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#1
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| Wir können stolz sein. Wir alle! Nur zweieinhalb Jahre, nachdem er sich im Frühjahr 2008 von seinem Verband den 9. Dan im Jûdô hat verleihen lassen, ging DDK-Präsident Dieter Teige nun mutig und konsequent den nächsten Schritt und ... Aber lest doch selbst: Deutsches Dan-Kollegium e.V. - DDK Präsident Dieter Teige wird der 10. Dan DDK im Judo verliehen ![]() Bravo! Ich gestehe, ich bin begeistert. ![]() FG Rambat |
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#2
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| was ist das für insiderzueg, ichz mein den kennt doch keiner |
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#3
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| Dieser Verband hat es nötig... 10. Dan, der höchstgraduierte Danträger Deutschlands ...... - ![]() Da gibt es einige Verdiente - aber mit absoluter Sicherheit nicht dieser "Würdenträger" ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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#4
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| ich finde das hier sehr interessant : " Das Deutsche Dan-Kollegium e.V. verlieh !seinen! Präsidenten Dieter Teige...", wenn das stimmt haben sie den präsidenten selbst verliehen ![]() nein im ernst, wenn ich mich derart professionell gebe, gar solchen verband gründe, dann erwarte ich persönlich jetzt einfach mal auch eine korrekte beherrschung der deutschen sprache...oder zumindest unterscheiden zu können was aktiv und passiv sind...
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#5
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#6
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| Um Gottes willen. Zum Fremdschämen... Das muss man sich mal geben: Der soll das deutsche Pendant zu Mifune, Abe und Daigo. Na denn mal Gute Nacht |
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#7
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| Peinlich. Hier wurde selbst die Schamgrenze verletzt. ![]() Definitiv ein weiterer Grund, den ganzen Gürtelmist in die Ecke zu werfen, sich wieder und für immer Weiß umzubinden und darauf stolz zu sein. |
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#8
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| Zitat:
Diese Disziplinen tragen wohlklingende japanische Namen wie "Thai-Boxen" oder "Tang Soo Do".
__________________ "aus elben elfen machen heiſst unserer sprache gewalt thun;" Deutsche Mythologie, 1844, Jacob Grimm |
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#9
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| Was für eine Meldung, da verleiht man sich halt mal untereinander Dan-Grade oder sonst was. Business as usual halt. ![]() |
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#10
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| Wenn man was auf deren Seite liest wird man auch feststellen, dass die rote Armee in den 20er Jahren Sambo entwickelt hat und zwar unter anderem aus Kickboxen und Aikido.
__________________ "aus elben elfen machen heiſst unserer sprache gewalt thun;" Deutsche Mythologie, 1844, Jacob Grimm |
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#11
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| Zitat:
Ganz so einfach ist das dann doch leider nicht. Das DDK (Deutsches Dan Kollegium) ist der älteste noch existierende Verband für Budô in Deutschland. Gegründet wurde er mal (1952), um eine einheitliche Linie in die Vergabepraxis von (damals noch: Jûdô) Dangraden zu bringen. Es war nämlich zu Beginn der 50er Jahre durchaus üblich, sich von einem der japanischen oder (weil die billiger waren) koreanischen Jûdôlehrer, die hin und wieder in Deutschland unterrichteten, einen Dan-Grad zu kaufen. Dieser Praxis sollte und wollte das DDK einen Riegel vorschieben. Und viele, viele Jahre war das DDK dann tatsächlich so etwas wie der "Qualitäts-Garant", denn es erkannte nur Dan-Grade an, die legal und nach bestimmten strengen Richtlinien erworben worden waren. Aber wie das eben so ist ... nichts währt für immer. Für meine Begriffe hat sich das (ohnehin schon seit Jahren arg schrumpfende) DDK nun unmöglich gemacht. Herr Teige hat sich im Frühjahr 2008 den 9. Dan umhängen lassen ... Nun isses der 10. Dan ... Das DDK hat nun einen uneinholbaren Vorsprung vor dem Deutschen Judo Bund. Wenn der DJB also künftig Hilfe, Unterstützung und fachlich kompetenten Rat benötigt, ist es nicht mehr unbedingt nötig, daß er sich an die drei noch lebenden japanischen Jûdôka wendet, die den 10. Dan tragen (Ichiro Abe, Toshiro Daigo und Y. Osawa). Der DJB hat nun die gleiche fachliche Kompetenz direkt vor der Haustür ... ![]() FG Rambat PS: Es würde mich nicht überraschen, wenn schon sehr bald in diesem Thread die ersten empörten Beiträge aufgeregter DDK-ler autauchen, in denen diese Verleihung "gerechtfertigt" wird. |
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#12
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| Worin wird das Problem gesehen? Die Mehrzahl schreibt doch immer, dass Graduierungen nicht wichtig sind und mit den Fähigkeiten nichts oder kaum zu tun haben. Dann ist es doch auch Wurscht, wenn Leute irgendwelche Graduierungen verliehen bekommen. Unter dem sportlichen Gesichtspunkt "schneller, weiter, höher" sind die höheren Dan-Grade altersbedingt in den meisten Fällen sowieso nicht konkurrenzfähig. Also, was solls. Kein Grund, sich aufzuregen. |
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#13
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| Zitat:
Vielleicht gibt es ja hier User, die sich dafür interessieren, was jene tun, die so gern Bescheidenheit predigen, die so gern "die Budô-Werte" im Munde führen und die sich als Gralshüter des Budô verstehen ...? Vielleicht gibt es ja im Jûdô einige Dinge, die man einfach nicht tut - aus Anstand? Und vielleicht möchte ja der eine oder andere Jûdôka wissen, ob jemand, der sich selbst andauernd als Vorbild hinstellt, dieser Rolle auch gerecht wird? Jede einigermaßen seriöse Jûdô-Organisation hat bisher die höchste im Jûdô zu erreichende Graduierung entweder gar nicht oder nur für wirklich außergewöhnliche Verdienste vergeben - und das extrem sparsam. Insgesamt sind es (wenn ich nicht irre) gerade mal 15 Jûdôka, die seit Gründung des Kôdôkan 1882 den 10. Dan verliehen bekamen. In 128 Jahren wurde diese Graduierung gerade 15 mal vergeben. Ich denke, daß sich das wohltuend von der Schwemme an "Trägern des 10. Dan" in anderen KK unterscheidet. Ich zähle mal einige Jûdôka auf, damit die Relationen klarwerden ... Japanische Jûdôka, die den 10. Dan vom Kôdôkan erhielten: Kyuzo Mifune, Yamashita, Isogai Hajime, Nagaoka Hidekazu, Tomita Tsunejiro, Iizuka Kanizaburo, Sato Kaichiro, Ichiro Abe, Toshiro Daigo, Y. Osawa ... (Aufzählung aus dem Kopf, möglicherweise hab ich einen vergessen) Europäische Jûdôka, die den 10. Dan von der IJF erhielten: Anton Geesink, George Kerr, Charles Palmer Dann wären da noch J. Nauwelaerts de Agé (Niederlande) der den 10. Dan (umstritten) von der EJU erhielt, und H. Courtine der (noch umstrittener) den 10. Dan vom Französoischen Judo-Verband vberliehen bekam. Von diesen 15 Trägern des 10. Dan im Jûdô leben aber nur noch Ichiro Abe, Toshiro Daigo, Y. Osawa, George Kerr und (wenn ich nicht irre) der Niederländer und der Franzose. Weltweit also nur 6 lebende Träger des 10. Dan im Jûdô. Sieht man sich diese Namen an, so weiß man, daß die genannten Japaner ebenso Jûdô-Geschichte geschrieben haben wie Geesink (er ruhe in Frieden), George Kerr und Charles Palmer. Und in DIESE Phalanx sucht sich der Präsident des DDK einzureihen ...? Wie ich schon sagte - das hat etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun. Oder eben mit dem Fehlen derselben. Traurig, mitansehen zu müssen wie die älteste noch existierende Budô-Organistaion, die sich einst eines exzellenten Rufes erfreute, nun endgültig vor die Hunde geht. FG Rambat PS: Ich würde nun gern zum eigentlichen Thema zurückkehren ... |
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#14
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#15
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| Ich bin froh hier in NRW das NWDK (Nordrhein-Westfälisches-Dan-Kollegium) zu haben. Hier distanziert man sich deutlich vom DDK. |
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