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  #16  
Alt 04-11-2006, 14:18
Benutzerbild von tiamatus
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Kampfkunst: Ultimate Kampfkunst-Boarding
 
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Genau, von diversen Hüftwürfen/Körperwürfen etc. kenne ich das Mitfallen auch (Opferwürfe uns Selbtsfaller erklärt sich natürlich von selbst), um z.B. auch gleich in einer günstigen Position oder im Haltegriff zu landen (oder weil man selbst automatisch mitfällt ). Aber wie ist es z.B. mit Beingreiftechniken wie Sukui-Nage, Morote-gari oder bei solchen Aushebern wie Ushiro-goshi? Man könnte den Partner ja relativ sanft "ablegen" oder sich mit Schwung auf ihn fallen lassen. Wäre das theoretisch erlaubt oder würde man dafür bestraft werden im Wettkampf?
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  #17  
Alt 04-11-2006, 14:55
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Kampfkunst: Freefight
 
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Ich meien bei KataGuruma ist es zumindest verboten sich nach hinten umfallen zu lassen mit partner auf den Schultern, aber wie es bei den anderen ist weiß ich auch nicht.
Obwohl es bei Wettkampfvideos ehr nicht so aussieht als wenn der Gegner sanft abgelegt wird
__________________
Is was, Doc?
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  #18  
Alt 04-11-2006, 19:27
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Kampfkunst: Jiu Jitsu, Boxen, vorher Judo
 
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also da entstaub' ich mal meine alten Judodatenbanken

...weiss nicht genau, was 'slammen' im Ringen bedeutet. Nehme mal an, einen Gegner aus grösserer Höhe mit Schmackes auf dem Boden knallen (Suplex)? also bei Aushebern?

am ehesten passiert das im Judo doch bei Ura-Nage. Der kommt eben, weils ein sehr harter Wurf ist, erst bei der Prüfung zum Braun-Gurt vor (war jedenfalls früher mal so...)

ansonsten ist's meiner Erfahrung nach völlig normal mit dem Gegner mitzufallen. Im Wettkampf gegen nen guten Gegner funktionieren die Würfe eben nur, wenn du voll reinliegst. Ausserdem wirste sonst gerne ausgekontert.

So schlimm fand ich das aber eigentlich nicht. Man geht ja meist 'eng umschlungen' zu Boden (drop seoi nage, Uchi mata...). Die beiden Körper aborbieren den Aufprallschock so auch gemeinsam. S' is ja nicht so dass der Werfende mit zeitlicher Verzögerung mit Schmackes von oben draufknallt... Wenn du nicht dicht am Mann bist, kannst du ja gar nicht werfen, also ich jedenfalls nicht...

Bei Aushebern (te guruma und ura nage) kann ich mir vorstellen, den Gegner absichtlich in den Boden zu donnern... Das rappelt dann schon, ist aber m.M. nach nicht verboten und für einen trainierten Judoka, der das Fallen ja gewohnt ist und gelernt hat, durchaus verkraftbar...

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lg rolf
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  #19  
Alt 04-11-2006, 22:43
Benutzerbild von Yasha Speed
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Kampfkunst: eigener kempo stil
 
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Zitat:
Zitat von tiamatus
Genau, von diversen Hüftwürfen/Körperwürfen etc. kenne ich das Mitfallen auch (Opferwürfe uns Selbtsfaller erklärt sich natürlich von selbst), um z.B. auch gleich in einer günstigen Position oder im Haltegriff zu landen (oder weil man selbst automatisch mitfällt ). Aber wie ist es z.B. mit Beingreiftechniken wie Sukui-Nage, Morote-gari oder bei solchen Aushebern wie Ushiro-goshi? Man könnte den Partner ja relativ sanft "ablegen" oder sich mit Schwung auf ihn fallen lassen. Wäre das theoretisch erlaubt oder würde man dafür bestraft werden im Wettkampf?
also bei morote-gari bietet sich doch n fußhebel danach direkt an... is zwar im wettkampf nich mehr erlaubt, aber du kannst mal auf google video nach nem leglock video vom ollen mifune suchen... EXTREM lehrreich und cool!
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  #20  
Alt 07-11-2006, 17:12
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Kampfkunst: BBT, früher Judo
 
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Also Mitfallen ist im Wettkampf selbstverständlich, auch mit Schmackes, man kriegt halt nicht immer einen Ippon, also muss man meistens sowieso im Boden weitermachen, da kann man gleich für eine gute Ausgangsposition sorgen.
Davon abgesehen gibt es einige Würfe, die gehen gar nicht ohne.

Ob dem Gegner davon die Luft wegbleibt, hängt in erster Linie davon ab, ob man direkt mitfällt, oder ob er erst auf den Boden klatscht und man dann mit etwas Abstand drauf fällt. Ersteres ist wie gesagt normal und macht keinem was aus. Letzteres kann schon unangenehm sein - eine Wettkämpferin von uns hat sogar mal ein gebrochenes Brustbein davongetragen.

Ich weiß es nicht genau, aber ich nehme an, dass man bestraft wird, wenn der Abstand zu groß ist - also erst werfen, dann drauffallen lassen, wenn der Gegner schon unten ist. So in die Richtung wie bei diesen bekloppten Wrestling-Sendungen im Fernsehen. Das könnte als absichtliche, den Gegner gefährdende Handlung interpretiert werden, denke (und hoffe) ich.

LG endlich
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  #21  
Alt 07-11-2006, 17:22
Benutzerbild von Jago 1288
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Zitat:
Zitat von endlich
Letzteres kann schon unangenehm sein - eine Wettkämpferin von uns hat sogar mal ein gebrochenes Brustbein davongetragen.

LG endlich
mach mir keine angst ich wollte ma zu nem Judo turnier
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  #22  
Alt 07-11-2006, 17:55
Benutzerbild von tiamatus
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Also, ich meinte die Art von Slam, die in diesem Fight ganz schön zu sehen ist:

http://youtube.com/watch?v=EDLwfBpVYG8
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  #23  
Alt 07-11-2006, 18:21
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hm, das war also ne Aushebetechnik, wohl am ehesten morote gari... so ausgeführt schon ein harter Wurf...

... aber mach dir mal keine Sorgen...

erstens: was ist denn das für ne schwachsinnigs Handtuch, dass die Jungs da auf den ruppigen Boden gelegt haben. Das dämpft ja nisch... Ne Judomatte dämpft viel besser...

zweitens: der Gepeinigte knallt ziemlich ungeschickt flach auf den Rücken. Glaube nicht, dass der richtig Fallen gelernt hat.

drittens: Fallen ist auch Gewohnheitssache. Ich würde, wenn du das nciht eh schon machst, mit der Wettkampgruppe trainieren, damit du dich an die Kampfwürfe gewöhnst. Erst dann gehst du zum Wettkampf...

viertens: diesen Wurf siehst du in Judoturnieren eher selten. Die erfolgreichsten Kampfwürfe sind statistisch gesehen Uchi mata und Seoi nage...

ist hier wohl eher dumm gelaufen bzw Eigentor wegen hirnlosem Untergrund...

lg
Rolf
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  #24  
Alt 07-11-2006, 18:28
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naja dazu sollte man aber auch sagen das der Typ in der grauen Boxerchort nicht geradeviele möglichkeiten hatte auf diesem bequemen Boden sanft aufzukommen
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  #25  
Alt 07-11-2006, 18:48
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du sagst es, Mann... die sind einfach gekloppt, die Typen...
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  #26  
Alt 07-11-2006, 19:57
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Zitat:
Zitat von Ju-Jutsu-Ka
Ein Judowurf bei dem Tori (der Werfende) noch stehen bleiben kann, ist ein schlecht ausgeführter Wurf, zumindest im Wettkampf.
(so sahen das die Judotrainier die ich hatte)

So ist es in der Natur der Sache, dass man bei vielen Würfen auf den Gegner (Partner gibt es nur im Training) fällt.

[eigene Meinung an]
Daher kommt die Übersetzung "der sanfte Weg" dem Sport in der Auführung nur bedingt nahe.
Und die Leute die meinen Judo wäre ein Weicheisport, sollen mal mit guten Judo-Kas trainieren.
(am besten sagen Sie denen vorher, was dass sie so über Judo denken )
[eigen Meinung aus]


na das ist ja mal wieder Wasser auf Toms Mühle :-D

nur kurz: dass sanft nichts mit vorsichtig sondern mit flexibel zu tun hat, sollte doch eigentlich überall angekommen sein......


wenn man stehen bleiben kann und den anderen mit Ippon werfen, hat man meiner Meinung nach einiges richtig gemacht ;-)
allerdings ist es wirklich meistens so, dass man einfach auf den anderen drauf fallen muss, weil man ohne so viel Dynamik den Partner wahrscheinlich nicht bewegt bekommt.

slammen erlaubt: jedes "drauffallen lassen" auf den Partner fällt über Übergang vom Stand zum Boden. Solange das nicht übermäßig brutal aus einer unsinnigen position ist, ist das vollkommen in Ordnung.

Es kommt allerdings wirklich ab und zu vor, dass es da extrem blöde kombinationen aus böse draufgefallen und ungeschickt gelandet gibt.. aber mehr als eher kurzzeitige Schmerzen habe ich da auch noch nicht erlebt, zumal es ja wirklich zum trainingsalltag gehört.
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  #27  
Alt 08-11-2006, 15:15
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hmm, wie es hier in der Schweiz beim Judo ist, weiss ich nicht, aber beim Ju-Jitsu fällt ein Presswurf unter 'unkontrollierte Technik' und wird bestraft, genauso wie zu harter Kontakt bei Atemis.
Ich würde erwarten, dass es das beim Judo auch gibt. Was dann jeweils als 'zu hart' oder 'unkontrolliert' bewertet wird, kann ja immer noch unterschiedlich sein.
Eine pauschale Erlaubnis, so aggressiv zu werfen wie man will und kann, halte ich in unseren Wettkampfreglementen für ausgeschlossen.
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  #28  
Alt 08-11-2006, 15:24
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mache gerade Judo, beim (dachverband DJB ) da sagte mir der trainer das ich die atemi Punkte nicht drücken darf, früher immer bodenkampf nur im notfall gemacht und bei Jiu is es halt nicht so streng...
und WIESO sie die Nierenschere verboten ?
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  #29  
Alt 08-11-2006, 16:07
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Zitat:
Zitat von Jago 1288
und WIESO sie die Nierenschere verboten ?
Verdammt gute Frage! Oder warum die Beinschere? Oder die Fußhebel etc.? Klar sollte man das Risiko für die Sportler im Auge behalten, aber man kann's auch übertreiben.

Atemipunkte drücken wollte ich im Judo eh nicht, aber wenn man nun mal drauf fällt?! Letztens wurde uns allerdings im Training auch gezeigt, wo es ein paar Nervendruckpunkte gibt, die man bearbeiten kann, damit es Aua macht und man zum Beispiel aus einer Beinklammer rauskommt. Ist wohl regeltechnisch auch eher grenzwertig?
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  #30  
Alt 09-11-2006, 14:49
Benutzerbild von Jago 1288
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... also das mit denn beinhebeln is echts so ne Sache für sich
das man keine "hebel an denn fingern macht ok. aber beine oO die sind ja wohl stabil genug um mal nen Hebel auszuhalten
Und die atemi punkte die ich benutze liegen entweder im Gesicht oder am Hals...
Gibt noch n paar andere die man schon durch "drücken" auslösen kann. aber auf die richtig tollen müsste man schlagen das is ja aber nicht erlaubt
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