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#16
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| Zitat:
und da wird selbstverständlich angegriffen. Sonst wäre es ja nur ein gegenseitiges anstarren ![]()
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#17
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| @Franz In Punkto Wettkampf gebe ich dir recht.. Ich nehme nicht an Wettkämpfen teil, schaue höchstens mal zu...und hatte auch geschrieben, daß ich nur aus unserem Training berichten kann... Trotzallem, auch in einem Wettkampf gibt es Regeln....die zulässigen Angriffe sind vorgeschrieben MfG hexle2000 |
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#18
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| ja aber da Jujutsu beides abdeckt und bei den meisten Vereinen, auch beides bedient werden muss wird im allgemeinen außer Programm und Variationen auch an Mustern für den Wettkampf gearbeitet um den Leuten entsprechende Gruppen schmackhaft zu machen und eine Basis für potentielle Wettkämpfer zu schaffen. Abgesehen davon (ich halte vom JJ Fighting System nicht viel) gehört ein Freikampf ins Proramm dazu um auch mal die Chancen gegen schnelle nicht eingeübte Angriffe in Zeitlupe zu sehen. ![]()
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#19
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| @Franz Zitat:
Nennt sich freie SV..Angriffe und Techniken werden erst langsam geübt, dann mit der Zeit immer schneller... Aber mal ehrlich...sind es Angriffe, wie Yohitaka meinte???? Wird denn der Angriff im Judo trainiert und auch so gegensätzlich zum JJ???? Oder wird mit Angriff das "reingehen in den Angreifer" gemeint???? MfG hexle2000 |
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#20
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| Super so haben wir das beim Taekwondo auch gemacht(Hosinsul, oder so...) einer Stand in der Mitte und die anderen mussten den mit beliebigen Angriffen aus einer erlaubten Liste ( Würgen, Festhalten, total übertriebene Schwinger, Doppelnelson, oder mit Holzmessern ) attackieren und der hat dann irgendwelche vorprogrammierten Abwehr-Techniken gemacht...ist ja alles schön und gut, aber:Was wenn: - der andere mal Kombinationen aus mehreren Angriffen macht (z.B.: Festhalten und Schlagen, Festhalten und Werfen, Treten und Schlagen, usw...? - der gegener seine eigene Variante des Angriffs macht... (den Schwinger mal richtig oder nen Wurf mit nem anderen Griff)? - oder vielleicht was ganz neues(schuppsen, wild um sich schlagen, oder selbst versucht Hebel anzusetzen) P.S.: macht ihr auch was mit Waffen (Pistolen, Messer) ? das find ich nämlich sehr gefährlich, wenn man das auf der Straße versuchen möchte... könnte leicht ins auge gehen ![]() |
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#21
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| @Yoshitaka Abwehr gegen Waffen gibt es auch im JJ Ob ich es auf der Strasse anwenden würde??? Kommt auf die Situation an und wie "gut" der Angreifer mit der Waffe umgehen kann.... Mir scheint, daß Du durch deinen kurzen Blick ins JJ Dir ein falsches Bild gemacht hats... Aber, welche Angriffe gibt es denn im Judo???? MfG hexle2000 |
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#22
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| Zitat:
Wenn Du ,bzw. die Leute in Deinem Dojo, nicht in der Lage sind stark anzugreifen, wie willst Du dann jemals eine effektive Verteidigung lernen bzw. testen ob sie gegen einen starken Angriff funktioniert? Der zweite Punkt ist das Angriff manchmal die beste Verteidigung ist. Man kann nich immer warten. Abgesehen davon ist ein Konter auch schon wieder ein Angriff (Gegenangriff). Zusätzlich hat jede Kampfkunst das Problem meistens die Verteidigung gegen Angriffe des eigenen Stils trainiert wird, nicht gegen stilfremde Angriffe. Aber das ist wieder ein anderes Thema. Grüsse Christoph |
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#23
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| Beim Judo versuchen beide sich gegenseitig zu werfen ![]() oder hebeln,würgen, etc. Klar man lernt nicht sich gegen Schläge zu verteidigen, aber es ist ja auch nicht auf Selbstverteidigung, sondern auf Wettkämpfe ausgelegt (man hat natürlich wie bei jedem Kampfsport einen gewissen Vorteil auch bei Strassenkämpfen, auch wenn nicht so einen riesigen, aber die meisten Judoka sind ganz schöne Kanten, man muss eben stark sein um nen anderen hochzuheben) Aber es können beim Judo auch nicht beide nur mit Kontern gegeneinander kämpfen... Bei "Selbstverteidigungsstilen" lernt man ja nicht den anderen durch Schläge zu besiegen(also wie man richtig angreift) sondern zu verhindern wie vorgeschriebene übertriebene und vorgschriebene Angriffe abwehrt.. Ich hab ja nicht gesagt das Ju Jutsu schlecht ist: nur man kann nicht richtig gegeneinander kämpfen und nur dadurch lernt man wie man kämpft Geändert von Yoshitaka (26-10-2004 um 15:52 Uhr). |
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#24
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| du hast nen Kampf mit paar Schlägen und Tritten im Fighting System der dann in das Judogemansche am Boden übergeht. Siehe heirzu bitte einfach in das Board Lexikon, da sind die Kampfstufen beim Fighting System beschrieben. Noch ein bischen mehr geht beim JJ Allkampf
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#25
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| @Yoshitaka Zitat:
- größere Distanz = Schläge/Tritte (Faust, Fuß, Schienbein, Handballen) - kleinere Distanz =Infight Schläge/Tritte (Knie, Ellenbogen, Handballen, Hebel, Faust, Würfe) - Boden (Faust, Hebel, Ellenbogen, Beine, Füße, Handballen, Festhaltetechniken) Zitat:
Nur kurz: Im JJ lernt man die Verteidigung und den Angriff...und nicht nur nach "vorgeschrieben" oder "übertrieben" Angriffen sich zu verteidigen... sondern auch nach freien nicht vorgeschrieben und nicht übertrieben Angriffe... JJ lebt auch von seiner Vielfältigkeit MfG hexle2000 P.S. Ich trainiere auch ab und zu Judo...1.weil Elemente davon im JJ sind und 2. in einem Verein Welche KK im Straßenkampf die bessere ist, hängt 1. von der Distanz ab und 2. von dem "können" des Angreifers und des Verteidigers Und warum sollte ich nur werfen, wenn ich mich auch anders verteidigen kann???? |
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#26
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| okok lassen wir dieses diskutieren... es hängt von den leuten die den sport machen und von der art ihres trainings, ob die kampfsport art effektiv ist oder nicht |
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#27
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| Zitat:
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#28
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| So, ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu. Ich habe recht lange und intensiv Jiu Jitsu gemacht, was dem Ju Jutsu sehr ähnlich ist und sich im wesentlichen durch das Konzept der Prüfungen unterscheidet. Ausserdem längere Zeit Karate (Shotokan) und etwas Kickboxen. Meine Erfahrung ist, das viele Lehrer in Deutschland tatsächlich ihre Verteidigungstechniken zum grossen teil an übertriebenen und sehr "schulbuchmässigen" Angriffen trainieren und trainieren lassen. Dies gilt für die meisten Stile, nicht nur für das JJ. Und ich halte das auch für vollkommen richtig wenn es sich um techniken dreht, die für den trainierenden neu sind! Wenn ich eine neue Technik lernen möchte oder eine bekannte Technik in einem neuen Zusammenhang anwenden will sollte ich sie erst einmal beherrschen lernen, zu meiner eigenen Sicherheit und zu der des Partners. Ich kann später immer noch schneller/härter/unsauberer/realistischer (sucht euch was aus) werden. Das Problem entsteht dann wenn niemals von beiden Seiten (Angreifer und Verteidiger) frei trainiert wird. In meinen augen geht es beim kampfsport weniger darum sich stur auf seine Techniken zu konzentrieren, sondern letztendlich darum das Prinzip des Kampfes zu verstehen. Das Prinzip des Kampfes an sich ist aber immer das gleiche: "Aktion führt zu Reaktion". Wie meine Reaktion dann zustandekommt (visuell, taktil,...) und aussieht hängt von meinem Stil, meiner Persönlichkeit, der Art des Angriffs usw. ab. Die Reaktion ergibt sich aber immer aus dem Aktion, das heist ich muss mich in jedem Augenblick der aktuellen alge anpassen. Um dieses Prinzip zu verstehen und in mir aufzunehmen und auf einen gegebenen Angriff mit meinem Stil reagieren zu können muss ich natürlich ernsthaft in meinem Stil trainieren, erst langsam und schulmässig, dann schneller und freier. Und ich muss dazu in der Lage sein, mir selber gegenüber einzugestehen, wenn Dinge einfach nciht funktionieren. |
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#29
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| @Soju Zitat:
Sehr gut gesagt...stimme Dir 100%ig zu @Yoshitaka Zitat:
Zitat:
Es geht nicht darum, ob eine KK effektiv ist....eine KK ist nur so effektiv: 1. wie gut Du sie beherrscht 2. welche KK der Angreifer kann 3. abhängig von der Distanz Da Judo hauptsächlich aus Wurftechniken besteht, wird ein guter Judoka bei einer geringen Distanz mehr Chanchen haben gegen einen dessen KK hauptsächlich aus Schlägen/Tritten besteht... Aus weiterer Distanz hat ein Judoka weniger Chanchen gegen einen dessen KK hauptsächlich aus Schlägen/Tritten besteht... Und : Keine KK besteht nur aus 100% effektiven Techniken und kein KK´ler kann gegen jeden bestehen.. Aber darum ging die Grundfrage nicht... Die Grundfrage war: Zitat:
hexle2000 |
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#30
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| Zitat:
1. Inwiefern ist er bereit oder in der Lage dazu Dinge ausserhalb seines Stils zu tun. Z.B. denkt ein Judoka daran dass er auch schlagen kann, würde ein Kickboxer auch im Boden weiterschlagen, wäre jemand bereit zu beissen oder jemandem ein Finger ins Auge zu bohren???). 2. Wie weit ist er bereit zu gehen. Eigentlich das wichtigste. In vielen Stilen werden ausgesprochen brutale Aktionen gelehrt, die sich aus dem angriffsziel, weniger aus der Technik ergeben. Damit meine ich für "schlagende/tretende" Stile z.B. angriffe gegen Knie, Kehlkopf, Genick, Hals. Für "greifende/werfende/hebelnde" Stile sind das Genickhebel, Würfe auf Kanten (Bordstein, Tischkante), Hebel gegen Ellbogen oder Knie bis zum Bruch. All dies wird im Training gelehrt. Und im Dojo ist es auch alles wunderbar, in einer realen Hauerei kann es aber ganz anders aussehen, weil man dann doch gehemmter ist jemandem mal eben das Knie durchzutreten. Im Grunde bedeutet dies nichts anderes, als das der Stil (egal welcher)einfach nur ein Werkzeug ist, wie dues einsetzt hängt von dir selber ab. Was die Distanzen angeht kann ich dir auch nicht uneingeschränkt recht geben. Ich kenne keinen Stil, der sich nicht mit allen Distanzen beschäftigt, insofern er nicht nur rein Wettkampfmässig betrieben wird. Auch im Judo lernen die Leute die Distanz zum Gegner zu überbrücken, und wenn man sich mal Judokämpfe ansieht geht das hanz schön fix. Die Gracies haben in den UFC Kämpfen auch bewiesen, dass das gerne angeführte Argument man würde die Leute durch einen Schlag/Tritt stoppen nicht halten muss. |
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