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#136
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| Schön, daß die Diskussion hier wieder relativ sachlich läuft - und auch eine ganze Menge konkreter Quellenangaben gemacht wurden. ![]() Vielen Dank dafür! Ist es auch möglich, auf die folgenden drei sachlichen Fragen jeweils eine ebenso sachliche Antwort bzw. - falls möglich - auch eine nachprüfbare Quellenangabe zu erhalten? Damit verbunden direkt eine ergänzende Frage, um das noch besser zeitlich einordnen zu können: Wann genau ist denn die 1. Auflage erschienen? Und wann genau hatte Frank Thiele sie geschrieben? Läßt sich das noch rekonstruieren? (z.B. durch eine Rückfrage beim Autor...? )Schöne Grüße, budonorekishi |
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#137
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| Falls es noch jemand sucht: Man findet es recht schnell unter "Kims-nc-Kata" in Gießen. Solche Sachen passieren, wenn man aus verblichenen Zettelkatalogen abschreibt. Die Broschüre ist also wirkich schon recht alt.Übrigens kann ich die Lehrgänge von Tom auch empfehlen. Man nimmt wirklich jede Menge Anwendbares mit. Ich bin jedesmal wieder erstaunt und habe daher sowohl einen meiner Trainer wie auch junge Wettkämpfer zu den Lehrgängen mitgenommen (ich bin selbst ein unwissender, aber wissbegieriger Anfänger, 4. Kyu DJB), die auch einiges mit nach Hause genommen haben (dieser weite Eingang ist einfach soooo schön, Tom *hach*). |
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#138
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| Eine Menge Fragen ... ... und ich bin NICHT allwissend (und habe das auch nie behauptet). Also: Frank Thiele trat die Rechte an besagter Broschüre an den Verlag ab - ein unkluger Schritt, wie er nicht müde wird zu betonen. Daher gelang es ihm auch viele Jahre später nicht (als er schon längst ein Jûdô trainierte, welches eben nicht beschränkt war auf die Erfordernisse des Sports), inhaltlich etwas an dieser Broschüre zu ändern, und dies, obwohl er wirklich alles versucht hat ... @judokanrw: Lieber Udo, ich habe Kanos Zitate (einige wenige, es gibt diesbezüglich noch viel mehr) zum Thema "Atemi" doch hier eingestellt. Lies bitte noch einmal folgende Passage: Zitat:
"... on a daily basis" - klingt das für dich nach einem zu vernachlässigenden "Randbereich" des Jûdô?? Und bitte - es geht darum, WAS DORT STEHT, und nicht um die beliebte Exegese, die das Geschriebene mit dem Sportjudo, so wie es heute ist, in Einklang bringen soll. So, und damit es jetzt nicht heißt, Kano habe ja "nur gesagt, daß man das Ausweichen üben soll, nicht aber das Schlagen selbst": Noch einmal jene Passage, die diesbezüglich doch wohl klarstellt, was Kano meint. Zitat:
Dort steht, was dort steht, auch wenn dir, lieber Udo, das nicht so recht gefallen wird. Kano hat es so gesagt - Ende der Diskussion. Jedenfalls für mich. Wer natürlich meint, Jûdô habe sich "... über Kano hinaus entwickelt ...", der darf getrost eigene Interpretationen an die Stelle von Kanos Worten setzen. Man kann bei Kano übrigens nachlesen, daß das Training zu etwa 30 Prozent aus dem Üben der Kata bestehen soll und zu etwa 60 Prozent aus Randori. Der Rest soll genutzt werden für Mondo und Vorträge. DAS ist auch Kanos generelle Einteilung des Jûdô. Von Wettkampf (Shiai) steht da nichts. Wettkampf war für Kano (lest es nach!) nur eine Sonderform des Randori, und nicht einmal die wichtigste. Das zu bestreiten hat wenig Sinn. Zitat:
Sie haben allerdings auch NICHT jenen geringen Stellenwert, denen du ihnen zumessen möchtest. Ich gehe davon aus (und unsere Debatten der Vergangenheit haben das bewiesen), daß du ausschließlich vom Standpunkt eines Sportjudoka aus urteilst. Das aber führt dazu, daß du die hier angesprochenen Dinge anders bewertest als ich. Das ist dein gutes Recht. ABER: ich messe das, was auf der Matte passiert, an dem, was Kano darüber schrieb. (An WEM bitte sollte man das auch sonst messen?) Und Kanos Texte sind eindeutig. In ihnen steht, was dort steht - und es ist nicht sinnvoll, Kanos Texte jetzt irgendwie so auslegen zu wollen, daß am Ende herauskommt, daß das Sportjudo genau das ist, was Kano wollte ... Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Und noch etwas: wir befassen uns seit Jahren mit Kuatsu, und das sehr erfolgreich. genauso übrigens wie mit dem, was man allgemein "Körperarbeit" nennt - z.B. mit der Feldenkrais-Methode, die M. Feldekrais nach eigenem Bekunden (mal nachlesen in "Feldenkrais im Überblick" von Russell, dort das Kapitel "Moshe und Jûdô") aus dem Jûdô extrahierte. Jûdô als "Martial Art", die auch ein hervorragendes pädagogisches System und ein gesundheitssystem ist - eifach großartig, was Kano da auf die Beine gestellt hat. Und was deinen Hinweis auf die "zur Verfügung stehenden Medien" angeht, so erliegst du einem Zirkelschluß. Weil es in den allermeisten Büchern - wenn überhaupt - nur am Rande erwähnt wird, ist es also ein "Randgebiet"? Eine in sich nicht schlüssige Logik. Sieh dir mal die entsprechenden Veröffentlichungen an. Die dort vermittelten Lehrinhalte reichen fast nie über das hinaus, was bis zum 1. Dan vorausgesetzt werden kann. Also nichts als Grundschule ... Lies, was Yokoyama Sakujiro bereits 1915 in "Jûdô Kyohan" dazu schreibt. Er veröffentlichte dieses Buch zu Kanos Lebzeiten und mit dessen Billigung ... Und vor allem: lies noch einmal, was Kano selbst dazu schrieb. Deine vorstehend gemachte Bemerkung läßt vermuten, daß du die entsprechenden Beiträge nur überflogen zu haben scheinst. Jûdô ist - zumindest für mich - das, was Kano Jigoro vorgab. Und da er nun einmal vorgab, Atemi-Waza "on a daily basis" zu üben ... Wenn du das anders halten möchtest, kannst du das gern tun. Dann allerdings begibst du dich in direkten Widerspruch zu Kanos Worten ... und daran ist NICHT zu deuteln. @budonorekishi: Die Urkunde für das Menkyo Kaiden in der Tenshin Shinyo Ryû kann man, soweit mir bekannt, im Museum des Kodôkan betrachten (ich kann mich auch irren, es kann sich auch um das Museum der Stadt Tokio handeln, ich muß mich da noch einmal genauer erkundigen). Zur Kitô Ryû: Zitat:
Ich hoffe, daß deine Frage damit beantwortet ist. Eine Bemerkung dazu noch: auch im Jûdô gab es die Tradition des "Kuden", der AUSSCHLIESSLICH mündlich weitergegebenen Lehrinhalte. Dies berichtet Taizo Sone. Auch Watanabe (in Gesprächen mit Frank Thiele) sowie Tokio Hirano (letzterer nicht nur Frank Thiele gegenüber) erwähnen diese Tradition. So, das erstmal dazu. Tom Geändert von tom herold (23-01-2009 um 16:40 Uhr). |
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#139
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| Zitat:
Wer - bzw. von wem habt ihr Kuatsu vermittelt bekommen, bzw. wen könnte man heutzutage als Lehrer für ein Seminar bekommen.... |
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#140
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| @ Tom herold Stimmt ich hatte wirklich mit noch keinem Gegner zu tun der Mich in Schalg Tritt,Wurf und Boden überall kompleet überfordert hätte. Ich habe lediglich ausgesagt das Judo (meines Wissens) nicht Primär auf Schlagen und Treten ausgelegt ist wenn ich also einen Judoka der noch Profiboxer ist vor mir hab ist die Situation anders. |
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#141
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| ... und noch etwas zu den Wettkämpfen, die ja angeblich das "Ziel" des Jûdô sein sollen ... Zitat:
"... as a means of helping to stimulate a greater interest in judo training ..." Es ist also anders, als immer behauptet wird: die Wettkämpfe dienten zu Kanos Zeiten dazu, Schwächen im Training aufzuzeigen und die Jûdôka anzuspornen, fleißiger zu trainieren. Das ist doch aber etwas anderes als wenn man trainiert, um an Wettkämpfen teilzunehmen! Und ich wiederhole gern noch einmal jene Passage, die man sich als Jûdôka besonders zu Herzen nehmen sollte: Zitat:
Das wäre sehr schade ... Ansonsten bedanke ich mich fpür die zahlreichen emails und PN zu diesem Thema. Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: ich habe nicht die Absicht, mich auf eine Debatte darüber einzulassen, ob Kano möglicherweise nicht doch etwas ganz anderes gemeint haben könnte als das, was in seinen Texten steht. Ich persönlich finde, daß Kanos Aussagen eindeutig sind. Ich finde ebenso, daß sie eine Richtschnur des Handelns für jeden Jûdôka vorgeben. Tom |
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#142
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| Zitat:
Aber nun weiß ich ja, was du sagen bzw. anmerken wolltest - und du hast recht. Zum Kuatsu kann ich dir im Augenblick keinen Lehrer empfehlen. ich selbst lerne noch, möchte mich da also nicht als Lehrer bezeichnen. Zu den Atemi und deren Anwendung (Grundlagen) kann ich Yamamoto Sensei empfehlen, der sich gerade in Deutschland aufhält (und nebenbei auch Schwertlehrer ist). Tom |
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#143
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__________________ http://www.youtube.com/watch?v=jaq72-rAqJU |
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#144
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| Zitat:
Es ist nicht nötig, als traditioneller Jûdôka auch noch Profiboxer sein zu müssen. Wie Kano schrieb, besteht die "1. Ebene" des Jûdô aus dem Erlernen dessen, was er "defense against attack" nennt. Zitat:
Das hat mit sportlichem Wettkampf überhaupt nichts zu tun! Kano schreibt außerdem, daß diese "1. Ebene" das Fundament des gesamten Jûdô ist. Diese "drei Ebenen" oder "drei Aspekte" stehen laut Kano gleichberechtigt nebeneinander. "I urge all practitioners of judo to recognize that it consists of these three levels and to undergo their training witout undue emphasis of one aspect over another." (ebenda) Um es nochmal kurz anzureißen: die "1. Ebene" ist das Erlernen dessen, was Kano "defense against attack" nennt (und was mit Sport nichts zu tun hat). Die "2. Ebene" ist das, was Kano "self-perfection of body and mind" nennt, und die "3. Ebene" ist das, was Kano "Embetterment of society" nennt. Wie kann man die 2. oder gar die 3. Ebene erreichen (und das MUSS man, laut Kano!), wenn man bereits die 1. Ebene (defense against attack) nicht erreicht? Und damit hat sich auch die Frage beantwortet, ob Jûdô eine Kampfkunst oder ein Sport ist. Kano lesen ...! Tom |
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#145
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| Wäre das die Antwort - auf gute Lehrer aus Japan, die beim NWJV zu Gast sind: NWDK Nordrheinwestfaelisches Dankollegium e.V. - Shiro Yamamoto Sensei beim JC Bushido Westerholt NWDK Nordrheinwestfaelisches Dankollegium e.V. - Suchen Er hat hier in den letzten Jahren viele Lehrgänge abgehalten. Das ist doch auch ein gutes Zeichen, dass es "mittelerweile" auch mehr als Wettkampf, bzw. eine Rückbesinnung auf weiter Werte des Judo gibt. Zitat:
http://www.taekwondo-schwerte.de/02T...er/GW15-01.htm der auch bei meinem Lehrmeister Anton Greven die ersten Schritte im Kuatsu unternommen hat und in den nächsten Wochen in Hamburg ein Siminar hat. Für Namen weiterer Lehrer wäre ich dankbar. Geändert von judoka_nrw (23-01-2009 um 21:08 Uhr). |
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#146
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| Zum Thema "Atemi-Waza" möchte ich Yokoyama Sakujiro zitieren. Sakujiro war einer der vier "Shitenno" Kanos, also einer seiner vier engsten Schüler. Lesen wir, was er über die Atemi-Waza des Jûdô schreibt: Zitat:
Yokoyama fährt fort: Zitat:
Zitat:
Ich denke, daß damit geklärt ist, WARUM Atemi-Waza nicht von Beginn an vermittelt werden. Erst laufen lernen, ehe man zu rennen beginnt .... Yokoyama begründet das so: Zitat:
Das klingt doch sehr viel anders als das, was man aus heutigen Jûdô-Büchern kennt, oder? Zitat:
Kleiner Hinweis: wer Yokoyamas Ausführungen gründlich liest, wird wissen, daß "develop the muscles" nicht identisch ist mit "Krafttraining" im heutigen Sinne. Es geht, wie man auch bei Kano nachlesen kann, um eine "gleichmäßig entwickelte, funktionale Muskulatur". Yokoyama fährt (auf die Anfänger bezogen) fort: Zitat:
So. Yokoyama veröffentlichte dies 1915, mit Erlaubnis Kanos. Wäre es nun nicht ganz natürlich, sich (endlich) wieder auch diesem Lehrgebiet des Jûdô zuzuwenden?? Tom |
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#147
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| Ganz kurz noch dies: Zitat:
Ich denke, das erklärt einiges ... Tom |
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#148
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| Ich habe auch in "Judo Kyohan" nachgeschlagen, habe in meiner (nachgedruckten) Ausgabe von 2003 den angegebenen Text auf S. 173 gefunden. Meine Ausgabe hat auch insgesamt nur 175 Seiten. Das heißt, Yokoyama hat dem wichtigen Kapitel "Atemi" nur ganze drei Seiten gewidmet, wovon eine Seite eine Zeichnung mit den empfindlichen Körperstellen, eine Seite Beschreibung der Atemiwaza ist (7 verschiedene Atemi: Uto, Jinchu, Kasumi, Suigetsu, Denko und Tsukiage, Myoyo, Tsurigane) und nur eine Seite mit den Zitaten, die weiter oben für die Bedeutung der Atemi aufgeführt wurden. Hat man in der Neuauflage die knapp 100 Seiten, die bei mir fehlen, über Atemi herausgenommen? Ähnliche Bemerkungen sind ja offensichtlich nicht weit hergeholt... Denn weiter vorne findet man von Seite 65 bis Seite 148 Beschreibungen der verschiedenen Nage-waza, also 84 Seiten. Von Seite 149 bis Seite 172 (23 Seiten) werden Katame-waza erläutert. Und nur 3 Seiten für die wichtigen Atemi-waza? Fehlen bei da doch die entscheidenden Seiten? Allerdings werden bei der Vorstellung der "Names of Tricks & Their Classifikation" in Chapter 5 auf den 3 Seiten auch nur 5 Zeilen (25.) auf die Atemi-waza verwendet, werden sich Yokoyama/Oshima auf den restlichen 2 8/10 Seiten über (23.) Classifikation of Nagewaza und (24.) Names of Katamewaza auslassen. Entweder sind in meiner Neuauflage des Buches von Yokoyama/Oshima von 1915 wesentliche Teile bösartig weggelassen worden oder aber ich kann die Wichtigkeit, die in den vorhergehenden Beiträgen den Atemi-waza für das Verständnis des Judo gegeben wird, nicht richtig nachvollziehen. Wenn Yokoyama als einer der wichtigsten Schüler Kanos - so wurde er ja dargestellt als Kodokan Shi-tenno (einer der vier Himmelkönige des Kodokan) -den Atemiwaza in seinem von Kano geförderten Buch so wenig Aufmerksamkeit und Seitenzahl zuspricht, dann scheint es mir, als ob Kano und seine Schüler den Wurftechniken ganz besonders viel Bedeutung gegeben hätten, den Katame-waza schon deutlich weniger und die Atemi-waza nur als ein unbedeutendes Randgebiet des Judo angesehen hätten. Aber vielleicht ist mein Eindruck nach sorgfältigem Studium des Buches von Yokoyama und Oshima von 1915 ja auch völlig falsch, weil meine Quelle beim Neudruck durch Weglassen wichtiger Informationen zu den Atemi-waza verändert wurde. Wer weiß? MOTs |
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#149
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| Na ja, es gibt im Netz auch einen 9-teiligen Mitschnitt zur 12. Internationalen Judo-Sommerschule aus dem Jahre 1966 in den Niederlanden. Stargast: Tokyo Hirano. Und was sieht man dort: Würfe, Würfe, Würfe und nochmals Würfe. Das aber in begeisternder Spitzenqualität! Ansonsten noch ein bisschen 08/15-Bodenprogramm. Ein bisschen Aufwärmen und andere Belanglosigkeiten. Und Atemi, SV, Anwendungen ohne Gi ... ? Fehlanzeige. Ich konnte bisher auch sonst kein derartiges Material finden. Nicht zu Kano, nicht zu Mifune, nicht zu Kimura oder sonst wem. Alle zeigen fast ausschließlich Würfe. Sieht tatsächlich alles aus wie ... tja, wie Judo eben. Wenn anderes wirklich einen hohen bzw. nenneswerten Stellenwert gehabt hätte, müsste sich doch eigentlich auch was anderes finden lassen. Vielleicht war aber das umfassende Judo halt doch eher ein (noch) nicht gelebtes Ideal Kanos, das es in der gewünschten Form in der Realität dann aber nie gegeben hat. Hat es nachweislich eigentlich überhaupt je ein wirklich umfassendes KK-System gegeben, oder hatte nicht jedes seine Schwerpunkte, wie auch der einzelne Krieger seine Schwerpunkte hat, wenn nicht gar haben muss(te)? Die Samurai waren meines Wissens ja auch nicht die Allrounder: Sie waren doch zuallererst einmal Schwert-Spezialisten ... Gruß Freier Geist
__________________ 我愛廣府話 |
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#150
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| Zitat:
Zitat:
Wobei Kano den Bereich Mondo und Vorträge sehr ausgiebig gepflegt hat. Geändert von judoka_nrw (26-01-2009 um 20:33 Uhr). |
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