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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #16  
Alt 31-03-2017, 20:50
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren warum ihr Kobudo trainiert oder trainieren wollt?

In meiner Region gibt's eine Yamane-Ryu- und eine Tesshinkan-Gruppe, konnte mich bis jetzt aber noch nicht durchringen da mal länger mitzutrainieren.
Sehr ihr da einen Mehrwert zum Karate-Training?
Definitiv. Anwendungen sind eine Sache. Aber Körpergefühl, Timing und Distanz verbessern sich auch und beeinflussen das Waffenlose.
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  #17  
Alt 31-03-2017, 22:59
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Definitiv. Anwendungen sind eine Sache. Aber Körpergefühl, Timing und Distanz verbessern sich auch und beeinflussen das Waffenlose.
Vielleicht wird Einem die eine oder andere "Karatetechnik" klarer?

Ein "AgeUke" "gegen" einen "OiTsukiJodan" ist an sich ein Witz.

Mit "Tonfa" gegen einen z,B. "Bo" Schlag von oben ist das sinnvoll.
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  #18  
Alt 01-04-2017, 11:11
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Kampfkunst: Karate
 
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren warum ihr Kobudo trainiert oder trainieren wollt?

In meiner Region gibt's eine Yamane-Ryu- und eine Tesshinkan-Gruppe, konnte mich bis jetzt aber noch nicht durchringen da mal länger mitzutrainieren.
Sehr ihr da einen Mehrwert zum Karate-Training?

Bin Waffentechnisch bisher eher den FMA zugeneigt gewesen, Kobudo erschien mir im Vergleich immer zu wenig "reality based"...
Die Frage ergibt keinen Sinn. Genauso könntest du fragen, warum irgendjemand mit Schwertern Trainieren möchte. Oder warum WT/WC Leute Langstock und Doppelmesser.

Es ist stets die selbe Logik: Es gibt keine! Es ist Geschmackssache.

Für die sagenumwobene "Straße" müsste ich wohl besser Muay Thai in Kombination mit Pfefferspray und Regenschirm trainieren - aber letzteren trage ich doch auch nicht immer mit mir rum.

Oder -hey: Warum Bogenschießen?

Sorry - aber deine Frage war: "Mehrwert" zum Karatetraining.

Wie so oft kann ich auf Jesse Enkamp verweisen. Hier z.B. folgender Artikel:

27 Kinds of Karate People That Annoy Me Greatly

Daraus: People who claim to be “traditional Karate-ka”, but have never held a bo or sai. Okay, I get that there are various interpretations of the word “traditional”. But every, and I mean literally every, dojo in Okinawa has traditional weapons (bo, sai, tonfa, nunchaku etc.). Many masters insist that you practice both. Even George Kotaka, multiple-times World Champion in kumite (WKF), did loads of Kobudo (the art of using the aforementioned weapons) when I visited his dojo in Hawaii earlier this year. I’m just sayin.

Der Punkt ist: Kobudo gehört eigentlich zum Karate dazu. Genauso wie Langstock und Doppelmesser zum Wing Chun. Genauso wie Langschwert und Ringen und Dolch und zig andere Waffen zu den europäischen Kampfkünsten.

Diese Dinge ergänzen sich. Wenn im typischen Vereinsshotokan (welches ich ja so liebe...) von Katas geredet wird, wo ja EIGENTLICH ein Stock gehalten werden sollte... dieser aber nur alle Jubeljahre mal eventuell vom Trainer mitgebracht wird... dann ist das schon eher schwach. Die Argumente sind dann immer, es ist zu umständlich, einen Haufen Stöcke zu transportieren... oh Gott...

Karate is so oder so extrem traditionell, exotisch und oldschool. Warum Barfuß trainieren? (im Grunde NIEMAND geht hierzulande barfuß - eine aktuelle Diskussion hier im Forum mal abgesehen - zumindest geht man den Großteil des Jahres nicht barfuß).

Wenn ich frage, warum überhaupt Kobudowaffen, dann endet man wohl genau - und wieder und wieder - beim rumhüpf-Sportkarate, welches ja so verschrien ist - es hat mit dem Original nur sehr wenig zu tun.
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  #19  
Alt 01-04-2017, 11:29
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Dass von dir so'ne Antwort kommt war mir schon klar. Die Frage ging auch eher an Leute wie FireFlea oder Gürteltier, also die mit Ahnung von der Materie.

Du machst das für das Verständnis des Kata-Bunkai, ok, leuchtet ein. Ist aber auch jedem bekannt, der länger als bis zum Grüngurt dabei ist.

Timing, Distanzgefühl ect. klingt da schon interessanter, kann ich aber auch mit den FMA haben + die entsprechende "street credibility", die ich im Kobudo häufig vermisse.

Und zu sagen "Waffen gehören halt zum traidionellen Karate..." ist mir zu billig. Man kann guter Karateka sein, ohne jemals ernsthaft Sai oder Tonfa in der Hand gehabt zu haben, genauso wie ein guter Boxer oder Ringer kein Fechten gelernt haben muss.
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  #20  
Alt 01-04-2017, 11:42
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Wieso? Zur Pflege der Krieger Kunst bzw zur Tradition.
(ich hatte mal eine Freundin gesagt das Sie mir Soft Nun chakus von Holland mitbringt. Na ja, an der Grenze wurde Sie vom Zoll kontrolliert:-)
danach war die richtig Sauer auf mich)

Geändert von Robb (01-04-2017 um 11:49 Uhr).
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  #21  
Alt 01-04-2017, 11:55
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@ Kensei
Diese Frage halte ich ebenfalls für obsolet.
Die Verbesserung der Skills die durch Waffentraining aufgebaut werden, und auch im Waffenlosen Einsatz helfen wurde ja bereits angesprochen.
"street credibility" haben diese Waffen oder Stile nicht, weil keiner damit rumläuft.
Ich bin mir sicher wenn es Usus wäre mit z.B. Schwertern, sei es Katana, langes Messer usw. durch die Gegend zu spazieren wäre deren
"street credibility" ziemlich hoch.
Wer einen traditionellen Kampfstil betreibt um sich damit auf der Reeperbahn Respekt zu verschaffen setzt halt ohnehin aufs falsche Pferd.
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  #22  
Alt 01-04-2017, 13:37
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Dass von dir so'ne Antwort kommt war mir schon klar. Die Frage ging auch eher an Leute wie FireFlea oder Gürteltier, also die mit Ahnung von der Materie.

Du machst das für das Verständnis des Kata-Bunkai, ok, leuchtet ein. Ist aber auch jedem bekannt, der länger als bis zum Grüngurt dabei ist.

Timing, Distanzgefühl ect. klingt da schon interessanter, kann ich aber auch mit den FMA haben + die entsprechende "street credibility", die ich im Kobudo häufig vermisse.

Und zu sagen "Waffen gehören halt zum traidionellen Karate..." ist mir zu billig. Man kann guter Karateka sein, ohne jemals ernsthaft Sai oder Tonfa in der Hand gehabt zu haben, genauso wie ein guter Boxer oder Ringer kein Fechten gelernt haben muss.
Das war also klar, dass ich so antworte? Na, dann ist ja gut!

Timing und Distanzgefühl wurde zwar von anderen genannt - aber da ich selber europäisches Fechten betreibe, kann ich absolut und mit Erfahrung davon sprechen, wie wertvoll dies ist.

Genauso wertvoll war für mich Wing Chun, welches mir geholfen hat, das harte Holzhacker-Karate ein wenig aufzulockern.

Und was soll bitte der Spruch, es sei dir zu "billig" wenn es schlicht Fakt ist, dass historisch und traditionell gesehen Waffen zum Karate gehören?

WAS IST DARAN BILLIG?

Genau diese Arroganz, etwas zu verwässern und dann auch noch aufgrund der eigenen Unwissenheit zu behaupten, dass man etwas so oder so "schon immer so gemacht hat" ist doch genau das Problem, welches zum halbgaren Vereinskarate geführt hat, wo Leute Katas nur noch für ihre hochheiligen Gürtel laufen und Bunkai irgendwelchen Fantasieanwendungen sind.

Oh, und der Punkt mit dem Boxer und dem Ringer ist der selbe. Du sprichst vom modernen Boxen und modernen Ringen. Ich sprach (logischerweise) vom historischen Ringen.

Früher gab es eigentlich gar nichts OHNE Waffen. Ja, es war sogar genau andersrum: Waffenlos war eine Ergänzung. Immer!
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  #23  
Alt 01-04-2017, 13:46
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Zitat:
Zitat von Samuraicowboy Beitrag anzeigen
@ Kensei
Diese Frage halte ich ebenfalls für obsolet.
Die Verbesserung der Skills die durch Waffentraining aufgebaut werden, und auch im Waffenlosen Einsatz helfen wurde ja bereits angesprochen.
"street credibility" haben diese Waffen oder Stile nicht, weil keiner damit rumläuft.
Ich bin mir sicher wenn es Usus wäre mit z.B. Schwertern, sei es Katana, langes Messer usw. durch die Gegend zu spazieren wäre deren
"street credibility" ziemlich hoch.
Wer einen traditionellen Kampfstil betreibt um sich damit auf der Reeperbahn Respekt zu verschaffen setzt halt ohnehin aufs falsche Pferd.
Größtenteils meine Zustimmung.

Kobudo ist doch genauso wie Schwertkampf - oder Schnitttests mit scharfen Schwertern. Alles schön und gut - aber natürlich nicht wirklich was fürs reale Leben. Andererseits aber doch!

Timing und Distanzgefühl mit Waffen zu üben ist großartig und hilfreich.

Und, na ja, es geht natürlich ein wenig in den Bereich der Vereins-Kampfsport-SV-Mythen, wenn man alle paar Monate für fünf Minuten SV übt und dann der Trainer so Beispiele bringt wie: "Einen herumliegenden Stock benutzen" - als ob - wie im Kino - an jeder Hausecke ein Stock oder eine Eisenstange so mir nichts dir nichts rumliegen...

Aber jemand KÖNNTE ja so mehr oder weniger Bartitsu mäßig das ganze Jahr einen Regenschirm mit sich rumtragen... ist zwar ein wenig seltsam, aber immerhin nicht illegal. Manche Zeitgenossen sollen das inzwischen sogar machen - der Bekannte eines guten Freundes hat sich wohl so einen Spezialregenschirm gekauft.

Oh, und der Punkt mit dem Respekt auf der Reeperbahn:

Ex-Schläger Thomas Born: Lebensbeichte einer Kiez-Legende | MOPO.de
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  #24  
Alt 01-04-2017, 14:10
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Zitat:
Zitat von Karateman1 Beitrag anzeigen
...Früher gab es eigentlich gar nichts OHNE Waffen. Ja, es war sogar genau andersrum: Waffenlos war eine Ergänzung. Immer!
Ja, auch ein alter Hut. Genau wie dein anderes Geschreibe von wegen Kata und Bo usw. Alles schon längst bekannt. Ich bin ja auch nicht erst seit gestern dabei. Und dein dauerndes Breitensport-Karate-Bashing nervt langsam nur noch. Im Goju-Ryu haben wir übrigens genug Bunkai-Interpretationen, da muss keiner unbedingt mit Bo rumfuchteln. Warum auch, wenn doch heute eh keiner mehr mit Mittelalterwaffen auf der Straße rumläuft?

Es gibt mittlerweile viele gute Karate-Fighter oder Thai-Boxer, die knallharte Kämpfer sind ohne je mit Waffen trainiert zu haben.
Deshalb die Frage an Leute die etwas mehr ins Detail gehen könn(t)en, wo Schnittpunkte zwischen dem Karate- und Kobudotraining zu sehen sind. Meine Freizeit ist knapp und kostbar. Welchen konkreten "Benefit" habe ich für mein Karatetraining wenn ich ein bis zwei Mal die Woche ins Kobudo gehe?

Geändert von Kensei (01-04-2017 um 14:15 Uhr).
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  #25  
Alt 01-04-2017, 14:41
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Ja, auch ein alter Hut. Genau wie dein anderes Geschreibe von wegen Kata und Bo usw. Alles schon längst bekannt. Ich bin ja auch nicht erst seit gestern dabei. Und dein dauerndes Breitensport-Karate-Bashing nervt langsam nur noch. Im Goju-Ryu haben wir übrigens genug Bunkai-Interpretationen, da muss keiner unbedingt mit Bo rumfuchteln. Warum auch, wenn doch heute eh keiner mehr mit Mittelalterwaffen auf der Straße rumläuft?

Es gibt mittlerweile viele gute Karate-Fighter oder Thai-Boxer, die knallharte Kämpfer sind ohne je mit Waffen trainiert zu haben.
Deshalb die Frage an Leute die etwas mehr ins Detail gehen könn(t)en, wo Schnittpunkte zwischen dem Karate- und Kobudotraining zu sehen sind. Meine Freizeit ist knapp und kostbar. Welchen konkreten "Benefit" habe ich für mein Karatetraining wenn ich ein bis zwei Mal die Woche ins Kobudo gehe?
Ja, ganz tolles Argument. Schon klar, dass ein professioneller MMA-Kämper keine Waffen benötigt. Und ein Profiboxer, der sich im reglementierten Kampf mit dicken Handschuhen sein Geld verdient benöigt auch keine Waffen.

Und jetzt? All die Typen, die mit Nachbildungen mittelalterlicher Schwerter trainieren sind doof? Oder Leute, die Kobudowaffen toll finden?

Du findest mein Breitensport-Bashing scheiße? Musst es ja nicht lesen!

Ich finde es gelinde gesagt zum kotzen, wenn man auch noch stolz drauf ist, etwas verwässert und verändert zu haben, obwohl es anders gedacht war!

Widerspricht sich das meiner Einstellung gegenüber sinnvoller Weiterentwicklung? Nicht wirklich.

Ich werde weiterhin eingefahrenen Vereinssport kritisieren, weil dieser leider viel zu verbreitet ist. Und wie ich so oft betone: Wenn sie wenigstens wüssten, was sie tun! Aber nein, da wird die alte Leier von der Entstehung des Karate erzählt - bzw. die Idee, dass es irgendwie aus Japan kommt, "leere Hand" bedeuten soll usw. - lauter Dinge, die man in den 1980ern vielleicht noch erzählen konnte, aber im Zeitalter des Internets längst widerlegbar sind!

Karate kommt aus Okinawa; Kobudo gehört dazu - und viele andere Dinge.

Ich weiß, ich weiß, ich bin ein ganz schlimmer Jesse Enkamp Fanboy - aber wenn du so 'nem dahergelaufenen Vereinsmeier-Braungurt wie mir nicht glauben willst - einem Danträger mit wirklich viel Erfahrung, Können und Wissen solltest du glauben.

https://www.youtube.com/watch?v=kNUtPAm52YU

"You can't bring your Kobudo weapons to the pub can you?"

Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei? Es sieht schwer danach aus.

Du kommst mit der Leier von wegen: "(Sport)Profis brauchen keine Waffen bzw. kein Waffentraining" während ich eigentlich nur etwas lernen will, weil es mich interessiert und fasziniert - und der sportliche sowie der SV-Teil für mich gar nicht so wichtig sind.

WENN es das wäre, würde bzw. MÜSSTE ich so oder so effektivere SV-Dinge üben sowie mich ganz pragmatisch mit legal erhältlichen SV-Waffen und Zubehör beschäftigen.
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  #26  
Alt 01-04-2017, 14:50
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Nochmal kurz zur Praxis:

Wo kriegt man die Wettkampfstöcke her?!
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  #27  
Alt 01-04-2017, 16:25
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@Karateman
Du kannst gerne lernen was du willst. Wenn dich Kobudo fasziniert, mach es halt. Lass mir aber auch meine Meinung, dass ich gewisses Zeug nicht brauche und gerne Funktionales trainiere. Ich muss nichts lernen nur weil es "alt" ist oder irgendwie "dazugehört". Früher haben Pferde und Kutschen auch zu unserer Gesellschaft gehört. Deshalb fahr ich heute trotzdem Auto.
Karate scheint auch ohne Kobudo gut zu funktionieren, beweisen tausende gute Karateka weltweit.

Von daher, wo liegt der konkrete Benefit abseits von "gehörte schon immer zusammen..."? Was sind die konkreten Vorteile bzgl. Timing, Distanzgefühl etc. pp. die immer wieder genannt werden?

Geändert von Kensei (01-04-2017 um 16:28 Uhr).
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  #28  
Alt 01-04-2017, 16:36
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Postsportverein Hameln e.V.

Zitat:
Das Üben von Aiki-Ken und Aiki-Jo führt zu einem besseren Verständnis von Distanz, Stellung und Zentrum. Es hilft bei der Entwicklung einer guten Körperhaltung und stärkt Arme und Schultern, was wiederum bei der Ausführung von Körpertechniken hilfreich ist. Das Waffentraining bildet einen wesentlichen und unabdingbaren Teil von Saitos Lehrplan und ergänzt die Körpertechniken perfekt.
Kann man Aikido rausstreichen und Karate reinschreiben Man gewinnt auch mehr Verständnis für die Bewegungen & Anwendungen, für hikite etc. Und für Lockerheit - versucht mal einer mit dem Stock "kime" zu machen, das runiniert die Gelenke.
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  #29  
Alt 01-04-2017, 16:44
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Danke.

Ich finde den Aspekt noch interessant, dass jede Kata im Kobudo gleichzeitig Angriff und Verteidigung lehrt bzw. als Abwehrkampf "gegen die Waffe" verstanden werden kann. Kann dazu jemand was genaueres schreiben?
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  #30  
Alt 01-04-2017, 16:48
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Zitat:
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@Karateman
Du kannst gerne lernen was du willst. Wenn dich Kobudo fasziniert, mach es halt. Lass mir aber auch meine Meinung, dass ich gewisses Zeug nicht brauche und gerne Funktionales trainiere. Ich muss nichts lernen nur weil es "alt" ist oder irgendwie "dazugehört". Früher haben Pferde und Kutschen auch zu unserer Gesellschaft gehört. Deshalb fahr ich heute trotzdem Auto.
Karate scheint auch ohne Kobudo gut zu funktionieren, beweisen tausende gute Karateka weltweit.

Von daher, wo liegt der konkrete Benefit abseits von "gehörte schon immer zusammen..."? Was sind die konkreten Vorteile bzgl. Timing, Distanzgefühl etc. pp. die immer wieder genannt werden?
Ich weiß jetzt gar nicht so ganz genau, warum du überhaupt in einem Thread bist, bei dem es um Kobudo geht?

Aber hier noch ein Versuch: Einer von Bruce Lees Haupteinflüssen für sein Jeet Kune Do war europäisches Fechten. Die Prinzipien dieser (Waffen) Kunst haben ihm geholfen, sein waffenloses System zu entwickeln. Und der Einfluss des Fechtens im Jeet Kune Do ist gewaltig:

https://www.youtube.com/watch?v=-C9mAKWi9Ho

Bruce Lee - The World?s Most Famous Fencer? - Academy of Fencing Masters Blog

Wieso eigentlich die krasse Ablehnung von Hilfsmitteln / Waffen?

Alles, was mich als Kämpfer weiterbringt, ist eine gute Sache: Krafttraining, Ausdauer, Sparring, andere Kampfkünste - und auch Waffentraining.

Es ist ja nicht so, dass es total unrealistisch auf der Straße / in der Bar wäre, dass da nicht mal doch ein Stock, ein Messer oder sonstige Dinge eingesetzt werden.

Und nochmal:

Zitat:
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@Karateman
Was sind die konkreten Vorteile bzgl. Timing, Distanzgefühl etc. pp. die immer wieder genannt werden?
KONKRETE Vorteile? Also im Sinne von BESSER? Ich kann nur von mir sprechen: Mir HILFT eine Waffe (ein Stock, ein Schwert) ungemein, Timing und Distanz zu üben. Das mag mit meiner eher zurückhaltenden Natur zusammenhängen.

Jetzt muss ich noch was anmerken (obwohl dies wohl eigentlich aus meinem Eingangsbeitrag herauszulesen ist): Ich kann ja nicht FÜR Kobudo sprechen. Ich weiß darüber nur soviel, wie mir Videos und Artikel sagen.

Ich kann allerdings für europäisches Fechten sprechen. Und das hat mir ironischerweise bei weitem mehr gebracht, was realistisches Kämpfen angeht, als viele Jahre des deutschen Luftkarate.

Und jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende...
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