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#16
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wie pervertiert das ganze inzwischen ist, siehst du schon daran, daß es alle offenbar ganz normal finden, wenn man für langjährige kampfrichtertätigkeit (!!) diverse dan-grade verliehen bekommt! noch schlimmer ist es, wenn man die dan-grade des djb oder ddk einfach aufgrund abgeleisteter wartezeiten verliehen bekommt! das kann doch wohl nicht wahr sein ... ich weiß, das ich mir keine freunde damit mache, aber ich sage es trotzdem : welcher hochgraduierte dan-träger des djb kennt denn noch die techniken der atemi-waza? oder der renko ho? oder der kyusho ho? oder der bu-waza? wer ist denn noch in der lage, die techniken der uke-waza vollständig und sinnvoll zu lehren (und selbst anzuwenden?) wer kennt denn noch mehr als vier oder fünf wurftechniken der shinmeisho-no-waza? wie sieht es denn mit dem verständnis sämtlicher (!) kata des kodokan aus? fragt doch mal einen 7. oder gar 8. dan des djb, ob er die go-no-kata (nein, nicht gonosen-no-kata!) oder die renko-ho-no-kata demonstrieren kann! fragt ihn doch mal, ob er die atemi-kata "seiryoku zenyo kokumin tai ikku" zeigen und erläutern kann! wenn ein träger eines solch hohen dan-grades im judo all diese dinge nicht kennt und nicht erklären / zeigen kann, wofür um alles in der welt wurde er dann mit diesem dan-grad behängt?? na ja, ich reg mich schon wieder sinnlos auf. mfg tom |
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#17
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Grüße, Okami |
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#18
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| Deiner MEinung nach sollte also Judo eine andere Form des MMA werden? Denke mal, das es nicht der richtige Weg ist. Man sollte sich einfach im Bereich an die alten Werte erinnern und nicht versuchen, neue Stilblüten hervor zu bringen, indem man sich "Anregungen" aus vollkommen anderen Künsten holt. MfG Markus
__________________ Lieber im Training schwitzen, als auf der Straße bluten! |
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#19
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| Judo sollte nicht unnötig viel zermixt werden, was ich im übrigen generell dumm finde. Judo sollte aber wieder das werden was es früher mal war. So wie ich das sehe war Judo zu seiner besten Zeit eine Kampfkunst mit Fokus auf Standupgrappling und mittelmäßigem Wissen über Bodenkampf und Atemis. Für mich persönlich das Beste, weil man sich entscheiden kann wo der Kampf stattfindet Keine Kunst ist perfekt und so hat auch das alte Judo sicherlich seine Schwächen, aber ne Kampfkunst soll ja auch nicht perfekt sein, dafür ist man ein Individuum um die Sachen die einem nicht genug abgedeckt werden wo anders zu lernen ![]() Das moderne Judo will doch einfach nur möglichst vielen leuten gefallen um möglichst viele mitglieder zu haben,.....aber wem nützt das? ![]()
__________________ Is was, Doc? |
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#20
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| Dass Karate-Techniken nichts für die SV sind, ist genauso unsinnig wie jede andere Pauschalaussage. DIE SV gibt es nicht. Jeder Stil hat etwas, dass man brauchen kann. Und wer seine Kampfkunst beherrscht, wird sich verteidigen können. Aber von wievielen Leuten kann man das behaupten? Sicher hilft es, verschiedene Stile zu trainieren, um seine SV zu verbessern. Aber man muss sich darüber klar sein, was man in der SV erreichen will: Heil davon kommen? Nicht bestohlen werden? Angreifer kampfunfähig machen und der Polizei übergeben? Das hat einen wesentlich grösseren Einfluss darauf, welcher Stil am ehesten geeignet ist. Dazu sollte man aber auch bedenken, dass es nie ein Ende des Weges gibt. Ob in der SV, in den Kampfkünsten oder sonstwo. Man kann immer eine Situation finden, die man nicht perfekt lösen kann. In diesem Sinne kann man sowieso nur von Verbesserung seiner Chancen sprechen. |
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#21
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| Dass Karate-Techniken nichts für die SV sind, ist genauso unsinnig wie jede andere Pauschalaussage. DIE SV gibt es nicht. Jeder Stil hat etwas, dass man brauchen kann. Und wer seine Kampfkunst beherrscht, wird sich verteidigen können. Aber von wievielen Leuten kann man das behaupten? Sicher hilft es, verschiedene Stile zu trainieren, um seine SV zu verbessern. Aber man muss sich darüber klar sein, was man in der SV erreichen will: Heil davon kommen? Nicht bestohlen werden? Angreifer kampfunfähig machen und der Polizei übergeben? Das hat einen wesentlich grösseren Einfluss darauf, welcher Stil am ehesten geeignet ist. Dazu sollte man aber auch bedenken, dass es nie ein Ende des Weges gibt. Ob in der SV, in den Kampfkünsten oder sonstwo. Man kann immer eine Situation finden, die man nicht perfekt lösen kann. In diesem Sinne kann man sowieso nur von Verbesserung seiner Chancen sprechen. |
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#22
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#23
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| Was hast du denn gegen Beamte? Bzgl. Karate und SV: Ein ganz traditioneller Oi-Zuki, mit der Gegenhand in der Hüfte, Kopf ungedeckt, etc. ist bestimmt eine saustarke Technik, aber in der SV nicht so praktisch. Und darum ging es doch in dieser Diskussion. Nicht um die traditionellen Techniken wieder ins Judo einfließen zu lassen, sondern den SV-Aspekt wieder zu beleben. Und unter diesen Umständen sind die Techniken in der heuten Zeit nicht mehr ganz angebracht. Niemand hat gesagt, das die Techniken schlecht sind! MfG Markus
__________________ Lieber im Training schwitzen, als auf der Straße bluten! |
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#24
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Hab ich was GEGEN Beamte gesagt? Ich hab was ÜBER Beamte gesagt. Leistungsvergütung ist bei diesen nicht Leistungs- sondern Dienstjahrabhängig... genau wie nach Toms Aussage die Vergabe von Dangraden im Judo. Diese Aussage ist intrinsisch wertungsfrei und entspricht den Fakten. Werten darf nun jeder selbst Zitat:
Ist aber auch OK, im Wettkampf darf man ja nicht ins Gesicht schlagen. Somit ist die Trainingsmethode sehr gut, jedoch nicht mit dem Ziel SV. Bitte, an alle die jetzt gleich ankommen "bei uns im Karatetraining decken wir aber den Kopf auch": Ich denke das Prinzip, dass ich darstellen wollte wird klar, oder? |
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#25
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| bitte KEINE stil-diskussion, das hatten wir schon zu oft. mir geht es hier darum, aufzuzeigen (und das mit euch zu diskutieren), daß das wettkampf-judo sich weit von dem entfernt hat, was kano selbst unter judo verstand. ich habe vor kurzem eine aussage gehört, die mich maßlos erschüttert hat ob ihrer naivität - da meinte doch ein wettkampf-judoka, der sich mit mäßigem erfolg in der regionalliga herumtreibt, er würde in einer sv-situation das tun, was er am besten kann: greifen, den gegner "stellen" und ihn dann mit uchimata "wegfetzen". viel spaß dabei, kann ich da nur sagen.dieses "können", gepaart mit hirnlosem selbstvertrauen, wird sich wohl nicht mehr verbessern lassen, indem man die erwähnten vier module zum "judo-sv-lehrer des djb" absolviert. wieso um alles in der welt nehmen die mitglieder eines so großen "judo"-verbandes unwidersprochen hin, daß ihnen von inkompetenten ignoranten vorgekaut wird, was judo und was "judo-sv" zu sein hat? ich verstehe es nicht. mfg tom |
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#26
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| hy Ich sage nur back to the roots! Die Leute sollten sich mit der Geschichte des Kodokan Judo beschäftigen. Früher hiess das Judo auch Kodokan Jiu Jitsu! Warum von nicht verwandten Systemen (Karate,Taekwondo)Techniken,Prinzipien für die SV übernehmen wenn es im Japanischen Ju/Jiu Jutsu/Jitsu Ryu auch Tritt und Schlagtechniken(Ate/Atemi Waza) vorhanden sind! P.S. Mein Onkel hat in denn 50ern Kodokan Jiu Jitsu/Judo gelernt in dem auch neben Kata,Randori,Nage Waza,Katame Waza und Ate(Atemi) Waza sowie Kuatsu noch gelert wurde. Gruss leopan8 Geändert von leopan8 (12-04-2006 um 12:43 Uhr). |
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#27
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| Also, ich habe vor kurzem mit Judo begonnen. Primär um besser Werfen zu lernen. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Judoka sehr entspannt sind, eben weil es nie um realistische SV geht, sondern um Wettkampf. Sicherlich ist das Schade, wenn man hört, was es im Judo eigentlich alles gibt. Würde sehr gerne mal Ihr Training ausprobieren. In der Nähe von Kiel war das, oder?
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#28
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| Zitat:
Leider werden viele Aspekte des Bodenkampfs im Judo heute kaum oder gar nicht trainiert, zum Beispiel Übergänge vom Halten zum Hebeln/Würgen, Beinhebel, etc.. Dank den Wettkampf-Regeln haben viele leider tatsächlich nur ein mittelmäßiges Wissen über Bodenkampf. ![]() |
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#29
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| Zitat:
näheres per pn. ansonsten schau mal ins trainingspsartner-forum, da ist ein kleines seminar angekündigt, wo es primär um effektive wurftechniken mit und ohne gi geht. inwieweit dieses thema dann erweitert wird, hängt von den teilnehmern ab. in diesem sinne - jiko no kansei! tom |
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#30
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| @leopan: es ist nicht ganz korrekt, daß das kodokan judo als kodokan jiu jitsu bezeichnet wurde. dies geht vielmehr auf katsukuma higashi zurück, der unautorisiert im jahre 1906 ein buch auf den markt warf, welches "kodokan jiu jitsu" hieß (zusammen mit hancock). da dort etliche gravierende fehler nachzulesen sind und das ganze buch nicht den intentionen des gründers kano entsprach, flog higashi aus dem kodokan raus (was ich im übrigen richtig finde, denn higashi machte aus dem, was er im kodokan gelernt hatte, eine zirkusvorstellung für europa - unmögliches verhalten, das!) @hajduk: leider hast du recht - aber nur, wenn du dich auf die judika des djb (und des fast vergessenen ddk beziehst). ich verstehe dabei vor allem eines nicht - es gibt etliche judoka wie mich, die sehr am authentischen, traditionellen judo interessiert sind. dennoch hat der djb noch immer die "meinungshoheit" und darf ungeniert seine kruden und sinnentleerten auffassungen darüber, was judo angeblich ist, verkünden. viele in diesem monopol-sport-politik-verband organisierten judoka haben angst, ihre meinung zu bestimmten dingen zu äußern oder bestimmte lehrgänge zu besuchen oder bestimmte prinzipien wiederzuentdecken usw. das geht so weit, daß mir solche judoka sagen, daß sie die von mir gelehrten techniken sinnvoll und äußerst wirksam finden, aber in ihren prüfungen oder in denen ihrer schüler nicht zeigen werden - aus angst, damit durchzufallen. was sagt uns das über die hochgraduierten prüfer ...? ein solcher prüfer (hans-uwe bock aus halle, 6. dan!) wollte doch allen ernstes in einer dan-prüfung im fach "selbstverteidigung" sehen, daß der unglückliche prüfling einen faustschlag mit kani-basami (ansprungschere) abwehrt! bock bezeichnete das als realistische sv!! und solche leute werfen mir vor, ein "brutales pseudo-judo" zu praktizieren! dagenntschpleedewärn! mfg tom |
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