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  #1  
Alt 18-11-2011, 14:44
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Kampfkunst: Taekwon-Do (ITF)
 
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Question ITF Taekwon-Do frage ?

hallo zusammen ,

Eine Frage für das ITF Taekwon-Do wenn man den 9. - 1. kup.
macht ab wann und wie lang muss man Pause zwischen
den Prüfungen machen.

Danke schon mal für die ganzen Antworten!
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  #2  
Alt 18-11-2011, 15:22
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Du sollst keine Pause machen sondern dich vorbereiten!

9. Kup 2 Monate
8. Kup 2 Monate
7. Kup 3 Monate
6. Kup 3 Monate
5. Kup 4 Monate
4. Kup 4 Monate
3. Kup 5 Monate
2. Kup 5 Monate
1. Kup 6 Monate

Quelle: http://itf-d.de/downloads/po.pdf
__________________
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  #3  
Alt 18-11-2011, 16:04
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Kampfkunst: Taekkyon
 
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Zitat:
Zitat von Metal Beitrag anzeigen
Du sollst keine Pause machen sondern dich vorbereiten!

9. Kup 2 Monate
8. Kup 2 Monate
7. Kup 3 Monate
6. Kup 3 Monate
5. Kup 4 Monate
4. Kup 4 Monate
3. Kup 5 Monate
2. Kup 5 Monate
1. Kup 6 Monate

Quelle: http://itf-d.de/downloads/po.pdf
Macht zusammen 34 Monate, das sind nicht mal drei Jahre vom Weißgurt zum 1. Kup. Ist das nicht ein bisschen kurz? Jedenfalls, wenn man nur 2 oder 3 mal die Woche trainiert, ist das für westliche Verhältnisse sehr ungewöhnlich, oder?
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Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news
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  #4  
Alt 18-11-2011, 16:05
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kommt allerding immer auf deinen meister an meiner macht sagt auch schon mal das ich eher die prüfung machen kann wenn ich die techniken beherrsche ;D
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  #5  
Alt 18-11-2011, 17:16
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Zitat:
Zitat von Vagabund Beitrag anzeigen
Macht zusammen 34 Monate, das sind nicht mal drei Jahre vom Weißgurt zum 1. Kup. Ist das nicht ein bisschen kurz? Jedenfalls, wenn man nur 2 oder 3 mal die Woche trainiert, ist das für westliche Verhältnisse sehr ungewöhnlich, oder?
Jap, aber so ist's laut ITF Prüfungsordnung. Ich denke aber nicht, dass die ITF Vereine soviele Kup-Prüfungen im Jahr veranstaltet, dass jmd. tatsächlich nur die Mindestvorbereitungszeiten benötigt. Ich selber trainiere ja kein ITF TKD.

In der DTU schaut's folgendermaßen aus und neben der Vorbereitungszeit gibt's eine Mindestzahl an Trainingseinheiten die absolviert werden muss:

9. Kup 3 Monate 48 TE
8. Kup 3 Monate 48 TE
7. Kup 3 Monate 48 TE
6. Kup 3 Monate 48 TE
5. Kup 3 Monate 48 TE
4. Kup 4 Monate 64 TE
3. Kup 4 Monate 64 TE
2. Kup 4 Monate 64 TE
1. Kup 6 Monate 96 TE
(TE = Trainingseinheit á 45 Minuten)

Da wären es ja auch nur 33 Monate bis zum 1. Kup.

Die meisten Vereine haben aber nur einen Rhythmus von 2 oder 3 Prüfungen pro Jahr.


Zitat:
Zitat von Veritas19 Beitrag anzeigen
kommt allerding immer auf deinen meister an meiner macht sagt auch schon mal das ich eher die prüfung machen kann wenn ich die techniken beherrsche ;D
Die Frage bezog sich auf die ITF. Bist du in einem ITF Verein? Hast du einen Sportpass in den deine Prüfungen eingetragen werden?

Wenn dein Meister dir Baumarkturkunden ausstellt dann kann der die Zeiten zwischen den Prüfungen natürlich festlegen wie er gerade lustig ist.
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  #6  
Alt 18-11-2011, 23:50
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Was ist denn eine Baumarkturkunde?

In erster Linie kommt es doch auf das Können deiner eigenen Leistung an und die Fähigkeit deines Trainers! Wohin der Prüfer/Trainer die erbrachte Leistung letztendlich bestätigt, und sei es auf ein simples Stück Papier, ist völlig unerheblich.
Ich habe schon Kup-Urkunden vom Verband (ITF-D/DTU) gesehen, die das Papier nicht wert waren auf dem die Tinte gedruckt war, weil einfach die Leistung des Prüflings Grotten schlecht war!
Übrigens, ich persönlich (ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung) halte von diesen gepuschten zu schnellen Prüfungen gar nichts. Sie mögen zwar die Leute irgendwie schnellstmöglich durchschleusen, jedoch hat der Schüler nicht die Zeit auch geistig mitzuwachsen und Verantwortung für das Erlernte zu übernehmen.

Geändert von Sabum-Nym (18-11-2011 um 23:54 Uhr).
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  #7  
Alt 19-11-2011, 09:11
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Ich dachte, dass man in Deutschland deutlich länger "warten" muss, weil die meisten ja frühestens nach fünf, meistens eher nach sechs bis acht Jahren, den 1. Dan machen.

Wusstet Ihr, dass man in Korea in der Regel nach einem Jahr seinen 1. Dan macht? Egal, ob im Taekkyon oder Taekwondo oder Hapkido. Soweit ich weiß, ist das in Japan auch so.

Als ich aus Korea zurück kam, war das für mich ziemlich komisch, dass hier alle so lange brauchen. Allerdings trainiert man in Korea auch häufiger (4 bis 5 mal die Woche) und an den 1. Dan werden vergleichsweise geringe Ansprüche gestellt. Ein 1. Dan hier ist i.d.R. um einiges besser als ein 1. Dan dort. Bis auf die Beweglichkeit, zumeist. Ein 3. Dan dort ist allerdings meistens wiederum viel besser als ein 3. Dan hier.

Geistiges Mitwachsen spielte dort für den Großteil der Trainierenden und der Trainer noch nie eine Rolle, auch wenn es in einigen Büchern so dargestellt wird. Wenn man von konfuzianischen Werten absieht, die aber nichts mit dem Training an sich zu tun haben.
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  #8  
Alt 19-11-2011, 21:07
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Zitat:
Zitat von Metal Beitrag anzeigen
J

Die Frage bezog sich auf die ITF. Bist du in einem ITF Verein? Hast du einen Sportpass in den deine Prüfungen eingetragen werden?

Wenn dein Meister dir Baumarkturkunden ausstellt dann kann der die Zeiten zwischen den Prüfungen natürlich festlegen wie er gerade lustig ist.
ich bin in nem ITF verein und natürlich hab ich n ausweiß in den das eingetrangen wird ! sonst bringt mir die prüfung ja nix wenn i nich beweisen könnte das ich se gemacht hab ich könnte natürlich auch innen laden gehen und mir n schwarzgurt holen und sagen ja klar hab ich die prüfung gemacht aber des is irgentswo eingetragen .und mal ernsthaft in welchem vernünftigen verein gibts für die prüfungen keinen ausweiß ?????
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  #9  
Alt 19-11-2011, 21:10
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Zitat:
Zitat von Sabum-Nym Beitrag anzeigen
Was ist denn eine Baumarkturkunde?

In erster Linie kommt es doch auf das Können deiner eigenen Leistung an und die Fähigkeit deines Trainers! Wohin der Prüfer/Trainer die erbrachte Leistung letztendlich bestätigt, und sei es auf ein simples Stück Papier, ist völlig unerheblich.
Ich habe schon Kup-Urkunden vom Verband (ITF-D/DTU) gesehen, die das Papier nicht wert waren auf dem die Tinte gedruckt war, weil einfach die Leistung des Prüflings Grotten schlecht war!
Übrigens, ich persönlich (ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung) halte von diesen gepuschten zu schnellen Prüfungen gar nichts. Sie mögen zwar die Leute irgendwie schnellstmöglich durchschleusen, jedoch hat der Schüler nicht die Zeit auch geistig mitzuwachsen und Verantwortung für das Erlernte zu übernehmen.
es kommt vor allem auf das können an man sollte die prüfung erst dannn mitmachen wenn man die techniken beherscht die für diese stufe angemessen sind
und es bringt einem ja auch nichts so schnell wie möglich durch zukommen darum geht es doch nich ich hab schonschwarzgurte gesehen die total grottig waren
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  #10  
Alt 20-11-2011, 11:27
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Die meisten Vereine bieten pro Jahr nur eine begrenzte Anzahl (meist zwei) Gürtelprüfungstermine an, so dass sich also die Zahl der angelegten Prüfungen meist auf max. zwei pro Jahr einpendelt, bei den "höheren" Prüfungen dann auch eher auf eine.

Was das Können und das Prüfungsprogramm anbelangt muss ich allerdings sagen: Es ist natürlich durchaus möglich, bei regelmäßigem, intensivem Training (!!!), das Programm - speziell bei den "unteren" Gürtelprüfungen - in der angegebenen relativ kurzen Zeitspanne zu erlernen: Die unteren Programme sind nicht sehr umfangreich und die neu zu erlernende Form (in der ITF "Tul") steht sehr stark im Mittelpunkt (vgl. auch unten). Und gerade bei den unteren Gürtelprüfungen wird dann manchmal schneller die nächste Stufe erreicht.

Ich hab damals meinen ersten Dan - wenn ich mich recht entsinne - auch nach rund viereinhalb Jahren gemacht! Was primär daran lag, dass ich die unteren Gürtelstufen recht schnell durchlaufen habe. Ich habe sehr fleißig und regelmäßig trainiert, bin z.T. noch zu benachbarten Gruppen ins Training gefahren, konnte das Programm und habe dann - mit Genehmigung meiner Trainer (!!!) - eben auch Prüfung gemacht (z.T. dann bei benachbarten Vereinen).

Ein Stück weit liegt das schnellere Vorankommen aber auch am Prüfungsmodus bzw. -reglement: Ich weiss nicht, ob es heute immer noch so ist, aber damals, als ich noch ITF-TKD gemacht habe, zählte an der Prüfung der Bereich "Tul", also Form (in jap. KK: Kata) so viel, dass man mit einer richtig super gemachten Form sehr, sehr viel kompensieren konnte. Wenn dann noch die Parternübungen einigermaßen passten, dann war das schon deutlich mehr als die halbe Miete!!! Das war übrigens auch eine Sache, die ich damals schon immer kritisiert habe: Form und Partnerübungen zähl(t)en (?) aus meiner Sicht viel zu viel, Sparring und SV zähl(t)en viel zu wenig...
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  #11  
Alt 20-11-2011, 18:25
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Ist leider noch immer so!
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...und zwar so richtig!
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  #12  
Alt 21-11-2011, 13:46
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Richtig, dieser Modus gilt (nur) bei der ITF-D. Er wertet mit dem Multiplikator 3 u. 2, was aber nicht unbegründet auf den General und seine eigene Lehrmethode zurück zuführen ist. Ich besuchte einige Seminare beim General, aber an ein internationales Instruktor-Seminar im September 1990 erinnere ich mich besonders gut. Es war in Witten bei Peter Hammelmann und viele Taekwon-Do Richtungen kamen zum 3-tägigen Seminar (bei Choi immer 3 Tage). An einem Tag schaffte der General lediglich von Saju Makgi, Saju Jirugi bis Yul-Kok-Tul.
Die Überlegung war simple: Schlagen und Treten kann jeder, wenn er nur halbwegs anatomisch die Knochen auseinander bekommt.
In einer ausdrucksstarken Tul jedoch, erkennt man die Ernsthaftigkeit des Ausübenden und wie viel innere Disziplin und Konzentration wirklich in einem steckt und ob er alle entscheidenden Punkte, wie Kraft, Ästhetik, Rhythmus, Gleichgewicht, Atemkontrolle, Einhalten des Diagramms, zeitliche Abstimmung der Bewegungen, und Einhalten der vorgeschriebenen Bewegungen beherrscht.
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  #13  
Alt 21-11-2011, 14:43
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Zitat:
Zitat von Sabum-Nym Beitrag anzeigen
Die Überlegung war simple: Schlagen und Treten kann jeder, wenn er nur halbwegs anatomisch die Knochen auseinander bekommt.
Aber gewinnen kann noch lange nicht jeder. Auch, wenn es das uralte Thema ist: Es gibt super Formenläufer mit all den von Dir genannten (und höchst respektablen) Fähigkeiten, die aber trotzdem nicht kämpfen können.
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  #14  
Alt 21-11-2011, 16:11
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Zitat:
Zitat von Sabum-Nym Beitrag anzeigen
Was ist denn eine Baumarkturkunde?
Baumarkturkunde = abfällige Bezeichnung für Blanko- oder selbsterstelle Urkunden von manchen Splitter-Verbänden oder selbsternannten Großmeistern.

Was natürlich nicht heißt, dass verbandsloses TKD oder TKD in einem kleinen Splitterverband generell schlecht sein muss. Um gutes TKD zu lehren/lernen und zu praktizieren benötigt man keinen Verband und Graupen gibt es auch in der DTU.


Zitat:
Zitat von Veritas19 Beitrag anzeigen
ich bin in nem ITF verein und natürlich hab ich n ausweiß in den das eingetrangen wird !
Ok, also sind die Vorbereitungszeiten in der PO nur Empfehlungen und das Nichteinhalten der Vorbereitungszeiten hat keinerlei Konsequenzen für Prüfer, Trainer und Schüler?
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  #15  
Alt 21-11-2011, 20:03
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Zitat:
Zitat von Vagabund Beitrag anzeigen
Aber gewinnen kann noch lange nicht jeder. Auch, wenn es das uralte Thema ist: Es gibt super Formenläufer mit all den von Dir genannten (und höchst respektablen) Fähigkeiten, die aber trotzdem nicht kämpfen können.
Solchen super Formläufern fehlt es meistens an der inneren Einstellung zum Kampf. Deswegen ist die Form deren Königsdisziplin.

Es geht nicht darum, wie man am schnellsten jemanden platt schlagen kann. Zum Beispiel habe ich erst kürzlich auf einem Turnier gesehen, wie Athleten mit einer hoch traditionell gepflegte Kampfkunst im Wettkampf mit wirklich guten Kick-Boxern kurzen Prozess gemacht haben. - und das alles mit elementaren aber wirkungsvollen traditionellen Techniken.
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