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#1
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| ich weiss das sie,des schwertes wegen, iaido trainierten.die kunst des schwertziehens. aber die konnten doch auch sicher eine kampfkunst, mit der sie sich auch ohne verteidigen konnten, gut mit panzerung auf dem schlachtfeld geht das wohl schwer...aber vielleicht haben sie ja auch noch was anderes gelernt? |
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#2
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| Zitat:
http://www.kogakure.de/togakure.html
__________________ Sportschule Hamburg |
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#3
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| Genau genommen haben sie Iaijutsu trainiert, das beinhaltet zum Beispiel auch Schnittests gegen allerlei Sachen (früher auch lebende). Dazu natürlich Kenjutsu, also normalen Schwertkampf, und was für Kriegswaffen sie halt sonst noch so mit sich rumgeschleppt haben. Dann noch waffenlose Sachen. Ob das historisch nun Jujutsu oder Taijutsu oder sonstwie genannt wurde weis ich nicht, hing vermutlich auch von der jeweiligen Schule und Ausrichtung ab. |
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#4
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| nannte man das nicht yawara? @xiaoshi : diese lebenden, an denen sie die schnitttests gemacht haben, waren doch zum tode verurteilte, hoffe ich |
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#5
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| Zitat:
![]()
__________________ Sportschule Hamburg |
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#6
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| es waren nicht immer lebende Verbrecher ( die zum Toder verurteilt worden waren) an denen der Käufer sein Schwert ausprobieren konnte. Oft wurde der Schnitttest an bereits Toten durchgeführt. |
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#7
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| Stimmt, und wenn keiner hergeschaut hat auch mal keine Verbrecher Im ernst, siehe Hagakure. Da steht irgendwas von "wenn jemand deine Ehre verletzt zögere nicht ihn mit einem entschiedenen Hieb zu zerteilen" oder so ähnlich... damit ist das Schwert auch getestet. |
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#8
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| Zitat:
Ich hab zwar nicht in der Zeit gelebt, tue mir also ein bissl schwer das zu sagen: Es gab Samurai die ihr Macht eben ausnutzten jeden töten zu dürfen den sie wollten, solange diese natürlich keinen Rang haben. Und offenbar waren eben viele Ar***l**h*r unter den damaligen Samurai. Bauern die nicht in Ihren kram passten (oder sich nicht verbeugten, wie letzt im Film Shogun) bekamen auch den Stahl zu spüren, oder auch nicht wenn der Kämpfer gut war ![]() Nachtrag: Bauern waren praktisch "Dreck" in so mancher Menschen Augen |
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#9
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| Stimmt erdmännchen. In den meisten Filmen werden die Samurai trotzdem als die edlen, heldenhaften und ehrvollen Kämpfer dargestellt. Dabei waren es vor allem Ronin, also ehemalige Samurai, die zusammen mit anderem Gesindel die Küsten Südostasiens als Piraten geplündert haben... |
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#10
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| Ich hoffe, wir kommen zur ursprünglichen Frage zurück! Wäre schön, wenn Oxford sich noch zum Thema melden würde ![]()
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! |
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#11
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| Zitat:
> Kukishinden Ryu > Shinden Fudo Ryu > Koto Ryu > Gikan Ryu > Gyokko Ryu > Takagi Yoshin Ryu Diese stammen von Samurai, Togakure Ryû aber nicht.
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#12
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| Zitat:
der gründer von togakure ryû war ein samurai namens daisuke nishina, welcher in togakure geboren wurde. daisuke hat in seinen jungen jahren shugendo trainiert. auf grund eines verlorenen kampfes (müsste ich nachschlagen), ist er dann in das gebirge von iga geflohen. dort hat er seinen namen geändert zu daisuke togakure (wohl aber nicht, um sich zu verstecken )tjo... und dann hat er die togakure ryû entwickelt, eben in iga ![]() eine version... ob diese korrekt ist, weiss ich nicht... ich war nicht dabei oder kann mich nicht dran erinnern zur zeit ![]()
__________________ Sportschule Hamburg |
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#13
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| Ich meinte das nur, weil Togakure Ryû meines Wissens zu den Ninja-Ryû im Ninjutsu gehört. Daher habe ich auch die anderen aufgeführt. Die genau Entstehungsgeschichte kannte ich nicht.
__________________ Mit freundlichen Grüßen 'Mach weiter, wo andere aufhören.' |
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#14
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| Hallo Zusammen Das Thema ist sehr umfassend und füllt Bücher, eine eindeutige Antwort ist nicht möglich. Die bevorzugten Waffen der Samurai waren Bogen und Schwert, je nach Situation auch andere Waffen wie z.B. der Speer und viele andere Waffen. Dann gab es ja nicht nur eine Klasse Samurai, sondern viele verschiedene. Je nachdem ob man von einer höher- oder tieferstehende Klasse war, konnte man sich andere Waffen leisten oder eben nicht. Dazu kam wem und wo man diente. Für Belagerungen gab es spezielle Techniken, an der Küste brauchte es spezielle Schwimmtechniken, auf dem Pferd wurde anders gekämpft als auf den Füssen stehend und und und. Genau die gleich Vielfalt wie es in all den Techniken der europäischen Ritter gab, gab es auch bei den Samurai. Später ab ca. 1200 entstanden dann verschiedene Schulen (Ryuha) der Kriegskünste. D.h. sehr grob gesagt, die Gründer dieser Schulen haben ihr Wissen an Techniken und/oder Prinzipien systematisiert. Je nach Kampferfahrung der Begründer, Sitationen der Anwendung, körperliche Konstitution und Zweck entwickelte man halt so ein System. Diese Ryuha sind eigentlich die heute als Samurai Kriegskünste assoziierten Systeme, obwohl dies so nicht ganz stimmt. Nicht alle Techniken, die die Samurai zum Kämpfen brauchten, konnten natürlich als Technik X von Y-Ryu zugeordnet werden.... Deshalb kann man auch nicht einfach sagen, die Samurai trainierten die und die Ryu. Zwei SEHR empfehlenswerte Links zu Samuraigeschichte und Kultur, Waffen und Ryuha's: http://www.tenshukaku.de/ oder auf englisch: http://www.koryu.com/ Da findet man auch Aufzählungen und Beschreibungen von vielen Ryuha's und Erklärungen zu den einzelnen Begriffen. Übrigens: alles was die Endung -do trägt ist neueren Datum und bezeichnet Kampfkünst des Gendai Budo, wo grosses Schwergewicht auf Charaterbildung und/oder spirituelle Entwicklung gelegt wird. Iai-do ist Gendai Budo und wurden von den Samurai so nicht trainiert, die ursprünglichen Formen heissen wenn schon Iaijutsu. Gruss Oxford |
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#15
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| Hallo, ich weiss auch noch was über die Kampfkünste der Samurai (juhu!): in dem Buch "Comprehensive Asian Fighting Arts" von Donn F. Draeger steht im Kapitel Japan/Empty Hands Fighting Methods was von Combat-Sumo speziell fürs Schlachtfeld entwickelt, die zivile Variante von Sumai (eben dieses Combat-Sumo). Laut Buch kann man dieses antike Sumo nicht mit dem heutigen Sumo vergleichen, war es doch anscheinend wesentlich brutaler und kompromissloser als die moderne japanische Kampfsportart. Kurzer Auszug, frei übersetzt von meiner Wenigkeit: über Sumai:" Tajima-no-Kehaya kämpfte angeblich um 23 v. Chr. gegen Nomi-no-Sukune von Izumo, wobei Sukune Kehayas Rippen mit einem Kick aus einer stehenden Position brach und somit zu Boden brachte. Dann trampelte er auf ihm herum und brach ihm den Hüftknochen, durch diese Verletzungen strarb Kehaya." Dieser Stil zeichnete sich anscheinend durch Grapplingtechniken ähnlich dem heutigen Sumo aus, beinhaltete aber zusätzlich Tritte, Kopfstösse und Schläge und ähnelte anscheinend eher einer Art japanischem Pankration oder den heutigen NHB-Fights. über Kumi-uchi: Eine Form von Kampf-Sumo der Samurai, bei denen die Samurai Hüftwürfe und Feger am Gegner ohne Greifen ansetzen mussten (anscheinend waren die Samurairüstungen nicht sehr einfach zu grreifen). Soweit meine Recherchen in dieser Richtung, bin mal gespannt was ihr dazu zu sagen habt. Finde ich jedenfalls sehr interessant und ist mal wieder ein Beweis, dass nicht alle Kampfkunst in Asien zwangsweise nur von Shaolin kommt (soll aber nix gegen Shaolin sein, um etwaigen Diskussionen vorzubeugen). Gruss Thorsten |
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