wir (nicht persönlich nehmen) Waffen aus Stahl, obwohl sie schwerer (und damit automatisch langsamer?) sind als Holzwaffen. Ich hoffe ich konnte ein paar Denkanstöße gewinnen. Ich habe btw schon Kendo gemacht, bleibe aber beim Iaido. |
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#49
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| Daumen hoch für die ausführliche Zusamenfassung. |
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ich würde mal schauen was es für Möglichkeiten gibt. Gumdo ist auch eine Möglichkeit. Oder europäisches Schwertfechten.
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#54
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| Eine Frage: Wenn das Bocken dem Katana überlegen ist, wieso sind früher die leute nicht mit Holzschwerten in den Krieg gezogen? Ok, man muss dazu sagen, dass die damlas Rüstungen an hatten. Daher war die europäsch aus dem spät Mittelalter ja letztlich auch waffentechnisch überlegen. Wenn man jedoch zwei ungerüstete Kämpfer betrachtet, mag das stimmen. Aber die meisten Kampfsportarten, die ein Katana oder Bocken im training benutzen haben doch immer einen kleinen historischen Bezug. Ok, schlagt mich, wenn ich Blödsinn erzählt habe, sagt mir aber bitte wieso ^^. Cu, iuiz |
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#55
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| Ich denke der Kämpfer mit dem Bokken hat deutlich weniger Möglichkeiten für effektive Treffer. Während jeder Schnitt mit dem Katana mehr oder weniger gefährlich ist werden viele Treffer mit dem Bokken das Ziel relativ unbeeindruckt lassen. Auch sind Stiche mit dem Bokken zwar durchaus schmerzhaft, aber selbst ein kurzer, schneller Stich mit dem Katana dürfte in vielen Fällen fatal sein. Der Katana Träger dürfte eine weitaus größere Anzahl an sinnvollen Techniken/Treffern haben. Der eher geringe Gewichtsunterschied macht so viel nicht aus imo, die fehlende (bzw unbrauchbare) Tsuba allerdings dürfte dem Bokken Benutzer Kopfschmerzen bereiten. Und ich denke das ein satter Hieb mit dem vorderen Ende der Klinge selbst einem Hartholz Bokken den Garaus machen dürfte... Deutlich überlegen würde ich aber keine der beiden Waffen sehen, zumindest nicht in einem "Duell" von Ungepanzerten. |
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#56
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| Das Argument der Bokken sei leichter und damit schneller mag von der physikalischen Seite her stimmen. Aber das Problem ist, dass man um mit dem Bokken wirklich Schaden anrichten will (z.B. Knochen brechen) man recht viel kraft in den Schlag setzen muss. Trifft man mit dem Katana allerdings richtig ist nicht wirklich nötig viel Kraft im Schlag zu haben da es eben schneidet (ich meine jetzt nicht die "Experten" die mit einem solchen Schwert eher hacken) Das heißt letztendlich sind Bokken und Katana etwa gleichschnell wenn das Katana nicht sogar etwas schneller ist. |
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#57
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| Wundere mich gerade, dass scheinbar schon Bronzeschwerter einem Stock überlegen waren ...
__________________ Your chances are slim to none ... and Slim has left town. |
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#58
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| Hi, ich würde schon eine fehlende Parierscheibe/Tsuba als Totschlagargument sehen. Wenn ich wild drauflos hauhen will, steht es mit im übrigen auch frei meine SAYA/Schwertscheide zu benutzen. Auch ist ein Katana durchaus einhändig zu führen, was es mir erlaubt mit der linken nach einem parierten Schlag in die "Klinge" des Holzschwertes zu greifen. Ich würde das höhere Gewicht auch nicht nur als Nachteil sehen, da es bedeutend härtere "Schläge" (i=m*a) erlaubt, welche mit dem Bokken eher schwer zu parieren sein dürften. Allerdigs ist ein Katana nicht gerade einfach effizient zu führen, gerade harte Schläge/Schnitte sind nicht so einfach. Bei schlechter Technik riskiert man in der Tat, dass einem das Katana einfach aus der Hand geschlagen wird, man blind in die Klinge des Gegners rennt etc... Für Anfänger (oder auf engem Raum) dürfte ein Wakizashi wahrscheinlich deutlich besser sein. Einen Knüppel kann letztendlich jeder führen, nicht zuletzt da er "schnell" ist. Daher ein Fehler läßt sich mit einer leichten Waffen viel leichter korrigieren. Allerdings braucht es deutlich mehr Kraft um jemandem mit einem Bokken zu verletzen, was die Waffe im Angriff im Vergleich zu einem guten Kämpfer mit Stahl imho eher deutlich langsamer macht. So reicht bei einem Katana sicherlich eine Beschleunigung über 10cm um schwere Verletzungen zu erzeugen. |
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#59
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| Wer glaubt mit einem Stock per se besser drann zu sein als mit einer gleichlangen Klinge, der kann sich ja mal mit einem Partner und 2 bokken die Kante geben. Meinetwegen mit Helm. Dann kann ja jeder für sich entscheiden, ob er das auch noch machen will, wenn der Gegenüber ein Katana o. ä. statt des Bokkens führt. So long Boozer |
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