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  #1  
Alt 13-11-2004, 13:33
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 13.11.2004
Ort: Bergheim
Alter: 20
Beiträge: 6
Standard Allgemeine Fragen zu TKD + "Meister" vs "Trainer"

Hallo,
ich habe einige Fragen zum Taekwondo,weil ich damit anfangen wollte,mir aber noch nicht ganz sicher bin.
Bin ich mit 16 zu alt ??? Weil da laufen doch bestimmt nur solche Leute rum die das machen seit sie 5 sind oder so.
Wie lange dauert es bis man auf dem Dehnungsniveau ist,das man richtig Taekwondo lernen kann ?
Wie oft sind Gürtelprüfungen ?
Wieviele Gürtel gibt es ?
Wieviele verschieden stile gibt es ? Wenn es sehr viele sind,welcher ist dann der beste,und wo sind die unterschiede ?
Wie lange braucht man ca. bis man es richtig gut kann,wenn man 2-3 mal die Woche trainiert ? (leider habe ich nicht viel zeit)
Braucht man dafür viel Kondition ? Ich spiele seit 9 jahren Fussball,reicht das ?Oder ist das noch anstrengender ?
Muss man Wettkämpfe machen wenn man in den Verein geht ??? Weil ich würde es eigentlich lieber erstmal so lernen,bis ich es richtig kann bevor ich irgendwo mitmache,wo evtl. nur Profis rumlaufen.
Ist Tkd SV tauglich ? ich meine jetzt nicht so superperfekt,das man nichts abbekommt und den Gegner mit einem Tritt tötet (ironie) sondern so,das man sich wenigstens wehren kann wenn man angegriffen wird und nicht ganz hilflos ist.
Wie Hoch/Niedrig ist das Verletzungsrisiko bei Tkd ?
Und,kennt hier jemand viell. gute Vereine aus dem Rhein-Erftkreis ( nähe Köln )die zu empfehlen sind ? (umso näher an Bergheim desto besser,weil mein einziges Fortbewegungsmittel ein Fahrrad ist)


Sind ziemlich viele Fragen geworden,aber ich hab halt keine Ahnung davon,und wäre gut wenn ihr viell. ein paar davon beantworten könntet.


Ps:Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
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  #2  
Alt 13-11-2004, 14:27
Benutzerbild von Alfons Heck
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Kampfkunst: Jin Jung Kwan Hapkido
 
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Ort: FFM, Hessen
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Beiträge: 3.821
Standard

Zitat:
Zitat von HoMiE
Ich spiele seit 9 jahren Fussball,reicht das ?...Ist Tkd SV tauglich ?
Wozu noch TKD lernen? Als Fußballer solltest Du entsprechend hart zutreten können. Also SV-tauglich dürftest Du jetzt schon sein. Eventuell noch etwas mit den Armen und Deckung oben lernen und gut ist es für die SV.

Den Rest muß Dir die TKD-Gemeinde beantworten.
__________________
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  #3  
Alt 13-11-2004, 15:08
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 23.06.2003
Beiträge: 1.186
Standard

dann wollen wir mal

Zitat:
Hallo,
grütsi!
Zitat:
Bin ich mit 16 zu alt ??? Weil da laufen doch bestimmt nur solche Leute rum die das machen seit sie 5 sind oder so.
nö, bist du nicht. als 16-jähriger wirst du ein schneller aufbauendes training mitmachen können, als ein kleiner knirps. mit 16 kann man dich schinden, quälen und erniedrigen. bei den kids klappt das noch nicht so
ich persönlich habe mit 10 angefangen.
mein "bestes kampftier" hat mit 15 angefangen - und ist ne frau.
Zitat:
Wie lange dauert es bis man auf dem Dehnungsniveau ist,das man richtig Taekwondo lernen kann ?
ist abhängig von vielen faktoren. liegt ganz an dir(physisch) und der intensität, die du an den tag legst(psychisch). du wirst ziemlich schnell angemessen treten können, wenn du dich dahinterklemmst und konsequent dehnst.
Zitat:
Wie oft sind Gürtelprüfungen ?
ist abhängig von der schule und dem niveau der schüler.
Zitat:
Wieviele Gürtel gibt es ?
kommt drauf an, aus welchem land du kommst. in deutschland ist es weiß, gelb, grün, blau, rot, schwarz.
zwischen den gürtelfarben liegen 2 prüfungen. zwischen gelb und grün beispielsweise gelbgrün. brauchst dir dafür keinen neuen gürtel kaufen. du bekommst einfach nen grünen streifen auf deinen gelben gürtel.
Zitat:
Wieviele verschieden stile gibt es ? Wenn es sehr viele sind,welcher ist dann der beste,und wo sind die unterschiede ?
ganz grob gesagt gibt es 2 große stile. WTF - world taekwondo federation und die ITF - international taekwondo federation.
hauptunterschiede wirst du im freikampfsystem finden. die wtf kämpft vollkontakt mit kopf-, körper-, tief-, schienbein- und unterarmschutz.
wtf ist auch das system, das du bei den olympischen spielen sehen kannst. hast vielleicht mal etwas davon gesehen.


im wtf taekwondo bestehen gut und gerne 90% der techniken aus tritten. "fechten mit den füßen" trifft es wohl ganz gut. schläge ins gesicht sind nicht erlaubt.
die wtf ist auch die größere der beiden großen verbände.
die itf hingegen kämpft semikontakt. man trägt safeties an händen und füßen

hier wirst du weitaus mehr schläge sehen.
Zitat:
Braucht man dafür viel Kondition ? Ich spiele seit 9 jahren Fussball,reicht das ?Oder ist das noch anstrengender ?
schwer zu sagen. auf alle fälle wirst du in sachen ausdauer einen vorteil mit ins TKD nehmen - vorausgesetzt, du gibst dir beim bolzen auch mühe .
der taekwondokampf ist natürlich nciht mit einem fußballspiel vergleichbar (wtf regeln): drei mal drei minuten machen dich absolut platt. stell dir vor, du musst andauernd wieder lossprinten und darfst dich kaum erholen. päuschen machen ist nicht drin, sonst fängst du dir eine.
Zitat:
Muss man Wettkämpfe machen wenn man in den Verein geht ??? Weil ich würde es eigentlich lieber erstmal so lernen,bis ich es richtig kann bevor ich irgendwo mitmache,wo evtl. nur Profis rumlaufen.
nein, musst du generell nicht - darfst du vorerst auch gar nicht. um überhaupt an einem turnier mitzumachen (wieder wtf regeln), brauchst du mindestens den gelbengürtel. selbst dann darfst du nur auf sogenannte nachwuchsturniere. das schöne an der größe der wtf ist, dass du dir eigentlich aussuchen kannst, wie gut deine gegner sein sollen. von kleinen wald-und wiesenturnieren bis zu den german open findest du in deutschland alles.
auf turnieren wird unterteilt in geschlecht, altersklasse, gewichtsklasse und leistungsklasse (nach gürtelgraden). auf ein profiturnier wirst du lange zeit nicht gehen - denn für diese musst du dich ersteinmal qualifizieren.
es ist auch möglich, dass du an eine schule kommst, die gar nicht auf turniere geht. fänd ich persönlich schade. denn wenn man erstmal die anfängliche angst überwunden hat, will man sein können vergleichen. du bist männlich, du solltest das eigentlich aus allen lebenslagen kennen .
stell dir vor, du spielst jahrelang fußball udn darfst nie auf ein spiel.
Zitat:
Ist Tkd SV tauglich ? ich meine jetzt nicht so superperfekt,das man nichts abbekommt und den Gegner mit einem Tritt tötet (ironie) sondern so,das man sich wenigstens wehren kann wenn man angegriffen wird und nicht ganz hilflos ist.
ganz salopp ausgedrückt. das system kann so "schlecht" sein, wie noch was. wir üben, einem menschen schnell und gezielt zu treten. bei den olympischen spielen gab es 2 siege durch K.O. -einer davon war furchtbar hässlich.
türlich wirst du nen vorteil gegenüber einem 0815menschen haben. aber der nächste bruce lee wirst du nicht, nein. aber pft, sooo gefährlich ist es in deutschland nun auch wieder nicht, hm?
Zitat:
Wie Hoch/Niedrig ist das Verletzungsrisiko bei Tkd ?
rein statistisch betrachtet geringer als beim fußball (doch, das stimmt).
wenn du taekwondo machst, rechnest du damit, dass irgendein kerl kommt und dich treten will. erstens bist du somit darauf vorbereitet und zweitens hast du dafür schoner. tut zwar nicht unbedingt weniger weh, aber du verletzt dich weniger.
Zitat:
Und,kennt hier jemand viell. gute Vereine aus dem Rhein-Erftkreis ( nähe Köln )die zu empfehlen sind ? (umso näher an Bergheim desto besser,weil mein einziges Fortbewegungsmittel ein Fahrrad ist)
postleitzahl, bidde.

so, fragen beantwortet.
ich hoffe, ich konnte dein interesse ein wenig wecken.
hab noch ein wenig videomaterial von kämpfen für dich, falls du interesse hast:
klick mich!
am besten unten anfangen und hocharbeiten.

bis denn!


achso, viel spaß beim training noch! ich möchte dir noch einen vorteil des taekwondos zeigen *räusper*: unser sexy nationalkader!
Angehängte Grafiken
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Geändert von ilyo (13-11-2004 um 15:13 Uhr).
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  #4  
Alt 13-11-2004, 15:22
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Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 13.11.2004
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Beiträge: 6
Standard danke

danke,find echt nett das du mir das alles beantwortest hast,und der nationalkader ist wirklich mal ein ansporn ^^

Ps: Meine Postleitzahl ist 50127
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  #5  
Alt 13-11-2004, 15:41
Taeradun
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Bzgl. des Alters: Du bist natürlich auf keinen Fall zu alt. Ich denke aber mal eher, dass deine Frage in die Richtung: "Bin ich zu alt, um richtig gut zu werden?"
Dazu kann ich dir sagen: Du wirst zwar nicht der beste der Welt werden, aber wenn du dich wirklich anstrengst, kannst du natürlich noch total gut werden!

Viel Spaß beim Training!
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  #6  
Alt 13-11-2004, 15:49
Benutzerbild von Ichigeki
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Kampfkunst: Kyokushin Karate
 
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Beiträge: 1.297
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Ilyo: Du solltest dich mal bei der DTU bewerben.. Mach mal mehr Werbung für "uns" nice
__________________
Kyokushin Karate Forum - www.planet-kyokushin.de - Mit vielen Downloads rund um Kyokushin Karate, K-1, Muay Thai und UFC
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  #7  
Alt 13-11-2004, 21:42
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kein ding

in deiner nähe gäbe es den TV Allrath 1912 e.V. TKD-Abt. "Koryo" (rausgesucht auf dtu.de

gehört habe ich noch nie von diesem verein. eine anschrift habe ich leider auch nicht. aber da es in deiner nähe zu sein scheint - gucken und zuscahuen bzw. mitmachen schadet ja nicht.

n paar dinge, auf die du achten solltest, wenn du dich mit dem trainer nuterhälst:

-is da jemand stolz auf seinen x-ten dan? schlecht
-wird da jemand meister, statt trainer, coach oder sonst was genannt? merkwürdig bis schlecht
-zinnsoldatentum? ...wems gefällt. ich bin jedenfalls keiner
-betont da jemand andauernd, dass seine schule "traditionell" ist? auf jeden fall skeptisch werden. warum muss man so was andauernd betonen? ganz zu schweigen davon, dass traditionelles tkd erstmal definiert werden soll (größere diskussion - hier fehl am platze)
-sind die gruppen anständig untergliedert? beispielsweise eine eigene trainingszeit für wettkampf? eigenes kindertraining?
-und der ganze rest. spaß, freundlichkeit, etc.


ich denke, es würde nicht schaden, wenn du auch die augen nach anderen vereinen offen hälst.
im zweifelsfalle gehst du auf www.dtu.de (das ist die dt. unterabteilung der WTF), dann auf verband, dann auf vereine.
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  #8  
Alt 13-11-2004, 22:14
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Kampfkunst: Tae Kwon Do , Akrobatik
 
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mönsch blauauge- da haste aber lange weile gehabt, mh?

whow- richtig netter beitrag.

in einer sache stimme ich dir nicht zu:

wenn in einer sportschule "meister" gesagt wird, finde ich dieses nur seltsam, wenn das meisterchen nicht den eindruck eines diesen erweckt.

ich spreche beispielsweise meinen trainer an als "stefan" , nenne ihn in seiner abwesenheit aber "den meister" "meinen meister" "sa bum nim", weil tkdbezogen ist er das.
ist der grossmeister anwesend, wird JEDER schwarzgurt meister " sa bum" genannt, z.b. "meister stefan" und auch so angesprochen.
der grossmeister an sich wird immer meister, bzw "kuk sa nim" genannt, auch wenn ich ihn auf der strasse treffe.
und so wie er aussieht, dürfte auch keiner von euch in persönliche konflikte geraten, ihn so zu nennen. man erstarrt förmlich vor ehrfurcht.
er sieht auch einfach aus wie ein meister.
koreaner, würdig, weise, grau und sehnig und hat ne irre ausstrahlung.
da gehts dann "ja meister" "nein meister" " gehts ihnen gut meister"und so weiter.

ist nun mal taekwon do- der trainer ist das nicht der beste kumpel, sondern ist eine respektsperson.

finde ich.
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  #9  
Alt 14-11-2004, 11:59
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Kampfkunst: Taekwondo, Shaolin Shi Xing Chuan Gong Fu
 
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zu den gürteln kan nich dir noch genauer beantworten 10.-1. kup (farbige gurte wie eben genannt) welche farben hängt stark vom verein ab, wobei du gelb, orange, grün, blau und braun(rot) wohl überall findest wirst

danach kommt 1. an bis 10. dan

dann zur eignung zum kampf, wie schon gesagt das system ist nicht DAS straßenkampf system aber auch nicht übel, du kriegst nach ner weile training schon nen ganz guten wums hinter deinen tritt, wenn du ihn denn anständig plazieren kannst

zum meister hab ich zu sagen: gehört einfach dazu
vielleicht wird das in westlich geprägten schulen mit deutschem, englischen oder was weiß ich fürn trainer anders gehanghabt aber unser koreanischer trainer wird meister genannt und fertig, schon allein aus tradition und aus respekt, dennoch unternehmen wir öfter was mit ihm haben also ne gewissene freundschaftliche ebene, eben genau wie es sein soll

das ganze darf allerdings auch nicht zu freundschaftlich werden wie ich finde, denn dann hast du nicht mehr genug respekt vor ihm wnen der dich beim training antreibt

noch was zur dehnung: es gibt leute die sind besser oder schlechte rzum dehnen geeignet aber wenn du dich sagen wir 1jahr energisch dahinter hängt dürfte ein spagat - in beiden versionen - kein problem darstellen, allerdings musst du dann auch ein wenig zuhause(vorm fernseher oder so) dehnen, ansonsten dauerts halt länger oder du wirst nie den kompletten spagat erreichen (wie gesagt personenabhängig)

wettkämpfe: machen spaß wenn du erstmal so weit bist, müssen ber nicht unbedingt sein, wenn in deiner schule traditionelles taekwondo *beton* unterrichtet wird wirst du vielleicht gar keine wettkämpfe finden. was fest steht ist das amateurwettkämpfe nicht so langweilig wie die von olympia sind bei uns gehts noch richtig zu sache

unterscheidung der formen
traditionell: schwerpunkt auf bewegungsformen, selbstverteidungunstechniken, aber auch sämtliche fußtritte komplexe wie einfache
modern: weniger bis gar keine bewegungsformen(solls ja auch geben, wobei das für mich dann kein richtiges TKD mehr ist, aber jetzt bitte keine diskussion dazu anfangen)
viele trittübungen der vor allem wettkampftauglichen tritten (weniger akrobatisch mehr effizient, semi und vollkontakt übungen mit partner und kampfstrategien als schwerpunkt

was du möchtest entscheide für dich, das musst du ausprobieren: bewegungsformen sind nicht solangweilig wie du dir es vielleicht vorstellst


dann noch zu der sache mit dem verein wo es nur profis gibt: kann nicht sien es fangen immer wieder neue an wenn der verein denn neue aufnimmt und das wird er ja wenn du dort anfangen kannst
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  #10  
Alt 15-11-2004, 01:14
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also unser trainier wird innerhalb des dojangs mit "meister" angesprochen, allerdings würden da gewisse richtlinien zu kurz kommen, wenn man einfach zu ihm hinspazieren würde und in mit "meister, ich setz mich ma hin blabla" anreden täte (man achte auf die besonders schlechte syntax ) naja bei uns ist es so: wenn jemand ne frage hat, dann geht man zum erst besten höheren gurt, aber man erweist schüler und meister den gleichen respekt deshalb verbeugen wir uns!
und bei unserem großmeister ist es so:
also wär keinen respekt vor einem ca. 65 jährigen koreaner mit 8. dan hat, dem kann ich nicht mehr helfen, und obwohl der total knuffig ist, redet man den genauso mit "meister / großmeister" an!

zum straßenkampf: naja man kann immer so und so argumentieren
grundsätzlich würde ich taekwon-do, zumindest das WTF-stil eher als defensiv bezeichnen... gut die tritte kommen zwar gut, aber im wesentlichen fehlen nunmal die fäust und im in-fight bringt dir der fuß net soviel. aber
gewisse technicken sind nicht ohne, und das ist noch untertrieben. wer die technick richtig beherrscht... naja...kopf ab
in manchen schulen legt man auch viel wert auf durchhaltevermögen etc. was auf jeden fall ein pluspunkt im kampf ist.

und um meinen vorgänger zu verbessern: soweit ich weiss gibts nur den 9. dan... und den gibts wirklich selten, und zwar weil der 9. dan den titel "alter mann" mit sich bringt, deshalb machen viele großmeister die prüfung erst ganz spät
und general choi hong hi, begründer des tkd war der träger des ersten 9. dans!

Geändert von rakki (15-11-2004 um 01:19 Uhr).
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  #11  
Alt 15-11-2004, 11:30
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ok, mir ist nicht mehr zu helfen.
ich würde einem 65 jährigen kroeaner mit 8. dan nicht mehr respekt entgegenbringen, als einem 42jährigen sizilianischen restaurantbesitzer. blinder, unbedingter gehorsam ist was blödes. naja, off topic. gehört nicht hier rein und hilft auch keinem, der sich fürs tkd interessiert.
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  #12  
Alt 15-11-2004, 12:32
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ist ja lustig, was du schreibst

nur: so lange ich dich kenne, schliesst du es kategorisch aus.

und wenn der besagte sizilianische restaurantbesitzer nun sein leben lang das macht, was du auch lernst und er dir ne menge beibringen könnte? (kochen o.ä)

so salopp ist das alles nicht, und wenn 4 von 5 so denken wie ich, heisst das nicht, das die traditionellen ein paar ganz doofe schaafe sind, die blöde einer weltanschauung hinterherrennen und einen greis meister nennen, nur einer ist schlau und hat den vollen durchblick.
die , die das tun haben nicht zuviel karatekid geguckt.
ich hatte mehr magische momente mit meinem grossmeister als mit meiner oma- und die ist auch alt.
es hat schon einen sinn!ich bin nicht doof und verblendet- ich bin ne erwachsene frau mit einem haufen lebenserfahrung.

mein grossmeister ist choo, bok nam.
ich bin darauf sehr stolz.

was meinst du, wie bei uns die prüfungen aussehen, ilyo. das ist eine irre athmosphäre.
danach kann man richtig stolz auf seinen gürtel sein!

ich kenne ganz andere dtu prüfungen- das ist ein witz dagegen.
(der grösste witz sind die prüfer in meiner region).

um das do zu erfahren gehört mehr als gut kämpfen zu können.
es ist eine lebenseinstellung, die sich allem voran mit bescheidenheit auszeichnet.
schon daran merkt man, dass du noch keinen kontakt mit einer meisterähnlichen respektsperson person gehabt hast.
aber das wird schon.




adios pandachos


kami
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  #13  
Alt 15-11-2004, 13:19
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dochdoch, hatte ich, kittie. meine danprüfungen habe ich bei großmeistern mit dem 9. dan gemacht

aber ich lasse mich nicht von so etwas beeindrucken. es geht für mich nur darum, welchen nutzen ich ziehen kann. wenn ich von einem ersten oder zweiten dan mehr lernen kann, als von einem großmeister (und das ist meistens der fall, denn mit dem alter kommt auch eine gewisse sturheit), trainiere ich lieber bei nem ersten dan. und ich rede hier nicht nur von kampftechnischen oder -taktischen elementen.

und für die ganze mords stimmung - brauchst du dafür tatsächlich einen x. dan? wie ist es mit dem "do erfahren"? brauchst du den dan dafür?

das ablegen einer danprüfung ist ein persönlicher fortschritt in eine bestimmte richtung - kein fortschritt für andere.
der dan ist kein indikator für erfahrung, weisheit oder fähigkeit.

und ich unterstelle dir hiermit, dass du denselben respekt vor deinem chef hättest, wenn er ein 35 jähriger samoanischer tulpenzüchter wäre. wen interessierts, ob er koreaner ist oder nen hohen dan?
du hast es selbst gesagt. stimmung, respekt, gefühl. mach ich einfach nicht von einem gürtel abhängig.
daher: warum das großmeistertum bzw. den dangrad beim gespräch mit dem neuling etliche male erwähnen. wenn das training wirklich derartig gut ist, wird er es schon von selbst merken.
darauf wollte ich hinaus.
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  #14  
Alt 15-11-2004, 15:14
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also, ilyo, das soll keineswegs persönlich sein, aber ich finde, bei dir geht es von tae bis kwon, das do fehlt einfach bei dir.
kampfkunst beschränkt sich nicht bloß auf den "kampf"...
leider gibt es immer leute denen es nur darauf ankommt sich draußen zu latten, doch die sind meiner meinung nach falsch beim tkd, außerdem schließt der einklang mit dem traditionellen bewusstsein gutes kämpfen nicht aus!
im gegenteil, gerade wenn man eine kampfkunst wirklich "lebt", dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man wesentlich besser wird, als jemand der nur wert auf den akrobatischen / kämpferischen aspekt liegt.
und ich finde nem großmeister sollte man respekt entgegenbringen, das hat nichts mit unbedingtem gehorsam zu tun.
wenn du zeit hast, solltest du dich mal damit auseinandersetzen, an was choi hong hi gedacht hat, als er das taekwon-do begründete.
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  #15  
Alt 15-11-2004, 15:42
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 23.04.2003
Ort: Mannheim
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Beiträge: 148
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Wow, ich glaube das kann man nun getrost als Höhepunkt intellektueller Errungenschaften bezeichnen. Wir haben alles beieinander was eine tolle "Traditionalisten gegen Sportler"-Diskussion ausmacht. "wer sagt Meister?", "dir fehlt das 'Do'", "du betreibst nur Sport", "Choi Hong Hi ist toll", "Du hast das wohl noch nie im Leben erlebt", "Taekwondo muss man leben"...

Ich würde sagen, dass es jetzt gut ist. Ich nenne meinen Trainer (!) auch nicht Meister. Ich kopiere keine Geisteshaltung sondern handele wie ein moderner, aufgekläter, mündiger Mensch. Ich gebe mich keiner Mystifizierung hin. Ich beurteile Menschen an ihren Taten und ihrer Persönlickeit. Ich respektiere meinen Trainer gehe jedoch nicht immer mit ihm konform, dann wird er dies aber auch von mir erfahren. Ich lasse mir keine Philosophie bzw. Lebensmaxime aufdrängen sondern suche mir diese selber. Und jetzt sagt mir, dass ich Taekwondo nicht lebe! Vielleicht stimmt das sogar, denn ich bin ein blutiger Anfänger, aber Ilyo nicht. Er geht nur einen anderen Weg als viele hier. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass dieser, für mich, als wesentlich sinnvoller erscheint. Reflexion, nicht stures "Ja"-Sagen, Leute!
Und ja, das hat in meinen Augen sehr viel damit zu tun, ob man einen, mit dem 8. Dan graduierten Koreaner als "Großmeister" anredet. Aber eure Sache, ich werde es euch bestimmt nicht krumm nehmen. Nur sowas wie der letzte Post bringt mich zum Rasen...
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