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#1
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| Hallo Kampfkunst-community, Bruchtests gibt es ja in vielen Kampfsportarten und grade im Taekwondo wird da besonderen Wert darauf gelegt. Jetzt habe ich mal eine Frage. Ich hab mir mal verschiedene Prüfungsordnungen durchgelesen und bei den meisten Verbänden wird der Bruchtest erst relativ spät, also bei höheren Gurtprüfungen das erste mal gefordert.Z.b. beim Blaugurt mit einem einfachen ap-chagi. Bei unseren Gürtelprüfungen ist das teilweise viel krasser. Ich musste (war da 19, bin jetzt 20 Jahre alt) zum Gelbgurt, also meiner ersten Prüfung einen gesprungenen ap-chagi auf Kopfhöhe (3cm) und eine Außenhandkante (2cm) durchführen. (Den gesprungenen hab ich net durchgekriegt^^). Bin in einem nicht eingetragenen Verein (traditionelles Taekwondo). Ein Anderer von uns musste zum Grün-blaugurt nen rückwärts eingedrehten gesprungenen yop-chagi machen, hats zwar net durchgekriegt, durfte danach dann nochmal normal yop-chagi. Findet ihr es sinnvoll schon so früh mit dem Bruchtest anzufangen? Bzw. wie läuft das bei euch ab? Oder ist es ab 18 so üblich auch am Anfang schon schwierigere Techniken zu fordern? Hier z.B. sinds sogar zum 1. Dan nur 1cm mit einfachsten Techniken: YouTube - Bruchtest an der Dan Prüfung vom 1.1.07 in Armsheim gruß, Vladdi PS: Sorry, für die ganzen nicht vorhandenen koreanischen Bezeichnungen der Techniken. |
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#2
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| das is meißt unterschiedlich, ich hab ab dem Blau-grünengürtel Bruchtest machen müssen (nur Tritt 1,5cm) da war ich glaube ich 8 oder 9, bei meiner Dan-Prüfung da war ich 12 3 2cm Bretter zertreten und mit der Handkante eine Art Kunstoffziegel (den kann man wie mit den Übungsbrettern zusammen schieben) zerschlagen mfg EXI ![]() |
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#3
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| also bei uns muss man bei jedem gurt ein brett durchtreten, allerdings verändert sich die schwierigkeit mit den gürtelfarben. Bei einem gelbgurt darf man z.B noch einfache tritte wie up oder dolio chagi benutzen und bei einem schwarzgurt nur handkante ( aber bei nem backstein ). wenn mans nicht schafft bekommt man auch keinen gürtel - allerdings schafft es immer so gut wie jeder, da unser trainer niemanden zu den prüfungen schickt wo er meint das dieser noch nicht reif dafür ist... ob es sinnvoll ist weiß ich nicht aber da es für mich irgendwie schon zu den prüfungen dazugehört und die kleineren ja auch dünnere bretter bekommen finde ich es gut. |
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#4
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| Ich habs auch schon ab Gelb gemacht. Finde es auch gut, das früh zu machen, weil man dabei gut sieht, wo evtl. Fehler liegen bzw. Selbstvertrauen aufbauen kann.
__________________ ...und zwar so richtig! |
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#5
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| kommt drauf an. hatte zum gelbgurt im kickboxen nen 3cm brett. das war sinnlos weil meine hand danach kaputt war. beim hapkido haben wir auch schon ab gelbgurt bruchtest gemacht, aber nur 1,5cm und mit fersendrehschlag. das war dann wieder sinnvoll
__________________ Hapkido Kassel |
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#6
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| Der Bruchtest sollte eher eine Demonstration des Könnens des Schülers sein und keine Methode um Fehler zu finden. |
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#7
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| Ich mache das abhängig vom Prüfling. Grundsätzlich werden aber bei uns Bruchteste erst ab der Prüfung zum 6.Kup zum Prüfungsbestandteil. ABER (und das ist wichtig): Es fällt niemand durch, weil er/sie einen Teil der Prüfung versiebt hat. Der Bruchtest ist nur Prüfungsbestandteil, genau wie Formen, Grundschule, Partnerübungen, Freikampf, Theorie. Der Bruchtest sollte nicht überbewertet werden. Da spielen so viele Faktoren mit und letztendlich zeigt er nur (bzw. soll er zeigen), das die entsprechende Technik verinnerlicht wurde, das die Prinzipien verstanden werden. Drax P.S. Wenn ein Prüfling unterhalb des 6.Kup einen Bruchtest machen möchte, lass ich ihn/sie. Kann manchmal sehr lehrreich sein ![]()
__________________ Don't dream it, be it! |
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#8
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| ich hab gestern den 8.kup gemacht und hab ein 3cm brett mit faust geknackt
__________________ NO RETREAT NO SURRENDER |
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#9
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| Also wir mussten auch ab der ersten Prüfung zun 9. Kup ran. Fersenkick und Yopchagi durchs 2,3 cm Brett. Haben halt vorher immer am Target geübt, da wars eigentlich für keinen wirklich ein Problem. Nächste Woche zur 8.Kup-Prüfung dann Toyuchagi und Fersendrehschlag aufs Brett, wird schon schiefgehen ![]() Finds prinzipiell nich verkehrt, gleich zu Anfang das mit reinzunehmen. Und wenn mans vorher eben z.B. am Target oder an der Pratze übt ist das auch keine Aufgabe, die man nicht schaffen kann. Und es bringt auf jeden Fall Selbstbewusstsein wenn man sieht - oha, mit dem Tritt kriegt man ja tatsächlich n Brett durch!
__________________ Fange nie an aufzuhören, höre nie auf anzufangen! |
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#10
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| Hallo Wenn der Bruchtest im "traditionellen" Taekwondo so früh (9.Kup, 8.Kup) beginnt, kann der doch eigentlich gar nicht so schwer sein? Oder liegt die Prüfungsvorbereitungszeit wesentlich höher als 3 Monate? Ich selber hab damit noch keine Erfahrung, der Bruchtest findet bei uns erst ab der Prüfung zum 4. Kup statt. Viele Grüße, Verena |
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#11
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| Zitat:
ein Brett durchzubekommen ist meist keine Schwierigkeit. Aber nur weil ein Brett druch ist bedeutet das ja nicht, daß auch die Technik gut gewesen ist. |
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#12
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| Hallo Samabe Dann frag ich mich halt, wozu das mit Brett gut sein soll. Wäre das eine wirkliche Herausforderung, könnte ich das ja verstehen, aber so? Eine gute Technik kann man auch ohne Brett zeigen. Ich vermute, es sieht halt nett aus und mehr ist (vorerst) nicht dahinter... Grüße, Verena |
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#13
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| Also ich finde es ehrlich gesagt schon eine Herausforderung ein 3cm Brett zu zerteilen. Vor allem weils beim gesprungenen ap-chagi nicht geklappt hat^^ (hab auch mit dem Zeh getroffen, war wohl nicht nicht bereit für die Technik). Eine Technik machen, die schön aussieht können viele. Der Bruchtest zeigt meiner Meinung nach ob auch Kraft dahinter steckt und es nicht nur Artistik ist. |
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#14
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| Hi Vladdi Es war jetzt nicht völlig abwertend gemeint - wirklich beurteilen kann ich das auch erst, wenns bei mir soweit ist. Ich hab so einen misslungenen gesprungenen Ap-Chagi auch mal gesehn, sah übel aus. Und dieser Taekwondoin hatte mindestens den 4. Kup...komisch, dass das in manchen Vereinen so früh gemacht wird, grad mit Ap-Chagi ![]() Viele Grüße, Verena |
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#15
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| Der Buchtest soll na klar zeigen, dass man die Technik kann und weiß wie die Ausführung ist....und wir sind ja alle Kampfsportler...was nützt die beste Technikausführung, wenn nichts dahinter steckt und ich theoretisch keinen damit umhauen / -treten kann. Wie früh der Bruchtest bei der Prüfung verlangt wird, hängt na klar von der jeweiligen Prüfungsordnung und dem Prüfer ab. Manche Prüfer geben die Technik vor, andere Prüfer geben dem Prüfling eine freie Technikauswahl. Wichtig sollte im jedem Fall sein, egal wie früh, der Schüler sollte diese Technik auch wirklich beherrschen um das Verletzungsrisiko so minimieren. Ich kenne es noch, dass Kinder bei Schülerprüfungen keinen Bruchtest machen müssen, stattdessen müssen die einen "Softbruchtest" demonstrieren. Bei dem es um die Technikausführung und das genaue Zielen geht. z. B. einen Tennisball von der Handfläche treten oder eine Zigarette aus dem Mund treten. Gruß Stan |
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