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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #16  
Alt 29-01-2017, 14:30
Benutzerbild von kanken
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Hacken ist auch immer Schneiden, aber das würde hier zu weit führen...
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  #17  
Alt 29-01-2017, 14:44
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Macht mal einen Job im Schlachthaus

Dort wo ich im Odenwald gewohnt habe gab's jeden Montag im Frühtau
Massenmord an Schweinen und mal 'nem Kalb.

Inkl. Bolzen mit dem Hammer ins Gehirn - aufhängen - zerteilen ...
Därme leeren und reinigen für die frische Blutwurst ....

Da konnte einem auch mal ein schlecht getroffenes Schweinchen
panisch und blutend "wie Sau" entgegenkommen ...

Aber die Jungs waren körperlich sehr stark - was wohl der Grund war dass
die mit dem Messer nicht stecken blieben.

KK mit Kraft ausgeführt - Majestätsbeleidigung und KK-Gotteslästerung!

Aber wenn "kraftlos" hier "schick" ist - weitermachen
__________________
Es wird dem gierigen Kaufmannsgeist nie verständlich was den Krieger antreibt
Im Krieger blühen Blumen und toben Stürme - beides gehört zu ihm.
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  #18  
Alt 29-01-2017, 15:01
Benutzerbild von Nagare
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Hacken ist auch immer Schneiden [...]
Ohne es tiefergehend ausführen zu wollen, aber des Verständnisses halber, meinst Du
"Hacken = Schneiden"
oder meinst Du
"das eine impliziert das andere et v. v."?
__________________
Man kann Energie investieren, darum zu kämpfen, dass alles so bleibt wie es ist oder um sich Neuem zuzuwenden. Ich jedenfalls werde keine Energie investieren, um dem Pferd von Buddha zu erzählen.
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  #19  
Alt 29-01-2017, 15:05
Benutzerbild von kanken
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Nein, nicht gleich.
Wenn man sich den Aufbau der chinesischen Waffen (Jian, Dao) anschaut, dann sieht man dass es immer Beides gibt (geben kann). Je besser man wird, desto mehr ist es schneiden...

So etwas gehört aber ins Training nicht in ein Forum.

Grüße

Kanken

Geändert von kanken (29-01-2017 um 15:11 Uhr).
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  #20  
Alt 29-01-2017, 15:15
Benutzerbild von Nagare
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
So etwas gehört aber ins Training nicht in ein Forum.

Ich hör ja schon auf

Wollte nur kurz nachfragen bevor hier eine Schneiden/Hacken Diskussion losgeht. Aber so wie Du es jetzt umrissen hast, deckt es sich mit meinem bescheidenen Verständnis.
__________________
Man kann Energie investieren, darum zu kämpfen, dass alles so bleibt wie es ist oder um sich Neuem zuzuwenden. Ich jedenfalls werde keine Energie investieren, um dem Pferd von Buddha zu erzählen.
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  #21  
Alt 29-01-2017, 15:16
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Zitat:
Zitat von BUJUN Beitrag anzeigen
KK mit Kraft ausgeführt - Majestätsbeleidigung und KK-Gotteslästerung!

Aber wenn "kraftlos" hier "schick" ist - weitermachen
Ich glaube niemand behauptet, dass es schlecht ist, wenn man Kraft hat. Da aber nicht jeder ein Schlachter-Geselle ist, sollte ein Schwertschnitt nicht unbedingt einen höheren Krafteinsatz bedingen, um effektiv zu sein.
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  #22  
Alt 29-01-2017, 15:22
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Zitat:
Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
Ich glaube niemand behauptet, dass es schlecht ist, wenn man Kraft hat. Da aber nicht jeder ein Schlachter-Geselle ist, sollte ein Schwertschnitt nicht unbedingt einen höheren Krafteinsatz bedingen, um effektiv zu sein.
Die Leute die ich kenne die mit Waffen ( egal stumpf / scharf ) arbeiten
trainiern geradezu exzessiv die Wirkung !

Ebenso die ohne Waffen / Gegenstände arbeiten.

Der Treffer muss was erzeugen !

Ein Treffer ohne Wirkung ist kein Treffer - macht allenfalls den Weg für
den Gegenschlag frei.

Meine pers. Erfahrung.

Irgendwie ist es schon ein Unterschied ob ich z.B. mit einem Dolch
dessen Klinge ganz versenke oder in der Kleidung stecken bleibe ...

Und auch waffenlos ist ein Treffer nicht immer ein Wirkungstreffer und
genau so wenig / noch weniger ein Vernichtungstreffer.
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Im Krieger blühen Blumen und toben Stürme - beides gehört zu ihm.
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  #23  
Alt 29-01-2017, 15:26
Benutzerbild von Nagare
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BUJUN

Hast Du dich vielleicht im Thread vertan?

Deine Argumente beziehen sich jedenfalls nicht auf die Ausgangsfrage. Hier geht es darum, ob bzw. wie zügig eine Klingenwaffe ihre Schneidewirkung verliert, wenn sie durch Fleisch, Blut, Sehnen, Knochen etc. durchgeführt wird.
__________________
Man kann Energie investieren, darum zu kämpfen, dass alles so bleibt wie es ist oder um sich Neuem zuzuwenden. Ich jedenfalls werde keine Energie investieren, um dem Pferd von Buddha zu erzählen.
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  #24  
Alt 29-01-2017, 15:44
Benutzerbild von BUJUN
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Zitat:
Zitat von Nagare Beitrag anzeigen
BUJUN

Hast Du dich vielleicht im Thread vertan?

Deine Argumente beziehen sich jedenfalls nicht auf die Ausgangsfrage. Hier geht es darum, ob bzw. wie zügig eine Klingenwaffe ihre Schneidewirkung verliert, wenn sie durch Fleisch, Blut, Sehnen, Knochen etc. durchgeführt wird.
Hab ich schon verstanden.

Bin mit einem Schlachtermeister seit Jahrzehnten befreundet.

Was macht der den ganzen Tag - die Messer nach-wetzen.

Scharf geht einfach besser.

Oder: wieviele Gegner soll man mit dem Katana teilen bis die Schneide
"stumpf" wird ?

Gerade die Japaner achten sehr darauf dass nicht Schneide : Schneide
geschlagen wird - zur Schonung der Schnitthaltigkeit.
__________________
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  #25  
Alt 29-01-2017, 15:48
Benutzerbild von kanken
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Es geht um die Schnitthaltigkeit von Schneiden wenn sie durch Blut und Körperflüssigkeiten verkleben und man nicht die Gelegenheit hat sie sofort zu reinigen.

Grüße

Kanken
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  #26  
Alt 29-01-2017, 15:58
Benutzerbild von ryoma
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Kampfkunst: Hokushin Ittô-Ryû Hyôhô
 
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Einer der es wissen muss:



Sollte wohl was wie "Master Ken" werden... naja BIG F......G FAIL!
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  #27  
Alt 29-01-2017, 16:11
Benutzerbild von FireFlea
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Zitat:
Zitat von BUJUN Beitrag anzeigen
Die Leute die ich kenne die mit Waffen ( egal stumpf / scharf ) arbeiten
trainiern geradezu exzessiv die Wirkung !

Ebenso die ohne Waffen / Gegenstände arbeiten.

Der Treffer muss was erzeugen !

Ein Treffer ohne Wirkung ist kein Treffer - macht allenfalls den Weg für
den Gegenschlag frei.
Ja. Aber mit einem Schwert schaffen auch zierliche Frauen Schnitttest durch zähe Matten und das machen sie nicht mit Kraft. Ich gehe davon aus, dass sie auch am menschlichen Körper Wirkung erzielen würden.
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  #28  
Alt 29-01-2017, 17:37
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Kampfkunst: FMA-Videos gucken
 
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Kräfte am Keil, erstes Lehrjahr Schlosser (na zumindest früher, heute braucht sowas ja kein Mensch)
angewendet wird das Prinzip der schiefen Ebene
in Abhängigkeit der Klingengeometrie
drückender Schnitt setzt die Kraft F in 2 Flankenkräfte um, die im 90° Winkel zu den Flanken stehen
in Abhängigkeit von Breite des Keilrückens und der Flankenlänge ergibt sich
eine Flankenkraft von F/(2*sin(des halben Winkels)) das mal zwei da normalerweise 2 gleiche Flanken vorhanden sind
gibt auch Meißelschliff (nur eine Flanke) hat den Vorteil, einen Freiwinkel zu erzeugen, eher Spanabhebend als trennend konstruiert

beim ziehenden Schnitt wird durch den Zug ständig die Geometrie verändert, sodaß
bei geringerer Kraft der Schnitt erfolgt, dafür erhöht sich die erforderliche Länge des Keiles
bei Einsatz von Wellenschliff erhöht sich die Menge der Keile im ziehenden Schnitt
bei gebogenen Klingen verlängert sich die Schneide bei gleicher Gesamtlänge zu einer geraden Klinge
dann noch Sonderformen konkaver oder konvexer Flanken.....

die Kunst etwas zu zertrennen erfordert spezielle Werkzeuge für spezielle Techniken
"Hacken" funktioniert bei entsprechendem Krafteinsatz immer

Geändert von panzerknacker (29-01-2017 um 17:41 Uhr).
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  #29  
Alt 30-01-2017, 06:55
Benutzerbild von Rene
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Kampfkunst: Bujinkan Budo Ninpo Taijutsu
 
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Hacken, schlachten, operieren ... wir sind schon noch in den japanischen Kampfkünsten und den dort verorteten Waffen?
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  #30  
Alt 30-01-2017, 08:03
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Kampfkunst: JJ, Judo (früher), rumstehen und im Kreis gehen
 
Registrierungsdatum: 04.10.2016
Ort: Münsterland
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Beiträge: 106
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Zitat:
Zitat von Terao Beitrag anzeigen
[...]
Wär mir auch neu, dass Jäger oder Metzger alle 2-3 Schnitte ihre Messr reinigen müssen, weil die sonst net mehr schneiden.
Naja, alle 2 - 3 Schnitte vielleicht nicht.

Aber Metzger und Jäger reinigen ihre Klingen im Laufe der Arbeit nicht nur, sondern schärfen auch ständig nach.

Das würde man bestimmt nicht tun, wenn es nicht nötig wäre

Grüße

Münsterländer
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