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  #1  
Alt 04-04-2008, 12:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 04.04.2008
Ort: stuttgart
Alter: 28
Beiträge: 4
Standard Nach OP wiedereinstieg ins Training

Hallo zusammen

hab mich heute mal angemeldet weil ich Kämpfer suche die Erfahrung mit grösseren Verletzungen haben und die mir ihre Erfahrungen mitteilen können.
Ich betreibe nun seit 10 jahren kampfsport.Angefangen mit Boxen,Kickboxen,dann Taekwondo und nebenbei noch Selbstverteidigung.
Hatte bisher noch nie grössere Verletzungen und wenn dann nur welche wo die Zeit wieder heilt.Naja und jetzt ist es passiert.Hab am linken knie einen Knorpelschaden 4.grades aber nur auf 1 cm breite(das ist das gute daran)!!
bin erst 27 und deswegen sollte ich eine Operation vornehmen lassen da sonst im Alter gar nix mehr geht.hab auch schon mehrer Ärtzte aufgesucht(auch sportärtzte) sagten aber alle das gleiche.OK also stimmte ich zu.Lass das jetzt machen.Knorpeltransplantation.Die Methode:ein Stück vom guten knorpel von einer stelle des knies die ich nicht belaste wird rausgenommen und in das kaputte stück wieder eingesetzt.Jetzt hab ich ein par Fragen:

Training ist mein Leben und werde nie aufhören.
Hat jemand Erfahrungen nach so einer OP oder kennt ihr jemanden??
Wie ist es bei euch verlaufen??Die Ärtzte sagen das ich danach auf jeden fall wieder Kampfsport machen kann.(nach ca.6 monate halt)

Für Antworten wär ich sehr dankbar.

Geändert von TaekwondoSTGT (04-04-2008 um 14:43 Uhr).
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  #2  
Alt 04-04-2008, 15:21
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 23.06.2003
Beiträge: 1.186
Standard

Ich hab eine Ruptur des hinteren Kreuzbandes hinter mir.
Mir riet man damals mit Kampfsport aufzuhören. Hab mich insofern dran gehalten, dass ich den Turniersport hab sein lassen. Außerdem habe ich die Art und Weise, wie ich trainiere, verändert. Oberste Priorität ist ein gesunder Körper, der in jeder Lage Leistung bringen kann. Mehr Kraft für den gesamten Körper, statt nur für unteren Rumpf und Beine, mehr Ausdauer -> mehr zum Allroundsportler und etwas weg von der starken TKD-Orientierung. Als Ausgleich habe ich Klettern, Wandern und Mountainbiken für mich entdeckt.

Mindestens genauso wichtig wie die OP ist die Reha hinterher.
Die gesetzlichen Kassen (falls du Pech hast und nicht Privatversicherter bist) zahlen niemals genug Stunden, um einen richtigen Sportler wieder fit zu machen. Hier lieber selbst in die Tasche greifen, bevor man seine Gesundheit gefährdet.
Ich war fast ein Jahr lang 3-4 Mal die Woche in Behandlung, bestehend aus Massage, Propriozeptionsübungen und Krafttraining.
Hatte Glück, weil meine Physio nicht nur hübsch war ( ), sondern auch Erfahrung darin hatte Leistungssportler wieder aufzupeppeln.
Ich musste mich aber auch selbst schlau machen. Zunächst war ich in einem Physiocenter, der mir rein gar nichts gebracht hätte. Erst der Wechsel zu einem zweiten Institut brachte die gewünschten Erfolge.
Nächstes Problem: die meisten Reha-Patienten kapieren nicht, dass Reha harte Arbeit sein muss - für Sportler, die auf ihr altes Niveau wollen, gleich doppelt. Viele verwechseln das ganze mit einem Kuraufenthalt und machen nach Beendigung der Reha nicht selbstständig weiter.
Bei schweren Verletzungen musst du kapieren, dass du ab jetzt nicht mehr unkaputtbar bist, dass dein Gelenk auf jeden Fall früher den Geist aufgeben wird als ein normales und dass du, bis du zu alt dafür wirst, für dein kaputtes Gelenk und deinem "leichtfertigen" Umgang damit mit harter Arbeit bezahlen musst.
Siehs positiv: ohne OP udn Reha wärst du noch beschissener dran.

In den ersten Rehastunden ist es eher entspannend, hier und da evtl etwas schmerzhaft.
Später kommt dann Krafttraining hinzu. Hier musst du deutlich machen, dass du wieder etwas leisten willst und nicht nur dein Knie für den Normalogebrauch verwenden möchtest. Frag beispielsweise nach, wie du am besten (sicher) deine Kraft steigern kannst, statt nur stumpf die Übugnen durchzuführen.
Zum Ende meiner Reha hin bestand mein Training aus warmmachen, Propriozeptionsübungen, evtl Stretching (hatte auch eine Dysbalance), dann Sprinten auf dem Laufband oder dem Radergometer, dann Krafttraining, dann Pratzentraining (jap, in der Reha. Ich hatte sehr großes Glück), bei dem meine Ausführung aus gesundheitlicher Sicher verbessert wurde, dann Massagen und Fangopackungen. Danach durfte ich noch solange ich wollte die Ausdauergeräte benutzen, was ich auch jedes Mal getan hab.

Wünsch dir schnelle Genesung!

Positiv ist zu vermerken: heute bin ich zwar kein so guter Kämpfer mehr, aber insgesamt bin ich fitter als früher!
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  #3  
Alt 04-04-2008, 22:46
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 04.04.2008
Ort: stuttgart
Alter: 28
Beiträge: 4
Standard danke für die Ratschläge



Bin gerad eben vom training heimgekommen.
Es läuft sehr gut eigentlich wenn das knie nicht immer anschwellen würde danach.Schmerzen hab ich keine.Aber der Artzt sagt das die kommen wenn ich nix mach.naja muss wohl sein.Muss aber morgen noch halten!!hab nämlich ein Auftritt morgen.Taekwondo-Hyongs.und kickbox-show.hab heute auch mit meim Meister drüber geredet.er meint auch ich solls machen lassen und es wäre ja nicht das Ende.
ich trainiere seit 10 jahren auf einigermasen hohem Niveau,ich werde ja wohl nicht alles verlernen (Hoff ich)
Werde die zeit nutzen um mich richtig fit zu machen,ausdauermäßig.und mich theoretisch weiterbilden mit Lehrfilmen und Büchern.
danach gehts weiter.
Naja.
Ich danke für deine Antwort und hoffe das noch ein par Erfahrungsberichte folgen.DANKE
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