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#1
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| Hallo zusammen, diese Thematik resultiert eigentlich aus der Diskusion weiter unten zum Thema der Effektivität auf der Straße! In diesem Zusammenhang erwähnte ich, daß es meiner Meinung nach weichere (innere) und härtere (äußere) Stilrichtungen innerhalb des Hapkido gibt! Alfons wollte mir da nicht ganz beipflichten. Aus diesem Grund möchte ich hier meine Behauptung begründen: Ich habe einen Lehrgang im Shinson - Hapkido mitgemacht, das ist jetzt etwa 4 Monate her. In unserem Verein wird TanJongSool Hapkido gelehrt. Während des Lehrgangs fiel mir schon auf, daß wesentlich mehr Aufmerksamkeit auf die Entwicklung von Ki und den Energiefluß allgemein gelegt wird. Später, mit etwas Distanz zu dem Lehrgang und nachdem ich bewußt beachtet habe, wo Unterschiede lagen, muß ich sagen, daß mir das Shinson - Hapkido auf diesem Lehrgang sehr weich vorgestellt wurde. Gerade bei uns legen wir Wert darauf, die Techniken am Ende mit voller Energie auszuführen, was beim mir vorgestellten Shinson Hapkido nicht so der Fall war. Auch erscheinen mir die Eingänge in den Gegner bei uns etwas direkter, ohne daß ich das jetzt an klaren technischen Details festmachen könnte! Daher kam mein Urteil, daß es weichere (innere) und härtere (äußere) Stilrichtungen im Hapkido gibt - ohne eine der beiden zu schmälen! Vielleicht war mein Eindruck aber auch nur getäuscht (ich habe keine weiteren Erfahrungen mit dem Shinson Hapkido)! Da Alfons wesentlich erfahrener ist, als ich, würde mich ein Statement hierzu freuen (und natürlich darf hier jeder seine Meinung zum besten geben!) Gruß Tarakas ![]() |
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#2
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| Hey Tarakas, kannst Du mir näheres zum TanJongSool Hapkido erklären; sagt mir gar nichts ![]() Anmerkung:Sicher gibt es härtere und weichere HKD-Stile. Was ich für kritisch halte ist die Gleichsetzung von hart=äußerer Stil und weich=innerer Stil. Alfons. |
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#3
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| Hi, also ich mache nun seit einiger Zeit Chon Tu Hapkido, was vorallem auf die Selbstverteidigung ausgelegt ist. Im Unterschied zu traditionellen Hapkido Stilen würde ich auch meinen, dass es sich hierbei um einen "härteren"/äußeren Stil des Hapkido handelt. Allerdings würde ich mich davon distansieren, wenn behauptet wird, dass wir härter zuschlagen oder so...auch unsere Techniken sind eher sanft aber effektiv. So ist Hapkido eben. Der Unterschied liegt meiner Meinung vorallem darin, dass im Chon Tu Stil auf die Ästhetik verzichtet und der Schwerpunkt eher auf die Effektivität in der Anwendung gelegt wird. Aufgrund meiner Erfahrung würde ich also eher Tarakas zustimmen, da es immer wieder Verlagerungen der Schwerpunkte auch innerhalb eines Systems gegeben hat. Gruß, Tango |
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#4
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Ob dies aber schon als weich und innerer Stil zu bezeichnen ist, dass ist die Frage! Alfons. |
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#5
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Zitat:
Als inneren Stil würde ich Combat Hapkido allerdings nicht bezeichnen, da die Definition dieser Klasse der Kampfkünste ja klar umrissen ist. Die Energiearbeit ist nur begrenzt vorhanden, und es wird im Combat Hapkido auch nicht speziell auf die Atmung geachtet...wie gesagt, auch nicht mehr als sonst wo. Für mich ist es klar eine moderne Mischform, die mir persönlich sehr zusagt. Gruß, Tango |
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#6
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Das hört natürlich dort auf wo der Angriff abgewendet ist. Also zB einem wegrennenden Angreifer nochmal in den Rücken zu treten wäre mE zum einen unfair und zum anderen als überschreiten der Notwehr auch strafbar. Zitat:
Alfons. |
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#7
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Zitat:
Untere Stufe – Unterrichte, die nur auf Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer abzielen, die also nur auf körperlichen Techniken und pysiologischen Übungen aufbauen, gehören zu dieser Kategorie. Mittlere Stufe oder Mischformen – Unterrichte, die zusätzlich zu den körperlichen Techniken und pysiologischen Übungen seit kurzem auch Energielehren kombinieren. Oder deren speziellen Übungen einige Fortschritte gelungen ist, werden zu dieser Kategorie gezählt. Hohe/Innere Stufen – Unterrichte, in denen das Kampfbewußtsein gelehrt oder auch eine Bewußtseinsverfeinerung durchgeführt wird. Wenn es dazu noch andere Ansichten gibt bin ich ganz Ohr... wie gesagt, es gibt noch viel zu lernen... Gruß, Tango |
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#8
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Worum es geht ist mE neben der eigenen Kraft und Technik auch ein Gespür für den Kraftfluß des Gegners zu entwicklen und das in die eigene Technik mit einzubinden. Gibts eigentlich viele HKDin hier? Gruß Alfons. |
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#9
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| Hi Alfons, ich selbst bin ja in Bayern sesshaft, und kann zu Hapkido-Schulen im allgemeinen eigentlich garnicht viel sagen. Combat Hapkido Schulen gibt es allerdings in München bisher nur drei- und in Landsberg einmal - alle von selben Meister. lieben Gruß, Tango |
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#10
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| wollt nur mal anmerken das ich gar net wusste das es so viele hkd styles gibt =) ich kenn nur flying eagle hapkido und sin moo hapkido ?! tjoa hehe ich außenseiter =) |
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#11
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| ko myong lehrt das shinson hapkido in den unteren gürtelgraden sehr weich, ohne irgendeinen selbstverteidigungswert und mit fokus auf ki, atmung und akrobatik. auf einem lehrgang würde man genau das zu sehen kriegen. seine lehrer werden das genauso weitergeben. Geändert von soares (09-12-2003 um 12:44 Uhr). |
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#12
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#13
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| Zitat:
ja habe mehrere jahre da trainiert. ist natürlich wie immer subjektiv. aber es ging um die frage weich. und weicher geht s für mich nimmer. und je länger ich dort war umso weicher wurd s. das war auch ko s erklärte absicht. ich bin aber schon vor einigen jahren ausgestiegen und vielleicht stellt sich die sache ja inzwischen anders dar. Geändert von soares (08-12-2003 um 23:25 Uhr). |
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#14
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| Du sprichst eingangs von den "unteren Gürtelgraden", wird's denn bei den höheren härter Und "effektiver"? @Alfons: Wie sind deine Erfahrungen diesbezüglich mit dem Shinson-Stil, du scheinst da ja mehr kontakt zu haben? mfg, Luggage |
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#15
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| @ Luggage ...Du sprichst eingangs von den "unteren Gürtelgraden", wird's denn bei den höheren härter Und "effektiver"?... ja so sehe ich es. im übrigen möchte ich noch hinzufügen dass ich ko myong für einen der aussergewöhnlichsten kampfkünstler in deutschland halte. seine lehrmethode hat aber mir und meinen zielen in der kk nedd gepasst. Geändert von soares (08-12-2003 um 23:33 Uhr). |
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