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  #16  
Alt 18-01-2010, 17:01
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Ich finde es schade, dass bei uns hier in D-Land fast nur noch die kastrierte Sportvariante gelehrt wird

Das ganze ist doch ansich ein komplettes System mit Atemis und co, was ich sehr ansprechend finde!

Grüße Ima-Fan
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  #17  
Alt 18-01-2010, 17:08
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die diskussion gabs ja schon oft genug
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  #18  
Alt 18-01-2010, 17:11
IMA-Fan
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Zitat:
Zitat von KhRYZtAL Beitrag anzeigen
die diskussion gabs ja schon oft genug
Will ja garnet diskutieren nur loswerden
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  #19  
Alt 18-01-2010, 17:17
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Kampfkunst: Judo, Muay Thai, BJJ, Kickboxen
 
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okay!
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  #20  
Alt 18-01-2010, 19:06
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Zitat:
Zitat von I´ve sliced Kimbo Beitrag anzeigen
Sehe das - aus meiner eigenen Erfahrung - anders. Ich mache vorwiegend BJJ, aber eben auch Judo und Jiu Jitsu. Was den Boden angeht, bin ich der Meinung, dass Schüler einer guten BJJ Schule bei gleichem Trainingsaufwand und -zeit, den Judo Leuten deutlich überlegen sind. Sind allerdings Erfahrungswerte, die nicht auf jede Judo-Schule zutreffen müssen.
du vergleichst aber leider nur die deutschen schulen, was auch verständlich ist. ich wollte eher auf den internationallen vergleich hinaus, da ausserhalb deutschlands das Judo noch nicht verkrüppelt wurde.

Zitat:
Zitat von I´ve sliced Kimbo Beitrag anzeigen
Klar, wenn ein Judoka NeWaza ernst nimmt, dann kann der auch viele BJJ-Leute platt machen (Edit: Siehe Neil Adams gegen Royce Gracie in nem Trainingsmatch). Aber der Fokus ist eben eher selten Bodenarbeit! (Leider)
Wie oft habt hast du denn nen Judoka am Boden nen Omoplata / Ashi Sangaku Garami machen sehen? Ich jedenfalls noch nie! Und das ist ne NeWaza Grundlagentechnik...
Yoshida, Akiyama, Karo Parisyan sind alle judoka die in MMA teilnehmen. sie fokusieren sich auch zunehmend auf den boden, da judowürfe schwer ohne kleidung auszuführen sind. Karo Parisyan bildet die ausnahme, weil er sein Judo an die MMA angepasst hat. die hauptaufgabe der würfe ist gehirnerschütterungen oder körperverletzungen zuzuführen, oder? in Karos kämpfen sieht man recht heftige würfe, die dem geworfenen kaum was auszumachen scheinen. zumindest kommt mir das so vor, weil der geworfene sich weiterhin verteidigen konnte. wenn der boden nicht hart genug ist um den gegner ausser gefecht zu setzen, ist der wurf nur halb so effektiv und kann eigentlich nur dazu dienen um in die bessere bodenlage zu kommen. wenn ich falsch liege, belehrt mich eines besseren (mma kämpfer, ihr seid gefragt). deswegen muss ein judoka sich auf die bodenarbeit verlassen und diese mehr trainieren.

das der standkampf dem bodenkampf bevorzugt wird, liegt erstens an Kano und zweitens an der IJF. wie Kosen Judo beweist, kann ein judoka im bodenkampf sich niemanden unterlegen zu fühlen. es kommt auch sehr auf den trainer/schule an. bei uns wird beides gleichviel trainiert.

Zitat:
Zitat von ypsilono Beitrag anzeigen
ich stimme dir in deinem post so ziemlich überall zu. die relativierung kommt daher, da es ja auch einige wenige schulen/vereine gibt, die sich nicht am üblichen breiten/sport-judo orientieren.
genau. ich rede nicht von sportjudo, sondern von Judo wie es international trainiert wird. natürlich ist ein sportjudoka im bodenkampf dem bbjler meist unterlegen. kommt aber auch auf die regeln an.
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"The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano
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  #21  
Alt 18-01-2010, 21:36
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@ Teashi:

Ich vergleiche nicht nur die deutschen Schulen. Ich hab ne Weile in London gelebt und dort auch nen bisserl Judo gemacht. Richtig ist, dass fast jede bzw. jede zweite Stunde dort auch Bodenkampf gemacht wurde. Allerdings nur als Aufwärmübung, und wenn dann Techniken bespprochen wurden, waren es meist welche aus der Bankposition (sweeps und die typischen Angriffe - Russenrolle usw.). Die Vorstellung, dass Judo NeWaza international in den meissten Dojos soooo anders und im Sinne von KosenJudo gelehrt wird, mag ich nicht folgen. Denn Judo ist eben ein Wettkampfsport, übrigens auch International, und es geht eben um den Ippon. Ja, klar, es gibt die Ausnahmen. Aber es sind eben auch nur AUSNAHMEN und nicht die Regel (auch im Ausland, denn dort gelten die gleichen Regeln - Ippon = Sieg). Was ich meine ist, dass Judo nicht allein vom DJB um seinen Reichtum im Bodenkampf gebracht wurde.

Yoshida, Akiyama und Parisyan konzentrieren sich auf Bodentechniken, weil sie alle die UFC 1, 2, 3 und 4 gesehen haben. Heute weiss ja jeder, dass Bodensachen unverzichtbar sind.

Zu Parisyan im besonderen: Der trainiert übrigens bei Gokor und das ist wiederum einer der ganz großen Grappler mit nem Sambo Hintergrund. Ist jetzt nicht so, dass die nur Judo machen würden. Sagt Gokor selber auch... Und auch er hat sich weitergebildet und macht heute schöne BJJ Sachen...

Witzig find ich, wie Du meinst Jigoro Kano hätte Judo um seine Stärke am Boden gebracht, indem er den Schwepunkt auf Nagewaza gesetzt hat. Naja, kannst schon zugeben, dass er Judo erfunden hat ;-) Wie soll er es denn dann um seine Stärke gebracht haben?

Mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Leute BJJ Techniken lehren (wie sie im Kodokan Judo oft vergessen wurden) oder die Techniken aus den Kosen Judo Filme / DVDs studiert haben und das ganze dann KosenJudo nennen. Bevor die einschlägigen Filme / DVD über Kosenjudo vor nen paar Jahren aufgetaucht sind, wusste doch kaum einer den Unterschied bzw. was KosenJudo eigentlich ist. Erst mit dem Internetzugang wurden viele Sachen, ganz besonders im Bereich von Judo usw., zugänglich. Nun tun manche Leute so, als wäre das schon immer alles verfügbar gewesen und dass man das ohne weiteres auch so praktiziert habe. Das stimmt doch so einfach nicht!

Übrigens, hat einer von Euch Yoshidas letzten Kampf gegen Ishii gesehen? Nicht einen einzigen Wurf von Yoshida. Dachte schon, der ist jetzt nen Kickboxer geworden. Schon wieder enttäuschend, wenn da so ein Judomeister und Olympiagewinner seinem eigenen können nicht mehr vertraut und lieber einen auf mittelmäßigen Striker macht. Ich denke, Du hast schon recht, wenn Du da auf den weichen Ringboden abstellen möchtest. Da ist man mit gutem Ukemi schon auf der sicheren Seite und kann Prellungen, Zerrungen oder sonstige Verletzungen vermeiden. Ist halt soft...

LG
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  #22  
Alt 18-01-2010, 22:59
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Zitat:
Zitat von I´ve sliced Kimbo Beitrag anzeigen
Übrigens, hat einer von Euch Yoshidas letzten Kampf gegen Ishii gesehen? Nicht einen einzigen Wurf von Yoshida. Dachte schon, der ist jetzt nen Kickboxer geworden. Schon wieder enttäuschend, wenn da so ein Judomeister und Olympiagewinner seinem eigenen können nicht mehr vertraut und lieber einen auf mittelmäßigen Striker macht.
Die weißt aber schon, dass Ishii der Judo-Olympiasieger 2008 im Schwergewicht ist? Sich auf sein Judokönnen zu verlassen wäre wohl die sichere Niederlage für Yoshida gewesen.
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  #23  
Alt 18-01-2010, 23:08
rambat
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Geändert von rambat (07-11-2010 um 19:24 Uhr).
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  #24  
Alt 18-01-2010, 23:29
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Zitat:
Zitat von akeru Beitrag anzeigen
Die weißt aber schon, dass Ishii der Judo-Olympiasieger 2008 im Schwergewicht ist? Sich auf sein Judokönnen zu verlassen wäre wohl die sichere Niederlage für Yoshida gewesen.
wusst ich nicht, danke. aber ist schon komisch, dass zwei judoexperten von ihrem wahren können kein gebrauch machen, oder? und wieso denkst du, dass yoshida keine chance gahabt hätte und nicht umgekehrt?
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  #25  
Alt 18-01-2010, 23:40
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@ rambat:

klar kann und sollte man voneinander lernen. sind doch alle nur sportler, die in der Sache voneinander profitieren können. Unsere Ansichten - denke ich jedenfalls - liegen jedenfalls eng beieinander...

gehörst du der gruppe von tom herold (judo preetz) an? die namen hirata und thiele sind mir doch bekannt... also falls ja, wieso gibt es eure webpräsenz nicht mehr und wieso postet tom nicht mehr hier und im dasjudoforum.de ?

edit: das Judo und BJJ sehr eng beieinander liegen geht auch hieraus hervor:
http://www.youtube.com/watch?v=Y1pZkv1trEI
http://www.youtube.com/watch?v=T7tk8cQ1VJ8
http://www.youtube.com/watch?v=_of8P71itic

Einfach geil diese Old-School Jiu Jitsu / Judo Aufnahmen!!!

Geändert von I´ve sliced Kimbo (18-01-2010 um 23:42 Uhr).
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  #26  
Alt 18-01-2010, 23:53
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Zitat:
Zitat von I´ve sliced Kimbo Beitrag anzeigen
wieso gibt es eure webpräsenz nicht mehr?
Wird zur Zeit überarbeitet
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  #27  
Alt 18-01-2010, 23:53
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
Zitat:
Die Vorstellung, dass Judo NeWaza international in den meissten Dojos soooo anders und im Sinne von KosenJudo gelehrt wird, mag ich nicht folgen. Denn Judo ist eben ein Wettkampfsport, übrigens auch International, und es geht eben um den Ippon. Ja, klar, es gibt die Ausnahmen. Aber es sind eben auch nur AUSNAHMEN und nicht die Regel (auch im Ausland, denn dort gelten die gleichen Regeln - Ippon = Sieg). Was ich meine ist, dass Judo nicht allein vom DJB um seinen Reichtum im Bodenkampf gebracht wurde.
Das ist - aus meiner Sicht: LEIDER! - richtig.
ich weiss das Judo international von den sportregeln in gewisser weise beeinflusst wird. wenn ich aber Judo sage, meine ich das alte Judo welches es noch zu den anfängen der olympischen disziplin Judo gab. alte schule eben, "unverschmutzt" durch durch den sportlichen aspekt.

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
Ich glaube, Teashi meint folgendes:
Nachdem die Kämpfer des Kôdôkan im Jahre 1900 ihre erste und einzige vernichtende Niederlage gegen die Kämpfer der Fûsen Ryû erlitten hatten (die wußten, daß sie den Jûdôka im Stand nicht gewachsen waren und setzten sich daher einfach hin, woraufhin ihnen die Jûdôka in den Bodenkampf folgten und dort waren sie zu diesem Zeitpunkt einfach nicht so gut wie die Kämpfer der Fûsen Ryû), bat Kanô den Lehrer der Fûsen Ryû, diese Konzepte im Kôdôkan zu unterrichten.
Daraufhin brach ein wahrer "Bodenkampf-Rausch" aus.
Das Kôsen Jûdô (was nicht "Bodenkampf-Jûdô" bedeutet, sondern schlicht "Universitätsjûdô") fokussierte sich eine Zeitlang ausschließlich auf den Bodenkampf.
Das veranlaßte Kanô, daran zu erinnern, daß man die Standtechniken nicht vernachlässigen dürfe (klar, eine ernstzunehmende KK KANN NICHT nur aus Bodenkampf bestehen!).
Kanô meinte, das ausgewogene Verhältnis von Stand und Boden solle im Jûdô-Training etwa 60:40 betragen.
Ich vermute, daß sich Teashi darauf bezog ...
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  #28  
Alt 19-01-2010, 00:24
rambat
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Geändert von rambat (07-11-2010 um 19:23 Uhr).
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  #29  
Alt 19-01-2010, 00:42
Benutzerbild von Lord_Musashi
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Also wir trainieren tachi-wazw und ne-waza so 50:50 mit unserem trainet Iulian Rusu (vl. Kennt den wer, er war mal rumänischer staatsmeister im Judo) und ich meine, Bodentechniken werden (zumindest in österreich) im Training den Standtechniken gleichgesetzt an wichtigheit. Ich wollte nur mal meine Erfahrung dazu sagen.
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  #30  
Alt 19-01-2010, 01:05
Benutzerbild von Teashi
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
Klar, die Aufnahmen von Oda sind einfach nur geil ...

Wenn euch sowas interessiert, dann besorgt euch doch die DVDs von Hal Sharp.
Der war in Japan und auf seinen DVDs findet man viele wunderbare, unglaubliche Aufnahmen aus den Jahren 1948 bis etwa 1954.

Wie heißt es doch im Begleittext dieser DVDs?

"Keine IJF, keine Regeln wie wir sie heute kennen ..."

Als Jûdôka sollte man diese DVDs einfach haben.
Man findet dort beinahe alle "Großen" des (old school) Jûdô:

Mifune, Kobayashi, Samura, Nagaoka, Oda, Sato ... und viele andere, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben dürften.
Hal Sharp hat mit denen trainiert - seine Kommentare sind köstlich.
Humorvoll, warmherzig und voller Respekt ...
Ich lege euch diese DVDs wärmestens ans Herz!

LG
Rambat
wie heissen diese DVDs? habe gesucht, aber nur bücher gefunden.
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