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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #31  
Alt 07-03-2017, 15:56
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Würde es wenn, eher unter Shiho Nage packen
Das ist es nun wirklic erst recht nicht.

Dann bleiben wir lieber bei kotegaeshi, da kann man noch Ähnlichkeiten im Ansatz erkennen.
Was funktioniert muss ja auch nicht unbedingt eine sauber zu definierende Technik sein.
Bei kotegaeshi ist es aber u.a. wichtig dass die freie Hand des Gegners einen nicht erreicht, wenn er da auch noch ein Messer gehabt hätte wäre das schlecht gewesen, er hätte sie voll erwischt.
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  #32  
Alt 07-03-2017, 16:33
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Das ist es nun wirklic erst recht nicht.

Dann bleiben wir lieber bei kotegaeshi, da kann man noch Ähnlichkeiten im Ansatz erkennen.
Ich meinte die Wirkung am Arm, nicht die auf den ersten Blick umgekehrte Bewegungsrichtung.
Ähnlichkeiten beim Ansatz können ja soo täuschen.

Ich sehe das Drehung aus dem Arm nehmen bei Shio zum Abwurf am Ende nur als Trainingsnettigkeit.
Denk Dir die Tori weg und Du verstehst vielleicht, was ich meine.
Weil sie keine Auflage zum hohen Stop hatte, mehr Bein und push für die flache Wirkung.
Kote Gaeshi kommt halt von das kote gaeshien ( DAS hat Spaß zu schreiben gemacht ) - könntest auch den Shiho Nage Eingang in einen umgekehrten kote gaeshi weiterführen.


Edit : Idee-Verständniss zu verbessern gesucht.
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Geändert von Gürteltier (07-03-2017 um 17:02 Uhr).
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  #33  
Alt 07-03-2017, 17:11
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Ich sehe das Drehung aus dem Arm nehmen bei Shio zum Abwurf am Ende nur als Trainingsnettigkeit.
Denk Dir die Tori weg und Du verstehst vielleicht, was ich meine
Denke ich verstehe was du meinst, aber ob ich glaube du hast shiho-nage nicht wirklich verstanden.
Der Arm wird anders geführt als bei kotegaeshi, der Ellenbogen zeigt nach oben, uke ist im Hohlkreuz und wirkt senkrecht nach unten geworfen, so dass der Hinterkopf auf den Boden knallt.
Dafür braucht man den entsprechenden Griff, und deshalb muss man unter dem Arm durch.
Wenn der Arm gestreckt bleibt kann man ihn über die Schulter hebeln und den Ellenbogen brechen, bevor man wirft.
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  #34  
Alt 07-03-2017, 18:17
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Denke ich verstehe was du meinst, aber ob ich glaube du hast shiho-nage nicht wirklich verstanden.
Gut möglich.

Zitat:
Der Arm wird anders geführt als bei kotegaeshi, der Ellenbogen zeigt nach oben, uke ist im Hohlkreuz und wirkt senkrecht nach unten geworfen, so dass der Hinterkopf auf den Boden knallt.
An der Stelle wäre eben die Walzerlücke, was ich durch tiefes Durchtauchen und permanente Verwringung eines eher halb gestreckten Armes zu kompensieren suche.

Gerne andere Durchführung kurz erklären.

Zitat:
Dafür braucht man den entsprechenden Griff, und deshalb muss man unter dem Arm durch.
Wenn der Arm gestreckt bleibt kann man ihn über die Schulter hebeln und den Ellenbogen brechen, bevor man wirft.
Streckung ist nicht das Problem, sondern selber fabrizierte Beugung in meinem Empfinden - s.o. .
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  #35  
Alt 08-03-2017, 07:52
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
An der Stelle wäre eben die Walzerlücke, was ich durch tiefes Durchtauchen und permanente Verwringung eines eher halb gestreckten Armes zu kompensieren suche.
Was ist eine Walzerlücke?
Tiefes Durchsuchen ist nicht unbedingt nötig wenn der Arm gestreckt wird und uke durch bestimmtes Strukturellen Arbeiten aus dem Gleichgewicht gebracht wird, so dass er keinen Wiederstand erzeugen kann.
Nur am Arm rumzuschrauben bringt es nicht.

Geändert von Inryoku (08-03-2017 um 07:55 Uhr).
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  #36  
Alt 08-03-2017, 15:44
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Ich sehe das Drehung aus dem Arm nehmen bei Shio zum Abwurf am Ende nur als Trainingsnettigkeit.
Meinst du, am Ende den Griff lösen damit uke besser vorwärts rollen kann?
Das ist allerdings eine Nettigkeit. Normalerweise wird der Griff nicht gelöst, der Arm ist verdreht und uke fällt vorwärts (breakfall), oder uke wird ins Holhkreuz gebracht und direkt nach unten geworfen.

Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Gerne andere Durchführung kurz erklären.
"In echt" gibt es überhaupt keine Möglichkeit für uke unverletzt aus der Sache rauszukommen, beim Vorwärtswerfen wird der Arm über den eigenen Arm so gehebelt, dass entweder Schulter oder Ellbogen rausfliegen, oder über die Schulter gestreckt, oder direkt nach unten auf den Hinterkopf geworfen.

Gibt auch noch andere nette "Durchführungen".
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  #37  
Alt 09-03-2017, 22:22
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Zitat:
Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Meinst du, am Ende den Griff lösen damit uke besser vorwärts rollen kann?
Das ist allerdings eine Nettigkeit. Normalerweise wird der Griff nicht gelöst, der Arm ist verdreht und uke fällt vorwärts (breakfall), oder uke wird ins Holhkreuz gebracht und direkt nach unten geworfen.


"In echt" gibt es überhaupt keine Möglichkeit für uke unverletzt aus der Sache rauszukommen, beim Vorwärtswerfen wird der Arm über den eigenen Arm so gehebelt, dass entweder Schulter oder Ellbogen rausfliegen, oder über die Schulter gestreckt, oder direkt nach unten auf den Hinterkopf geworfen.

Gibt auch noch andere nette "Durchführungen".
Mit dem verdrehten Arm scheinen wir uns ja doch irgendwie einig zu sein.
Vorwärtswerfen sagt mir gerade nix, gibt's da ( schäm...) ein Video?

Ich hab halt so Leute, die wollen im Kakie nicht gehebelt werden. Beim Durchtauchen gibt es eben einen Todpunkt an dem sie aussteigen und die leichte Drehung selber weiterführen, wenn sie nicht anders konditioniert wurden.
Lasse dann primitiv mit dem Körpernäheren Arm los und schlage den Ellenbogen rückwärts stoppend zwischen die Schulterblätter, bevor ich wieder zugreife und abwerfe.
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  #38  
Alt 10-03-2017, 13:08
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Ich hab halt so Leute, die wollen im Kakie nicht gehebelt werden. Beim Durchtauchen gibt es eben einen Todpunkt an dem sie aussteigen und die leichte Drehung selber weiterführen, wenn sie nicht anders konditioniert wurden.
Optimal ist es wenn man uke so kontrolliert, dass er sich nicht drehen kann, oder nur dahin wo man es zulässt, ihn entweder in die Rückwärtsfall-Position bringt oder in Vorwärtsfallposition.
Ich weiß nicht genau welche Drehung du meinst, und wo sie bei dir aussteigen können, ich nehme an es ist dieses typische Rausdrehen was bewegliche Anfänger gerne reflexartig machen, aber nur möglich ist wenn uke halt nicht richtig kontrolliert wird, die Hand zu hoch über den Kopf geführt wird oder andere Fehler gemacht werden.
Der Schlag zwischen die Schulterblätter ist da eine Möglichkeit, gibt natürlich auch andere. Richtig greifen und den Arm auf die richtige Weise drehen strecken und kontrollieren ist aber erst mal die technische Grundlage.

eine andere Methode den Arm zu kontrollieren, ist es mit der einen Hand das Handgelenk, mit der anderen Hand den Ellenbogen zu kontrollieren, so ist man näher an der Drehachse.

Shihonage mit Vorwärtsfallen:

Noro:
https://youtu.be/dd19h_vkQPo?t=49
hier als Kontertechnik:
https://youtu.be/dd19h_vkQPo?t=28

Oder hier:
https://youtu.be/NbQANnGI_A8?t=46

Oder bei Tissier:
https://youtu.be/j8HHvYYaTBQ?t=81

Oder Asai:
https://youtu.be/OOsPAM2v3Ak?t=90

Geändert von Inryoku (10-03-2017 um 13:55 Uhr).
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  #39  
Alt 16-03-2017, 21:13
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Danke.
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