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  #1  
Alt 07-01-2008, 22:22
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
Registrierungsdatum: 18.04.2007
Beiträge: 2.337
Standard Vom Karate zum Tae Kwon Do

Salut,
wer von euch hat mal Karate trainiert und ist dann ins Tae Kwon Do gewechselt aus konkreten Gründen?

Erzählt mal über eure Beweggründe und wie ihr den wechsel empfunden habt, also auch von Technikumstellung, Kampfdistanz usw, usw...

Keine Bange, ich will definitiv nicht wechseln, aber finde das Thema doch mal interessant. Da bin ich doch neugierig

Grüsse,

Dubois
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  #2  
Alt 11-01-2008, 15:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: ETF-Taekwondo, Karate, früher Judo-Boden
 
Registrierungsdatum: 11.05.2007
Alter: 37
Beiträge: 125
Standard

Salve, ich betreibe im Verein seit Jahren auch Karate und habe den 2. Kyu (Braungurt); zudem habe ich auch schon an einigen Kumite-Meisterschaften teilgenommen und entweder Platzierungen erreicht oder wurde aufgrund von Härte disqualifiziert. Da wir im Verein Budokan sowieso regelmäßig zusammen trainieren, lernt man sehr viel.
Insbesondere das Kata-Training brachte auch einiges für die Formen im TKD!

Gruß
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  #3  
Alt 11-01-2008, 16:43
Benutzerbild von tiamatus
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ultimate Kampfkunst-Boarding
 
Registrierungsdatum: 13.01.2004
Ort: Hoch im Norden
Alter: 29
Beiträge: 358
Standard

Bin ca. 1,5 Jahre im Shotokan Karate aktiv gewesen. Ich bin nicht aus konkreten Gründen gewechselt, sondern hab aus Neugier mal ein TKD-Training mitgemacht. Das hat mir einfach um einiges besser gefallen...mehr Kampf (man darf den Gegner sogar treffen!), mehr Pratzentraining, tolle Kicks -> mehr fun.
Die Umstellung fand ich zum Anfang recht schwierig, v.a. die grundschulmäßige Ausführung von Techniken etc., da war es schwer das Karate wieder zu verlernen. Ging dann aber doch recht fix.
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  #4  
Alt 12-01-2008, 15:01
Benutzerbild von Samurai85
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taekwon-Do / Song Do Kwan / Tellerrand
 
Registrierungsdatum: 27.01.2006
Ort: Erlangen
Alter: 22
Beiträge: 2.421
Standard

ich habe 4 Jahre lang Okinawa Uechi Ryu Karate trainiert. Dann bin ich zum traditionellen Taekwon-Do gewechselt.

Beweggrund war in erster Linie zu wenig Fußtechniken (für mich). Von der Technikumstellung würd ich sagen ... hm komplett anders ! Uechi Ryu betont enge Stellungen (Sanchin Dachi) Fußtechniken mit den Zehen (unterhalb der Hüfte) und viele offene Handtechniken.

Im trad. Taekwon-Do dagegen viele Fußtechniken, hohe Kicks. Die Trefferfläche ist der Fußballen (Ap-Chagi). Viele Handtechniken mit der geschlossenen Faust. Tiefere und breitere Stellungen ( a la Shotokan).

Wobei ich aber immer noch gerne zu Hause Uechi Ryu trainiere. Man sollte niemals vergessen von welcher KK man kommt Ich vermisse besonders das "Iron Body" Sanchin Kata Kitae.

Gruss

Samurai85
__________________
You are the man, Hop ...
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  #5  
Alt 12-01-2008, 20:00
Benutzerbild von SicSue
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: ehemals Shotokan, Taekwon-Do ITF
 
Registrierungsdatum: 12.10.2007
Alter: 22
Beiträge: 37
Standard

Also ich habe 10-11 Jahre lang Shotokan Karate betrieben, bevor ich zum ITF Taekwon-Do gewechselt bin.

Beweggrund:

mein schlechter Karate Trainer, weiß selbst nicht was mich so lange bei ihm hat aushalten lassen.
Damals gab es dann auch TKD in dem Verein im Angebot, bin dann dorthin gegangen, da ich meine Wettkampffähigkeiten verbessern wollte, und besser mit meinen Tritt-techniken werden wollte. Der TKD Trainer ist dann nach kurzer Zeit aus dem Verein ausgetreten und ich bin mitgegangen.

Wechsel / Technikumstellung:

Also optisch könnte man meinen, das TKD und Karate fast das selbe sind. Aber wenn man es dann macht, ist es komplett anders. Diese Herausforderung neues zu lernen hat mich damals enorm angespornt.
Die Sinuswelle, welche es im ITF gibt, war die größte Herausforderung - aber jetzt, da ich das Prinzip verstanden habe und es auch umsetzen kann, bin ich echt baff, wie genial dieses System ist. Wenn ich mir jetzt Karatetechniken, -kata ansehe, stelle ich immer wieder verwundert fest, wie hart und steif Karate ist. Das leichte, aber dennoch explosiv-kräftige TKD gefällt mir da viel besser. Tul zu laufen ist daher für mich eine echte "Freude", meine alten Kata laufe ich aber auch ab und zu noch.

Auch kann ich sagen, das mir das Vereins- Verbandsklima im TKD besser gefällt als in meinem alten Verein. Das Training macht überdies auch viel mehr Spaß.
Von meinem jetzigen Wissensstand / Gefühl würde ich nicht nocheimal mit Karate anfangen. Das ITF Taekwon-Do hat definitiv eine neue Leidenschaft in mir entbrannt.


Also denne, Taekwon!
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