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Koreanische Kampfkünste Vom Tritt bis zur Schwerttechnik - von Son bis zu Hangul. Hier ist der Platz für Erfahrungsaustausch über die koreanischen Kampfkünste sowie Sprache und Kultur. Am bekanntesten sind Taekwondo und Hapkido.



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  #1  
Alt 18-02-2009, 14:12
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 3
Standard erstes Training

Hallo zusammen

Ich wollte demnächst mit meinem ersten Taekwondo Probetraining anfangen, da ich endlich mal was für meinen Körper und für meine Fitness machen möchte. Zudem erhoffe ich mir das mir der Kampfsport endlich ein wenig selbstbewusstsein gibt für mein alltägliches leben.
Da ich allerdings schon 21 jahre alt bin,ca. 170 groß und fast 90 kg wiege bin ich dementprechend natürlich sehr unsportlich und das letzte mal das ich so richtig sport gemacht habe ist schon sehr sehr lang her.

Deshalb muss ich sagen bin ich recht nervös was das erste Probetraining angeht, weil ich noch nicht so genau weiß was mich da erwartet. Vorallem möchte man da auch nicht vollkommen versagen oder vielleicht sogar verletzt rausgehen.

Aus dem Grunde dachte ich mir das ihr mal so von euren ersten Trainingstunden berichtet um mich zu beruhigen

Wie liefs bei euch ab?
Oder wie läufts bei euch wenn übergewichtet neulinge bei euch mitmachen?
Was macht man da so für Übungen genau?
Tipps und Tricks um ungeschadet wieder rauszugehen?
Motivationshilfen sodass ich da am Ball bleibe und mich da voll reinhänge? (bin normalerweise der Typ der sichs ziemlich bequem macht; möchte das allerdings mal ändern)

Schonmal Danke im vorraus
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  #2  
Alt 18-02-2009, 14:49
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Wado Ryu (inaktiv), BBT, JJ
 
Registrierungsdatum: 05.05.2008
Ort: Krems Umg./ NÖ, Wien
Alter: 30
Beiträge: 535
Standard

Zitat:
Zitat von crob1 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Ich wollte demnächst mit meinem ersten Taekwondo Probetraining anfangen, da ich endlich mal was für meinen Körper und für meine Fitness machen möchte. Zudem erhoffe ich mir das mir der Kampfsport endlich ein wenig selbstbewusstsein gibt für mein alltägliches leben.
Da ich allerdings schon 21 jahre alt bin,ca. 170 groß und fast 90 kg wiege bin ich dementprechend natürlich sehr unsportlich und das letzte mal das ich so richtig sport gemacht habe ist schon sehr sehr lang her.

Deshalb muss ich sagen bin ich recht nervös was das erste Probetraining angeht, weil ich noch nicht so genau weiß was mich da erwartet. Vorallem möchte man da auch nicht vollkommen versagen oder vielleicht sogar verletzt rausgehen.

Aus dem Grunde dachte ich mir das ihr mal so von euren ersten Trainingstunden berichtet um mich zu beruhigen

Wie liefs bei euch ab?
Oder wie läufts bei euch wenn übergewichtet neulinge bei euch mitmachen?
Was macht man da so für Übungen genau?
Tipps und Tricks um ungeschadet wieder rauszugehen?
Motivationshilfen sodass ich da am Ball bleibe und mich da voll reinhänge? (bin normalerweise der Typ der sichs ziemlich bequem macht; möchte das allerdings mal ändern)

Schonmal Danke im vorraus
Willkommen im KKB

Also von meinem ersten Training weiß ich leider nicht mehr so viel (obwohl ich schon 7 oder 8 war )
Ich find es gut wenn übergewichtige zu uns ins Training kommen, v.a. wenn ich merke dass sie sich anstrengen. Mit 21 bist du auch keineswegs zu alt um anzufangen. Du brauchst auch keine Angst zu haben, dass du verletzt wirst. Am Anfang macht man noch nicht bei Kämpfen mit und jeder gute Trainer kann einschätzen wann du bereit bist zu kämpfen und stellt sich auch auf dich ein. Wenn du eine KK gefunden hast (nehmen wir an dass das TKD ist) die dir Spaß macht wirst du ganz sicher regelmäßig hingehen Ich würde dir empfehlen auch außerhalb des Trainings ein wenig Sport zu machen. Z.B. 2x pro Woche locker laufen gehen, aber überanstreng dich am Anfang nicht zu sehr und steigere dich langsam

Viel Spaß
__________________
Wenns aussieht wie Hühnchen, riecht wie Hühnchen, schmeckt wie Hühnchen und Chuck Norris sagt es ist Rind, dann ist es VERDAMMT NOCH MAL Rind !!!

Geändert von markus87 (18-02-2009 um 14:52 Uhr).
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  #3  
Alt 18-02-2009, 18:02
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 382
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Mach dir nicht soviele Sorgen, für die anderen ist es normal das ab und an mal jemand zum Probetraining vorbeikommt. Niemand wird irgendwelche überzogenen Erwartungen an dich haben.

Du solltest nur ein paar einfache Dinge berücksichtigen: Du brauchst in der Regel lockere Sportbekleidung (es muss kein TKD Anzug sein), Trainiert wird Barfuß, sei nett und versuche einfach mitzumachen. Wenn du vorher mit dem Trainer gesprochen hast, weiß er das du kommst und kann sich entsprechend darauf vorbereiten und immer mal ein Auge auf dich werfen.

Das Training verläuft wahrscheinlich ähnlich dem folgenden Muster: Angrüßen, Aufwärmen, Formen oder Wettkampftraining, Dehnungsübungen, Abgrüßen.

Viel Spaß beim Training und berichte uns davon wenn du es überstanden hast.

Gruß
pflo
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  #4  
Alt 18-02-2009, 22:07
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Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 3
Standard

Vielen Dank für die schnellen Antworten. Das hat mich schonmal etwas beruhigt.
Dabei ist mir noch ein Problem eingefallen.

Zum Punkt Training barfuß:
Ich hab irgend so eine Schilddrüsen Fehlfunktion, die zwar nicht weiter schlimm ist. Allerdings neige ich dadurch stärker zu schwitzen als andere, vorallem dann aus den Händen und Füßen. Könnte das nicht irgendwie ein wenig gefährlich sein bei feuchten Füßen auf dem Turnhallenboden?
Und wofür gibts eigentlich diese Taekwondo Schuhe, also zumindest bei ebay wenn man sowieso barfuß trainiert?
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  #5  
Alt 18-02-2009, 22:19
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Zitat:
Zitat von crob1 Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Das hat mich schonmal etwas beruhigt.
Dabei ist mir noch ein Problem eingefallen.

Zum Punkt Training barfuß:
Ich hab irgend so eine Schilddrüsen Fehlfunktion, die zwar nicht weiter schlimm ist. Allerdings neige ich dadurch stärker zu schwitzen als andere, vorallem dann aus den Händen und Füßen. Könnte das nicht irgendwie ein wenig gefährlich sein bei feuchten Füßen auf dem Turnhallenboden?
Und wofür gibts eigentlich diese Taekwondo Schuhe, also zumindest bei ebay wenn man sowieso barfuß trainiert?
Ich mach zwar nicht TKD, aber habe schon ein paar KS gemacht und bei fast jedem Training haben fast alle geschwitzt wie S**, das ist normal im Training. Bei den Füßen würde ich aber mit dem Trainer reden, weil man da ausrutschen kann, v.a. am Anfang wenn man noch nicht so sicher ist beim Kicken. Es gibt die Möglichkeit Schuhe anzuziehen, oder rutschfeste Socken. Im Training soll man schwitzen und wer nicht schwitzt, der trainiert nicht hart genug
__________________
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  #6  
Alt 18-02-2009, 23:13
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Beiträge: 2.015
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Ach mach dir mit dem Schwitzen keine Sorgen. Es haben schon mehr Leute in den Trainingseinheiten geschwitzt und der Boden hat sicherlich auch schonmal recht nass ausgesehen. So extrem schwitzt man durch die Schilddrüsenfehlfunktion auch wieder nicht, dass dich das hier behindern würde.

Aber ist das nicht ein bisschen atypisch? Schwitzen kommt doch bei ner Überfunktion vor oder? Bequemer Typ und eher faul zusätzlich noch etwas übergewichtig deuten auf ne Unterfunktion hin. Da bei mir das ganze auch ein bisschen atypisch ist würde ich mich über Infos immer freuen (Ärzte helfen einem eben nicht immer weiter ).

Bei einem guten Trainer sollte es für dich möglich sein mitzumachen. Das heißt nicht, dass du von anfang an alles hinkriegen musst aber, dass du das Gefühl hast du weißt was du zu tun hast. Anstrengend könnte es schon werden aber sicherlich wird dir nicht gleich so ein Hammer vorgesetzt.

Ich finde es zwar einerseits lobenswert, dass du fitter werden willst und etwas für deine Gesundheit tun willst aber andererseits nervt mich dieses Denken manchmal auch. Immer muss alles einen Sinn haben was man tut. Im Mittelpunkt sollte der Spaß stehen

PS: Mit dem letzten Absatz will ich dich nicht nerven. Das ist nur diese typisch westliche Mentalität und ich musste das mal loswerden
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  #7  
Alt 13-03-2009, 13:04
inaktiv
Kampfkunst: gift + galle verspritzen
 
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Alter: 38
Beiträge: 1.377
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würd mich interressieren, wie das aus ging...

könnte mir aber vorstellen, das TKD etwas hart ist für den einstieg.
wenn man sich nicht fit fühlt, könnte tai chi (ich gebs zu, is n exrtremes beispiel)ja auch wahre wunder wirken.
aber man merkt eh schnell, wo man sich gut aufgehoben fühlt + wo nicht.
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  #8  
Alt 04-04-2009, 20:14
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Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 3
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Nunja. Jetzt bin ich ja euch eine Antwort schuldig.

Also das erste Training war echt geil.
War halt ein kleiner Anfängerkurs mit ca. 6 weiteren im Alter von 15-ca.30 oder so.

Haben uns die erste halbe Stunde natürlich aufgewärmt und diverse Dehnübungen gemacht.
Danach haben wir die ganze zeit so ein Fussformenlauf (keine Ahnung wie hier im Board der genaue fachausdruck lautet) eintrainiert und noch den Fausstoß. Zwischendurch immer mal so ein paar liegestützen, Sit ups o.ä.
Zum Abschluss haben wir dann noch so ein paar partner dehnübungen gemacht.
Fazit: Ich kann sowas nur jedem empfehlen. Und selbst wenn ihr auch ein paar Mankos und Hemmungen haben solltet, versuchst einfach mal!!!

Naja. Mittlerweile bin ich schon ein paar weitere Stunden gewesen und muss sagen das ich nun von der Welt des Kampfsports fasziniert bin.
Deswegen habe ich mich noch näher über Kampfsport informiert bin am überlegen ob ich auch mal was anderes ausprobieren soll.
Im Netz hab ich oft gelesen das Taekwondo sehr Fusslastig ist, während Karate eher Handlastig ist. Am liebsten wäre mir da so eine Mischung aus 50% Hand und 50% Fuss. Könnt ihr mir da was besonderes empfehlen?

In meiner Umgebung wird angeboten:
- Taekwondo
- Karate (Shotokan und Gojo-Ryu)
- Jui Jitsu
- Shaolin Kung Fu
- Thai Boxen
- und etwas weiter weg noch wing chun oder so was
Hat vielleicht noch jemand eine Kurzfassung zu den unterschieden der einzelnen Sportarten?

Vielen Dank mal wieder
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  #9  
Alt 04-04-2009, 22:18
Benutzerbild von Govana86
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai/Thai Boxen
 
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Ort: Meinerzhagen
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Beiträge: 45
Wink Mach Muay Thai (Thaiboxen oder auch Kickboxen genannt)

Wing Thun in China unter dem Oberbegriff "Wushu" bekannt und auch als "Kung Fu" bezeichnet, ist eine KK deren Techniken darauf basieren die größte Wirkung mit möglichst wenig Kraft zu erziehlen.

Wikipedia:

Wing Chun
Im Wing Chun wurden alle Techniken auf ihre Wirkung hin maximiert. Die Bewegungen sind meist kurz und gerade (also entlang einer Geraden). In der Regel wird keine starre Muskelkraft, sondern die Elastizität des eigenen Bewegungsapparates ausgenutzt. Dies geschieht durch eine Kombination aus Gewichtsverlagerung (Schritttechniken) und spontaner schneller Streckbewegung (Peitschenkraft) mit einem relativ kleinen Anteil eigener Muskelkraft.

Ein typisches Element einiger Wing-Chun-Stile ist der Kettenfauststoß. Man sagt, ein geübter Wing-Chun-Kämpfer könne davon etwa acht bis zehn Schläge pro Sekunde ausführen. Darüber hinaus entfalten alle Techniken erst in der Kombination miteinander ihre volle Wirkung, wobei es letztlich unerheblich ist, ob Fauststöße oder Handflächenschläge zum Einsatz kommen. Die Kraft des Gegners wird durch Schritttechniken, wie Wendungen, neutralisiert und gegen ihn verwendet (Gleichzeitigkeit von Angriff und Abwehr): Der Angriff ist die Verteidigung. Ein Schlag des Gegners wird so beispielsweise durch einen konternden Gegenschlag abgewehrt.

Der Stil ist weiterhin durch seine Trittarbeit charakterisiert, die nur sehr wenige Grundtritte umfasst und mit der im allgemeinen nur niedrige Ziele bis etwa zur Höhe der Hüfte angegriffen werden. Ziele dieser Tritte sind insbesondere Kniegelenk, Oberschenkelansatz und Unterleib des Gegners.


Muay Thai

Geschichte:
Muay Thai oder auch Thaiboxen bzw. Kickboxen genannt ist eine der ältesten Kampfsportarten der Welt – die genaue Geschichte kann nicht rekonstruiert werden. Im Krieg zwischen Siam (heute Thailand) und Birma (heute Myanmar) von 1767 wurden bei der Eroberung der damaligen Hauptstadt Ayutthaya die meisten Aufzeichnungen über die Kunst und die Traditionen des Muay Thai vernichtet. Einige Quellen berichten, das Thaiboxen gehe bis auf das Jahr 1560 zurück, als König Naresuan von Siam in burmesischer Gefangenschaft war. Man sagte ihm Freiheit zu, wenn er in einem Zweikampf die burmesischen Champions besiegen könnte. Der König hatte Erfolg und das Thaiboxen wurde zum Nationalsport. Es gibt aber auch eine zweite Theorie, die besagt, dass bei archäologischen Ausgrabungen Beweise gefunden worden sind, dass die Ureinwohner Thailands bereits Muay-Thai ähnliche Techniken kannten. Was man jedoch sicher weiß, ist, dass Muay-Thai sich aus den alten Kriegskünsten der thailändischen Soldaten entwickelt hat.

Das Muay Thai entwickelte sich aus regulären Kampfkünsten. Wenn Schwert und Speer unbrauchbar wurden, benutzte der Krieger seine Beine, Fäuste und Ellenbogen zum Kämpfen. Die klassische, traditionelle Art wird Muay Thai Boran genannt (Boran = traditionell, alt [Wortanleihe aus der Pali-Sprache]). Muay Thai Boran ist eine sehr komplexe traditionelle Kampfkunst, welche nicht nur das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch Bewegungen beinhaltet, die weit über die waffenlosen Techniken des heutigen Muay Thai hinausgehen. Krabi Krabong (Kurz- und Langwaffe) bezeichnet das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, wie etwa Krabi (Degen), Daab (Schwert), Plong oder Sri Sock (Stock), Ngauw (Stock mit einem kurzem Schwertaufsatz), Dung, Kaen, Mai Sun und Loh (Schild).

Der erste offizielle Ring wurde 1921 genutzt und 1929 wurden zum ersten Mal Boxhandschuhe verwendet. Zuvor hatte man nur mit Handbandagen gekämpft. Der Tiefschutz wurde aus Kokosnussschalen gefertigt. Als Zeitmaß für einen Durchgang galt bis 1929 eine Kokosnussschale, welche ein Loch hatte und ins Wasser gelegt wurde. Ging die Schale unter, war der Durchgang beendet. Ab diesem Jahr wurden festgelegte Rundenzeiten eingeführt, je nach Gewichtsklasse zwischen 2×2 Minuten bis maximal 5×3 Minuten.

Kampfstil:
Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen den Oberkörper oder die Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu. Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die meisten Muay-Thai-Würfe sehr gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch. Andere asiatische Kampfkünste hatten niemals einen großen Einfluss auf die thailändische Kampfkunst, weil die eigene Kampfkunst so ausgereift war, dass die Thais keinen Sinn darin sahen, ihr fremde Techniken hinzuzufügen.

Ich selber mache seid drei Monaten Muay Thai/Thaiboxen und ich kann diese KK nur weiterempfehlen, ich habe immer riesen Spaß beim Training. Es ist zwar auch anstrengend, aber danach fühlt man sich richtig gut.
Als Ausgleich zum Traing gehe ich einmal die Woche schwimmen (2-3 Std bis zu 10km/200 Bahnen), dabei kann ich richtig abschalten.
Bin selber auch gut gebaut bin 1,77m groß und hatte, bevor ich angefangen habe mit MT, ganze 95kg und einen Körperfettgehalt von 22%. Habe jetzt nach drei Monaten 7kg runter und nur noch 20% Körperfett.


Hoffe, das hilft dir weiter.
Wünsche noch einen schönen Abend
__________________
liebe Grüße Alexandra
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  #10  
Alt 04-04-2009, 23:14
Benutzerbild von Julia K.
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Luta Livre, MMA
 
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Ort: Bochum
Alter: 28
Beiträge: 853
Standard

Zitat:
Mach Muay Thai (Thaiboxen oder auch Kickboxen genannt)
@Govana: Ich will ja nix sagen, aber Muay Thai/Thaiboxen und Kickboxen sind nicht das gleiche

@crob1: Was die anderen KS/KK-Arten angeht, würde ich dir empfehlen dich einfach hier im Board in den jeweiligen Unterforen ein wenig umzuschauen. Da bekommst du schon einen recht guten Eindruck/ Einblick und hinterher kannste ja auch einfach mal zum Training vorbeischauen. Gucken kostet nichts.
__________________


Geändert von Julia K. (04-04-2009 um 23:22 Uhr).
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  #11  
Alt 04-04-2009, 23:22
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Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 21.10.2006
Ort: Bayern
Beiträge: 184
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Zitat:
Zitat von crob1 Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Das hat mich schonmal etwas beruhigt.
Dabei ist mir noch ein Problem eingefallen.

Zum Punkt Training barfuß:
Ich hab irgend so eine Schilddrüsen Fehlfunktion, die zwar nicht weiter schlimm ist. Allerdings neige ich dadurch stärker zu schwitzen als andere, vorallem dann aus den Händen und Füßen. Könnte das nicht irgendwie ein wenig gefährlich sein bei feuchten Füßen auf dem Turnhallenboden?
Und wofür gibts eigentlich diese Taekwondo Schuhe, also zumindest bei ebay wenn man sowieso barfuß trainiert?
du darfst, auch mit diesen schuhen trainieren. Alles andere, mach dir keine Sorgen. Geh einfach hin und gut ists... ehrlich! Kein Grund dir Sorgen/Gedanken zu machen.
__________________
”Nicht den Sieg,
sondern den Weg zum Sieg sollten wir schätzen. "
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  #12  
Alt 05-04-2009, 04:28
Odysseus22
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Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von crob1 Beitrag anzeigen
In meiner Umgebung wird angeboten:
- Taekwondo
- Karate (Shotokan und Gojo-Ryu)
- Jui Jitsu
- Shaolin Kung Fu
- Thai Boxen
- und etwas weiter weg noch wing chun oder so was
Hat vielleicht noch jemand eine Kurzfassung zu den unterschieden der einzelnen Sportarten?
Ich habe von diesen Stilen nur JJ trainiert. Rein vom Gefühl her würde ich dir zu Goju-Ryu raten, weil ich davon nur Gutes gelesen habe. Bei JJ kommt es darauf an, ob es eher traditionell oder modern unterrichtet wird. Da kann dann alles mögliche reingemischt werden. Shaolin Kungfu ist für den Anfang vermutlich zu anstrengend, Thaiboxen wahrscheinlich zu hart. Aber schau dir am besten alles einmal an!
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  #13  
Alt 05-04-2009, 12:50
Benutzerbild von TKD-Dragon
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Kampfkunst: ITF Taekwon-do, Kickboxen
 
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Wenn es dir um die Fitness geht, ist Taekwondo schon top.
Und auch was Handtechniken angeht, wirst du im TKD auf deine Kosten kommen, es sei denn dein Verein trainiert nur den WTF-Wetkampf.
Ich habe mich schon mit vielen KK beschäftigt und bin beim TKD geblieben.

Aber das hat natürlich auch was mit individuellen Vorlieben zu tun.
Von Karate halte ich auch viel.
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  #14  
Alt 05-04-2009, 13:17
Benutzerbild von 1Kdnvkdn/93
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Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 20.03.2009
Ort: sorry
Alter: 24
Beiträge: 98
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Zitat:
Zitat von crob1 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Ich wollte demnächst mit meinem ersten Taekwondo Probetraining anfangen, da ich endlich mal was für meinen Körper und für meine Fitness machen möchte. Zudem erhoffe ich mir das mir der Kampfsport endlich ein wenig selbstbewusstsein gibt für mein alltägliches leben.
Da ich allerdings schon 21 jahre alt bin,ca. 170 groß und fast 90 kg wiege bin ich dementprechend natürlich sehr unsportlich und das letzte mal das ich so richtig sport gemacht habe ist schon sehr sehr lang her.

Deshalb muss ich sagen bin ich recht nervös was das erste Probetraining angeht, weil ich noch nicht so genau weiß was mich da erwartet. Vorallem möchte man da auch nicht vollkommen versagen oder vielleicht sogar verletzt rausgehen.

Aus dem Grunde dachte ich mir das ihr mal so von euren ersten Trainingstunden berichtet um mich zu beruhigen

Wie liefs bei euch ab?
Oder wie läufts bei euch wenn übergewichtet neulinge bei euch mitmachen?
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Bin zwar nicht übergewichtig war aber auch nervös als ich das Boxen anfing, kannte ja keinen und war erst 12. Liegestütze konnte ich bestimmt doppelt so viele wie die anderen in meinem Alter und war sehr fit. Der trainer fragte gleich nach ob ich selbst trainiere. Alles war cool.
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  #15  
Alt 05-04-2009, 14:31
Benutzerbild von NunchakuFreak
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Shaolin Kung Fu,MMA, JKD, TKD
 
Registrierungsdatum: 28.10.2008
Ort: Schweiz
Alter: 21
Beiträge: 1.048
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Zitat:
Zitat von Odysseus22 Beitrag anzeigen
Shaolin Kungfu ist für den Anfang vermutlich zu anstrengend!
Ohh Ja
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