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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #1  
Alt 20-09-2002, 16:41
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Standard Schnitttest - Verbrauchsmaterial

Hallo zusammen!
Hat einer von Euch eine günstige Lösung, wie man die beim tameshigiri / Schnitttest üblichen Reisstrohmatten durch etwas günstigeres mit gleicher Konsistenz ersetzen kann?

Mir sind bisher nur die Mallorca-Strandmatten eingefallen, und die sind irgendwie schwer zu erhalten...

MfG, Tierlieb
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  #2  
Alt 21-09-2002, 08:08
Benutzerbild von Sven K.
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Moin Tierlieb

"Mir sind bisher nur die Mallorca-Strandmatten eingefallen, und die sind irgendwie schwer zu erhalten... "

NanuNana, IKEA
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  #3  
Alt 21-09-2002, 11:14
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Thumbs up Schnitttest - Verbrauchsmaterial

Hey Sven,

gute Idee!!!


Oss

Dojokun
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  #4  
Alt 21-09-2002, 11:39
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Na, das klingt ja gut.
IKEA habe ich bisher immer gemieden, da kann man ja an Samstagen nicht hingehen, ohne bei jedem dritten Schritt auf eine Krankenschwester mit Familienanhang zu treten... aber ich will es mal versuchen.
Besten Dank!

MfG, Tierlieb
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  #5  
Alt 21-09-2002, 14:38
Benutzerbild von Sven K.
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Moin Alle

Ist jetzt echt kein Witz Ich liebe es wenn es so richtig eng ist.
Dann kann ideal seine Schrittarbeit überprüfen/üben. Immer
versuchen ohne "Feindberührung" durchzukommen. Ist garnicht
so leicht. Tja und das gute daran seinen Einkauf erledigt man(n)
auch noch nebenbei
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  #6  
Alt 25-09-2002, 18:14
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Hi,

wir haben im Iai unsere Tameshigiri immer mit Zeitungspapierrollen gemacht. Sie müssen allerdings für einige Stunden in Wasser gelagert werden. Diese Rollen lassen sich auch zu einem "Torso" zusammenfügen um realistischere Ergebnisse zu erzielen als mit einzelnen Rollen.
__________________
Gruß
Weudl
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  #7  
Alt 29-09-2002, 23:21
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Uiuiui, das mit dem Torso wird wahrscheinlich auf verschiedene Zuschauer sehr befremdlich wirken... ich frage mich aber zwei Dinge:
1. Wie breit muß so eine Rolle sein, um realistisch zu sein? Exakt Glied-Maß?
2. Das waren jetzt alle Tipps ohne Inlay. In Japans ist es mittlerweile auch üblich, aber früher hat da doch mal frischer Bambus reingehört, um die Knochen zu simulieren, oder?
Habt Ihr dafür eine praktikablere Ersetzung?

MfG, Tierlieb
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  #8  
Alt 30-09-2002, 21:18
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Also wir haben unsere Schneideexzesse eigentlich nie vor Publikum gemacht, sondern immer nur zu zweit oder zu dritt im Dojo. Uns ist es eigentlich immer nur darum gegangen, so realistische Bedingungen wie möglich zu schaffen und da ist uns eben einmal diese Idee mit dem Torso gekommen. Dem haben wir dann sogar eine alte Gi-Jacke von mir angezogen... Beim Torso kann man jedenfalls den Effekt der im Iaido üblichen Schnitte weit besser üben als bei stehenden Rollen.

Die Stärke der Rollen kann man je nach Lust und Laune wählen. Wir haben für einhändige Schnitte zB ca. 4-5cm Durchmeeser gewählt und für Extremschnitte sind wir bis zu ca.15cm gegangen. Wichtig ist primär, dass die Rollen vorher so lange im Wasser gelegen sind, dass sie bis zum Kern durchfeuchtet sind. Nebenbei bemerkt haben wir immer nur freistehende Rollen geschnitten.

Leider kann ich nicht sagen, ob man mit einem Bambusinlay realistischere Ergebnisse erzielen kann, da ich noch nie einen echten Oberarm mit Fleisch und Knochen geschnitten habe . Ich kann allerdings nur davon abraten, echte Knochen schneiden zu wollen. Einen Rinderknochen hat eine meiner Toledoklingen nämlich nicht überlebt...
__________________
Gruß
Weudl
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  #9  
Alt 30-09-2002, 22:57
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Weitere Lobpreisung des Paul Chen: Es hat vor 4 Stunden einen Angriff durch einen miesen, hinterhältigen Rinder-Oberschenkelknochen überlebt!
Da war allerdings kein Fleisch dran - bin mit einer Bäuerin gut befreundet, da waren Reste übrig. Schön, das Suppenfleisch aus der Mode kommt.

MfG, Tierlieb
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  #10  
Alt 05-10-2002, 08:58
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Hi Tierlieb,

habe mir immer schon gedacht, dass ein Rinderknochen keine unüberwindbare Hürde für eine gute Klinge darstellen sollte (sonst hätte ich das Experiment auch nicht gewagt). Aber diese Toledodinger um 100€ sind wohl wirklich nur Schrott. Wir hatten für das Tameshigiri mehrere Schwerter zur Vefügung und mit den Toledoklingen mussten wir uns eigentlich immer am meisten anstrengen...

Würdest Du die Schwerter von Paul Chen weiterempfehlen? Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer brauchbaren Klinge zu einem vernünftigen Preis, wobei aber auch das Zubehör passen sollte (keine Plastikgriffe etc.)
__________________
Gruß
Weudl
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  #11  
Alt 05-10-2002, 09:07
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Also: Das Paul Chen kann ich wirklich empfehlen, wenn man ein "praktisches" Katana sucht - der Griff ist allerdings Plastik (da gibt es das Practical Katana Plus, ist aber noch einiges teurer).
Es ist eben eine gute Klinge mit unsauberem Schliff (der die Politur verkratzt und auch nicht sehr sauber ausgeführt war) und billigen Menuki. Aber es funktioniert.

Ich mache diese Woche allerdings noch ein paar Schärfetests und dann stelle ich einen ausführlichen Testbericht hier und ins Messerforum rein.

Das einzig deprimierende war, daß ich Schnitttests durch 8cm Zeitungsrolle (ohne Kern) auch mit einem Toledo-Schwert geschafft habe. Aber es macht mit dem PK definitiv am meisten Spaß.

MfG, Tierlieb
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  #12  
Alt 05-10-2002, 09:27
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Schneidetest durch Zeitungspapier gehen mit den Toledoklingen sehr wohl (vor allem wenn sie gut geschliffen sind). Wenn man aber dann zu einer besseren Klinge wechselt, merkt man schon den Unterschied. Wir hatten zB auch einmal ein "echtes" Katana um 5000€ zur Verfügung und damit hat man die Rollen wie Butter geschnitten...

Wie sind denn mittlerweile Deine Erfahrungen mit den Zeitungspapierrollen im Vergleich zu Reisstrohmatten, Bambus u.ä.?
__________________
Gruß
Weudl
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  #13  
Alt 06-10-2002, 17:50
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Hallo!

Ich habe letzten Donnerstag Schnitttests mit Papierrollen um Bambusstäbe durch geführt und muß sagen, daß die Ergebnisse sehr zufriedenstellend waren.
Allerdings hat es sich als praktikabler erwiesen, die Papierseiten der Zeitungen Bahnenweise in eine Waschwanne mit warmen Wasser vorhereinzulegen und dann naß um den Bambus zu wickeln ... das unterbricht natürlich den Schnitttest immer wieder für die kurze Zeit, die neuen Torsi aufzubauen, aber insgesammt ist mir das Durchfeuchten besser gelungen als bei vorher zusammen gerollten Papierrollen, die dann zu wässern wären.

Btw. ... Klingenqualitäten:
Bei den Toledoimitaten muß man bedenken, daß man auf den Klingendurchmesser gesehen eine zu wenig steile Schnittkante hat, denn bei einem angemessenen Schwert ...
Ich selbst bin in der freudigen Lage, ein Shinto von Kajuna Katsomasa zu besitzen, etwa von 1790 ... ebenso wie ein Practical Katana von Paul Chen ... und auch ich muß (gerade im Verhältnis zum Preis) dem Paul Chen eine gute Brauchbarkeit assistieren ...
Falls sich jemand für ein solches Paul Chen interessiert, ich bin gut bekannt mit einem Impoteur, wo ich Paul Chen's etwas günstige beziehen kann, als etwa Japanschwerter.de sie anbietet ... (ist aber nur eine Freundschaftsleistung, daher kann ich da wohl nicht gerade 100er Kisten von abnehmen, Ihr versteht :-)

Liebe Grüße,
Aethien
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  #14  
Alt 08-10-2002, 20:19
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Hi Aethien

Wir haben die Rollen meist am Vortag fabriziert und über Nacht im Wasser belassen. Wichtig ist, dass sie bis zum Kern durchfeuchtet sind. Es ist somit nicht nötig, nach jedem Schnitt eine neue Rolle zu fabrizieren.

Ein Shinto von 1790? Schmatzzzz. Damit machst Du aber kein Tameshigiri, oder doch??

Die Sache mit den Paul Chen Schwertern interessiert mich schön langsam. Bekommt man sie nur in Einheitslängen oder kann man spezielle Längen bestellen? Sind die Schwerter bereits richtig geschliffen oder muss man da noch etwas nacharbeiten?

Wenn ich über Dich ein solches Schwert bestellen würde, was würde das dann so ca. kosten (das practical plus würde mich mehr reizen als das practical)?
__________________
Gruß
Weudl
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  #15  
Alt 09-10-2002, 05:57
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Standard Practical Katana

Hallo, guten Morgen ...

Soweit mir bekannt ist, fertigt Paul Chen auch nach Wunsch und individuell, jedoch werden die katana dann auch sehr teuer ...
Der Grund, warum die practical Serie preis leistungsmäßig so gut liegt, ist, weil a) moderne Materialien verwendet werden b) in China produziert wird (es fallen die in Japan gültigen Zölle auf Schwerter als "Kunstobjekte" weg) und c) es werden eben Einheitsgrößen produziert ...

Ich habe von KRIDER eine noch bessere Quelle als meine eigene zugesandt bekommen:

http://www.ninjutsu-akademie-hn.de/

Im dortigen Budo-Shop liegt das Practical bei 253 Euro, das Practical Plus bei 375 Euro ...

Frag KRIDER am Besten nach Details was Versand und Zuverlässigkeit angeht ...

Ich benutze das Kajuna-Katana nicht sehr oft ... aber es stellt für mich trotz des Alters natürlich eine Waffe dar und nicht nur einen Ziergegenstand (auch wenn mich die Sammler nun ächten ;-) ... Aufgrund des Alters und Geschichte verlangt es nach besonderem Respekt ... aber den kann aus meiner Sicht eine Gute Waffe nur durch die gebührende Pflege und auch das Nutzen bekommen ...
Ich habe eine Reihe von Vergleichsschnitten gemacht, um die verschiedenen Klingen und Schliffvarianten zu testen ... und da natürlich auch das Shinto verwendet, das sich aufgrund der Schmiedeweise als wesentlich schwerer erweist, trotz geringerer Klingenlänge, als die modernen gewalzten Klingen (mit Ausnahme des Paul Chen halt).
Für das Training verwende ich das Kajuna eigentlich nicht, was daran liegt, daß ich lediglich Klinge und Klingenzwinge original erhalten erwerben konnte ... und so nach und nach eine Montierung erst zusammensuche ... derzeit hat es einen WKII-Griff und eine moderne Tsuba und keine Saya ... (mein erster Versuch, eine selbst herzustellen, war nicht sooo kunstvoll, als daß es dem Schwert gerecht würde, und ich mußte feststellen, daß es nicht leicht ist, unbehandelte Hölzer zu bekommen ... jedenfalls das Holz, das ich da bekam, war wohl mit irgendetwas imprägniert, sodaß sich auf der Klinge dunkle Flecken bildeten, als ob man sie anhauchen würde ... und das kann dann ja nicht Sinn der Sache sein *seufz*).
Wenn jemand weiß, wo man vieleicht bezahlbar eine Montierung komplett für eine alte Klinge fertigen lassen kann, wäre ich für den Tipp sehr sehr dankbar :-).

Gruß,
Aethien
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