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#16
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| Hallo auch ist wahrscheinlich schon so, das man sich konsequent in einer Schule einlassen muss, um dann irgendwann seine Prüfungen bzw. Ziele zu erfüllen. Ich glaube z. B., das manche Lehrer eines Dojangs oder auch Dojos Wert darauf legen, das man sich lange auf sie einläßt ...und sowas, wie Schüler-Lehrer -Treue entwickelt. Manche spekulieren auch darauf, vor allem, wenn es ihnen nicht so gut geht, alleine mit ev. nur einem Schwarz- oder Braungurt ein Dojang führen, das man sie dann bei einer Ausbildungsflaute bzw. persönlichen Ausfalles, nicht verläßt...;-) gerade im kommerziellen Bereich, wo Leute davon leben, scheint es besonders wichtig zu sein. ![]() Gruß Rüdiger |
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#17
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| Noch etwas: Ich hatte mal eine kleine Weile bei einem relativ bekannten Lehrer in Frankfurt vor ca. 18 Jahren trainiert, der dann persönliche Probleme, die mir aber erst später bekannt wurden, hatte mit Partnerschaft , finanzielles und so, glaube ich. Das führte dazu, das er drei, vier Monate und mehr seine Schüler alleine trainieren lies, sich nicht kümmerte, aber irgendwie implizierte, das die Leute blieben. Gelegentlich machte mal ein Braung. Training. Man ging auch davon aus, zumindest munkelte man, das er mit Anfängerschüler nicht so gut umgehen konnte usw. .. Dies führte dazu, das Schüler von ihm weg gingen, ich auch, obwohl sein TKD ein sehr gutes war und von Koreanern gewürdigt. Aber als jüngerer Schüler will man halt nicht warten und ist ungeduldig..So ist das eben! Rüdiger |
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#18
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| Ich denke nicht daß man bei einer Kampfkunst die 1948 gegründet wurde von Traditionell sprechen kann. Großmeister Choi lehrte ein Selbstverteidigungssystem für die unsicheren Straßen des Nachkriegs Korea. Professor Suh Bok Sup verstand dies und verbesserte dieses System mit eigenen wertvollen Techniken. Keiner von beiden hatte jemals die Absicht, eine "traditionelle" Kunst aus ästetischen Gründen, einen Sport oder eine geistige Erleuchtung daraus zu fabrizieren. Hapkido war ein brutal effektives Selbstverteidgungssystem, es war nie als etwas anderes gewollt. Es entwickelt sich ständig weiter und passt sich durch neue moderne Techniken an. Hapkido ist jedoch, wie alle Kampfkünste, nicht perfekt. Zum Beispiel ist es kein besonders guter Stil für Bodenkampf. Darum werden in modernen, eklektischen Stilen wie z.B. Combat Hapkido neue Programm entwickelt und gelehrt, die auch diese Lücken füllen.
__________________ Kontakt: http://www.selfdefense-germany.de |
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#19
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| erste deckengemälde von TaeKwonDO(damals taekyon oder subak genannt) im jahre 300-427 n.Chr. 1954-Höchste danträger Koreas einigen sich auf die bez. TAEKWONDO |
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#20
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| Ich bin ehrlich erstaunt und auch verwundert, wie mit Wissen und Kenntnissen um sich geschmissen wird ! Soweit ich das beurteilen kann, ist das auch nur wiedergegebenes Wissen - einfach irgendwo abgelesen und als selbstverstaendlich angenommen. Auch Derjenige, der dieses Thema begonnen hat scheint eindeutig auf "japanischer" Seite zu stehen und versucht - hier jedenfalls - das Hapkido und Taekwondo herabzuwerten. Jedenfalls merkt man bei allen, das der geschichtliche Zusammenhang eindeutig fehlt ! Nur Vermutungen und Statements die nicht haltbar sind oder rein spekulativ ! Es mag stimmen, das Taekwondo und Hapkido nach dem 2. Weltkrieg erst den "Namen" erhalten haben. Es mag stimmen, das der Begruender des Hapkido vorher in Japan das Daito-Ryu Jiu-Jitsu erlernt hat. Das heisst aber noch LANGE nicht, das die koreanischen Kampfkuenste keine Tradition haben ! Und sie wurden GARANTIERT nicht erfunden. Fakt ist, das Korea seit 1906 von den Japanern besetzt wurde und 1910 annektiert. Offiziell gab es dann kein Korea mehr ! Erst 1945 gab es wieder ein offizielles Korea, das dann geteilte Wege ging und noch immer geht (ein Vergleich mit der BRD ist wohl am besten). Waehrend der Zeit dieser "Kolonialherrschaft" wurde ALLES verboten, was "rein koreanisch" war. Die Sprache, die Schrift, die Namen und vor allem die Kampfkunst !!! Wer dies nicht einhielt wurde mit der Todesstrafe belegt und nicht selten standrechtlich erschossen ! Tja, deshalb waren auch nur Kampfkuenste erlaubt, die japanisch waren oder fuer japanisch gehalten wurden. Dazu zaehlte nun mal das Karate, Judo, Kendo und Jiu-Jitsu ! Somit "starben" die "reinen koreanischen" Kampfkuenste gewissermassen aus... Dennoch vergessen viele - vor allem die Japaner, die Westler lernen asiatische Geschichte nur bedingt - das China einen sehr sehr grossen Einfluss auf Korea hatte und Korea einen sehr sehr grossen Einfluss auf Japan ausgebuebt hatte. Von der Skala konnte mann damals sagen, das China am fortschrittlichsten war vor Korea und erst danach kam Japan. Daher ist es auch logisch, das die Kampfkuenste in einer strukturierten und geregelten Form denselben Weg genommen haben ! Bedenkt...japanische Schriftzeichen stammen von den chinesischen ab ! Das ist so... Somit muss man sagen, das Korea eine eigenstaendige Kultur und Tradition in Sachen Kampfsport haben und besitzen ! Und von wegen "erfunden" - sowas behaupten wirklich nur Ahnungslose und Idioten. Solche Besserwisser sollten sich erstmal vorher schlau machen, bevor sie son Mist in die Welt setzen... Denkt dran...alle japanischen Kampfkuenste stammen aus China und Korea...ein Weg zurueck in spaeter Zeit ist doch eigentlich logisch...und nicht unbedingt verkehrt...oder ?! Geändert von koreanpryde (01-09-2002 um 10:57 Uhr). |
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#21
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| Zitat:
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#22
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| wir sind doch nicht hier, um uns gegenseitig zu beleidigen. Wir sind lediglich hier, um zu diskutieren, meinungen Auszutauschen und klüger zu werden. Ich glaube desshalb muss man sich nicht beschimpfen!:brrrrrr: |
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#23
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| @ Koreanpryde Übertreibe mal nicht Deinen "Korean pride" Bleib bitte sachlich, sonst muß ich eingreifen! Wenn Du die Beleidigungen wegließest, könnte sich hier eine interessante Diskussion entwickelt. msg cdobe |
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#24
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| Hmm ? Sorry, wenn Ihr das als Beleidigung aufgefasst haben solltet ! Wollte hier keinen direkt angreifen...und ich denke mal, das habe ich auch nicht. Nicht so empfindlich sein... Die Sache ist nur die, das es mich tierisch aufregt, wenn Leute Argumentationen bringen, die nicht hinterfragt werden sondern als das Letztmoegliche - das Ultimum - angesehen werden. Auch wenn es nicht so gemeint schien, die Aussagen hoerten sich dementsprechend an... Es ist wichtig fuer einen Kampfsportler zwar alles hinzunehmen - beim Training jedenfalls - aber Skepsis und gesunder Menschenverstand als auch logisches Denken sollten nicht auf der Strecke bleiben... Und von wegen "korean pride"... Wenn ich einige Dinge hier in diesen Foren lese gehen die ueber meinen "pride" mehr als nur ein bisschen hinweg ! Nicht auf die Nation sondern auf den Kampfsport bezogen... Und Leutz...ein bissl Kritik solltet ihr schon vertragen koennen...muss ich hier ja auch... ![]() |
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#25
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| die sache, die koreanpryde da schreibt, daß die japaner etliches aus china und korea übernommen/geklaut haben ist fakt, kann ich nur bestätigen, das fängt bei kk an und hört beim sushi auf (nix gegen japaner und deren kk/traditionen, will hier niemanden beleidigen, um gotteswillen). als ich mich mit einem koreanischen tkd studenten unterhielt und wir uns über kampfkunst unterhielten deutete er einen großen bogen und sagte"china-korea-japan", was wohl nicht misszuverstehen ist. was dein hintergrundwissen betrifft, alle achtung! bist du koreaner? |
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#26
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| @hanzaisha: Yepp...bin Koreaner...merkt man das etwa... Nochmal zum Thema... Wie gesagt...ich hatte diesen Beitrag gelesen und eigentlich stimmte das auch, was Kaishaku hier reingesetzt hatte. Damit hatte ich keinerlei Probleme... Nur als dann damit angefangen wurde von wegen, das die koreanischen Kampfkuenste keine Tradition besitzen wuerden und das das Taekwondo und Hapkido nur eine Erfindung der Koreaner bzw. der korean. Regierung war, sowie das Statement, das die korean. Kampfkuenste nur im kleinen Kreis weitergegeben wurden und geheim gehalten wurden - erst da hab ich den Hals bekommen... Und dann klang das auch noch so selbstueberzeugt... Nene... Wie gesagt... Schulen gab es damals (vor 1906) wirklich mehr als genug. Das "Taekwondo" an sich gab es schon. Es war aber nur aufgesplittet und verschiedenen Stilen, Schulen und Richungen wie es das Karate heute noch IMMER ist ! Auch "Hapkido" gab es, denn da Taekwondo und Hapkido eigentlich aus denselben Wurzeln entstammen konnte man es damals in einen Topf werfen. Danach kamen die Japaner. Unterdrueckten die Koreaner und ihre Kultur und wie gesagt, ab 1910 gab es kein Korea mehr...es war Japan. Alle Schulen die bekannt waren wurden geschlossen. Alle korean. Kampfkuenste verboten. Es wurden oeffentl. Schulen fuer japan. Kampfkuenste eroeffnet...was anderes war nicht erlaubt. Erst ab da begann das geheime weitergeben und unterweisen von korean. Kampfkuensten in aller Heimlichkeit und versteckt... So...und wenn die Daito-Ryu-Jiu-Jitsu Schule sagt, sie haetten niemals korean. Schueler gehabt, dann stimmt das auch. Da Korea bis 1945 offiziell japanisch war und die Koreaner damit auch Japaner gab es keinen "Koreaner" der an dieser Schule unterrichtet wurde...logisch ?! Erst nach der Befreiung 1945 wollte man sich schnellstens von den Japanern und deren jahrelangen Einfluss loesen. Und im Gegensatz zu den Japanern haben die Koreaner eine Kampfkunstart geschaffen, die Einigkeit bedeutete ! Viele Stile - ja auch das Karate gehoerte dazu - die zersplittet waren wurden nun zusammengefasst und zu eins gemacht... Die Geburtsstunde des "Taekwondo" ! Beim Hapkido ist es nicht anders. Auch wenn es Elemente des Daito-Ryu enthaelt, so enthaelt es ebenso Techniken von koreanischen Kampfkuensten... Haette der Begruender das "Hapkido" lieber "Daito-Ryu-Tang-Soo-Kum-...-BlaBlaBla-...Jiu-Jitsu-Ki-Do" nennen sollen ??? Im Klartext heisst es... Taekwondo und das Hapkido besitzen nicht EINE Tradition... SONDERN...da es aus mehreren Stilen und Richtungen zusammengesetzt und zusammen geeinigt wurden besitzt es demnach VIELE Traditionen... Stimmts oder hab ich recht ??? Lasst es Euch mal durch den Kopf gehen und schreibt hier rein, wenn Euch was nicht klar ist oder Ihr denkt, an diesem Punkt hatte ich unrecht oder es ist noch ausbaufaehig... @moderator: Hoffe so, jetzt wenigstens eine nette Disku. angeregt zu haben... In diesem Sinne... ![]() |
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#27
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| @ koreanpryde "Wie gesagt...ich hatte diesen Beitrag gelesen und eigentlich stimmte das auch, was Kaishaku hier reingesetzt hatte. Damit hatte ich keinerlei Probleme... Nur als dann damit angefangen wurde von wegen, das die koreanischen Kampfkuenste keine Tradition besitzen wuerden [...]" Wie definierst Du Tradition? "[...] und das das Taekwondo und Hapkido nur eine Erfindung der Koreaner bzw. der korean. Regierung war [...] Wer hat nach Deinem Wissen das Taekwon Do und Hapkido erfunden (entwickelt)? "Nene... Wie gesagt... Schulen gab es damals (vor 1906) wirklich mehr als genug. Das "Taekwondo" an sich gab es schon." Wenn es das Taekwon Do schon gab ... bzw. verschiedene Schulen, welche Taekwon Do Schulen waren dies? "Es war aber nur aufgesplittet und verschiedenen Stilen, Schulen und Richungen wie es das Karate heute noch IMMER ist !" Dann ist es ja so wie bei eigentlich allen "nationalen" Stilen ... neuer Vermarkter, ggf. neuer Name und schon ist man im Rennen .... will heißen, dass es alleine im Bereich der koreanischen KKs, so auch im TKD verschieden Anbieter am Markt gibt ... oder siehst Du es anders? "Auch "Hapkido" gab es, denn da Taekwondo und Hapkido eigentlich aus denselben Wurzeln entstammen konnte man es damals in einen Topf werfen." Auf welche Fakten stützt Du diese Aussage? "Danach kamen die Japaner. Unterdrueckten die Koreaner und ihre Kultur und wie gesagt, ab 1910 gab es kein Korea mehr...es war Japan. Alle Schulen die bekannt waren wurden geschlossen. Alle korean. Kampfkuenste verboten." Also wie überall, Besatzer gingen eigentlich immer gleich vor ... gleiches geschah 1945 in Deutschland ... "So...und wenn die Daito-Ryu-Jiu-Jitsu Schule sagt, sie haetten niemals korean. Schueler gehabt, dann stimmt das auch. Da Korea bis 1945 offiziell japanisch war und die Koreaner damit auch Japaner gab es keinen "Koreaner" der an dieser Schule unterrichtet wurde...logisch ?!" Würde ich vielleicht noch anders ausdrücken ... die "Herrenmenschen" mögen auch Schüler aus den von ihnen besetzten oder anektierten Ländern unterrichtet haben, aber aufgrund der politischen Lage hätte dies niemand öffentlich zugegeben. "Erst nach der Befreiung 1945 wollte man sich schnellstens von den Japanern und deren jahrelangen Einfluss loesen. Und im Gegensatz zu den Japanern haben die Koreaner eine Kampfkunstart geschaffen, die Einigkeit bedeutete ! Viele Stile - ja auch das Karate gehoerte dazu - die zersplittet waren wurden nun zusammengefasst und zu eins gemacht... Die Geburtsstunde des "Taekwondo" !" Die Geschichte is mir persönlich überhaupt nicht geläufig ... es waren doch eher wenige die sich damals zusammenschlossen und der Prozeß bis zum Zusammenschluß war auch wesentlich länger. Auch die späteren Zersplitterungen (wie Du es nennst) beschreibst Du nicht ... warum? Das Taekwon Do Lager (wie alle anderen) sind sich bis heute nicht grün. "Beim Hapkido ist es nicht anders. Auch wenn es Elemente des Daito-Ryu enthaelt, so enthaelt es ebenso Techniken von koreanischen Kampfkuensten... " Hat dies jemand angezweifelt? Gehen wir nen Schritt weiter ... Welche KK beruht nur auf nationalen Techniken? Welche KK hat sich (nachweislich) nicht weiterentwickelt? Welche KK wurde nicht beeinflußt? "Haette der Begruender das "Hapkido" lieber "Daito-Ryu-Tang-Soo-Kum-...-BlaBlaBla-...Jiu-Jitsu-Ki-Do" nennen sollen ???" Was sollte das denn sein? "Im Klartext heisst es... Taekwondo und das Hapkido besitzen nicht EINE Tradition... SONDERN...da es aus mehreren Stilen und Richtungen zusammengesetzt und zusammen geeinigt wurden besitzt es demnach VIELE Traditionen... Stimmts oder hab ich recht ??? "Du bist ganz schön überzeugt von Dir ... oder? Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! |
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#28
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| @mike >>"Wie gesagt...ich hatte diesen Beitrag gelesen und eigentlich stimmte das auch, was Kaishaku hier reingesetzt hatte. Damit hatte ich keinerlei Probleme... Nur als dann damit angefangen wurde von wegen, das die koreanischen Kampfkuenste keine Tradition besitzen wuerden [...]" >Wie definierst Du Tradition? Wie definierst Du das denn ??? Kampfkunst war und ist eine Tradition, die in Korea lange ausgeuebt wurde. In der Yi-Dynastie leider nur noch in der Kriegskunst sprich Armee - hatte was mit den damaligen Ansichten zu tun. >>"[...] und das das Taekwondo und Hapkido nur eine Erfindung der Koreaner bzw. der korean. Regierung war [...] >Wer hat nach Deinem Wissen das Taekwon Do und Hapkido erfunden (entwickelt)? Hehe...Taekwondo und Hapkido sind keine Erfindungen. Die Techniken gab es schon vorher und auch die Denkweise und Mentalitaet die dazu gehoert. Erst der Name grenzt etwas ein und machte es zu dem, was wir heute kennen ... >>"Nene... Wie gesagt... Schulen gab es damals (vor 1906) wirklich mehr als genug. Das "Taekwondo" an sich gab es schon." >Wenn es das Taekwon Do schon gab ... bzw. verschiedene Schulen, welche Taekwon Do Schulen waren dies? Yo...waere ich vor 1906 auf der Welt gewesen, dann haette ich Dir garantiert einige Namen und Schulen aufgesagt. Da das aber leider weit vor meiner Zeit und vieles ist ja nicht ueberliefert worden ist...sprich vergessen (erwaehne nochmal die Zeit von 1910-1945), kann ich Dir dazu leider nicht viel sagen. Ich kann Dir gerne Schulen nennen nach 1945...aber das ist dann auch wieder zu einfach... >>"Es war aber nur aufgesplittet und verschiedenen Stilen, Schulen und Richungen wie es das Karate heute noch IMMER ist !" >Dann ist es ja so wie bei eigentlich allen "nationalen" Stilen ... neuer Vermarkter, ggf. neuer Name und schon ist man im Rennen .... will heißen, dass es alleine im Bereich der koreanischen KKs, so auch im TKD verschieden Anbieter am Markt gibt ... oder siehst Du es anders? Klar...da ist Korea kein Einzelfall. Ist halt so gewesen und wird immer so bleiben. Dazu hab ich ja auch nichts gesagt... >>"Auch "Hapkido" gab es, denn da Taekwondo und Hapkido eigentlich aus denselben Wurzeln entstammen konnte man es damals in einen Topf werfen." >Auf welche Fakten stützt Du diese Aussage? Eigentlich nur auf den Fakten, das viele korean. Kampfkuenste (nicht nur das Taekwondo und Hapkido) Aehnlichkeiten aufweisen. Jaja...die treten auch in anderen Kampfkuensten auf... ! Deshalb diese anmassende Aussage von mir... >>"Danach kamen die Japaner. Unterdrueckten die Koreaner und ihre Kultur und wie gesagt, ab 1910 gab es kein Korea mehr...es war Japan. Alle Schulen die bekannt waren wurden geschlossen. Alle korean. Kampfkuenste verboten." >Also wie überall, Besatzer gingen eigentlich immer gleich vor ... gleiches geschah 1945 in Deutschland ... War auch gut so... >>"So...und wenn die Daito-Ryu-Jiu-Jitsu Schule sagt, sie haetten niemals korean. Schueler gehabt, dann stimmt das auch. Da Korea bis 1945 offiziell japanisch war und die Koreaner damit auch Japaner gab es keinen "Koreaner" der an dieser Schule unterrichtet wurde...logisch ?!" >Würde ich vielleicht noch anders ausdrücken ... die "Herrenmenschen" mögen auch Schüler aus den von ihnen besetzten oder anektierten Ländern unterrichtet haben, aber aufgrund der politischen Lage hätte dies niemand öffentlich zugegeben. Sicher das. Aus welchem Grunde sollte es denn sonst oeffentl. Schulen in Korea waehrend der Besatzung gegeben haben ? Aber da wohl der Takeda ein so beruehmter Mann war, wollte man ihn nicht unbedingt mit "Minderheiten" in Bezug bringen, denke ich mal... >>"Erst nach der Befreiung 1945 wollte man sich schnellstens von den Japanern und deren jahrelangen Einfluss loesen. Und im Gegensatz zu den Japanern haben die Koreaner eine Kampfkunstart geschaffen, die Einigkeit bedeutete ! Viele Stile - ja auch das Karate gehoerte dazu - die zersplittet waren wurden nun zusammengefasst und zu eins gemacht... Die Geburtsstunde des "Taekwondo" !" >Die Geschichte is mir persönlich überhaupt nicht geläufig ... es waren doch eher wenige die sich damals zusammenschlossen und der Prozeß bis zum Zusammenschluß war auch wesentlich länger. Auch die späteren Zersplitterungen (wie Du es nennst) beschreibst Du nicht ... warum? Das Taekwon Do Lager (wie alle anderen) sind sich bis heute nicht grün. Warste dabei ? Ich nicht. Aber ich weiss von einigen Leuten von damals, das zwar keine Einigkeit bestand und die sich bis heute nicht "gruen" sind...aber der Hass auf die Japaner schweisst schon zusammen... Wohl eher ein Zweckbuendnis... >>"Beim Hapkido ist es nicht anders. Auch wenn es Elemente des Daito-Ryu enthaelt, so enthaelt es ebenso Techniken von koreanischen Kampfkuensten... " >Hat dies jemand angezweifelt? Noe... Aber hier hat es sich stark danach angehoert, als haette Korea alles nur geklaut. Hapkido aus dem Daito-Ryu, Taekwondo aus dem Karate etc. >Gehen wir nen Schritt weiter ... >Welche KK beruht nur auf nationalen Techniken? Keine. Ist unmoeglich. Die Geschichte selbst sagt, das alles in einem Austausch stattfindet. Kunst, Kultur, Musik, Lebenstil etc. etc. etc. >Welche KK hat sich (nachweislich) nicht weiterentwickelt? Ich kann Dir keinen wirklichen nennen. Du aber bestimmt auch nicht. Da alles einem Wandel und einem Wechsel unterliegt, bleibt die Kampfkunst davon nicht verschont. Das Kung Fu aus dem Shaolin Kloster ist meiner Meinung nach immer noch sehr alt, was die Techniken angeht. Aber selbst da hat sich immer was gewandelt... >Welche KK wurde nicht beeinflußt? Diejenige Kampfkunst die nur von einem einzigen Menschen beherrscht wurde, die er wirklich selber ohne Einfluss von aussen oder von jemanden entwickelt hatte und die dann ohne ein Weitergeben mit ins Grab genommen wurde. Eigentlich eine bloede Frage... ![]() >>"Haette der Begruender das "Hapkido" lieber "Daito-Ryu-Tang-Soo-Kum-...-BlaBlaBla-...Jiu-Jitsu-Ki-Do" nennen sollen ???" >Was sollte das denn sein? Tja, da er ja viele Techniken aus verschiedenen Stilen in einen vereint hatte, haette er ja auch alle Namen von den Stilen beibehalten lassen koennen, damit jeder weiss, was fuer Kampfkuenste sich dort verbirgen. Dann waere es auch keine neue "Erfindung" gewesen... >>"Im Klartext heisst es... Taekwondo und das Hapkido besitzen nicht EINE Tradition... SONDERN...da es aus mehreren Stilen und Richtungen zusammengesetzt und zusammen geeinigt wurden besitzt es demnach VIELE Traditionen... Stimmts oder hab ich recht ??? " >Du bist ganz schön überzeugt von Dir ... oder? Nicht mehr als Du und alle anderen hier... >Gruß >Mike Gruss zurueck... |
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#29
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| danke für den kostenlosen gschichts/kulturunterricht… macht mal weiter so! @koreanpryde: jau, merkt man ![]() |
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#30
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| @ koreanpryde "Kampfkunst war und ist eine Tradition, die in Korea lange ausgeuebt wurde. In der Yi-Dynastie leider nur noch in der Kriegskunst sprich Armee - hatte was mit den damaligen Ansichten zu tun." Nach dieser These betreiben wir alle "Traditionelle" Kampfkunst, dabei spielt das jeweilige Land/Region/Gebiet eine untergeordnete Rolle! Zum Thema Yi-Dynastie hast Du bestimmt ein paar mehr Infos ... rein Interesse halber! "Hehe...Taekwondo und Hapkido sind keine Erfindungen. Die Techniken gab es schon vorher und auch die Denkweise und Mentalitaet die dazu gehoert." Das sehe ich wie Du ... war alles schon lange vorher da und brauchte nicht erst erfunden zu werden. Die KKs haben sich dann letztlich aus einem Selbstzweck heraus selbst erfunden ... Notwendigkeit ... die Not macht erfinderisch und ähnliches! "Erst der Name grenzt etwas ein und machte es zu dem, was wir heute kennen ..." Sind es nicht eher die Menschen die etwas eingrenzen? "Yo...waere ich vor 1906 auf der Welt gewesen, dann haette ich Dir garantiert einige Namen und Schulen aufgesagt. Da das aber leider weit vor meiner Zeit und vieles ist ja nicht ueberliefert worden ist...sprich vergessen (erwaehne nochmal die Zeit von 1910-1945), kann ich Dir dazu leider nicht viel sagen." Tja ... damit is es aber ne unbewiesene Behauptung und hat hier keinerlei Wert ... oder siehst Du das anders? Du berufst Dich ja darauf, also sollte an Deiner Aussage schon etwas Wahres sein! "Eigentlich nur auf den Fakten, das viele korean. Kampfkuenste (nicht nur das Taekwondo und Hapkido) Aehnlichkeiten aufweisen. Jaja...die treten auch in anderen Kampfkuensten auf... !" Gut das Du Dir gleich selbst auf die Zunge beißt! Wenn es nach den Ähnlichkeiten geht, so sind alle KKs mehr oder weniger miteinander verwandt. Dies macht aber eine Aussage (auch wenn anmaßend) nicht glaubhafter. Gab es Taekwon Do und Hapkido jetzt bereit vor der von Dir besagten Jahreszahl oder nicht? "Also wie überall, Besatzer gingen eigentlich immer gleich vor ... gleiches geschah 1945 in Deutschland ... " >> "War auch gut so..." Versteh ich zwar nicht, aber Du wirst es mir sicherlich noch erklären! "Sicher das. Aus welchem Grunde sollte es denn sonst oeffentl. Schulen in Korea waehrend der Besatzung gegeben haben ?" Eine übliche Vorgehensweise von Besatzern um den Menschen die Lebensweise, in diesem Fall, der Japaner näher zu bringen. Die Methoden sind und waren hier recht unterschiedlich. Manche taten und tun dies z.B. auch heute noch über Formen wie das gern zitierte KZ (übrigens ein von den Engländern kreierter Name wärend der Burenkriege) ... andere taten dies durch das vermitteln der Sprache, Kultur, Schrift usw. ... dies ließ sich am besten durch die Etablierung von Schulen bewerkstelligen. "Aber da wohl der Takeda ein so beruehmter Mann war, wollte man ihn nicht unbedingt mit "Minderheiten" in Bezug bringen, denke ich mal..." Takeda war im übrigen nicht als Lehrer in Korea tätig, daher ist der Vergleich doch irgendwie voll daneben ... "Warste dabei ? Ich nicht. Aber ich weiss von einigen Leuten von damals, das zwar keine Einigkeit bestand und die sich bis heute nicht "gruen" sind...aber der Hass auf die Japaner schweisst schon zusammen... Wohl eher ein Zweckbuendnis... " Welche Leute von "DAMALS" waren das denn? Bzgl. Hass .... sicher, er schweißt zusammen, doch bzgl. Deiner These des Zusammenschlusses der koreanischen KKs unter der Fahne Taekwon Do sind mir durch den ehemaligen Bundestrainer der BRD ganz andere Dinge erzählt worden. Diese fügen sich dann auch eher zu einem Bild zusammen und machen vor allem die politische Landschaft des Taekwon Do erklärbarer, genauso wie die Jahreszahlen. "Noe... Aber hier hat es sich stark danach angehoert, als haette Korea alles nur geklaut. Hapkido aus dem Daito-Ryu, Taekwondo aus dem Karate etc." Is ja gar nicht so verkehrt ... oder? Im übrigen haben die meisten der heute so verehrten KK Meister (Großmeister) nichts anderes betrieben als Diebstahl ... ein bißchen hiervon ein bißchen davon ... n neuer Name (Etikettenschwindel läßt grüßen) und ne gute Marketingstrategie und los konnte es gehen. Dabei spielt es keine Rolle aus welchem Land die Leute kamen, die meisten haben es im übrigen durch die WESTLER gelernt. "Tja, da er ja viele Techniken aus verschiedenen Stilen in einen vereint hatte, haette er ja auch alle Namen von den Stilen beibehalten lassen koennen, damit jeder weiss, was fuer Kampfkuenste sich dort verbirgen. Dann waere es auch keine neue "Erfindung" gewesen..." Die Antwort hatte ich ja irgendwie schon erwartet ... is Dir aber auch wirklich gelungen ... ganz klasse ... ehrlich! Wenn´s nach der von Dir beschriebenen Art gehen würde, würde das Taekwon Do eigentlich "Subak-Taekyon-Shotokan-Tae-Soo-Do-undwasweißichnochalles-Taekwon-Do" heißen ... Dummfug! Ich finde es schon klasse, wenn Lehrer auf die Herkunft ihrer demonstrierten Techniken verweisen können ... Hintergrundinfos besitzen ... leider sehr selten! >Du bist ganz schön überzeugt von Dir ... oder? Nicht mehr als Du und alle anderen hier... "Meinst Du wirklich? Ich für meinen Teil bin immer auf der Suche nach Fakten, Hintergrundinformationen, guten Gesprächen, Austausch von Wissen, dazulernen usw. Ich bin davon überzeugt, dass mir mein Leben nicht ausreichen wird, all die phantastischen Techniken zu lernen, all das Wissen um die KKs zu erfahren. Ich stehe nach gut 28 Jahren so zu sagen immer noch am Anfang. Ich versuche die Hintergründe zu erfahren und gebe meine Quellen preis! Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! Geändert von Michael Kann (04-09-2002 um 16:10 Uhr). |
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