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  #31  
Alt 21-12-2011, 13:53
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Zitat:
Zitat von DotM Beitrag anzeigen
Ich sehe also schon andere Übungsansätze als bei Dir, aber die liegen glaube ich nicht in den unterschiedlichen KK begründet.
das kann wohl stimmen...deshalb kann ich auch nicht abschließend beurteilen, ob verschiedene Gürtel im aikido sinnvoll sind, oder nicht.
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  #32  
Alt 21-12-2011, 14:33
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Zitat:
Zitat von DotM Beitrag anzeigen
Ich kenne keinen Aikidoka, der sagt, dass er eine Technik perfekt beherrscht und dann seine Prüfung macht. Alle Techniken werden geübt, von jedem - aber natürlich mit anderen Schwerpunkten.
Ich persönlich möchte im Training keine Zeit sparen, sondern investieren.
Ich sehe also schon andere Übungsansätze als bei Dir, aber die liegen glaube ich nicht in den unterschiedlichen KK begründet.
DotM hat da schon recht. Zumal man im Aikido eigentlich Prinzipien lernt und keinen Technikkatalog. Soll heißen letztendlich ist es egal welche Technik ich nun genau mache, die Prinzipien dahinter sind (eigentlich) immer gleich.

Von daher ist es nicht zwingend notwendig immer nur die Techniken aus dem Prüfungsprogramm zu machen. Klar kommt das zur Prüfungsvorbereitung sicherlich auch vor, aber im normalen Trainingsbetrieb weniger. Da machen alle das gleiche.

Und wenn eben Jo Dori (verteidigung/Entwaffnung gegen Stab) dran ist, dann machen das alle (auch weiß/gelb/xyz), auch wenn es im Prüfungsprogramm erst ab 1.Dan gefordert wird.
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  #33  
Alt 21-12-2011, 14:43
Benutzerbild von domo77
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Zitat:
Zitat von Spark Beitrag anzeigen
Und wenn eben Jo Dori (verteidigung/Entwaffnung gegen Stab) dran ist, dann machen das alle (auch weiß/gelb/xyz), auch wenn es im Prüfungsprogramm erst ab 1.Dan gefordert wird.
und das ist ja auch gut so...trotzdem hilft es auch, wenn man zusätzlich individuelle prüfungsprogramme machen kann.
es gibt eben, wie du ja auch richig sagst, zeiten in denen das eine und zeiten in denen das andere dran ist.
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  #34  
Alt 21-12-2011, 15:38
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Zitat:
Zitat von domo77 Beitrag anzeigen
und das ist ja auch gut so...trotzdem hilft es auch, wenn man zusätzlich individuelle prüfungsprogramme machen kann.
es gibt eben, wie du ja auch richig sagst, zeiten in denen das eine und zeiten in denen das andere dran ist.
Dafür brauch man ja keine farbigen Gürtel. Jeder weiß ja auf welcher Stufe er steht und was er als nächstes macht. Zudem prüft die Kyu Grade unser Lehrer selber, d.h. der weiß auch im Vorfeld wer welche Prüfung als nächstes macht und strukturiert das Training entsprechend. Da machen dann eben auch die Danträger 4. Kyu Techniken im Unterricht mit.
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  #35  
Alt 21-12-2011, 15:43
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Zitat:
Zitat von Spark Beitrag anzeigen
Dafür brauch man ja keine farbigen Gürtel. Jeder weiß ja auf welcher Stufe er steht und was er als nächstes macht. Zudem prüft die Kyu Grade unser Lehrer selber, d.h. der weiß auch im Vorfeld wer welche Prüfung als nächstes macht und strukturiert das Training entsprechend. Da machen dann eben auch die Danträger 4. Kyu Techniken im Unterricht mit.
je nach gruppngröße ist es aber vielleicht einfacher, wenn der trainer einfach sagt: "programm" und jeder erstmal anfangen kann, während der trainer rumgeht und guckt..verbessert..neues zeigt...

richtig ist allerdings, das man die gürtel nicht unbedingt dafür in farbe tragen muss...finde es ok..mit und ohne...
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  #36  
Alt 21-12-2011, 17:48
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Hmm... finde es recht erstaunlich, dass die meisten hier alle Aikido-Techniken über einen Kamm scheren ^^ Klar lernt man Prinzipien und auch ein 5. Dan kann bei Ikkyo noch was dazu lernen, aber trotzdem sehe ich doch ganz stark Unterschiede in der Komplexität und Schwierigkeit der ersten Ausführung bei unterschiedlichen Techniken.

So finde ich es zB kaum Sinnvoll Weissgurte Ushirowaza-Katate-Eri-Mochi trainieren zu lassen, wenn sie nicht mal den Angriff richtig verstehen und das Körpergefühl fehlt um überhaupt ne Art von Kontrolle am Kontaktpunkt zu bekommen. Wenn die Anfänger dann unter sich sind kommt garnichts dabei raus, wenn sie mit den Fortgeschrittenen trainieren ist man ne halbe Stunde an der Technik, bei der die Fortgeschrittenen den Anfängern grade mal die Schrittfolge richtig beigebracht haben, weil die Grundlagen noch fehlen. Da ist es für alle wesentlich produktiver, wenn man schon irgendwo nach Graden trennt. So gibts für Weiss-Orange kein Jyuu-Waza und komplexere Waffenformen erst, wenn man mal nen anständigen Schnitt hinbekommt...
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  #37  
Alt 21-12-2011, 19:30
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Zitat:
Zitat von the5ilence Beitrag anzeigen
Ushirowaza-Katate-Eri-Mochi
bitte was? von hinten-hand-kragen-hä??? falls du dir das nich ausgedacht hast, versuchs mal zu erklären... hab ich in acht jahren noch nich gehört^^
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  #38  
Alt 22-12-2011, 01:31
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Zitat:
Zitat von Rince89 Beitrag anzeigen
bitte was? von hinten-hand-kragen-hä??? falls du dir das nich ausgedacht hast, versuchs mal zu erklären... hab ich in acht jahren noch nich gehört^^
^^ Uke greift Shite von hinten an, indem er mit einer Hand am Kragen/Hals, mit der andren am Handgelenk greit. (Anwendungsfall wre zB jemanden mit Messer in der Hand zu würgen und dabei die Messerhand zu kontrollieren) in der Grundschulform halt mit klassischen Griff von hinten zum Kragen.
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  #39  
Alt 22-12-2011, 04:29
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Heißt sonst auch gerne mal ushiro kubishime.
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  #40  
Alt 22-12-2011, 07:55
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Hallo,

Bei uns gibt es (glücklicherweise) kein Prüfungsprogramm. Alle trainieren gemeinsam eigentlich alles. Die Graduierung des Gegenüber merkt man eigentlich immer sehr schnell (auch auf Lehrgänge): breitbeiniges dastehen, fragender Blick - dann weiß man auch ohne Worte was Sache ist. Außerdem stehen ja nicht bei jedem Training vier oder fünf unbekannte Leute im Gi auf der Matte.

Zitat:
So finde ich es zB kaum Sinnvoll Weissgurte Ushirowaza-Katate-Eri-Mochi trainieren zu lassen,
Bei uns sind alle Mudansha (ohne Dangraduierung) auch gleichzeitig Weißgurte. Ab wann ist es dann also sinnvoll sowas zu trainieren: ab 5., 4.,.. Kyu/Dan; wer legt das fest? Ich betrachte es sogar als Herausforderung für die Höhergraduierten, auch komplizierte Techniken sowohl als Uke als auch als Nage derart durchzuführen, dass auch der totale Anfänger was davon hat - das ist gar nicht so einfach (sollte ja eigentlich generell so sein). Dass der blutige Anfänger eine Technik nicht schon am ersten Abend lernt, sollte jedem sowieso klar sein, aber er kommt wieder ein Stückchen weiter!


Zitat:
Zumal man im Aikido eigentlich Prinzipien lernt und keinen Technikkatalog.
Stimme ich nicht uneingeschränkt zu. Einem Anfänger der eben erst mal rechts und links sortiert, dem ist mit "Prinzipien" noch gar nicht geholfen. Erst sollte man ihm den reinen Bewegungsablauf zeigen. Wenn das halbwegs drin ist kann man daran die Prinzipien zeigen und entwickeln. Das ist wohl eher ein "sanfter" Übergang. Vielleicht kennzeichnet dieser Übergang auch Kyu-Dan??


Am Rande:
Die beiden Ushiro kenne ich persönlich nicht als dasselbe. Ich kenne Ushiro Eri Dori (so hieß er bei uns) wie schon erwähnt als Griff HINTEN am Kragen (Ein Schwierigkeitsgrad dabei ist, dass Nage zunächst gar nicht weiß welche Hand von Uke den Griff ausführt (ist ja hinten).
Bei Ushiro Kubishime wird zunächst (ai Hanmi) das Handgelenk gehalten, Uke gelangt dann nach hinten und greift dann mit der noch freien Hand um den Hals (Kubi?) an vorderen Kragen, spannt auf und würgt.

Gruß
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  #41  
Alt 22-12-2011, 10:27
Benutzerbild von the5ilence
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Hi! Ich bin bei uns auch immer überrascht, dass den Anfängern nicht langweilig wird - aber wenn wir kompliziertere Techniken machen, wollen die meisten Anfänger doch lieber eine der 4-5 Techniken üben, die sie schon die letzten Wochen geübt haben, damit irgendwann mal eine von denen vom Bewegungsablauf her so sitzt, dass man nichtmehr stockt und nachdenken muss ^^ Wenn wir dann dauernd mit neuen Techniken kommen, bleibt meistens garnichts hängen, außer totale Verwirrung.

Klar machts auch immer mal Spaß ne neue Technik mit Anfängern zu üben - aber damit das was wird, muss man am besten schon jedem Anfänger nen Braungurt oder Danträger als Partner geben, damit das Fundament richtig gelegt wird... Und zwar lernt man da auch viel als Fortgeschrittener - aber manche sachen kann man halt nur unter Hochgraduierten richtig üben (Freie Techniken, Timing/Geschwindigkeit, Kaeri-Waza, Widerstand von Uke gegen die Kontrolle)
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  #42  
Alt 22-12-2011, 10:40
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Zitat:
Zitat von KK-Fan Beitrag anzeigen
Am Rande:
Die beiden Ushiro kenne ich persönlich nicht als dasselbe. Ich kenne Ushiro Eri Dori (so hieß er bei uns) wie schon erwähnt als Griff HINTEN am Kragen (Ein Schwierigkeitsgrad dabei ist, dass Nage zunächst gar nicht weiß welche Hand von Uke den Griff ausführt (ist ja hinten).
Bei Ushiro Kubishime wird zunächst (ai Hanmi) das Handgelenk gehalten, Uke gelangt dann nach hinten und greift dann mit der noch freien Hand um den Hals (Kubi?) an vorderen Kragen, spannt auf und würgt.

Gruß
hehe, für mich beschreibst du schon drei verschiedene Angriffe:
ushiro-eri-tori: griff des kragens von hinten
ushiro-katate-tori-kubishime: griff einer hand und würgen von hinten
ushiro-kubishime: beidhändiges würgen von hinten

beim 2. kann uke selbst wählen, ob er erst den hals und dann die hand greift oder umgekehrt. obwohl es mMn recht unrealistisch ist direkt an den hals zu kommen, es sei denn man schleicht sich von hinten an, aber sowas will ja auch geübt werden^^
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  #43  
Alt 22-12-2011, 15:19
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Hallo,

Zitat:
aber manche sachen kann man halt nur unter Hochgraduierten
dito

Zitat:
beim 2. kann uke selbst wählen, ob er erst den hals und dann die hand greift oder umgekehrt.
Bei uns war das festgelegt. Zuerst wurde die Hand gegriffen, mit der Ausweichbewegung Nages wird Uke dazu gebracht in den Rücken zu gehen. Bis zu diesem Punkt ist der Angriff fast identisch zu Ushiro Ryo Katate Dori, nur dann statt Griff der anderen Hand kommt eben nun das Umschlingen des Halses.

Zitat:
ushiro-kubishime: beidhändiges würgen von hinten
Das beidhändige Würgen hab ich bei uns nie gesehen? Aber gut, man lernt nie aus?!

Gruß
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  #44  
Alt 22-12-2011, 21:56
D
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Zitat:
Zitat von Rince89 Beitrag anzeigen
...
ushiro-kubishime: beidhändiges würgen von hinten
...
kubi shime ist das Würgen. Ushiro kubi shime ist das Würgen von hinten, egal mit wieviel Händen oder Armen. In der Grundform wird mit dem Arm gewürgt, Hals in der Armbeuge.
Das beidhändige Würgen kenne ich nur von Homer und Bart und da habe ich noch kein Ushiro gesehen.
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