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  #1  
Alt 18-06-2005, 13:26
Benutzerbild von esdo
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Kampfkunst: Esdo 4.Dan,CABALES SERRADA ESKRIMA. Früher:Sehr vieles
 
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Standard Fällt Taekwondo bei olympischer "Straffung"?

Taekwondo bereits wieder gefährdet?





Fällt Taekwondo bei olympischer "Straffung"?





Als "...zweite Strafe der Götter" hat Höpli Gottlieb in seinem Bericht "Die Strafen der Götter" das olympische Übermass an Wettkämpfen bezeichnet. "Für Sportarten, von denen wir kaum wussten und denen wir sond keine Fernsehminute Aufmerksamkeit schenken würden, sollen wir uns plötzlich stundenlang begeistern: Taekwondo, Softball, Madison... - so der Autor.

Damit wird nur auf den Punkt gebracht, was mit vielen Medienberichten im Zusammenhang mit dem IOC Präsidenten Jacques Rogge einhergeht. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat unlängst erkannt, dass die Spiele nicht noch grösser werden dürfen. Die Spiele der 28. Olympiade haben gezeigt, dass sogar Athen mit einer Veranstaltung dieser Grössenordnung an die Grenzen des Zumut- und Bewältigbaren gestossen ist. Jetzt geht es um eine Straffung und es soll abgespeckt werden. Taekwondo, einzelne Disziplinen der Leichtathletik, Schwimmen oder Gewichtheben werden hinterfragt.

Drei Wochen vor der IOC-Vollversammlung in Singapur hat Präsident Jacques Rogge seinen Willen zur Veränderung des Programms von Sommerspielen bekräftigt. «Ich bekenne mich dazu, dass Sportarten ausgetauscht werden sollten», sagte der Belgier in einem Interview mit der «Berliner Zeitung».

Bericht: SB
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esdo Trainer der I.H.S.D.O
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  #2  
Alt 18-06-2005, 13:46
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Jetzt können wir alle Mutmaßungen anstellen und uns verrückt machen oder einfach Singapur abwarten.
Es ist in TKDKreisen schon längst bekannt, dass alles auf der Kippe steht. Die WTF hat dementsprechend schon vor einiger Zeit eine gründliche Umstrukturierung in die Wege geleitet.
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  #3  
Alt 18-06-2005, 14:08
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Moin


Hehe! In der aktuellen KKI steht ein guter Bericht zum "olympisch werden" von
Karate. Dann können die ja tauschen.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #4  
Alt 18-06-2005, 14:20
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Das ist eher unwahrscheinlich. Die Zersplitterung innerhalb des Karate ist riesig, verglichen mit der des TKD.
Wushu hat größere Chancen.
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  #5  
Alt 18-06-2005, 17:27
Benutzerbild von Tobias Blaschke
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Kampfkunst: Grappling, MMA, Ju-Jutsu
 
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Ein interessanter Thread.

Man sollte diese News mal den Träumern vom Ju-Jutsu zeigen, die immer noch glauben, sie könnten eines Tages das IJJF Fighting olympisch machen. Fighting ist wohl so ziemlich das letzte, was sich die Fernsehzuschauer bei Olympia wünschen (2/3. Judo light und 1/3 "Tischtennis")

Ich hoffe ich werde jetzt nicht auch gesperrt.
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  #6  
Alt 18-06-2005, 17:47
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Blog-Einträge: 2
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Zitat:
Zitat von ilyo
Das ist eher unwahrscheinlich. Die Zersplitterung innerhalb des Karate ist riesig, verglichen mit der des TKD.
Wushu hat größere Chancen.

Wennste meinst. Du solltest aber mal den Artikel in der KKI lesen. Da ist nichts
mehr mit zersplittern. :-)
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Bis denn. Euer Sven.
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  #7  
Alt 18-06-2005, 19:01
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Beiträge: 1.777
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KKI steht nicht unbedingt für Objektivität.
Ich halte mich lieber an Veröffentlichungen des IOC.
Warts doch einfach ab, bevor du mit Karatefähnchen durch die Straßen rennst.
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  #8  
Alt 18-06-2005, 21:34
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Kampfkunst: Taekwondo, Kickboxen, Jujutsu
 
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Beiträge: 469
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Tja,
bei den Kampfsportzeitschriften, welche es in Deutschland gibt hab ich immer das Gefühl, dass die ein bischen verliebt ins Karate sind.
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Wir sollten uns um unsere Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens darin verbringen.
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  #9  
Alt 18-06-2005, 21:46
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Kampfkunst: Taekwondo, Judo
 
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Question

Hallo!

Ich persönlich fänd es wirklich schade, falls TKD aus der Olympia rausfliegen würde. Hab mir die Kämpfe nämlich (falls sie denn mal im Fernseher liefen) sehr gern angeschaut...

Aber vielleicht wäre es ja gar nicht mal so schlecht, wenn TKD nicht mehr olympisch ist. Immerhin beklagen sich ja die meisten, dass TKD viel zu sehr versportlicht wurde.
Wäre das dann nicht die Chance für die TKD - Oberen bzw. das TKD an sich, sich wieder auf die Wurzeln zu konzentrieren?

Gruß
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"If It Can't Kill You It Ain't A Real Sport."
Einst wird, wem stets die Sonne scheint,Mit Schornsteinfegers Staub vereint.
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  #10  
Alt 18-06-2005, 23:03
Benutzerbild von esdo
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Kampfkunst: Esdo 4.Dan,CABALES SERRADA ESKRIMA. Früher:Sehr vieles
 
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Ich denke das mit der versportlichung alle Olymbischen KK zu Kämpfen haben.
mfg
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esdo Trainer der I.H.S.D.O
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  #11  
Alt 19-06-2005, 05:46
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Hi Freunde,

ich habe vorgestern in meiner (englischen) Zeitung gelesen, dass Taekwondo wohl fuer die naechste Olympiade gesichert sei. Zur Diskussion stand immer der Austausch mit Wushu, also weder einfach "weg damit" noch Ersatz durch Karate. Immerhin gibts ja schon eine "japanische" KK im olympischen Programm.

Nochwas grundsaetzliches. Meiner Meinung nach ist nicht das "Übermass an Wettkämpfen" (Zitat aus dem eraten ESDO-Beitrag) das olympische Uebel, sondern die Fixierung an absolute Messgroessen als einzig interessanter Standard. Will sagen, es interessiert keine Sau, wer die 100 m gewonnen hat, wenn nicht ein Weltrekord dabei heraus springt. Stellt euch mal vor, es gaebe die naechsten 4 Olympiaden mal keinen neuen Weltrekord im 100m, wer wuerde sich dann noch dafuer begeistern? Wen juckt es, wer gerade schneller war, wenn es nicht zugleich "der schnellste Supermann aller Zeiten" gewesen ist? Dasselbe gilt fuer alle Lauf-, Spring- und Wurfdisziplinen, also die "klassischen" olympischen Sportarten. (Und fast noch mehr fuers Schwimmen.) Wenn nur noch der "objektive" Massstab zaehlt (Uhr, Zollstock usw.), sind die Veranstaltungen ent-Individualisiert. Man kennt nur noch das Sensationelle, also den Weltrekordhalter und vielleicht den einen oder anderen beruehmten Doping-Fall (oder beides vereint wie Ben Johnson, Seoul 1988), aber die "normalen" Sportler sind voellig uninteressant.

Kurz gesagt: Das Uebel lautet Rekordwahnsinn. Sportler interessieren nur noch als Rekordhalter, Sportarten interessieren nur noch als Rekordlotto. Ohne Rekorde ist der Wettkampf *langweilig*. Schwimmen ohne WR? Verursacht keine feuchten Traeume. Hammerwerfen ohne Hammerrekord? Da glotze ich lieber Werbung.

Duellartige Wettkaempfe dagegen sind an sich spannend. Hier gibt es keine (derartigen) Rekorde, und das ist auch gut so. Was interessiert es auch, ob der Sieger vom letzten Mal alle anderen bisherigen Olympioniken kalt gemacht haette? Was zaehlt, ist immer der aktuelle Gegner: wer ist besser, der/die eine oder der/die andere? Das gilt fuer Mannschaftssportarten genauso wie fuer Tennis oder eben Kampfsport. Tendenziell sind derartige Sportarten *immer* interessanter als Laufen, Werfen, Springen und Schwimmen (ohne Rekordfieber).

Ich wuerde es also begruessen, wenn noch viel mehr solcher "Duellsportarten" ins olympische Programm kaemen -- Wushu, Karate, Kendo, was auch immer. Andererseits wuerde ich der einen oder anderen "Rekorddisziplin" keine Traene nachweinen, wenn man sie aussortieren wuerde. Vielleicht sehen das manche Leute aehnlich, und eine olympische Straffung setzt auch hier an.

Gruss

BB.
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"Mir geht schlicht und ergreifend Deine Schreibe auf den Keks." Taebaek
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  #12  
Alt 19-06-2005, 10:01
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Zitat:
Zitat von Budo-Bodo
Nochwas grundsaetzliches. Meiner Meinung nach ist nicht das "Übermass an Wettkämpfen" (Zitat aus dem eraten ESDO-Beitrag) das olympische Uebel, sondern die Fixierung an absolute Messgroessen als einzig interessanter Standard. Will sagen, es interessiert keine Sau, wer die 100 m gewonnen hat, wenn nicht ein Weltrekord dabei heraus springt. Stellt euch mal vor, es gaebe die naechsten 4 Olympiaden mal keinen neuen Weltrekord im 100m, wer wuerde sich dann noch dafuer begeistern? Wen juckt es, wer gerade schneller war, wenn es nicht zugleich "der schnellste Supermann aller Zeiten" gewesen ist? Dasselbe gilt fuer alle Lauf-, Spring- und Wurfdisziplinen, also die "klassischen" olympischen Sportarten. (Und fast noch mehr fuers Schwimmen.) Wenn nur noch der "objektive" Massstab zaehlt (Uhr, Zollstock usw.), sind die Veranstaltungen ent-Individualisiert. Man kennt nur noch das Sensationelle, also den Weltrekordhalter und vielleicht den einen oder anderen beruehmten Doping-Fall (oder beides vereint wie Ben Johnson, Seoul 1988), aber die "normalen" Sportler sind voellig uninteressant.
Das seh ich nicht so. Bei der letzten Olympiade ist ein Schütze Silbermedaliengewinner geworden. Der kam im TV, anschl. noch ein paar mal im Landesfernsehn in verschiedenen Sendungen. Wurde bei uns in der Region (zwischen Karlsruhe und Offenburg) bei unzähligen Veranstaltungen eingeladen. Bekam dort jedes mal was dafür. Steht heute immer noch regelmäßig in der Zeitung, wenn er irgenwo ist oder irgend was macht. Hat auch dadurch nen super Job bekommen, wo er seinen Sport neben der Arbeit voll trainieren kann.
Und dabei interessierte es vorher auch keinen, mit was für einem Gewehr (bei den Schützen gibts ja auch etliche Klassen) er schießt. Das kannte ja fast keiner.
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  #13  
Alt 19-06-2005, 11:10
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Kampfkunst: Esdo 4.Dan,CABALES SERRADA ESKRIMA. Früher:Sehr vieles
 
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Ich sehe auch das Hauptproblem in derAnpassung der KK,Ks auf die sportlichen Belange,der Rest bleibt auf der Strecke.Deshalb sie auch die Frage erlaubt sit es für die KK,Ks Art "Gut" Olympisch zu werden???
mfg
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  #14  
Alt 19-06-2005, 14:30
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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2008 steht gar nicht zur debatte. da ist tkd auf alle fälle drin.
was wackelig ist, ist peking 2012.

wer sich die fördermaßnahmen des bundes für olympische sportarten ansieht, überlegt es sich 2 mal, ob es wirklich wünschenswert ist auf diese unterstützung zu verzichten.
"hinterhofschulen" mit 3 mal verbeugen und dem meister einen tee kochen gibt es nichtsdestotrotz - und die profitieren von diesen fördermaßnahmen zumindest indirekt genauso.
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  #15  
Alt 19-06-2005, 20:00
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Kampfkunst: Esdo 4.Dan,CABALES SERRADA ESKRIMA. Früher:Sehr vieles
 
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Es geht hier nicht ums TKD,was den Leuten nicht gefällt sondern um die reduzierten Techniken. Man sieht fast nur noch Kicks,wegen der Punkte. Deckung,fehlanzeige.
Mit Judo ist es ähnlich,alles was zu gefährlich erscheind wird verboten.Das Kämpfe wegen Inaktivität endschieden werden finde ich nicht gut.Bodenkampf findet so gut wie überhaupt nicht statt,
mfg
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