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#1
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| Hi! Ich war gestern bei meinem ersten Taekwondo Training bei einem Verein, der eigentlich ziemlich gut sein soll. Unser Trainer ist Max Geburt(8. Dan). Aber irgendwie fand ich das Anfängertraining ziemlich arm. Eigentlich hatte ich erwartet, da nur 7 Leute da waren, dass der Trainer etwas auf mich eingeht und mir ein paar der Grundtechniken zeigt aber stattdessen stellen wir und einfach auf und er gibt uns Befehle und sagt irgendwelche Namen von Techniken, die ich natürlich nicht kenne. Als er dan sieht, dass ich da nicht ganz mitkomme hilft er mir nicht sondern sagt einfach ich soll einfach auf meinen Vordermann gucken und das ganze einfach nachmachen. Zwischendurch müssen dann alle irgendwelche Formen machen und mch lässt er dfann in der Ecke uschauen. Außerdem habe ich auch nichts davon gesehen, dass irgendwie was neues beigebrach wurde. Was mein ihr zu dem Training? Muss ich die Techniken wirklich durch zuschauen lernen oder hat euch euer Meister die richtig beigebracht? Irgendwie bin ich ziemlich enttäuscht. |
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#2
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| War auchmal au fnem TKW-Probetraining...war genauso also hab ich mich nicht weiter drum gekümmert... |
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#3
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| Klingt schon nach einer ziemlichen Chuzpe... Gerade in den ersten Trainings sollte m. E. ein wenig mehr auf den Schüler eingegangen werden... Aber jeder, wie er meint. Ist es denn traditionelles Taekwondo? Wie "gut" sind denn die Fortgeschritteneren? |
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#4
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| Das habe ich auch mehrmals mitgemacht, als ich meine alte Schule wechselte um mir eine neue zu suchen sagte ich in jeder neuen Schule in der ich ein Probetraining mitmachte ich sei total neu und ich habe noch nie Taekwondo gemacht :-), in den meisten Schulen war es das selbe wie du beschreiben hast. Da fällt mir ein Taekwondo ist heute zu Tage in den meisten Schulen nur noch Geldmache mehr net :-). Egal gehe in eine andere Schule Gruß Rocky |
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#5
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| Bei uns läufts aber auch so, daß man erst mal zusieht und mitmacht, was man hinbekommt und bei den Formen nur zuschaut. Aber gegen Ende nimmt sich einer der höheren Schüler dem Neuling an, und zeigt ihm ein, zwei Bewegungen, damit er "was zu tun hat"... wichtig finde ich vielmehr die Stimmung, wenn Du Dich da abgelehnt fühlst, würd' ich's lassen... |
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#6
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| Taekwondo Training baut eher auf die didaktische Methode des Imitationstrainings auf. Dies hat einige Vorteile: - Training ohne Unterbrechung -Training großer Gruppen ( s.a. koreanisches Militär) - Lernen von Bescheidenheit und die Erkenntnis über die Selbstimmtheit des Fortschrittes Neue didaktische Ansätze betonen den Individualitäts Aspekt mehr und achten mehr auf Bewegungsgefühl und Wahrnehmung. |
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#7
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| Zitat:
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#8
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| ist normal so, schau dir doch die Massenveranstaltungen in Korea an, das ist der traditionelle Weg
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#9
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| Zitat:
Wenn das wirklich der traditionelle Weg ist , ist Taekwondo wahrscheinlich die falsche Sportart für mich. ![]() |
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#10
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| Also wir machen auch traditionelles Taekwon-Do, aber einen Anfänger so hängen lassen, gibts bei uns nicht! Er kriegt immer wieder was gezeigt und erklärt (wenn ich nicht weiß, weshalb ich eine Bewegung mache, wie soll ich sie dann korrekt ausführen ). Klar, bei den Formen muß er hin und wieder absitzen, aber wir laufen oft abwechselnd hohe und niedere (sagt man so?), so muß man auch nicht allzu lange sitzen, wenn man noch nicht viel kann.Er muß dann auch mal eine Zeit alleine weiter üben, wenn gezeigt wurde, wie, aber einfach nur mitmachen?? Kein Wunder, daß beim TKD wie es scheint, so manches im Argen liegt. |
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#11
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| Zitat:
Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh! ![]() Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, oder wie? |
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#12
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| Zitat:
Gruß Joe |
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#13
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| Zitat:
Vollkommen richtig beobachtet, Herr Lehrer! |
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#14
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| "Wenn das wirklich der traditionelle Weg ist , ist Taekwondo wahrscheinlich die falsche Sportart für mich." mir stellen sich die nackenhaare auf... wer sagt, dass der "traditionelle" (was auch mal hinterfragt werden sollte) weg der richtige ist. mal ganz salopp gefragt: willst du im hinterhof des meisters lernen, wie man sich 3 mal im korrekten winkel verbeugt, während man einen tee bringt oder willst du sport, fitness, spaß, beherrschung etc haben, was dein leben bereichern soll? herrgott, es ist doch so etwas von egal, ob es nun "traditionell" ist oder modern. wenn du in nächster zeit nicht vorhast, ein urbaner einzelkämpfer zu werden, brauchst du einfach nur ein system, was dich körperlich fordert, dir somit deinen alltag ausgleicht und dich mit den jahren ein wenig schult. die geisteshaltung hinter jeder kampfsportart verbirgt sich nicht hinter irgendwelchen vermeintlich traditionellen dingen, sondern hinter selbstreflexion und dem immer vorhandenen menschenverstand, der mitunter nur ein bisschen mehr gefordert werden muss durch erfahrung - und dazu brauchst du nichts traditionelles. ...auch fußballspieler können glücklichw erden,w eißt du? es gibt keinen hokuspokus der kampfsportarten... oder kampfkunstarten... wenn man das unterscheiden möchtekurz und bündig: mach, was dir spaß macht! Geändert von ilyo (01-10-2004 um 17:18 Uhr). |
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#15
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| Also bei mir war das so, dass ich alles genau erklärt bekommen habe. Auch wenn jetzt jemand Neues zu uns kommt, wird zuerst erklärt, wie man sich verbeugt, wie man im langen Stand geht.... Unser Trainer erklärt alles ganz genau auch wenn man 10mal danach fragt. Gerade am Anfang ist es doch wichtig, dass man weiß wie die ganzen Grundtechniken funktionieren und ich finde, dass man nur vom Zugucken nicht so ganz schlau draus wird. |
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