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#1
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| Hey Leute, ich möchte um meinen Wettkampfstil im Judo zu verbessern mal einen anderen Wurf ausprobieren. Ich dachte dabei spontan Tai-Otoshi. Allerdings hat meine Jiu Jutsu Trainerin mal gesagt, dass wenn man Tai Otoshi falsch anwendet, dann kann es dabei zu einem Sehnenriss kommen . Daher wollte ich fragen, wer sich so mit Judo und Anatomie auskennt. Denn ich würde gerne wissen, worauf ich bei der Ausführung achten sollte. |
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#2
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| Zitat:
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#3
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| Beschreibe mal deine Version des tai-otoshi oder verlinke ein Video. |
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#4
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| Meinst Du vielleicht folgendes Szenario: Es gibt eine alte traditionelle Art, wie sie einst im Jiu-Jitsu gemacht wurde: Rechtes Bein seitlich leicht im Knie gebeugt nach aussen gestreckt, wobei der Fuß parallel zum linken auf dem Boden steht. Dabei besteht aber die Gefahr, wenn Du deinen Gegner nicht im zeitgleich richtigen Moment durch ziehen und Strecken des rechten Beines werfen kannst, so könnte er mit samt seinem Gewicht seitlich von oben auf dein rechtes gestrecktes Knie fallen und das Knie, weil gegen die anatomisch vorgegebene Bewegung, schwer verletzen könnte. Die modernere und bessere Variante wäre, wenn das rechte Bein gleich mit dem Fuß nach aussen gestellt wird, so dass die Fußferse vertikal nach oben zeigt. Sprich das Knie zeigt zugleich in Beugung nach unten. Falls dann mal der Gegner im Wurfansatz tatsächlich auf dein gestrecktes Bein fallen sollte, fällt der Gegner in deine Kniebeuge, womit das Knie höchstens auf den Mattenboden aufkommt aber anatomisch geschont wird. Die Verletzungsgefahr ist geringer. Ansonsten ist der Tai-Otoshi eine schöne Wurftechnik! |
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#5
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| Du meinst damit, dass man sich vor einigen Jahrzehnten im deutschen Jiu-Jitsu selbst auf Matten die Beine kaputtgemacht hat oder? Ich hoffe jedenfalls nicht, dass du glaubst es gehöre zum Lehrprogramm der Koryû so etwas in Rüstung auf dem Schlachtfeld zu machen. :P Und wenn wir schon mal wieder "Jûdô" und "traditionell" durch die Gegend werfen: Unterschiede DJB Judo / "klassisches Judo" Und weil ich Hirano sooo toll finde: Der aufmerksame Beobachter wird erkennen, dass da nicht über das Bein geworfen wird. Ganz besonders deutlich sollte es an den Stellen werden, an denen er seinen Fuß zwischen den Beinen seines Uke absetzt... Wer was anderes sieht: weitermachen, hier gibt es nicht zu sehen. ![]()
__________________ "aus elben elfen machen heiſst unserer sprache gewalt thun;" Deutsche Mythologie, 1844, Jacob Grimm Geändert von Daniel_ (23-11-2011 um 11:48 Uhr). |
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#6
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| wenn man eine technik falsch macht, kann man sich immer verletzen..auch wenn man sie richtig macht ist das möglich...verstehe die aussage deiner trainerin nicht richtig.. mach die technik am besten nicht falsch.. und wie immer gillt aufwärmen und dehnen schützen vor verletzungen.. |
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#7
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| Die DJB "Kniekatapult" Variante des Handwurfs (wer den Widerspruch findet, darf sich vertrauensvoll an den DJB-Lehrer seines Vertrauens wenden) tai otoshi hat viel Verletzungspotential. Selbst wenn sie in "Lehrform" (also DJB Kniekatapult-Lehrform) durchgeführt wird. Die Variante, in der Tai-Otoshi wirklich ein Handwurf ist, macht da eher keine Probleme. Allerdings ist diese im DJB Wettkampf, der meist durch starkes Mauern geprägt zu sein scheint, seltener anzuwenden. |
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#8
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| einfach mal dem herrn hier zugucken. besser gehts ja wohl nicht ![]()
__________________ TK87: ps: google doch selber mal! Trinculo, KKB Moderator: ... am besten nach "Hirnprothese". ||||||||Vantage Fighting |
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#9
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| Ist ne gute O Goshi Variante. |
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#10
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| @TE: So wie auf dem Video kann er ungesund enden... ![]() Nach traditionellen Maßstäben nicht so der Bringer. |
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#11
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| Na ja, was sind traditionelle Maßstäbe. In einigen Ko- ryu wurde T-o so gewurfen, daß Uke eigentlich mit dem Kopf voran in den Boden gerammt wird. Auch nich` sehr gesund, für Uke zumindest.
__________________ MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN JOBI |
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#12
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| In den Koryu war Fallschule auch ein Geheimnis das hochrängigen Leuten der Schule vorbehalten war. Kano machte die Fallschule für alle zugänglich, seine Leute waren Gesundheitlich in Ordnung, und haben und wurden öfter geworfen als die meisten Judosportler mit kaputten Schultern/Kniegelenken/ ... Schau dir Mifune und Hirano an, die waren Topfit. Mach Tai-Otoshi mal bei einem, der keine Fallschule kann, DANN geht der direkt in den Boden. Wenn Uke mit Fallschule reagiert, schon nicht mehr. PS: Ich meine übrigens traditionelles Judo, nicht Koryu, wenn ich in diesem Faden traditionell schreibe. Geändert von DerBen (23-11-2011 um 19:17 Uhr). |
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