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#1
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| hallo zusammen , Eine Frage für das ITF Taekwon-Do wenn man den 9. - 1. kup. macht ab wann und wie lang muss man Pause zwischen den Prüfungen machen. Danke schon mal für die ganzen Antworten! ![]()
__________________ Ein fähiger Falke versteckt seine Klauen ! |
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#2
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| Du sollst keine Pause machen sondern dich vorbereiten! ![]() 9. Kup 2 Monate 8. Kup 2 Monate 7. Kup 3 Monate 6. Kup 3 Monate 5. Kup 4 Monate 4. Kup 4 Monate 3. Kup 5 Monate 2. Kup 5 Monate 1. Kup 6 Monate Quelle: http://itf-d.de/downloads/po.pdf
__________________ "Meditation's terrific and all, but I've never heard of it saving anyone from a gang rape situation. Meditate on that!" (Master Fred Simmons, 4th degree black belt TKD) |
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#3
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| Zitat:
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news |
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#5
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| In der DTU schaut's folgendermaßen aus und neben der Vorbereitungszeit gibt's eine Mindestzahl an Trainingseinheiten die absolviert werden muss: 9. Kup 3 Monate 48 TE 8. Kup 3 Monate 48 TE 7. Kup 3 Monate 48 TE 6. Kup 3 Monate 48 TE 5. Kup 3 Monate 48 TE 4. Kup 4 Monate 64 TE 3. Kup 4 Monate 64 TE 2. Kup 4 Monate 64 TE 1. Kup 6 Monate 96 TE (TE = Trainingseinheit á 45 Minuten) Da wären es ja auch nur 33 Monate bis zum 1. Kup. Die meisten Vereine haben aber nur einen Rhythmus von 2 oder 3 Prüfungen pro Jahr. ![]() Wenn dein Meister dir Baumarkturkunden ausstellt dann kann der die Zeiten zwischen den Prüfungen natürlich festlegen wie er gerade lustig ist. ![]()
__________________ "Meditation's terrific and all, but I've never heard of it saving anyone from a gang rape situation. Meditate on that!" (Master Fred Simmons, 4th degree black belt TKD) |
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#6
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| Was ist denn eine Baumarkturkunde? In erster Linie kommt es doch auf das Können deiner eigenen Leistung an und die Fähigkeit deines Trainers! Wohin der Prüfer/Trainer die erbrachte Leistung letztendlich bestätigt, und sei es auf ein simples Stück Papier, ist völlig unerheblich. Ich habe schon Kup-Urkunden vom Verband (ITF-D/DTU) gesehen, die das Papier nicht wert waren auf dem die Tinte gedruckt war, weil einfach die Leistung des Prüflings Grotten schlecht war! Übrigens, ich persönlich (ist aber nur meine unmaßgebliche Meinung) halte von diesen gepuschten zu schnellen Prüfungen gar nichts. Sie mögen zwar die Leute irgendwie schnellstmöglich durchschleusen, jedoch hat der Schüler nicht die Zeit auch geistig mitzuwachsen und Verantwortung für das Erlernte zu übernehmen. Geändert von Sabum-Nym (18-11-2011 um 23:54 Uhr). |
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#7
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| Ich dachte, dass man in Deutschland deutlich länger "warten" muss, weil die meisten ja frühestens nach fünf, meistens eher nach sechs bis acht Jahren, den 1. Dan machen. Wusstet Ihr, dass man in Korea in der Regel nach einem Jahr seinen 1. Dan macht? Egal, ob im Taekkyon oder Taekwondo oder Hapkido. Soweit ich weiß, ist das in Japan auch so. Als ich aus Korea zurück kam, war das für mich ziemlich komisch, dass hier alle so lange brauchen. Allerdings trainiert man in Korea auch häufiger (4 bis 5 mal die Woche) und an den 1. Dan werden vergleichsweise geringe Ansprüche gestellt. Ein 1. Dan hier ist i.d.R. um einiges besser als ein 1. Dan dort. Bis auf die Beweglichkeit, zumeist. Ein 3. Dan dort ist allerdings meistens wiederum viel besser als ein 3. Dan hier. Geistiges Mitwachsen spielte dort für den Großteil der Trainierenden und der Trainer noch nie eine Rolle, auch wenn es in einigen Büchern so dargestellt wird. Wenn man von konfuzianischen Werten absieht, die aber nichts mit dem Training an sich zu tun haben.
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news |
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#8
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| ich bin in nem ITF verein und natürlich hab ich n ausweiß in den das eingetrangen wird ! sonst bringt mir die prüfung ja nix wenn i nich beweisen könnte das ich se gemacht hab ich könnte natürlich auch innen laden gehen und mir n schwarzgurt holen und sagen ja klar hab ich die prüfung gemacht aber des is irgentswo eingetragen .und mal ernsthaft in welchem vernünftigen verein gibts für die prüfungen keinen ausweiß ????? |
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#9
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| Zitat:
und es bringt einem ja auch nichts so schnell wie möglich durch zukommen darum geht es doch nich ich hab schonschwarzgurte gesehen die total grottig waren |
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#10
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| Die meisten Vereine bieten pro Jahr nur eine begrenzte Anzahl (meist zwei) Gürtelprüfungstermine an, so dass sich also die Zahl der angelegten Prüfungen meist auf max. zwei pro Jahr einpendelt, bei den "höheren" Prüfungen dann auch eher auf eine. Was das Können und das Prüfungsprogramm anbelangt muss ich allerdings sagen: Es ist natürlich durchaus möglich, bei regelmäßigem, intensivem Training (!!!), das Programm - speziell bei den "unteren" Gürtelprüfungen - in der angegebenen relativ kurzen Zeitspanne zu erlernen: Die unteren Programme sind nicht sehr umfangreich und die neu zu erlernende Form (in der ITF "Tul") steht sehr stark im Mittelpunkt (vgl. auch unten). Und gerade bei den unteren Gürtelprüfungen wird dann manchmal schneller die nächste Stufe erreicht. Ich hab damals meinen ersten Dan - wenn ich mich recht entsinne - auch nach rund viereinhalb Jahren gemacht! Was primär daran lag, dass ich die unteren Gürtelstufen recht schnell durchlaufen habe. Ich habe sehr fleißig und regelmäßig trainiert, bin z.T. noch zu benachbarten Gruppen ins Training gefahren, konnte das Programm und habe dann - mit Genehmigung meiner Trainer (!!!) - eben auch Prüfung gemacht (z.T. dann bei benachbarten Vereinen). Ein Stück weit liegt das schnellere Vorankommen aber auch am Prüfungsmodus bzw. -reglement: Ich weiss nicht, ob es heute immer noch so ist, aber damals, als ich noch ITF-TKD gemacht habe, zählte an der Prüfung der Bereich "Tul", also Form (in jap. KK: Kata) so viel, dass man mit einer richtig super gemachten Form sehr, sehr viel kompensieren konnte. Wenn dann noch die Parternübungen einigermaßen passten, dann war das schon deutlich mehr als die halbe Miete!!! Das war übrigens auch eine Sache, die ich damals schon immer kritisiert habe: Form und Partnerübungen zähl(t)en (?) aus meiner Sicht viel zu viel, Sparring und SV zähl(t)en viel zu wenig... |
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#11
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| Ist leider noch immer so!
__________________ ...und zwar so richtig! |
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#12
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| Richtig, dieser Modus gilt (nur) bei der ITF-D. Er wertet mit dem Multiplikator 3 u. 2, was aber nicht unbegründet auf den General und seine eigene Lehrmethode zurück zuführen ist. Ich besuchte einige Seminare beim General, aber an ein internationales Instruktor-Seminar im September 1990 erinnere ich mich besonders gut. Es war in Witten bei Peter Hammelmann und viele Taekwon-Do Richtungen kamen zum 3-tägigen Seminar (bei Choi immer 3 Tage). An einem Tag schaffte der General lediglich von Saju Makgi, Saju Jirugi bis Yul-Kok-Tul. Die Überlegung war simple: Schlagen und Treten kann jeder, wenn er nur halbwegs anatomisch die Knochen auseinander bekommt. In einer ausdrucksstarken Tul jedoch, erkennt man die Ernsthaftigkeit des Ausübenden und wie viel innere Disziplin und Konzentration wirklich in einem steckt und ob er alle entscheidenden Punkte, wie Kraft, Ästhetik, Rhythmus, Gleichgewicht, Atemkontrolle, Einhalten des Diagramms, zeitliche Abstimmung der Bewegungen, und Einhalten der vorgeschriebenen Bewegungen beherrscht. |
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#13
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| Aber gewinnen kann noch lange nicht jeder. Auch, wenn es das uralte Thema ist: Es gibt super Formenläufer mit all den von Dir genannten (und höchst respektablen) Fähigkeiten, die aber trotzdem nicht kämpfen können.
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news |
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#14
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| Baumarkturkunde = abfällige Bezeichnung für Blanko- oder selbsterstelle Urkunden von manchen Splitter-Verbänden oder selbsternannten Großmeistern. ![]() Was natürlich nicht heißt, dass verbandsloses TKD oder TKD in einem kleinen Splitterverband generell schlecht sein muss. Um gutes TKD zu lehren/lernen und zu praktizieren benötigt man keinen Verband und Graupen gibt es auch in der DTU. Ok, also sind die Vorbereitungszeiten in der PO nur Empfehlungen und das Nichteinhalten der Vorbereitungszeiten hat keinerlei Konsequenzen für Prüfer, Trainer und Schüler?
__________________ "Meditation's terrific and all, but I've never heard of it saving anyone from a gang rape situation. Meditate on that!" (Master Fred Simmons, 4th degree black belt TKD) |
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#15
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| Es geht nicht darum, wie man am schnellsten jemanden platt schlagen kann. Zum Beispiel habe ich erst kürzlich auf einem Turnier gesehen, wie Athleten mit einer hoch traditionell gepflegte Kampfkunst im Wettkampf mit wirklich guten Kick-Boxern kurzen Prozess gemacht haben. - und das alles mit elementaren aber wirkungsvollen traditionellen Techniken. |
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