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#151
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| Braucht man viel mehr als Kata und Randori, um Atemi zu üben? |
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#152
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| noch was zum thema atemi, der verfasser trainiert (u.a.) judo seit 1959 ... No BS Martial Arts - View Single Post - First Clue...: Zitat:
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#153
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| Nur seltsam, dass es in einer der ältesten Filmaufnahmen, anlässlich einer Judo Vorführung vor dem japanischen Kaiser im Jahre 1910 von keinem der Randoripaare, weder Mifune, Nagaoka, Yokohama, Yamashita und Izuka Atemi angewendet wird. Neben diesen Randori, Demonstation der verschiedenen Kata, den traditionellen Verteidigungstechniken wird auch kurz Atemi erwähnt. Nur definitiv nicht im Randori. Insoweit bleibt es jedem überlassen, es nach seiner eigenen Einschätzung von Wichtigkeit zu üben. Es ist nun einmal ein Bestandteil des Judo - aber auch eine Notwendigkeit ?? Wenn Kano ihm kaum noch Bedeutung beigemessen hat. Klar wird in Aussagen Kanos in den letzten Jahren viel hinein interpretiert. Zum Glück erscheint ja in den nächsten Monaten eine direkt mit dem Kodokan abgesprochene und gegen gelesene Übersetzung vieler Schriften Kanos - und zwar direkt aus dem Japanischen in die Deutsche Sprache. Da dürften dann ja nicht mehr so viele Übersetzungsfehler bzw. Falschinterpretationen auftauchen, wie bei den bisher nur in Auszügen bekannten Schriften, die andere in ihre Bücher einbrachten. Man kann nämlich mit stückweisen Auszügen vieles so lesen und deuten, wie man es möchte. Erst der Rest des Textes bringt oft die tatsächliche Meinung rüber. Nicht zuletzt wird auch die Übersetzung der Daigo Bücher aus dem Japanischen ins Deutsche auch nicht mehr so ganz lange auf sich warten lassen. |
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#154
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| Zitat:
die obigen herrschaften konnten also schlecht zeigen, was es noch gar nicht gab (und im offiziellen judo immer noch nicht gibt ...).
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#155
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| Ich nehme mal an, mit offiziell meinst du die verbreitete Version des olympischen Judo!?
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#156
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(geile antwort, ich weiß ) - denn wie gesagt, auch im "original kano judo" kam es nie dazu, das atemi sicher derartig ins randori integriert wurden bzw. werden konnten, wie kano sich das vorstellte ... also nicht offiziell, von kano selbst, der verstarb halt vorher.
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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#157
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| Zitat:
)
__________________ Is was, Doc? |
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#158
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| denke auch, selbst wenn einer der 4 mal die woche judo auf wettkampfniveau trainiert einmal die woche ins boxen geht und nur schön locker grades schlagen lernt und ein wenig sparring macht ist er allraound fähig. wenn er dann auch noch 1-2 mal die woche ne halbe stunde smw trainiert mit engagierten partnern die sich auch mal ne lehr dvd reinziehen gehts ruck zuck vorwärts.
__________________ My Year 2011 http://www.youtube.com/watch?v=JYIrJ78Fpik&noredirect=1 in Jungle BJJ Praha |
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#159
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| also ich bin der meinung judo ist allround fähig... ich mache selber judo seit ca. 8 jahren und mache es jetzt seit 2 jahren 3-4 mal die woche... ich war zwar noch nie in eine schlägerei verwickelt aber ich kann mir gut vorstellen wenn da einer auf ein zu kommt und ein rum schubs oder schlagen will dann kann man ganz leicht entweder ausweichen und ihn dann packen oder blocken und ihn packen und dann zu boden werfen(da gibts entliche würfe die man effektiv auf der straße einsetzten könnte)... die polizei benutzt auch wurftechniken aus dem judo um den gegner zu boden zu werfen und dann gibt es unzählige bodentechniken aus dem judo wie würger, hebel haltetechniken um ihn auf dem boden zu fixieren... |
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#160
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| @Udo: Du erklärst in Bezug auf Atemi: Zitat:
Sollten wir uns stattdessen nicht besser an das halten, was Kano selbst diesbezüglich schreibt (statt an deine unbelegbaren Interpretationen)??? Extra für dich also eine Wiederholung des bereits hier eingestellten Zitats: Zitat:
NOCHMAL: "... on a DAILY basis ..." Wie wäre es denn, das endlich mal zur Kenntnis zu nehmen, statt darüber zu spekulieren, was vielleicht möglicherweise oder auch nicht ...? @Mr. Fister: Zitat:
Man lese (ich stelle die Passage auch gern nochmal als Zitat hier ins Forum), was Kano bspw. über die Möglichkeiten des Randori schrieb ... (siehe weiter unten). Ich erlaube mir zuvor, aus einem Vortrag zu zitieren, den Kano im Jahre 1889 hielt. Nachzulesen ist der Text in Niehaus "Leben und Werk Kano Jigoros" " 2003, S. 270ff. Kano erläutert darin, was sein Jûdô ausmacht. Das ist der Inalt des entsprechenden Vortrags, und da abzustreiten ist sinnlos. Kano beschreibt und demonstriert erst Wurftechniken, dann Bodenarbeit, und fährt dann fort: Zitat:
Und nun kommt jene Passage, die endgültig Klarheit darüber schaffen dürfte, daß Atemi-waza sehr wohl Bestandteil des Randori waren (wenngleich wohl schon damals nicht in jedem Dôjô - bedauerlich ...). Laßt euch bitte nicht von den ersten Worten verwirren, sondern lest SORGFÄLTIG, was Kano schreibt. Und denkt bitte daran, daß er die Trainingsmethoden des Jûdô beschreibt!! Zitat:
So, und nun dürfte doch wohl klar sein, daß es nach Kanos eigenen Worten im Randori auch möglich war, zu treten und zu schlagen. Und bitte: nur, weil "noch nie" jemand "alte Filmaufnahmen" gesehen hat, auf denen diese art des Randori festgehalten wurde, heißt das nicht, daß es diese Art des Randori nicht gegeben hätte. Ich zitiere weiter aus besagtem Vortrag Kanos: Zitat:
Also bitte ...! Es wäre wünschenswert, wenn Kanos Worte endlich mehr Beachtung fänden. Geändert von tom herold (27-01-2009 um 14:02 Uhr). |
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#161
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| Udo schrieb: Zitat:
Kano gibt vor, was wie warum zu üben sei. Willst du ihm da widersprechen? Was du sagst, bedeutet eine klare Abkehr von Kanos Vorgaben. Für dich mag das akzeptabel sein - für mich ist es das nicht. Und WENN man sich schon auf den Gründer beruft, dann MUSS man ihm aber auch folgen - oder der Sache einen anderen Namen geben. Und noch etwas: ich habe hier bereits als Zitat eingestellt, wie Kano sein Jûdô einteilt ("Drei-Aspekte-Modell"). Die FUNDAMENTALE EBENE des Jûdô ist nach Kanos eigenen Worten die "1. Ebene", und deren Inhalt ist (Kanos Worten zufolge) das, was er "defense against attack" nennt. Und diese Ebene OHNE Atemi-Waza meistern zu wollen, ist unmöglich. Meistert man aber diese Ebene NICHT, kann man die beiden folgenden Ebenen nicht erreichen - FOLGLICH MACHT MAN KEIN JUDO!! So leid es mir tut - ich zitiere hier nur den Gründer selbst. Und über diesem KANN im Jûdô niemand stehen. Ich denke, man muß schon sehr lernunwillig sein, um die in den vorangegangenen Beiträgen zitierten Texte Kanos in dem Sinne zu interpretieren, daß "Atemi ja nur eine Randerscheinung des Jûdô" seien. An Kanos Worten gibt es nun mal nichts zu deuteln! Was den Anteil der atemi-Waza am "normalen" Training betrifft, so sehen wir drei Hinweise: erstens gehören Atemi (in ihrer Grundform, um sie zu verstehen und in immer gleicher Qualität wiederholen zu können) in die Kata des Jûdô. Zweitens sagt uns Kano, daß Kata einen Trainingsanteil von 30 % beanspruchen sollen (müssen!). Drittens teilt er uns mit, daß Kata allein für das anwendungsbereite Verstehen der Atemi nicht ausreichen - und erklärt, WIE und auch DASS man Atemi im Randori anwenden kann und muß. Was, bitte schön, gibt es nun darüber noch zu diskutieren???? Ich erlaube mir, letztmalig den Versuch zu unternehmen, eine gewisse Verwirrung aufklären zu wollen, die sich in Bezug auf die Atemi seit Jahrzehnten im Denken der meisten Jûdôka breitgemacht hat. Wie man bei Yokoyama Sakujiro nachlesen kann, HAT DER ANFÄNGER NOCH KEIN WIRKLICHES VERSTÄNDNIS FÜR DIE BEWEGUNGEN DES KAMPFES. Daher (ich habe Yokoyama weiter oben zititiert!) könne der Jûdôka ERST DANN mit den Atemi-Waza vertraut gemacht werden, wenn er die Wurftechniken und die Bodentechniken verstanden habe. Was, bitte, ist an diesem Konzept nicht zu verstehen?? Jûdô ist - wenn man es unbedingt so ausdrücken möchte - eine eher wurflastige Kampfkunst, so weit stimme ich zu. Nun ist es aber so, daß Jûdô eben NICHT nur aus einigen Wurftechniken und einigen Bodengriffen besteht. Die Wurftechniken stehen am Anfang der Ausbildung, weil sie die motorisch am schwersten zu erlernenden Techniken des Jûdô sind. Das wiederum erklärt auch, warum man bei Tokio Hirano keine atemi-Waza auf Seminaren zu sehen bekam. Schaut euch doch die Teilnehmer an! Die sind ja schon mit den simpelsten Wurfbewegungen oftmals heillos überfordert!!!! Ich verweise dazu nochmal auf Yokoyama Sakujiro - und darauf, daß er schrieb, man müsse erst die Techniken des Werfens und der Bodengriffe verstehen, ehe man ... Die Gokyo-no-Kaisetsu ist die GRUNDSCHULE des Jûdô. Tja,und wo es 'ne Grundschule gibt, da müßte es doch wohl naheliegen, daß diese Grundschule bei weitem nicht ALLES gewesen sein kann, oder? Wieso denkt darüber eigentlich kaum jemand nach??? Und wenn schon die Grundschule des Jûdô so umfangreich ist wie die Gokyo-no-kaisetsu ... Macht es euch da etwa nicht nachdenklich, nicht neugierig, was da alles noch kommt?? Eins verstehe ich nicht: Karateka sind wahnsinnig stolz darauf, was alles zum Karate gehört (neben den "üblichen" Kicks und Schlägen auch Würfe, Hebel, Würgegriffe, Waffentechniken nicht zu knapp ...). Für Aikidôka gilt dasselbe. Und nur die (Sport)Jûdôka stellen sich in schöner Selbstgenügsamkeit hin und verkünden, Jûdô sei aber nur ... und dazu gehöre auch keinesfalls ... und dies und jenes gäbe es im Jûdô schon gar nicht ... Und dann ist man DARAUF auch noch stolz - ich finde das zum Heulen. Ich habe da eine ketzerische Frage: Kann es sein, daß vor allem hochgraduierte (Sport)Jûdôka gewaltige Angst haben, sich mit allem zu befassen, was über die kümmerlichen Erfordernisse des wettkampfsports hinaus noch zum jûdô gehört? Kann es sein, daß sie fürchten, sich zu blamieren, wenn sie zugeben müssen, noch nie wirklich effektive Atemi trainiert zu haben? Kann es sein, daß sie sich schämen, weil sie mit Schwert und Langstock überhaupt nicht umgehen können? (siehe dazu Kano: "Der ideale Jûdô-Lehrer ...") Kann es sein, daß einige von ihnen deshalb so verbissen behaupten, das "richtige" Jûdô sei aber nun mal nur das, was man heute als Sport praktizieren würde - und was nur aus einigen Wurftechniken und einigen Bodengriffen besteht ...? Kann es sein, daß solche Leute meine Kritik am derzeitigen Zustand des (Sport)Jûdô mit Kritik an ihrer person, an ihrem Werdegang verwechseln? Kann es sein, daß solche Leute lieber auf das Wissen verzichten, welches man im authentischen Jûdô erlangen kann, als zuzugeben, wie viel sie noch zu lernen hätten ...? Kann es sein, daß einige von ihnen alles tun, um andere davon abzuhalten, sich neugierig mit den Lehrinhalten des Jûdô zu befassen, die über den bloßen Sport hinausreichen? Wie nennt man so etwas ...? nd NEIN, es geht nicht darum, hier einen Streit vom Zaun zu brechen oder zu provozieren. Es geht schlicht und ergreifend um die Frage, WIESO heute fast nirgends mehr Jûdô so trainiert wird, wie Kano es vorgab und WIESO den meisten Leuten dieses - pardon - "verkrüppelte" Jûdô ausreicht. Es kam hier die Bemerkung, man müsse akzeptieren, daß es vielen genügen würde, das zu trainieren, was heute so als Jûdô verstanden wird (und was erklärtermaßen kaum noch etwas mit kanos Jûdô zu tun hat, wie wieder und wieder bewiesen wurde). Nun muß aber die Frage erlaubt sein, WARUM man, wenn man vom eigentlichen, umfassenden Jûdô nichts wissen WILL; überhaupt Jûdô trainiert. Dann würde es doch auch genügen, eine beliebige Sportart auszuüben. Tischtennis soll ja sehr schön sein - oder Volleyball ... Und wenn man auf den Aspekt der körperlichen Auseinandersetzung nicht verzichten will, warum dann nicht einfach Ringen ...? Was, bitte, unterscheidet denn das heutige Sportjudo noch deutlich inhaltlich vom Ringen? Ich meine, abgesehen von der unterschiedlichen Kleiderordnung ... Und abgesehen von den Kyû und Dan. Die braucht man im Sportjudo jetzt ... wozu nochmal genau? Was kann ein 3. Dan Sportjudo konkret und meßbar besser als ein 2. Dan Sportjudo? Welches konkret anwendbare neue Wissen hat der 3. Dan erworben, das ihn über die Stufe des 2. Dan hinaus erhebt ...? Fragen über Fragen ... Geändert von tom herold (27-01-2009 um 15:06 Uhr). |
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#162
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.es war aber zu seinen lebzeiten nicht so vollumfänglich und bei gleichzeitiger sicherheit für beide trainierenden möglich, atemi ins randori zu integrieren, wie kano selbst es gerne gehabt hätte . vor diesem hintergrund sind die beiden zitate, die ich dazu hier geposted hab, zu sehen.
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#163
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| [QUOTE]Insoweit bleibt es jedem überlassen, es nach seiner eigenen Einschätzung von Wichtigkeit zu üben. --- Kano gibt vor, was wie warum zu üben sei.Willst du ihm da widersprechen?/QUOTE] Lies doch mal einfach beide Sätze zusammen, da steht nicht - nicht üben -, sondern jeder so wie er möchte........ und damit meinte ich nicht nach unbedingt nach Deinen Vorgaben und Vorstellungen. Ich glaube, dass kann jeder, der hier liest, für sich allein entscheiden. Zitat:
Ich glaube nicht, dass Du jemals dort warst - wie auch!! Insofern ist es mehr als anmassend, solche Dinge in die Welt zu setzen, da Du es mit Sicherheit nicht beurteilen kannst - schon aufgrund Deines Alters. Zudem möchte ich darauf hinweisen, dass einige der damaligen Teilnehmerauch heute noch aktiv sind. Ein Teilnehmer aus dem Judoforum war z.b. dort, ebenso wie W. Hofmann. |
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#164
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| @Mr. Fister: Zitat:
Quelle? @Udo: Ich schrieb Zitat:
Zitat:
Frank hat von Hirano eindeutig kommentierte (!) Filmaufnahmen diverser Veranstaltungen, und etliche derer, die an unseren Seminaren teilgenommen haben, hatten auch Gelegenheit, diese aufnahmen zu sehen. Zweitens hatte ich bereits mehrfach erwähnt, daß Frank mit Tokio Hirano Interviews geführt und diese aufgezeichnet hat. In diesen Filmaufnahmen geht Hirano sehr hart mit den Leuten ins gericht, die du hier "namhafte Jûdôka jener Zeit" nennst (du kannst übrigens nachlesen, was Hirano bspw. über Wilhelm Ruska sagte - dessen Wurftechniken seien "fünftklassig"). Ich halte es durchaus nicht für anmaßend, diese Dinge hier anzuführen. Sie sind belegt. Hirano sagte auch ganz klar, daß er bestimmte Bereiche des Jûdô in Deutschland gar nicht lehren könne, da dafür jegliche Grundlage fehle. Und Frank ergänzte dies, indem er mir erklärte, daß dies auch die Atemi-Waza betreffe. Ich denke, mehr muß dazu nicht gesagt werden. Und doch, ich KANN es beurteilen - ich habe (im Gegensatz zu manchem anderen) die Gelegenheit, seit einigen Jahren (10, um genau zu sein) traditionelles Jûdô zu trainieren. Einschließlich Atemi, einschließlich Waffentechniken. Kann es sein, daß deine Bemerkung, ich sei "zu jung ... blablabla" in eine jener Kategorien fällt, die ich in meinem vorstehenden beitrag erwähnt habe? UND: es gibt nun mal über Kanos Worte KEINE Diskussion. Und es bleibt jemandem, der sich Jûdôka nennen will, eben NICHT "nach seiner eigenen Einschätzung von Wichtigkeit überlassen", was und wie er im Jûdô zu üben hat. Noch einmal: deine Einstellung steht Kanos Worten diametral gegenüber. Und wie ich schon sagte: das kannst du halten, wie du willst - aber wenn du dich in Opposition zum gründer begibst (und das tust du deutlich!), warum nennst du das, was du da machst, eigentlich noch Jûdô?? Du schreibst: Zitat:
Die Debatte wird dir unangenehm, wie man deutlich merkt. Und wie so oft versuchst du, sie auf die Ebene der persönlichen Auseinandersetzung herabzuziehen, was prima vom eigentlichen Thema ablenkt. Es geht hier nämlich NICHT um MEINE Vorstellungen, sondern darum, was KANO sagt. Und genau das habe ich auch so geschrieben. Und angesichts dessen kann man eben NICHT "... für sich allein entscheiden ..." was man wie trainiert. Das wurde bereits festgelegt - und zwar von Kano. Nicht von mir, um das zu wiederholen. Aber ich kann verstehen, daß es unangenehm ist, all diese Kano-Texte lesen zu müssen und dann mit dem zu vergleichen, was man selbst im Training macht (oder eben auch nicht macht). Eine Diskussion darüber aber ist überflüssig. Entweder man hält sich an Kanos eindeutige Vorgaben - oder man hält sich nicht daran. Und wenn man sich nicht daran hält, erhebt sich die Frage nach dem WARUM. Und damit ist, zumindest was deine bemerkungen betrifft, alles gesagt, lieber Udo. Eins aber kann man NICHT: sich auf Kano berufen, OBWOHL man sich nicht an seine Vorgaben hält. Geändert von tom herold (27-01-2009 um 15:28 Uhr). |
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#165
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| ... stehen - wie erwähnt - beide hier im thread: judo - allroundfähig? http://www.kampfkunst-board.info/for...6-post109.html
__________________ "I DON'T CARE about "style", "system", or any of that CRAP. WHY? Because ALL I AM INTERESTED IN is what will SAVE ME in the real world, when it's for all the marbles." by Carl Cestari |
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