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Koreanische Kampfkünste Vom Tritt bis zur Schwerttechnik - von Son bis zu Hangul. Hier ist der Platz für Erfahrungsaustausch über die koreanischen Kampfkünste sowie Sprache und Kultur. Am bekanntesten sind Taekwondo und Hapkido.



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  #1  
Alt 23-05-2007, 10:34
Benutzerbild von Budo-Bodo
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Kampfkunst: theoretisch alles ...
 
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Standard die lieben TKD-Verbaende (Forts. des Pluralismus-Thread)

Hallo Alfons,

bitte nicht ohne Not einen interessanten Thread dichtmachen, wenn sich die Wogen gerade halbwegs geglaettet hatten!!!!!!!

Zitat:
Zitat von RedPumarius
Ich laufe überwiegend die Taeguk-Formen der WTF und kämpfe Semikontakt.
Zitat:
... dass vor Jahren eine Formumstellung wirklich "aufoktroyiert" wurde, obwohl man jahrzehntelang toleranterweise mehrere Formsysteme toleriert und dann nicht mehr toleriert hat. Ist das abzustreiten? Dies war für mich - wie auch für einige andere, die ich kenne - ein Grund, die DTU-Mitgliedschaft zu beenden, wenn mir ein bestimmtes Formensystem auferlegt werden soll.
Hallo RedPumarius,

wo war eigentlich dein Problem? Du magst die Poomsae, wolltest aber nicht, dass die DTU ganz auf die Poomsae unstellt?!?

Zitat:
Zum Beispiel nennt sich doch auch die DTU Deutsche Taekwondo Union mit dem Anspruch die TKD-Sportler Deutschlands zu vertreten
Das stimmt, so war es bei der Gruendung 1981 formuliert, und ich nehme an, so steht es heute noch in der Satzung. Aber schon vom Tag der Gruendung an konnte die DTU diesen Anspruch nicht erfuellen. Trotzdem musste sie es so formulieren, um vom DSB anerkannt zu werden. (Damals gab es nur einen Konkurrenzverband, die ITF, die war da so unbedeutend klein, dass es dem DSB wohl gar nicht auffiel.) Im Grunde lebt die DTU seit ihre Gruendung mit diesem Widerspruch zwischen Anspruch und Realitaet und scheint ihn nicht beseitigen zu koennen, im Gegenteil, er wird immer groesser.

Wo wird das hinfuehren? Ewig kann der DOSB da auch nicht drueber hinwegsehen.

Zitat:
... die Favorisierung eines bestimmten Stils eine nahezu rein politische Entscheidung ... Da wurde und wird Politik auf dem Rücken des Sportlers ausgetragen und anstatt dass die DTU Flagge bekennt, zieht sie schön mit. Gerade wir mir unserer Geschichte können doch ein Lied davon singen, wozu Feindschaft führen kann. Ist das sinnvoll? Ich hätte es klasse gefunden, wenn damals die DTU Rückgrat gezeigt und sich auch für die vielen Hyong- und wenigen Palgue-Läufer entschieden hätte.
Aber warum, wenn du doch eh nur Taegeuk Poomsae laeufst?

Eine Frage -- hatte die DTU damals eine andere Wahl? Damals lief es grade nicht so gut: Olympia '92 verpasst, und die Kultivierung der TKD-Wueste Ostdeutschland paralysierte das Gleichziehen deutscher TKDin auf internationalem Parkett. Nicht wahr? Ausserdem war die DTU meines Wissens der einzige WTF-Verband, der noch offen die Hyong praktizierte. Ob Kim "der Pate" Un-Yong die Deutschen da schlicht erpresst hat?

Zitat:
Nenn mir ein Gesetz und/oder die Richtkompetenz eines Verbandes, der einem anderen Verband eine sportliche Veranstaltung verbieten darf, somit nicht "duldet".
Die DTU ist der einzige offiziell vom DOSB anerkannte Vertreter fuer TKD in Deutschland -- vermutlich lief Thormaelens Argumentation ueber diese Schiene?

Zitat:
Ich habe vor Jahre zu diesem Problem der Zeitschrift TKD aktuell einen Brief geschrieben, der auch abgedruckt wurde und damals von einem führenden WTF-Guru sinngemäß so beantwortet wurde, dass die WTF sich dieses Problem annehme und in Zukunft auch ganz klar Fausttreffer gewertet werden. Getan hat sich aber in keinster Weise etwas, im Gegenteil,
Zitat:
Übrigens war einmal in der "TKD aktuell" über einen Vergleichskampf zwischen der Landeskaderauswahl Rheinland-Pfalz und der Nationalmannschaft Südkoreas berichtet worden (den Artiken habe ich bestimmt noch), in dem meinen Fausttreffern Härte zugestanden wurde (dies ist nachzulesen), aber diese nicht gewertet wurden.
Interessant, in welchen Ausgaben, welche Seiten, sind Brief und Bericht denn nachzulesen?

Generell: Lieber RedPumarius,

bitte nicht immer den kompletten Beitrag des Vorgaengers zitieren! Und in einem eigenen Beitrag ruhig auch auf mehrere andere eingehen, nicht fuer jede Antwort einen eigenen Beitrag aufmachen. Und bitte nicht so inflationaeren Gebrauch machen von "Fakten" und "Faktum", irgendwann nimmt das keiner mehr Ernst.

Und bitte ABSAETZE benutzen. Dein Stil erschwert naemlich die Lesbarkeit beinahe bis ins schmerzhafte.

Und bitte nicht immer gleich so aggressiv reagieren, ja? Danke.

Besten Gruss

BB.
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  #2  
Alt 23-05-2007, 11:07
Benutzerbild von Alfons Heck
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Kampfkunst: Hapkido
 
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Hallo Budo-Bodo,
der thread Pluralismus eines TKD-Verbandes sinnvoll/notwendig? wurde wegen dem abrutschen in persönliche Differenzen geclosed; inhaltlich kam nichts mehr.

Also machen wir hier einen neuen Versuch und dann hoffentlich etwas sachlicher
__________________
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  #3  
Alt 23-05-2007, 15:44
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Kampfkunst: ETF-Taekwondo, Karate, früher Judo-Boden
 
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Hallo Budo-Bodo (interessanter Name, gefällt mir!),

keine Sorge, ich reagiere doch nicht aggressiv, ich habe mich halt hier dermaßen aufgeregt, weil alle Lehrer von einer gewissen Person diskreditiert worden sind, insbesondere auch Vertreter aus dem KUMI, aber ok lassen wir das. Ich möchte mich auch sachlich dazu äußern.
Der inflationäre Gebrauch des Wortes "Fakt" oder "Faktum" hängt damit zusammen, dass es einfach nicht anerkannt wurde, dass es ganz einfach nicht wegzudiskutierende Fakten gibt. Mir ist bewusst, dass das häufige Lesen eines bestimmten Wortes nervt, aber manchmal muss auch zu solch unangenehmen Procedere gegriffen werden. Sorry!

Übrigens laufe ich zwar momentan die Taeguk-Formen, lief aber auch jahrelang die Palgues und teilweise Hyongs. Danach wurde einem "nahegelgt" doch die Formen zu wechseln, was ich als Gängelung empfand und da kenne ich viele, die das genauso bewerten.
Natürlich haben deine von dir genannten Argumente Gewicht (vor allem aus Wettkampfsicht), aber warum setzt man als Verband nicht einfach ein Zeichen und erklärt sich für die Gesamtheit aller möglichen TKD-Richtungen in Deutschland - natürlich ist da massiver Druck seitens der WTF ausgeübt worden, aber warum MUSS man denn folgen? Da hätte ich meinen Hut gezogen, das kann ich dir sagen und mich respektvoll - wie sicherlich auch viele andere Sportler - verneigt, wenn ein anderes Zeichen gesetzt worden wäre.

Letztendlich stellt sich doch die Frage, ob ein Gesetz besteht, das einem offiziellen Verband einem anderen eine sportliche Veranstaltung verbieten darf.
Mir ist diesbezüglich nichts bekannt, aber ich werde mal versuchen mich schlau zu machen und bei entsprechenden Stellen anrufen. Wenn es so etwas gäbe, wäre ich über diese Situation in Deutschland sehr beschämt!!!

Ich habe unzählige Ausgaben der TKD-Aktuell im Keller liegen, aber wo diese Artikel genau zu finden sind, weiß ich nicht mehr. Ich werde versuchen in den Sommerferien die entsprechenden Ausgaben zu finden, denn sie sind Realität und nachzulesen. Leider hat sich - wie gesagt - nichts zum Besseren geändert und meine Hoffnung ist gestorben.

Viele Grüße aus der Pfalz an den Kampfsportler

PS.: Ich formuliere gern zusammenhängend in einem Text, was wahrscheinlich
mit meinem Beruf zu tun hat, aber ich versuche das eine oder andere
von dir zu berücksichtigen. Insbesondere muss ich mich hier auch noch
mit einzelnen Funktionen des Antwortens vertraut machen, aber
wenn ich mich ins Forum begebe, verspüre ich stets den Drang direkt
und möglichst - wie gesagt - in einem Text zu antworten.

Geändert von RedPumarius (23-05-2007 um 16:14 Uhr).
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  #4  
Alt 23-05-2007, 16:54
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Zitat:
Letztendlich stellt sich doch die Frage, ob ein Gesetz besteht, das einem offiziellen Verband einem anderen eine sportliche Veranstaltung verboten darf.
Wo wird denn wem was verboten?
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  #5  
Alt 23-05-2007, 18:24
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Zitat:
Zitat von Taebaek Beitrag anzeigen
Wo wird denn wem was verboten?
Hallo Taebaek, diese Aussage bezieht sich auf den Brief, den Herr Thorm. letztes Jahr an eine Stadt geschrieben hatte, um eine ETF-Veranstaltung zu untersagen. Ich hatte ja - wie gesagt - Herrn Thorm. um eine schriftliche Stellungnahme gebeten, nachdem ich ihn angeschrieben hatte, aber leider kam nichts. Ok, muss ich natürlich akzeptieren.

Grundlegend interessiert mich aber, ob so ein Gesetz oder eine Richtlinie überhaupt im juristischen Sportdschungel existiert; ich werde mal versuchen mich schlau zu machen.

Gruß
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  #6  
Alt 24-05-2007, 10:17
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Hi,

ja mach Dich mal schlau. Dann wirst Du irgendwann darauf stoßen, dass die Nutzung öffentlicher Sporthallen der Gemeinden mit der Anerkennung beim DOSB zusammen hängt - auch versicherungstechnisch. Und wenn die Anerkennung nicht gegeben ist die Hallennutzung und Vergabe durch die Stadt sehr problematisch sein kann.

Viele Grüße

Taebaek
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  #7  
Alt 24-05-2007, 11:40
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Das ist ja hier alles sehr interressant !
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  #8  
Alt 24-05-2007, 11:41
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Viel Spaß im ÖR-Dschungel

EDIT: das nächste Mal lese ich die Antworten zuende, bevor ich selbst was schreibe. Taebaek war schneller.

Geändert von ilyo (24-05-2007 um 11:47 Uhr).
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  #9  
Alt 24-05-2007, 12:53
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Zitat:
Zitat von Taebaek Beitrag anzeigen
Hi,

ja mach Dich mal schlau. Dann wirst Du irgendwann darauf stoßen, dass die Nutzung öffentlicher Sporthallen der Gemeinden mit der Anerkennung beim DOSB zusammen hängt - auch versicherungstechnisch. Und wenn die Anerkennung nicht gegeben ist die Hallennutzung und Vergabe durch die Stadt sehr problematisch sein kann.

Viele Grüße

Taebaek
Hallo Taebaek, vielen Dank für diese Info, habe ich mir zumindest irgendwo gedacht und läge im Bereich des Möglichen. Ich werde nächste Woche einen Juristen vom Sportbund Pfalz diesbezüglich sprechen.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass in diesem Brief so argumentiert wurde, sondern anders, was ich sehr schlimm fand; das Versicherungstechnische spielte - soweit ich das noch weiß - überhaupt keine Rolle und wäre - das ist aber nur meine Meinung - nicht der eigentliche Grund für solch ein Schreiben, denn sonst müsste ja von den DSB-Verbänden (bei ähnlichen Veranstaltungen wie auch anderer Sportarten) immer so reagiert werden oder nicht?
Man müsste noch einmal diesen Brief zu Gesicht bekommen.

Viele Grüße

PS.: Ist hier vielleicht irgendwo ein Volljurist unterwegs, der sich auskennt?

Geändert von RedPumarius (24-05-2007 um 12:59 Uhr).
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  #10  
Alt 24-05-2007, 20:11
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Hallo RedPumarius,

du diskutiertest gerade mit einem ...

Ich habe uebrigens zu diesem Fall folgende Info: Es ging um den ETF-EURO-CUP 2006 in Schleswig-Holstein, und Wolfgang Thormaelen versuchte diesen offenbar mit dem Argument zu verhindern, dass der Ausrichter ETF damit dem TKD Schaden zufuegen wuerde. War das so? Eine nicht gerade sehr ueberzeugende Argumentation, und nicht gerade sehr vorteilhaft fuer Thormaelen.

Falls so etwas noch mal vorkommt, wuerde ich euch raten, die ganze Sache in diesem oder anderen KK-Forem publik zu machen. Am besten in einem ganz neutralen Ton, damit die Seichtheit der Argumente fuehlbar bleibt.

Und selbst wenn er noch den DSB/DOSB erwaehnte -- die DTU ist m.E. laengst in der Pflicht, andere TKD-Stroemungen zu integrieren, damit diese einen Zugang zu oeffentlicher Unterstuetzung bekommen. Die N*** ist seit ihrer Gruendung in diesem Stress, weil die ITF in NRW immer stark war und der LSB die N*** nicht anerkennen wollte, es sei denn, sie kooperiert(e) mit nicht-WTF-TKD-Stilen. Beim Karate in den 1970er Jahren war es aehnlich, die verschiedenen Verbaende mussten erst einen Dachverband gruenden, der dann im DSB aufgenommen wurde.

Frage mich echt, wann der DOSB aufwacht bzw. warum er auf beiden Augen blind zu sein scheint?

Ausserdem steht ja bald -- eines meiner Lieblingsthemen das ist m.E. nur eine Frage der Zeit -- die Fusion zwischen der WTF und der Nordkorea-ITF an. Die Gespraeche darueber verdichten sich. Und -- es ist politisch so gewollt. Wenn es denn mal so weit ist, dann muessten entweder die Tul oder der Semikontakt-Wettkamopf Einzug ins WTF-TKD halten, wenn nicht beide. Auf beides werden die Nordies kaum verzichten wollen.

Haehae, dann gehts rund ...

Uebrigens, Samabe: meines Wissens trainierte und praktizierte man in Deutschland bis etwa zur zweiten WTF-WM, also 1975, v.a. Semi-Kontakt. Also nicht Vollkontakt von Anfang an, wie du im anderen Thread irgendwo gesagt hast. Dazu war offenbar gar nicht das Know-How da, das erst mit Park Soo-nam 1975 eingekauft wurde.

Oder?

Gruss

BB.
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  #11  
Alt 24-05-2007, 22:51
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Hi,

juristisch ist das durchaus ein Thema und etwas kompliziert. Und ehrlich gesagt hab ich keine Lust das hier richtig aufzubröseln. Versicherung muss nicht, ich sagte es kann...

Im Prinzip wäre ich auch eher für eine friedliche Koexistenz unter einem Dach weil für mich eh alles Taekwondo ist, allerdings kann es für den Wettkampf eben nur die olympische Variante geben - auch für den DOSB . Allenfalls könnte die WTF mit dem IOC gemeinsam den Auftritt des TKD im olympischen Programm verändern. Die DTU muss nicht nur wegen den Fördergeldern und anderer Dinge darauf beharren was Sache ist.
Einer der Gründe warum TKD überhaupt olympisch werden konnte war die Tatsache, dass es einen starken Verband gab. Schon allein aus Selbstschutz muss hier darauf geachtet werden, dass keine Pseudo-Splittereien entstehen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass die ETF sich diesen Müll selbst eingebrockt hat. Die ITF hat in Deutschland ne WM abgehalten und keine Sau hat sich drüber aufgeregt. Aber ein Verband wie die ETF, der (ich hab das auch bekommen per Mail) "Pamphlete" verteilte und aggressiv Vereine "abwerben" wollte darf sich wirklich nicht wundern, wenn dann auf der anderen Seite auch mal Muskeln gespielt werden lassen.

Viele Grüße

Taebaek

P.S. Bodo, keine Ahnung ob die ETF dem Taekwondo schaden kann... ich weiß nur dass so manche Weichbirne von Taekwondo-Trainer (egal was fürn Verband) das auf jeden Fall macht.

Zitat:
die DTU ist m.E. laengst in der Pflicht, andere TKD-Stroemungen zu integrieren, damit diese einen Zugang zu oeffentlicher Unterstuetzung bekommen.
Das ist absolut nicht der Fall, wie kommst Du darauf? Die DTU müsste nicht mal den Formensport finanziell stützen/fördern. es geht nur um die olympischen Disziplinen, wenn die Unterstützung gezahlt wird.
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  #12  
Alt 25-05-2007, 06:59
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Zitat:
Uebrigens, Samabe: meines Wissens trainierte und praktizierte man in Deutschland bis etwa zur zweiten WTF-WM, also 1975, v.a. Semi-Kontakt. Also nicht Vollkontakt von Anfang an, wie du im anderen Thread irgendwo gesagt hast. Dazu war offenbar gar nicht das Know-How da, das erst mit Park Soo-nam 1975 eingekauft wurde.
Ich weiß nicht, wo Du das gelesen haben willst - ich habe geschrieben, dass vor Beginn der Wettkämpferzeit von RedPumarius in den 70-ern Vollkontakt gekämpft wurde. Park Soo-nam war in den 70-ern. Da RedPumarius erst in den 70-er geboren wurde wird er da wohl sicher noch nicht die riesen Kampferfahrung gesammelt haben können (vermutlich hat er zu der Zeit eher Erfahrungen im Schnullerkampf gesammelt)

Wo ist Dein Probelm??
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  #13  
Alt 25-05-2007, 07:46
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Über Park Soo-Nam gibt es Infos hier http://www.sportschule-park.de/lebenskauf.pdf
Ansonsten kann ich ihn auch gerne mal persöhnlich fragen...
__________________
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  #14  
Alt 25-05-2007, 16:35
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Hallo Budo-Bodo,

klasse, dass es hier einen Juristen gibt. Ich habe über die Schule Kontakte aufgenommen, um über einen Juristen des DSB Pfalz weitere Informationen zu erhalten, aber du hast ja Wesentliches schon genannt. Ja, diese Argumentation war so sinngemäß von Thormählen bemüht worden - meiner Meinung nach ein starkes Stück!

Sag mal, meinst du das im Ernst, was du über eine mögliche Fusion der WTF und ITF gesagt hast??????? Ich bin sprachlos, man oh man, das schlägt aber bei mir jetzt ein wie eine Bombe. Das ist super interessant. Wo hast du diese Infos her???????
Ich wäre genau für diese Variante, was ich hier auch schon in einem anderen Posting formuliert habe, jedoch war das für mich bisher ein nahezu utopisches Ziel, wenn auch idealistisch. Genau das möchte ich doch!!!! Die breite Palette des TKD mit Taeguk, Palgue, Hyong/Tul sowie Semi- und Vollkontakt-Kämpfen unter einem Dach würde und wird weitaus öffentlichkeitswirksamer werden...ich fange schon an zu träumen, aber vielleicht scheitert dieses Vorhabenauch wieder, denn die Beziehung der beiden koreanischen Bruderländer ist doch sehr kompliziert und von vielen Missverständnissen und Misstrauensbekundungen geprägt, wenn man sich deren langwierige Geschichte anschaut.
Falls es wirklich dazu kommt, wäre dies - meiner Meinung nach -auf jeden Fall ein erster wesentlicher Schritt, den "Kalten Krieg" zu überwinden und sich eventuell weiter anzunähern. Zuletzt war ja exemplarisch ein erstes politisches? Zeichen gesetzt worden, als sowohl von Süd- als auch von Nordkorea jeweils ein Zug ins "feindliche" Land über die Demarkationslinie fuhr.
Habt ihr die Bilder im TV diesbezüglich gesehen? Echt klasse - das ist erfahrbare und emotionale Geschichte!! Ein Aufeinanderzugehen im Kampfsport wäre in diesem Kontext wahrscheinlich noch ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen. Vielleicht heißt es irgendwann mal in der Historiographie: Eine Vereinigung beider Länder wurde vor allem zuvor durch ein Aufeinanderzugehen im Kampfsport TKD exemplarisch vorgelebt und in die Wege geleitet. TKD riss Mauern ein und verband beide Staaten sowie die Menschen zu einer Einheit.

Was denkt ihr darüber?

Viele Grüße

Geändert von RedPumarius (25-05-2007 um 17:06 Uhr).
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  #15  
Alt 25-05-2007, 17:01
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Wobei sich die ITF selbst nach Chois tot ja in 3 Verbände gespaltet hat. Und so weit ich informiert bin nur der ITF Verband mit Sitz in Nordkorea mit der WTF zusammen will. Dieser ist von der Zahl der Mitglieder her glaube ich der kleinste der drei ITF Verbände. Bin gespannt was die anderen zwei dann machen?
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