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Japanische Kampfkünste Alles über die japanischen Kampfkünste und Kampfsportarten.



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  #1  
Alt 20-04-2017, 07:44
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Kampfkunst: Judo,Karate,Aikido
 
Registrierungsdatum: 08.12.2015
Beiträge: 37
Standard Technikmenge in der SV

Hallo liebe KKBler,
Ich hab mal ne Frage zum Thema Kampfkunst und SV. Und zwar haben traditionelle Kampfkünste oft ein sehr großes Technikspektrum das von Schlagen bis zum Werfen reicht. Wenn man versucht, sein System SV-tauglich zu gestalten (&zu trainieren), wäre es ja ratsam, sich auf wenige Techniken zu beschränken, da man unter Stress nicht alles abrufen kann. Was sagt ihr dazu? Wie viele Techniken haltet ihr für das Maximum?
Danke im Voraus und einen schönen Donnerstag,
BraverLumpi
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  #2  
Alt 20-04-2017, 07:46
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Ich denke mal, das du keine fixen Zahlen angeben kannst, da es für jeden unterschiedlich ist.
Von daher bin persönlich ein Befürworter vom Verständnis von Prinzipien, die man dann in der jeweiligen Situation abrufen kann.
Und unter Stress verringern sich die Anzahlen der Dinge, die dir auch unbewußt wieder in Erinnerung kommen.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, das ich unter Stress am Ende fast immer in selber Position war.
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  #3  
Alt 20-04-2017, 07:48
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Hallo BraverLumpi,

das breite Technikspektrum existiert, weil ein breites Spektrum an Menschen existiert. Es gibt damit einer großen Anzahl verschiedenster Typen die Möglichkeit, für sich selbst das Optimum zu finden.

Grüße
SVen
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  #4  
Alt 20-04-2017, 08:03
Registered User
Kampfkunst: Judo,Karate,Aikido
 
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Das macht sinn 😂 aber wie viele techniken sollte man tranieren sodass sie auch unter stress noch funktionieren?

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  #5  
Alt 20-04-2017, 08:08
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Keine Techniken, sondern Prinzipien. Und zwar alle.
Dann für sich erlernen, welche funktionieren.
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  #6  
Alt 20-04-2017, 08:09
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Zitat:
Zitat von braverlumpi Beitrag anzeigen
das macht sinn 😂 aber wie viele techniken sollte man tranieren sodass sie auch unter stress noch funktionieren?
42
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  #7  
Alt 20-04-2017, 08:10
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Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
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Hallo BraverLumpi,

Das ist von Person zu Person verschieden. Das hängt vom geistigen und körperlichen Vermögen der Person ab. Ich versuche es mal mit zwei Beispielen.

1.) Körperliches Vermögen.

In der "guten alten Zeit" wurde in den Kampfkünsten der Körper sehr stark abgehärtet. Es soll auch Meister gegeben haben, die einen Angreifer haben treffen lassen und sich rein auf Nahdistanzkonter verließen.
Wenn Du die entsprechende Kondition hast, und der Gegner keine Waffe, kommt man vielleicht damit klar.

2.) Geistiges Vermögen.

Wir schnell gerätst Du in Panik? Wie schnell bricht Deine Feinmotorik unter Druck zusammen. Wie tief hast Du Deine Reflexe verinnerlicht? All dies (und mehr) bestimmt, wie gut Du in Drucksituationen noch angemessen und variabel handeln kannst.

Grüße
SVen
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  #8  
Alt 20-04-2017, 08:13
Benutzerbild von CeKaVau
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Hallo rambat,

Zitat:
42
Hast Du die Antwort aus dem "Religion und Erziehung"-Thread mitgebracht?

SVen
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  #9  
Alt 20-04-2017, 08:15
Benutzerbild von rambat
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Zitat:
Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
Hallo rambat,

Hast Du die Antwort aus dem "Religion und Erziehung"-Thread mitgebracht?

SVen
selbstverständlich.
wie hätte ich sonst darauf kommen sollen?
daran kann man sehen, wie förderlich es ist, im kkb aufmerksam die beiträge der echten experten zu lesen ...
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  #10  
Alt 20-04-2017, 08:25
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Zitat:
Zitat von BraverLumpi Beitrag anzeigen
Das macht sinn 😂 aber wie viele techniken sollte man tranieren sodass sie auch unter stress noch funktionieren?

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  #11  
Alt 20-04-2017, 08:38
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Unter Stress können noch sehr sehr viele Techniken funktionieren.

Das sieht man an der technischen Bandbreite, welche Wettkämpfer teilweise präsentieren.

Der beschränkende Faktor ist eher der Zeitaufwand und die Mühe, welche die Trainierenden aufwenden wollen.
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  #12  
Alt 20-04-2017, 08:45
Benutzerbild von rambat
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Unter Stress können noch sehr sehr viele Techniken funktionieren.

Das sieht man an der technischen Bandbreite, welche Wettkämpfer teilweise präsentieren.

Der beschränkende Faktor ist eher der Zeitaufwand und die Mühe, welche die Trainierenden aufwenden wollen.
+1!

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  #13  
Alt 20-04-2017, 08:58
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Das sieht man an der technischen Bandbreite, welche Wettkämpfer teilweise präsentieren.

Sich auf der Straße gegen eine echte Bedrohung verteidigen müssen ist ja nochmal was anderes als in einem Wettkampf zu bestehen.
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  #14  
Alt 20-04-2017, 09:20
Benutzerbild von rambat
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Zitat:
Zitat von killermiller Beitrag anzeigen
Sich auf der Straße gegen eine echte Bedrohung verteidigen müssen ist ja nochmal was anderes als in einem Wettkampf zu bestehen.
wunderbar, endlich sagt das mal jemand! ganz ehrlich: da wären wir NIE drauf gekommen!
wird ja auch zeit für eine laaaaange diskussion darüber, daß wettkämpfer immer durch regeln behindert und durch ihr wettkampfverhalten konditioniert werden, während sv-ler kraß die ultimativen schtriehtfait-skills trainieren, vorzugsweise auch ganz ohne sparring, weil man das ja gar nicht braucht und weil selbst vollkontakt-sparring nun mal nicht dasselbe ist wie der echt krasse ernstfall on da street, bro ...
hatten wir lange nicht.
ich schlage vor, daß wir die diskussion dann ausweiten und die frage erörtern, was denn nun genau eine "echte bedrohung auf der straße" ist. dazu erwarte ich hochqualifizierte beiträge von usern, die sich zwar noch nie im leben geprügelt haben (oder das letzte mal auf dem schulhof, als sie die 4. klasse besuchten), die aber ganz genau wissen, wie man sich angesichts einer "echten bedrohung auf der straße" zu verhalten hat.
ich wäre entzückt, wenn sich die üblichen verdächtigen zu wort melden würden ...
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Geändert von rambat (20-04-2017 um 09:23 Uhr).
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  #15  
Alt 20-04-2017, 09:21
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Zitat:
Zitat von killermiller Beitrag anzeigen
Sich auf der Straße gegen eine echte Bedrohung verteidigen müssen ist ja nochmal was anderes als in einem Wettkampf zu bestehen.
Ich nehme an, als Ving Tsun -Trainierender kennst du sowohl die Strasse, als auch den Vollkontakt-Wettkampf aus eigener, praktischer und umfassender Erfahrung, um zu so einer Aussage zu gelangen?

Oder woher stammt diese Gewissheit? Ich meine, du würdest doch nicht einfach nachplappern, was jemand anderes vorgeplappert hat?

Kannst du bitte elaboriert erklären, wo genau sich der Unterschied in einem Kampf im Ring und auf der Strasse manifestiert und welche technischen Unterschiede dies bedingt?

Am Besten fängst du mal damit an, mir zu erklären, inwiefern sich die Wirkung von Schlägen und Tritten im Ring und auf der Strasse voneinander unterscheiden.

Wenn du mir was über Handschuhe und so erzählst, interessiert mich natürlich, wie weitgehend deine Erfahrungen im echten Zweikampf sind, mit und ohne Handschuhe.
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