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  #16  
Alt 12-01-2009, 23:39
Benutzerbild von redondo
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Kampfkunst: Grappling
 
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Zitat:
Zitat von Ratte Beitrag anzeigen
Die zwei mal wo ich Ärger auf der Straße hatte brauchte ich auch nur nen KoshiGuruma und gut war. Und vom Freefighttraining weiß ich, dass man Würfe auch gegen Leute durchbringen kann die Schlagen und Treten können, muss man hat nur üben
__________________
'the path to glory is littered with fuck-ups' Richard Marcinko
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  #17  
Alt 13-01-2009, 00:52
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Kampfkunst: Muay Thai, K-1, Sport Chanbara, Kung Fu, Flexi-Stick-Fight
 
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Zitat:
Zitat von Killer Joghurt Beitrag anzeigen
Danke, das sieht gut aus.... Klasse Vid
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  #18  
Alt 13-01-2009, 03:02
Benutzerbild von Katana0103
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Kampfkunst: Judo , BJJ
 
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ich bin immer noch ein Verfechter der HAMMERGEILEN , Beinfegen

De Ashi Barai, hehe gegen n paar beleidigte Leberwurstlinge, die herum getorkelt sind und rumgepöbelt hatten ...
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  #19  
Alt 13-01-2009, 12:01
Benutzerbild von Killer Joghurt
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Kampfkunst: bjj&judo&wt
 
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Zitat:
Zitat von Thaiandi Beitrag anzeigen
Danke, das sieht gut aus.... Klasse Vid
jop. das ist ganz gut.
explosiv und dynamisch.
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  #20  
Alt 13-01-2009, 12:06
Benutzerbild von Luggage
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Kampfkunst: Vovinam Viet Vo Dao
 
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Ich stoße auch noch mal ins selbe Horn: Judo ist saugut. Gegen den Durchschnittsschläger reicht ganz normales Judo und der Wille was kaputt zu machen voll und ganz. Wer gezielt trainieren will, geht entweder zum Tom Herold, ins Ju-Jutsu, MMA-Training oder auch nur Boxen, und schon hat man das ganze Paket. Aber auch reines Judo ist schon für den Hausgebrauch vollkommen ausreichend, geiles Zeug und macht physisch fit!
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  #21  
Alt 14-01-2009, 17:02
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Kampfkunst: Kickboxxen, Judo, Schlägerei xD
 
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Ich bin selber Judoka und nur unregelmäßug aus Zeitgründen dabei. Aber das wenige was ich bereits gelernt habe ist schon Hammer gut um sich außerhalb des Wettkampfs zu wehren. Dabei muss ich aber sagen das kein Judoka ne Chance hat wenn man wirklich entschlossen auf ihn losgeht. Dafür muss man speziell trainieren. Denn wenn man eine nach der andren reinkriegt kommt man nicht an seinen Gegner rann. Aber wenn, hat der verloren. Daher denke ich wenn man Judo mit etwas Boxen oder Kickboxen verbindet ist man auf alles vorbereitet, außer wenn die andren Waffen haben....

@Katana: So siehts aus. Immer ein zu setzen und schnell und wirkungsvoll!
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  #22  
Alt 14-01-2009, 17:18
Benutzerbild von pilger
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Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 30.12.2004
Alter: 42
Beiträge: 580
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Zitat:
Zitat von Da_Rabbaaa Beitrag anzeigen
Ich bin selber Judoka und nur unregelmäßug aus Zeitgründen dabei. Aber das wenige was ich bereits gelernt habe ist schon Hammer gut um sich außerhalb des Wettkampfs zu wehren. Dabei muss ich aber sagen das kein Judoka ne Chance hat wenn man wirklich entschlossen auf ihn losgeht. Dafür muss man speziell trainieren. Denn wenn man eine nach der andren reinkriegt kommt man nicht an seinen Gegner rann. Aber wenn, hat der verloren. Daher denke ich wenn man Judo mit etwas Boxen oder Kickboxen verbindet ist man auf alles vorbereitet, außer wenn die andren Waffen haben....

@Katana: So siehts aus. Immer ein zu setzen und schnell und wirkungsvoll!
Ähmm???
Du bist zwar Judoka, aber nur unregelmäßig dabei und hast nur wenig gelernt bisher, so Deine Worte.
Und dann willst Du wissen dass KEIN Judoka ne Chance hat, wenn man entschlossen auf ihn losgeht??
Was manche schon so alles wissen trotz der wenigen Erfahrung. Immer wieder doll
Es ist ein Unterschied ob man aus eigener Erfahrung spricht oder in jugendlichen Jahren ins gleiche Horn wie der Rest der Welt bläst. Nicht böse nehmen, ok
Grüße
Pilger
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  #23  
Alt 14-01-2009, 17:23
tom herold
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Die hier zu lesenden Antworten auf die Frage, ob Jûdô sozusagen "straßentauglich" sei, verblüffen mich dann doch sehr.
Offenbar sind die Kenntnisse im Jûdô sowohl in technischer Hinsicht als auch in historischer Hinsicht äußerst gering.
Ebenso offenbar hat kaum jemand zur Kenntnis genommen, daß Jûdô eine Synthese von (nachweisbar) 14 Ryû-ha der Koryû ist.
Es wird - soweit mir bekannt - in keiner "Sportjudo"-Gruppe ernsthaft geübt, wie man die technischen Inhalte des Jûdô über die eher kläglichen Erfordernisse des reglementierten Sports hinaus zur Anwendung brinngt.
Mich stört dabei vor allem, daß die Unkenntnis dieser Dinge zum Maßstab für das erhoben wird, was man dann "Jûdô" nennt.
Wurftechniken sind extrem gut geeignet, körperliche Auseinandersetzungen ultimativ zu beenden (für den Geworfenen) - wenn man sie KANN.
Es ist ein großer (in meinen augen unverzeihlicher) Irrtum, zu glauben, Jûdô sei eine "wurfbasierte Kampfsportart mit ein bißchen Bodenkampf".
Sieht man sich das "Jûdô"-Training in deutschen Turnhallen heute an, dann wendet man sich mit Grausen ab.
Selbst sehr hochgraduierte Sportler haben KEINE Ahnung davon, wie etwa die Atemi-Waza geübt werden müssen - von der Anwendung ganz zu schweigen.
Schlimmer noch: mir erklärte letzhin ein nicht ganz unbekannter Träger des 7. Dan leichthin, er "brauche so etwas nicht".
Der Mann ist also auf seine limitierten Kenntnisse auch noch stolz ...

Jûdô, richtig verstanden als Kampfkunst der Gendai Budô, ist eine der effektivsten Kampfkünste überhaupt. Jûdô deckt alle Kampfdistanzen ab: sowohl die Waffendistanz als auch die Box- und Kickdistanz als auch den absoluten Nahkampf.

Zitat:
Judo ist nie im leben allroundfähig. Wenn man glück hat kann man bestenfalls jemanden werfen und mehr nicht. Denn im judo lernt man ja nur werfen und auch bisschen bodenkampf (wobei der bodenkampf auch nicht das beste von besten ist). Aber ich denke wenn du judo mit einer anderen kampfsportart kombinierst, z.b. thaiboxen dann kann es sich schon sehen lassen.
Eine typische Bemerkung für jemanden, der noch nie im Leben wirkliches Jûdô gesehen, geschweige denn trainiert hat.
Muß ich wirklich noch einmal darauf hinweisen, daß BJJ bspw. auf den Jûdôka (!) Mitsuro Maeda zurückgeht
Muß ich wirklich nochmal erklären, daß die Tritte und Ellbogentechniken des Jûdô den vergleich mit dem Thaiboxen nicht zu scheuen brauchen?

Wie wäre es denn, wenn man sich - ehe man verächtlich über Jûdô urteilt - mal mit den TATSÄCHLICHEN Lehrinhalten des Jûdô auseinandersetzt?
Es ist völlig unnötig, Jûdô mit "anderen KK" zu kombinieren.
Wer wirklich Jûdô trainiert (nein, nicht den gleichnamigen Wettkampfsport), der wird - wenn er sich auch anderen Kampfkünsten zuwendet - erstaunt feststellen, daß es all das, was er dort an effektiven Techniken, Strategien und Taktiken findet, auch im Jûdô gibt.

Tom
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  #24  
Alt 14-01-2009, 17:34
Benutzerbild von Lars´n Roll
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Zitat:
Zitat von tom herold Beitrag anzeigen
Es ist ein großer (in meinen augen unverzeihlicher) Irrtum, zu glauben, Jûdô sei eine "wurfbasierte Kampfsportart mit ein bißchen Bodenkampf".
Was ist denn daran ein "unverzeihlicher Irrtum", wenn es doch die Wirklichkeit in 99.9 % aller Judo Vereine beschreibt?
Ist ja prima, dass Du oldschool Kodokan unterrichtest - aber dass Olympisches Judo die Norm ist, das ist nunmal so.

Sich darüber aufzuregen ist einfach...

Zitat:
Jûdô deckt alle Kampfdistanzen ab: sowohl die Waffendistanz als auch die Box- und Kickdistanz als auch den absoluten Nahkampf.

...

Muß ich wirklich nochmal erklären, daß die Tritte und Ellbogentechniken des Jûdô den vergleich mit dem Thaiboxen nicht zu scheuen brauchen?
Da gibt´s nichts zu erklären, vielmehr solltest Du dann Namen von Judoka nennen können, die Thaibox Turniere bestritten haben.
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Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #25  
Alt 14-01-2009, 22:35
Susi-Kunoichi
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll Beitrag anzeigen
Was ist denn daran ein "unverzeihlicher Irrtum", wenn es doch die Wirklichkeit in 99.9 % aller Judo Vereine beschreibt?
Ist ja prima, dass Du oldschool Kodokan unterrichtest - aber dass Olympisches Judo die Norm ist, das ist nunmal so.

Sich darüber aufzuregen ist einfach...



Zitat:
Da gibt´s nichts zu erklären, vielmehr solltest Du dann Namen von Judoka nennen können, die Thaibox Turniere bestritten haben.

Der "unverzeihliche Irrtum" beginnt wohl in dem Moment ,in dem man als "Judosportler" sich auf Traditionen beruft die in den Kriegskünsten wurzeln.
Will man denn im Ernst glauben, die ollen Japaner hätten sich im Kriege auf dem Schlachtfeld an Regeln gehalten, auf den Einsatz von Schlägen und Tritten verzichtet weil sie einen" sanften Weg" gehen wollten?
Wohl kaum.
Spätestens wenn man sich mit den Kata beschäftigt muss sich ein vernünftiger Mensch doch fragen warum darin Schläge, Tritte , stilisierte und gelegentlich sogar reale Waffentechniken vorkommen.

Um Pokale nach streng limitierten Regeln zu erraufen bräuchte man diese Kata sicher nicht.

Also sollte man sich fragen ob Judo nicht doch aus mehr als "Sport" besteht.

Leider ist es die Regel das die Mehrzahl der "Judoka" sich mit der vorherrschenden Meinung begnügt "dieses Zeug" sei so eine Art folkloristischer Ausdruckstanz den man halt zu Prüfungen im wahrsten Sinne des Wortes einstudiert um die Geister der alten Samurai und der oft nicht weniger alten Prüfer zu besänftigen, deren Kompetenz meist aus Verbandstätigkeit und Jahrzehnte zurückliegenden bescheidenen Wettkampferfolgen besteht.

Wer sich damit begnügt wird natürlich nie entdecken das Judo als Wettkampfsport nur einen sehr limitierten Teil von Kano"s Kampfkunst abdeckt.

Zitat:
Sich darüber aufzuregen ist einfach...
notwendig, damit nicht noch mehr Essentielles dieser Kampfkunst verloren geht.
Ich bewundere Tom Herold dafür mit welcher Hartnäckigkeit er immer wieder gegen die allgemeine Ignoranz ankämpft und seine "Perlen" vor die "Säue " wirft...

Er stellt sich und sein Wissen ja jedem jederzeit zur Verfügung, im Internet, wo er meist angefeindet wird oder auf meist nahezu kostenlosen Lehrgängen.

Ich hoffe sehr das ich es auch mal irgendwann auf Einen schaffe...

Zitat:
Da gibt´s nichts zu erklären, vielmehr solltest Du dann Namen von Judoka nennen können, die Thaibox Turniere bestritten haben.
Hier war wohl eher gemeint dass die im traditionellen Judo gelehrten Techniken im Ernstfall genausogut funktionieren können als die der Thaiboxer.

Ein Thaibox-Turnier hat ja nunmal seine eigenen Regeln und Schwerpunkte, da wäre man als Aussenstehender natürlich im Nachteil und sollte wohl besser Muay-Thai trainieren wenn man da was reissen will...
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  #26  
Alt 14-01-2009, 23:36
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: (Sport-)Judo, Allkampf, über den Tellerrand gucken
 
Registrierungsdatum: 11.06.2008
Ort: Banlieue Montréal
Beiträge: 1.205
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Zitat:
Zitat von Susi-Kunoichi Beitrag anzeigen
Der "unverzeihliche Irrtum" beginnt wohl in dem Moment ,in dem man als "Judosportler" sich auf Traditionen beruft die in den Kriegskünsten wurzeln.
Will man denn im Ernst glauben, die ollen Japaner hätten sich im Kriege auf dem Schlachtfeld an Regeln gehalten, auf den Einsatz von Schlägen und Tritten verzichtet weil sie einen" sanften Weg" gehen wollten?
Wohl kaum.
Kanos Ziel war es wohl kaum die alten Jiu Jitsu stile zu nehmen, um daraus das ultimative Killersytem fuers Schlachtfeld zu schaffen. Diese Idee kann ja nur in die Irre fuehren, wenn man liest, wie wichtig der pädagogische Gedanke und das Miteinander fuer Kano waren.

Zitat:
Spätestens wenn man sich mit den Kata beschäftigt muss sich ein vernünftiger Mensch doch fragen warum darin Schläge, Tritte , stilisierte und gelegentlich sogar reale Waffentechniken vorkommen.
'Gelegentlich' ... genau das macht mich stutzig. Die Judokata geben einfach nicht genug fuer eine schlagende und bewaffnete Kampfkust her.

Zitat:
Um Pokale nach streng limitierten Regeln zu erraufen bräuchte man diese Kata sicher nicht.
Fuer Katawettkämpfe schon! SCNR

Zitat:
Also sollte man sich fragen ob Judo nicht doch aus mehr als "Sport" besteht.
Judo ist ganz sicher mehr als Sport. Das heisst aber noch lange nicht, dass Judo eine Kriegskunst, Waffenkunst oder Eishockey waere, nur weil mal ein Stock in nem Dojo gesehen wurde.

Zitat:
Leider ist es die Regel das die Mehrzahl der "Judoka" sich mit der vorherrschenden Meinung begnügt "dieses Zeug" sei so eine Art folkloristischer Ausdruckstanz den man halt zu Prüfungen im wahrsten Sinne des Wortes einstudiert um die Geister der alten Samurai und der oft nicht weniger alten Prüfer zu besänftigen, deren Kompetenz meist aus Verbandstätigkeit und Jahrzehnte zurückliegenden bescheidenen Wettkampferfolgen besteht.
Die Kata sind eine Definition wichtiger Judotechniken und Prinzipien. Wenn ich die Kata trainere, verbessert sich meine Stand- und Bodentechnik. Kata, die meine Schwerttechniken verbessern, habe ich im Judo noch nicht gefunden.


[...]
Zitat:
Ich bewundere Tom Herold dafür mit welcher Hartnäckigkeit er immer wieder gegen die allgemeine Ignoranz ankämpft und seine "Perlen" vor die "Säue " wirft...

Er stellt sich und sein Wissen ja jedem jederzeit zur Verfügung, im Internet, wo er meist angefeindet wird oder auf meist nahezu kostenlosen Lehrgängen.
In meinen Augen hat Tom Herold ein interessantes, modernes Hybridsystem. Seine Kompetenz bezüglich der Judo Wurf- und Standtechniken wuerde ich auch nie anzweifeln.
Dennoch ist sein Judo fuer den Rest der Welt ein (modernes) Ju Jutsu System mit hohem Stellenwert der Judokomponente.

Zitat:
Ich hoffe sehr das ich es auch mal irgendwann auf Einen schaffe...
... ich war schon mal da.





Nochmal Ontopic:

Judo an sich ist meiner Meinung nach nicht allroundtauglich. Dafuer fehlt das Training mit schlagenden und eventuell bewaffneten Gegnern. Das muss man traineren - da fuehrt kein Weg dran vorbei.

Aber Judo ist eine mehr als solide Basis um darauf aufzubauen. Mit starken Judowurzeln wird man sehr schnell sehr Kampfstark in jedem Szenario auf das man hintrainiert. Man bringt als Wettkämfer eine Grundhaerte, Ausdauer, Bewegungsgefuehl, Kraft, Balance, Kampfgeist etc. mit. Man muss lediglich seine Strategien den gewünschten Szenarien anpassen und diese dann auch traineren(!).
Das beste Beispiel ist die Entwicklung des Brazilian Jiu Jitsu. Das BJJ ist im Grunde genommen nichts anderes als fuers Vale Tudo anpasstes Judo. Natuerlich hat das BJJ eine lange Entwiclungsphase hinter sich und die Trainingsmethoden unterscheiden sich mittlerweile deutlich vom Judo in den meisten Vereinen.

Geändert von Jan_ (14-01-2009 um 23:39 Uhr).
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  #27  
Alt 14-01-2009, 23:38
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Zitat:
Da gibt´s nichts zu erklären, vielmehr solltest Du dann Namen von Judoka nennen können, die Thaibox Turniere bestritten haben.
Naja nicht notwendigerweise. Selbst wenn die Technike identisch wären müsste das nicht der Fall sein, denn die Zeit die ein Judoka noch aufwendet um Würfe und Bodenkampf zu lernen hat er ja nicht mehr für Schläge und Tritte.
Jemand der sich auf einen bestimmten bereich spezialisiert ist dort immer besser als ein Allrounder
Außerdem gibt es dafür auch einfach zu wenig Judoka die alles inklusive Atemis trainieren, für den Bereich bedient sich MT einer viel breiteren Basis.
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  #28  
Alt 15-01-2009, 00:10
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:d
Zitat:
Zitat von jan_ Beitrag anzeigen
judo an sich ist meiner meinung nach nicht allroundtauglich. Dafuer fehlt das training mit schlagenden und eventuell bewaffneten gegnern. Das muss man traineren - da fuehrt kein weg dran vorbei.
Finde ich auch, wenn ich vom Sportjudo ausgehe.

Zitat:
Wer wirklich Jûdô trainiert (nein, nicht den gleichnamigen Wettkampfsport), der wird - wenn er sich auch anderen Kampfkünsten zuwendet - erstaunt feststellen, daß es all das, was er dort an effektiven Techniken, Strategien und Taktiken findet, auch im Jûdô gibt.
es geht aber um Wettkampf-Judo oder??

Zitat:
Es ist völlig unnötig, Jûdô mit "anderen KK" zu kombinieren.
Na nun bin ich ja baff also Leute bitte alle Judo machen und demnächst um nen WM Titel im Thaiboxen kämpfen? Bei allem Respekt, desto mehr ich andere KS/KK trainiere desto mehr erhalte ich einen Einblick in deren Techniken etc. etc. genau das hilft mir verschiedene Techniken, anders und effektiv einzusetzen.

Zitat:
Selbst sehr hochgraduierte Sportler haben KEINE Ahnung davon, wie etwa die Atemi-Waza geübt werden müssen - von der Anwendung ganz zu schweigen.
noch so ein Satz der mir absolut nicht gefällt! Meinst Du alle nur Du nicht

Zitat:
Muß ich wirklich nochmal erklären, daß die Tritte und Ellbogentechniken des Jûdô den vergleich mit dem Thaiboxen nicht zu scheuen brauchen?
Judo hat Ellenbogentechniken und Tritte, aber diese sind bestimmt in keinster Weise mit Thaibox-Techniken zu vergleichen.
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  #29  
Alt 15-01-2009, 00:40
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@ Susi:

Mir ging´s bloß um Toms Ausbruch der Entrüstung über die Aussagen die hier über Judo getätigt werden...
Wo wird denn in Deutschland Judo so trainiert, dass man damit allein auf nem Submission Turnier antreten könnte? Von MMA gar nicht erst zu sprechen.

Ich finde Judo super, könnte mir heute in den ***** treten, dass ich jahrelang TKD gemacht hab, weil ich als kleiner Nixwisser gedacht hab, dass Treten und Haun ja viel cooler is, als Leute werfen und rumrollen.
Ich finde auch super, dass Tom Judo unterrichtet, das sich nicht dem olympischen Regelwerk angepasst hat. Kenne ihn und sein Training ja nicht, stelle mir das aber etwa so vor, wie man´s von den Kosen Judo Clips aus der Tube kennen kann.

Aber es ist halt quatsch sich über die Aussagen von Leuten aufzuregen, die nur die Realität widerspiegeln...
Natürlich wäre es schön, wenn Tom nicht so alleine da stehen würde, wenn es darum geht unbeschnittenes Judo zu verbreiten - aber so isses halt.

Und die Aussage, Judo stand-up mit Schlägen und Tritten bräuchte sich gegenüber MT nicht zu verstecken ist nunmal ziemlich gewagt...
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  #30  
Alt 15-01-2009, 01:32
Susi-Kunoichi
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Zitat:
Zitat von Jan_ Beitrag anzeigen
Kanos Ziel war es wohl kaum die alten Jiu Jitsu stile zu nehmen, um daraus das ultimative Killersytem fuers Schlachtfeld zu schaffen. Diese Idee kann ja nur in die Irre fuehren, wenn man liest, wie wichtig der pädagogische Gedanke und das Miteinander fuer Kano waren.
Zitat:
Kanos Ziel war es wohl kaum die alten Jiu Jitsu stile zu nehmen, um daraus das ultimative Killersytem fuers Schlachtfeld zu schaffen. Diese Idee kann ja nur in die Irre fuehren, wenn man liest, wie wichtig der pädagogische Gedanke und das Miteinander fuer Kano waren.
Der Gedanke sollte dich eigentlich dorthin führen, dich zu fragen wo denn diese Techniken hingekommen sind, warum sie vergessen wurden.
Wenn du Kano unvoreingenommen liest ,wirst du auf seine Aussage stossen das Wettkämpfe zwar gelegentlich nützlich zur Überprüfung des Könnens sind, jedoch kein Selbstzweck.

Zitat:
'Gelegentlich' ... genau das macht mich stutzig. Die Judokata geben einfach nicht genug fuer eine schlagende und bewaffnete Kampfkust her.
Erstens wurden sie mit der Zeit verwässert und im Niveau nach unten angepasst, ihren Zweck hast du ja selbst beschrieben:
Die Kata sind eine Definition wichtiger Judotechniken und Prinzipien.


Zitat:
Wenn ich die Kata trainere, verbessert sich meine Stand- und Bodentechnik.
Dann zeige mir bitte einen einzigen "Spitzensportler" der zu diesem Zweck Kata trainiert.

Hat er ja gar keine Zeit dazu, da er diese mit Krafttraining verbringt um seinen "Spezialrambootoshi" besser durchbolzen zu können.
Hab ich früher genauso gemacht.

Wer trainiert heute schon noch Prinzipien bei ner Kata, dazu müsste man ja die Angriffe flexibel austauschen und auf Wirksamkeit statt auf "Schönheit" trainieren.
Wer das tut wird in der Regel eher auf Befremden stossen.

Und wenn die Kata für dich nichts hergeben in Bezug auf Waffen und Schläge/Tritte dann liegt das daran das du nicht sehen willst was nicht in dein Weltbild passt.

Kano empfielt ausdrücklich Waffentraining und Atemi zu üben, nicht umsonst holte er zu seinen Lebzeiten entsprechende Experten dafür in den Kodokan.
Nachzulesen unter anderem in Mind over Muscle.

Das Bild des harmlosen und friedlichen Sportes Judo rührt hauptsächlich daher das man nach dem 2.Weltkrieg um ein positives Image bemüht war und die Wurzeln der Kampfkunst Judo verschleiern wollte.
Also hat man japanisches Ringen daraus gemacht.

Zitat:
Fuer Katawettkämpfe schon!
Eben, da liegt der Hase im Pfeffer.
Wettkämpfe im Üben und Verstehen von Techniken?

Zitat:
Judo ist ganz sicher mehr als Sport. Das heisst aber noch lange nicht, dass Judo eine Kriegskunst, Waffenkunst oder Eishockey waere, nur weil mal ein Stock in nem Dojo gesehen wurde.
Nee, wenn man sich auf das Abarbeiten von Prüfungstechniken und auf Pokalsammeln nach willkürlichen Regeln beschränkt ist und bleibt es ne stinknormale Sportart bei der man unter Umständen paar Sachen lernt die man eventuell in ner SV-Situation einsetzen kann, falls der Gegner drauf reinfällt.

Kano verstand Judo aber als ganzheitliche Kampfkunst, die man auf der unteren Ebene u.a auch zur Körperertüchtigung und für pädagogische Ziele einsetzen kann sofern sie den Prinzipien Seiryoku Zenyo und Ji-Ta-Kyo-Ei entsprechen.

Da er seine Kampfkunst auch aus verschiedenen RYU zusammengestellt hat, ist Judo also von Hause aus eine Hybrid-System.


Zitat:
Judo an sich ist meiner Meinung nach nicht allroundtauglich. Dafuer fehlt das Training mit schlagenden und eventuell bewaffneten Gegnern. Das muss man traineren - da fuehrt kein Weg dran vorbei.
Eben. Liegt also wohl an den Trainierenden, nicht an der Kampfkunst.
Würfe,Hebel,Würger,Atemi mittels Hand, Fuss, Knie,Ellenbogen, Waffenabwehr alles vorhanden, kompletter gehts wohl nicht.

Aber als reines, ultimatives SV-System ist es sicher auch nicht zu bezeichnen, dafür gibt es einfachere, schneller zu erlernende Systeme.

Geändert von Susi-Kunoichi (15-01-2009 um 02:35 Uhr).
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