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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #31  
Alt 01-04-2017, 16:51
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Kampfkunst: "Weg der leeren Hand"
 
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Ich schrieb es weiter oben schon. Meine Zeit ist begrenzt, und die Zeit die ich in Kobudo investieren würde, könnte ich auch mehr an MMA oder Karate trainieren. Primär geht es mir darum im Karate besser zu werden und tiefgründiger zu trainieren. Deshalb die Frage, was euch Kobudo konkret bringt.

"Gehört halt dazu..." spricht mich weniger an. Konkrete Bsp. was Trainings-Effekte angeht schon eher.

Geändert von Kensei (01-04-2017 um 17:26 Uhr).
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  #32  
Alt 01-04-2017, 16:56
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Kampfkunst: Kampfkuscheln und Stöckchenhauen
 
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Wenn ich was effektives für die Straße bräuchte würde mir nie in den Sinn kommen eine (mehr oder weniger) Traditionelle Kampfkunst bzw. einen auf dieser Basis gegründeten Kampfsport zu machen (schon klar jeder Kampfsport basiert darauf).
Warum machst du denn nicht z.B. Thay-Boxen und meinetwegen bissl Ringen zusätzlich?
Dann braucht man doch an solche Sachen wie die alten Waffen keinen Gedanken verschwenden?

Wo es die Stöcke zu kaufen gibt würde mich ebenfalls interessieren.
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  #33  
Alt 01-04-2017, 17:06
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Ich schrieb es weiter oben schon. Meine Zeit ist begrenzt, und die Zeit die ich in Kobudo investieren würde, könnte ich auch mehr an MMA oder Karate trainieren. Primär geht es mir darum im Karate besser zu werden und tiegründiger zu trainieren. Deshalb die Frage, was euch Kobudo konkret bringt.

"Gehört halt dazu..." spricht mich weniger an. Konkrete Bsp. was Trainings-Effekte angeht schon eher.
Witzigerweise kritisiere ja ich das "gehört halt dazu" Argument beim Shotokan hierzulande extremst - besonders wenn es um Kata und sinnbefreite Bunkai geht.

Die Frage erübrigt sich doppelt und dreifach, wenn man von einer alten Kampfkunst spricht, die aus einer Zeit und einem Land (oder Inselgruppe in dem Fall) kommt, wo man im Alltag noch irgendwelche landwirtschaftlichen Gerätschaften mit sich trug... oder hierzulande Messer und andere Dinge.

DIR bringt es nichts - und mir insofern auch nichts... außer der Befriedigung meiner seltsamen Interessen.

Barfußsport mit exotischer Kleidung (die ständig aufgeht... die blöde Jacke!!! - aber schön schaut's schon aus, muss man sagen!) - und dann noch der obligatorische Gürtel drumrum.

WARUM nicht mit Straßenschuhen, Jeans und T-Shirt üben? Macht mehr Sinn. Viel mehr!

Du schreibst vom MMA... aber AUCH davon, im Karate besser zu werden. Ja so gar TIEFGRÜNDIGER zu trainieren...

Ja, aber das widerspricht sich doch! Karate IST altbacken und alleine schon von besagter Kleidung her nicht passend für das Hier und Heute im Europa des 21. Jahrhunderts.

Ja, dann auf jeden Fall MMA, Kickboxen, Boxen, Messerkampf...

Aber ich kann erneut den Vergleich: Karate und Kobodu VS Historisches Fechten und Ringen anbringen - das gehört einfach zusammen. BESSER werde ich im historischen Fechten mit dem Langschwert NUR, wenn ich auch Ringen übe!

Ich werde also in einer total unzeitgemäßen, historischen KampfKUNST nur dann "besser" wenn ich ALLE ASPEKTE davon übe.

Du sprichst jedoch (und das ja zurecht!) vom besser werden als KampfSPORTLER.
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  #34  
Alt 01-04-2017, 17:36
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Meine Fresse...

Lieber MMA und Kickboxen statt Karate, weil man da ja immer in Jacke und Jeans trainiert. Ich hau mich weg. Als ob das der entscheidende Aspekt wäre.

Schonmal FMA gemacht? Die basieren auf (ur-)alten Kampfkünsten und werden heute auf den Philippinen und anderswo noch bei Militär und Polizei ausgebildet.

Völlig blödsinniges Argument, etwas hätte keinen Realitätsbezug nur weil es "Kampfkunst" ist. Nur im Kobudo vermag ich den nicht so richtig zu erkennen.

Und was an meinem Training Kampfkunst, Kriegskunst, Kampfsport oder sonstwas ist, kannst du schonmal garnicht beurteilen. Klar kann Kobudo mich im Karate weiter bringen. Vielleicht sind ein oder zwei zusätzliche Karate- oder MMA-Einheiten aber effizienter, um mein Iri-Kumi zu verbessern. Das versuche ich hier ja rauszufinden.

Dass du diese Frage nicht beantworten kannst hätten wir jetzt geklärt. Danke dafür.
Vielleicht findet sich ja noch Jemand der Ahnung hat.

Geändert von Kensei (01-04-2017 um 17:39 Uhr).
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  #35  
Alt 01-04-2017, 17:45
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Okay, kurze Pause gemacht, ein wenig drüber Meditiert... hier die PHILOSOPHISHE Betrachtungsweise:

@Kensei - du sagst / fragst: Warum Kobudo im Karate?

Ich frage: Warum Karate OHNE Kobudo?

Im Aikido hinterfragt ja auch niemand, warum dort Stock und Bokken verwendet werden. Und im Wing Chun fragt niemand, warum dort Doppelmesser und Langstock dazugehören (sollen).

Dies ist natürlich eine methaphorische Frage. NATÜRLICH und GARANTIERT wird das hinterfragt, wurde bestimmt schon tausendfach hinterfragt.

Die Haupterklärung, warum Kobudo nie wirklich populär wurde, hat natürlich auch (wieder mal) Jesse Enkamp geliefert: Kobudowaffen sind teuer, sperrig, gefährlich.

Wenn ich eine kommerzielle Schule betreibe (oder auch, wenn ich im 21. Jahrhundert in Deutschland Shotokanverein Nr. 8956478213 ins Leben rufe) dann muss ich schließlich wirtschaftlich denken und handeln. Auf der Fläche, wo ich vielleicht 10 Leute mit Waffen unterbringe, kann ich vielleicht 30 oder mehr Leute OHNE Waffen unterbringen.

@Kensei Ich wage zu argumentieren: Wenn Kobudo in Deutschland schon immer zum Karate gehört hätte, dann würdest du die Frage nicht stellen.

Oder hinterfragst du Kata? Oder all die komischen Stände, Hand- und Fußtechniken, die es im Karate gibt, aber die so gut wie nie geübt oder erklärt werden? In den sportlichen Wettkämpfen des Shotokan wird ein wenig gehüpft und dann schnell mit direkten Schlägen und Tritten Punkte gemacht. Da macht doch niemand Fingerstiche oder Handkantenschläge (ist ja auch klar, warum...)

Aber um diesen (philosophischen) Kreis zu schließen: Mein Eingangspost war: Wo kann ich Kobudo lernen? Warum fragte ich das? WEIL ES MICH INTERESSIERT!

Ich interessiere mich auch für so viele anderen Blankwaffen (egal, ob europäisch oder asiatisch) - für Bogenschießen, Armbrust, Wurfmesser, Wurfäxte... all die Sachen, die vor langer Zeit für Krieger relevant waren und die heute total veraltet und weitestgehend irrelevant sind.

Aber in diese Tiefe will ich gehen! Auf diese Weise will ich tiefgründiger trainieren.

Und außerdem: Wenn ich MIT Waffen übe, habe ich dazu noch einen zusätzlichen Kräftigungseffekt. Mehr Kraft ist IMMER gut.

Ah, aber ich habe soeben nochmal Google befragt:


training - What are the benefits of learning weapons? - Martial Arts Stack Exchange

Reasons to Study Weapons

I - improved coordination

Training with weapons improves your coordination in ways that only controlling something that you don't have nerve endings in can.

II - weapons of opportunity

It's not just a stick. It's also, potentially, a sword, or a baseball bat, or a lead pipe. By training with a stick, you're also training with anything cylindrical of roughly the same length. You'll have to make adjustments for weight/length/feel, but you'll be better equipped to fight with a pool cue if you've trained with a bokken than if you haven't.
The same principle applies, to some degree, to other weapons, though I can't think of any readily available analogs for soft weapons like a chain whip or nunchaku.

III - historical preservation

Whether or not this is important to you is another matter, but many people choose to practice with historical weapons, a category which many martial arts weapons fall into, because they want to preserve, or in some cases, reconstruct, historical weapons practices. This can be because the weapon belongs to a martial art they've already invested time into. It can also be because of cultural heritage.

IV - "My hand is my sword"

That's a karate saying, based on the idea that, since they didn't have weapons, they would use their hands as their weapons. This reason actually relates, in a way, to reason II, in that a weapon can serve as an analog for an empty-handed technique. For example, in Kali, we structure our strikes by angles. Angle 1, for instance, is an inward-moving strike to the side of the head/neck. This can be expressed either with a stick, or with the hand as an inward chop to the neck. Whether or not you do Kali/Escrima/FMA, you will learn angles by learning weapons. It can be easier to learn angles with weapons, because the angles will necessarily be larger, and therefore easier to see.

V - defense against weapons

Even if you have no desire to learn weapons, because you believe you won't use them, there still exists a possibility that someone will try to use a weapon against you. Learning how to use a weapon will give you a better understanding of the way that weapon moves, and therefore the best way to evade that weapon or disarm it.

Sind DAS jetzt genügend Argumente?
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  #36  
Alt 01-04-2017, 17:49
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Lieber MMA und Kickboxen statt Karate, weil man da ja immer in Jacke und Jeans trainiert. Ich hau mich weg. Als ob das der entscheidende Aspekt wäre.

Habe ich nie behauptet! Aber schön, wenn man sich MISSVERSTEHT!

Schonmal FMA gemacht? Die basieren auf (ur-)alten Kampfkünsten und werden heute auf den Philippinen und anderswo noch bei Militär und Polizei ausgebildet.

Nein! Aber ehrlich gesagt: Wo ist denn der Unterschied, ob ich diese oder jene Holz- oder Bambuswaffe übe?


Oh, noch besser, @Kensei: Die Polizei in Europa und in den USA benutzen TONFA... also eine Kobudo-Waffe? Und jetzt?

Völlig blödsinniges Argument, etwas hätte keinen Realitätsbezug nur weil es "Kampfkunst" ist. Nur im Kobudo vermag ich den nicht so richtig zu erkennen.





HABE ICH EBENFALLS NIRGENDS BEHAUPTET!

Und was an meinem Training Kampfkunst, Kriegskunst, Kampfsport oder sonstwas ist, kannst du schonmal garnicht beurteilen. Klar kann Kobudo mich im Karate weiter bringen. Vielleicht sind ein oder zwei zusätzliche Karate- oder MMA-Einheiten aber effizienter, um mein Iri-Kumi zu verbessern. Das versuche ich hier ja rauszufinden.

Ja, super. Habe ich irgendwo auch nur ansatzweise deine Kampfkunst oder sonstwas beurteilt? Ich beurteile Shotokan, weil ich es kenne. Ich weiß doch gar nicht, wieviel Kriegskunst du schon jeden Tag vor dem Frühstück übst...

Dass du diese Frage nicht beantworten kannst hätten wir jetzt geklärt. Danke dafür.
Vielleicht findet sich ja noch Jemand der Ahnung hat.

Siehe mein anderer, neuerer Post!



Reasons to Study Weapons

I - improved coordination

Training with weapons improves your coordination in ways that only controlling something that you don't have nerve endings in can.

II - weapons of opportunity

It's not just a stick. It's also, potentially, a sword, or a baseball bat, or a lead pipe. By training with a stick, you're also training with anything cylindrical of roughly the same length. You'll have to make adjustments for weight/length/feel, but you'll be better equipped to fight with a pool cue if you've trained with a bokken than if you haven't.
The same principle applies, to some degree, to other weapons, though I can't think of any readily available analogs for soft weapons like a chain whip or nunchaku.

III - historical preservation

Whether or not this is important to you is another matter, but many people choose to practice with historical weapons, a category which many martial arts weapons fall into, because they want to preserve, or in some cases, reconstruct, historical weapons practices. This can be because the weapon belongs to a martial art they've already invested time into. It can also be because of cultural heritage.

IV - "My hand is my sword"

That's a karate saying, based on the idea that, since they didn't have weapons, they would use their hands as their weapons. This reason actually relates, in a way, to reason II, in that a weapon can serve as an analog for an empty-handed technique. For example, in Kali, we structure our strikes by angles. Angle 1, for instance, is an inward-moving strike to the side of the head/neck. This can be expressed either with a stick, or with the hand as an inward chop to the neck. Whether or not you do Kali/Escrima/FMA, you will learn angles by learning weapons. It can be easier to learn angles with weapons, because the angles will necessarily be larger, and therefore easier to see.

V - defense against weapons

Even if you have no desire to learn weapons, because you believe you won't use them, there still exists a possibility that someone will try to use a weapon against you. Learning how to use a weapon will give you a better understanding of the way that weapon moves, and therefore the best way to evade that weapon or disarm it.

Geändert von Karateman1 (01-04-2017 um 17:55 Uhr).
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  #37  
Alt 01-04-2017, 18:08
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@ Kesei.

Folgende Aussage von dir stelle ich hier nocheinmal extra heraus, da sie deine gesamte bisherige Argumentation Ad Absurdum führt:

Schonmal FMA gemacht? Die basieren auf (ur-)alten Kampfkünsten und werden heute auf den Philippinen und anderswo noch bei Militär und Polizei ausgebildet.

Was ist jetzt dein Punkt?

Einerseits argumentierst du die ganze Zeit GEGEN Waffentraining - vor allem exotisches und historisches - aber DANN bringst du eine ALTE KAMPFKUNST der Philippinen !?!

Weil also die Polizei dort mit Rattanstöcken trainiert, ist Kobudo unlogisch bzw. erschließt sich dir nicht???


Darauf kann man - wie schon weiter oben antworten:

Die Polizei in Europa und in den USA benutzen TONFA... also eine Kobudo-Waffe? Und jetzt?

Der Witz ist nämlich: Was die Polizei oder gar das Militär darf, bringt mir als Normalbürger herzlichst wenig!

Du stellst ständig die Frage, was dir als KARATEKA Kobudo bringen soll? Gleichzeitig argumentierst du damit, dass FMA, welches (welch Ironie) auch noch HISTORISCH sind, irgendwie also der Hit sind?

Oder hier schreibst du: Völlig blödsinniges Argument, etwas hätte keinen Realitätsbezug nur weil es "Kampfkunst" ist. Nur im Kobudo vermag ich den nicht so richtig zu erkennen.

Mit dem "Realitätsbezug-Argument" widersprichst du dir ja auch total.

DU vermagst den im KOBUDO nicht zu erkennen. WEIL DU KOBUDO NICHT KENNST!

FMA scheinst du zu KENNEN und deshalb siehst du da wohl einen Realitätsbezug!?!

Oder siehst du diesen da NUR, weil du auf ANDERE (die Polizei der Philippinen) verweisen kannst???
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  #38  
Alt 01-04-2017, 18:31
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Anders als du habe ich bereits zwei verschiedene FMA-Stile trainiert sowie Yamane-Ryu Kobudo.

Die FMA sind absolut SV bezogen. Dort trainierst du Messer, Kurzstock und Waffenlos, also die Angriffsvarianten, die dir im Durchschnitt heutzutage auch auf der Straße begegnen.

Im Kobudo liegt der Schwerpunkt auf dem Bo, zumindest bei Anfängern und beim Yamane-Ryu so wie ich es kennenlernte. Da Chaku, Tonfa oder Bo wohl weit weniger SV-relevant sind, würde ich von Kennern gerne erfahren, welchen Nutzen es für mein Training neben diesem Aspekt gibt.

Ich bezweifle übrigens nicht die Effizienz von Waffentraining an sich, ganz im Gegenteil.

Auf deinen restlichen Quark gehe ich jetzt mal nicht weiter ein. Du hast weder Ahnung von Kobudo noch von FMA und einen sehr engen Karate-Horizont. Zeitverschwendung weiter mit dir zu diskutieren.

Im Goju-Ryu trainieren wir übrigens keine "sinnlosen" Kata oder Techniken, da muss ich nichts hinterfragen.
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  #39  
Alt 01-04-2017, 18:39
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also Eurem Disput zu folgen ist mir deutlich zu anstrengend
Kobudo für Karate halte ich für die bessere Wahl, weil es die gleiche Struktur hat und so entsprechend Körperattribute schult/unterstützt
abgesehen davon funktioniert das Winkeln auch etwas anders

guckt Euch halt ein paar Videos an, sollte fortgeschritteneren Adepten schon auffallen, wie unterschiedlich der Langstock geführt wird, dazu gibt´s dann noch starke Unterschiede zu den eher Speerlastigen Stilen
das ist ein weites Feld mit so ´nem Teil zu agieren, nicht zuletzt durch die Waffenlänge

wer sich ernsthaft mit sowas kloppen möchte, dem empfehle ich für die
FMA Ecke das DogBrother Staffvideo und sowieso ´mal mit Benjamin zu trainieren
wer nur Form möchte, findet im Japan- und Chinaviertel unendliche Varianten, kenne mich da nicht so aus
GongFu hat mit seinem PrayingMantis Speer erfolgreich auf gatherings mitgekämpft, das funktioniert also auch bei entsprechendem Training

Bezugsquelle für Kobudowaffen fragt Ihr am Besten Gürteltier, Fireflea,....
für Rattan empfehle ich hier auf dem board Raien anzuschreiben, der hat auch haufenweise PE-Waffen in allen Varianten und legt vielleicht auch Kleinserien auf, wenn Ihr nett fragt (und bezahlt )
PP-Wasserleitung von Bauhaus funktioniert auch wunderbar als safety
von Vollkontaktversuchen mit Hartholz rate ich dringend ab, da ist Ruckzuck der Arm durch
ich habe vor 6 tagen von einem Fulldog eine vertical line mit staff auf den Unterarm bekommen, freundliches sparring mit
sehr dünnem Rattan ( ca 20 mmm) der Arm ist immer noch zur Hälfte blau , den Auftrefffleck wird man erfahrungsgemäß noch in 3 Monaten sehen können
higher consciousness through harder contact

Geändert von panzerknacker (01-04-2017 um 18:46 Uhr).
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  #40  
Alt 01-04-2017, 18:49
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Zitat:
Zitat von panzerknacker Beitrag anzeigen
Bezugsquelle für Kobudowaffen fragt Ihr am Besten Gürteltier, Fireflea,....
Bzgl. Bezugsquellen fragt ihr mich am besten nicht. Aber nehmt auf jeden Fall keinen lackierten Bo.
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  #41  
Alt 01-04-2017, 18:51
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Anders als du habe ich bereits zwei verschiedene FMA-Stile trainiert sowie Yamane-Ryu Kobudo.

Die FMA sind absolut SV bezogen. Dort trainierst du Messer, Kurzstock und Waffenlos, also die Angriffsvarianten, die dir im Durchschnitt heutzutage auch auf der Straße begegnen.

Im Kobudo liegt der Schwerpunkt auf dem Bo, zumindest bei Anfängern und beim Yamane-Ryu so wie ich es kennenlernte. Da Chaku, Tonfa oder Bo wohl weit weniger SV-relevant sind, würde ich von Kennern gerne erfahren, welchen Nutzen es für mein Training neben diesem Aspekt gibt.

Ich bezweifle übrigens nicht die Effizienz von Waffentraining an sich, ganz im Gegenteil.

Auf deinen restlichen Quark gehe ich jetzt mal nicht weiter ein. Du hast weder Ahnung von Kobudo noch von FMA und einen sehr engen Karate-Horizont. Zeitverschwendung weiter mit dir zu diskutieren.

Im Goju-Ryu trainieren wir übrigens keine "sinnlosen" Kata oder Techniken, da muss ich nichts hinterfragen.
Ja, schön erkannt, Kensei: Ich habe KEINE AHNUNG vom Kobudo. Du befindest dich im MEINEM Thread, in dem ich als absolut UNWISSENDER über Kobudo Fragen stelle.

Ansonsten: DU gewinnst; ich nix - du ganz groß! Ich versuche hier noch immer, mit ARGUMENTEN zu diskutieren und nicht so großkotzig wie du mit deinen unlogischen Ausführungen zu protzen.

Ja, ganz toll. Du bist so gut. Kannst so viele Sachen mehr als ich... usw.

Einen engen Karatehorizont habe ich zwar technisch - aber nicht philosophisch. Aber das weißt du ja zu genüge, da du meine Beiträge hierzu ja so sehr magst...
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  #42  
Alt 01-04-2017, 19:18
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Wenn du keine Ahnung von Kobudo hast, frage ich mich, warum du mich hier schon Seitenweise lang vollquarkst? Ich schrieb ja weiter oben, wenn du Kobudo um der Kunst willen lernen möchtest, dann mach das doch. Meinen Segen hast du. Ich habe andere Prioritäten und an denen werden auch deine sinnfreien Ergüsse im HdR-Format nichts ändern.

Aber bekanntlich ist Einsicht ja der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.

Deine Frage in DEINEM (sic!) Thread wurde relativ schnell beantwortet. Mea Culpa, dass ich mich erdreistet habe eine Zusatzfrage zum Thema zu stellen
Vielleicht können wir uns ja drauf einigen, dass das hier jetzt mein Thread ist, da zu deiner Ausgangsfrage ohnehin alles gesagt wurde. Und du verkrümelst dich einfach, weil du von allem weiteren eh keinen Plan zu haben scheinst.

Gürteltier scheint viel Kobudo zu trainieren. Vielleicht kommt von dem ja noch was brauchbares.

Geändert von Kensei (01-04-2017 um 19:20 Uhr).
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  #43  
Alt 01-04-2017, 20:45
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Zitat:
Zitat von Karateman1 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Kann ich also irgendeine Shotokan-Kata z.B. mit Sai machen?

Oder mit Tonfa?

Danke

Kannst Du. Mach´ z.B. einfach mal die Heian Shodan mit Bo, Sai, Tonfa, Nunchaku.

"Mr. Shotokan", Hirokazu Kanazawa-sensei, macht das ja auch schon seit 60 (?) Jahren!
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  #44  
Alt 02-04-2017, 10:51
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Zitat:
Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
Ich schrieb es weiter oben schon. Meine Zeit ist begrenzt, und die Zeit die ich in Kobudo investieren würde, könnte ich auch mehr an MMA oder Karate trainieren. Primär geht es mir darum im Karate besser zu werden und tiefgründiger zu trainieren. Deshalb die Frage, was euch Kobudo konkret bringt.

"Gehört halt dazu..." spricht mich weniger an. Konkrete Bsp. was Trainings-Effekte angeht schon eher.
Für das waffenlose Karate braucht man m.E. kein Kobudo.
Es hat keinen Nutzeffekt für mich.

Ich hab den Bo erst mal nur als lästig empfunden. Wollte ins Shorin Ryu reinschnuppern und gleich die erste Einheit war Bo-Training.
War halt Oshiros Version des Matsubayashi Ryu.

Daran ist interessant, dass er scheinbar seine YR-Prinzipien auf sein Karate übertragen hat. Extrem schmaler Stand, der Gegner soll optisch schwer ein näherkommen (durch schmal bleiben) wahr nehmen können, etc..

Dann ist es das Nachdenken über Kata und normierte Partnerformen an sich, das mich reizt.
Beispiel: Eine Blockposition Körpernahe im rechten Winkel zum Boden - kann a) helfen, den Bo wieder zu stabilisieren, wenn er vom Gegner aus der Bahn geschleudert wurde, kann b) bei Schräghaltung Gegenangriff im Block sein.
Macht aber c) im Yakusoku Kumite erst mal "Un-sinn".

Damit sind wir bei meinem Hauptgrund für Transfer :
Waffentraining ist gefährlicher.
Gerade, wenn Leute nicht wirklich reflektiert haben, wo z.B. die Bospitze in Relation zum Kopf des "Gegners", wann in einem Renzoku Kumite ist.

Es ist interessant, die Entschärfungen zu erkennen ( sie drängen sich noch mehr auf als waffenlos ) und zu beheben.
Ich hab mehr Angst beim Kobudo.

Anwendbarkeit : Ein Sai gegen waffenlos. Früher hatte ich ein Messer gegen Mehrfachangreifer.
Wäre ich - Zeiten sind vorbei - in einem "längerwirkenden Zwist", würde ich wohl eher ein Sai mitschleppen. Schon aus Neugierde... .
Ach ja : Den Bo in Hülle in einer Strassenbahn zu nutzen, ist auch ein lustiges Experimentierfeld. Da würde ich ihn auch am ehsten einsetzen müssen. Fiel mir neulich auf, als ich einen Streit zwischen anderen in Schach hielt, mit dem lästigen Teil in der Hand. Da hätte ich das noch als Erstes weggeworfen.

Gegen den Bo zu trainieren mit anderen Waffen, das mag auch viel Trainingsmethode - Teil von Entschärfung gewesen sein.
Wer gibt sich schon für Ude Tanren gegen Unterarmangelegtes Sai her.
Ich würde einen Bo nie mit angelegtem Sai (Gyaku mochi) erwarten wollen.
Einen Unbewaffneten schon.

Überhaupt Sai und FMA Doppelstock : Super Testfeld. Punio i sombrada, Redondo etc. ... .

Aber Kobudo gehört zum Karate : Pfff.

Leidvolle Erfahrung vom vorletzten Sonnabend :

Ich schleppe kommerzielle, zu kurze Langstocksofties ( Mashoonga ) mit zum Training, und meine männlichen Kobudopartner sind so Formfixiert, dass sie nicht frei mit mir experimentieren wollen.

Zum Glück waren zwei im Kobudo noch recht frische, verspielte Damen anwesend, die Spaß dran hatten.

Bei den Waffen muß mensch genauso wie bei den anderen Kata überlegen, was es wohl soll. Aber es ist leichter zu erkennen.

Noch ein Grund Kobudo zu machen :

Man kann besser argumentieren, das waffenlos und Waffe immer zwei Paar Schuhe sind.
Wenn "früher" oft beides trainiert wurde - dann genau DESHALB.

Heute gehört es zum Karate, damit man traiditioneller und besser sein kann, als andere, die es nicht machen.
Das ist m.E. seine moderne Hauptfunktion. Wie so oft bei uns.
__________________
"We are voices in our head." - Deadpool

Geändert von Gürteltier (02-04-2017 um 10:56 Uhr).
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  #45  
Alt 03-04-2017, 12:05
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Auf so einen Beitrag habe ich gehofft, danke!

Hab in das YR mal reingeschnuppert, schien mir aber auch zu Bo-lastig bisher.

Vielleicht gebe ich dem ganzen nochmal eine Chance. Je mehr ich mich mit Kobudo beschäftige, desto interessanter erscheint es mir.

Du hast auch FMA-Erfahrungen, oder? Was würde für dich für Kobudo und gegen die FMA sprechen?

In meiner Gegend gibt's Yamane-Ryu (nach MacCarthy) und Tesshinkan. Kennst du beide Stile? Welchen würdest du als Karateka oder generell favorisieren und warum? Kann man beides auch parallel machen? Wird jeweils nur eine Einheit die Woche in den Vereinen angeboten.

Geändert von Kensei (03-04-2017 um 12:08 Uhr).
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