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#1
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| Ich muss auch sagen, dass die WTF-Kämpfe äußerst lächerlich aussehen; ich sage immer Fussfechten dayu, da keine Haende eingesetyt werden. Einfach nur laecherlich. Ich betreibe seit Jahren im training den semikontakt/Stil wie im Kickboxen, der auch hinsichtlich der Selbstverteidigung weitaus zweckdienlicher ist, da mit den Armen auch Deckungsverhalten geuebt wird. Frueher waren auch mal die WTF/kaempfe attraktiver, als noch mit den Haenden knallhart yum Koerper geschlagen wurde, aber das war einmal. Ich habe mich schon lange von der WTF abgewandt, einfach langweilig diese Kaempfe und laecherlich. Vor allem war mir die WTF mit ihrer diskriminierenden Politik gegen[ber anderen TKD/Stilen zuwider. Intoleranz brauchen wir heute nicht mehr. Gruss an Gleichgesinnte |
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#2
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| Zitat:
Jedenfalls findet in der ETF jeder etwas was er machen kann. Aber das was dort vom Niveau her bei den ETF-Meisterschaften im WTF - STil geboten wird, solltest du nicht als das ansehen, was den Stil ausmacht. [/QUOTE] |
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#3
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| Bitte lern erstmal zu schreiben das man nicht jedes Wort 3 mal lesen muss. Wenn du das geschaft hast kannst du wieder kommen und weiter flamen ![]()
__________________ STOPT DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG ! |
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#4
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| Zitat:
Du sagst es doch selbst, dass bei der ETF jeder das findet, was er machen kann, also ist das doch tolerant. Bietet die WTF diese Pluralität von Stilen? Und genau deswegen habe ich mich für den toleranten, pluralistischen Verband entschieden, der die Gesamtheit aller TKD-Stilrichtungen vertritt. Man kann Hyong/TUL, Palgue, Taeguk-Formen laufen, Leicht-, Semikontakt oder Vollkontakt kämpfen und bekommt nicht von einem Verband wie der ITF und WTF einen Stil aufoktroyiert oder stimmt das nicht?? Das sind klare Fakten für Toleranz, nenn mir bitte Gegenfakten. Auf gehts!! Außerdem habe ich oben nur eine Wertung abgegeben, was ich persönlich, nachdem ich jahrelang bei der TURP/DTU selbst im Rheinland-Pfalz-Kader (Vollkontakt) gestanden, bei mehreren Vergleichskämpfen gegen die Südkoreaner (Nationalmannschaft) und auch Deutschen Meisterschaften der DTU teilgenommen habe, selbst erlebt und erfahren habe, ergo meine Ablehnung des WTF-Kampf-Stils. Wenn ich strikt gegen den gesamten WTF-Stil wäre, hätte ich mich einem Verband angeschlossen, der dieses WTF-System negiert, ist aber nicht der Fall. Ich finde dieser Kämpferei einfach nur noch lächerlich - auch im Vergleich zu den Anfangsjahren - ,dagen die Taeguk-Formen gut. Ich laufe überwiegend die Taeguk-Formen der WTF und kämpfe Semikontakt. Ist das etwa intolerant???? Überlege dir eine schlüssige Gegen-Argumentation! Gruß an den TKD-Sportler Geändert von RedPumarius (12-05-2007 um 11:18 Uhr). |
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#5
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| Es ist tolerant, wenn ein "Verband" alle Stilrichtungen aufnimmt. - Es ist intolerant wenn ein "Sportler" in seinem Erstposting in einem Forum einen Stil als lächerlich bezeichnet. Es ist logisch und konsequent, wenn ein großer Verband eine Stilrichtung vertritt. Intolerant ist es diesem Verband deswegen zu verurteilen. Niemandem wird ein Stil "aufoktruiert" , da die Mitgliedschaft in diesem Verband freiwillig ist. Es ist ein Angebot welches man ablehnen oder annehmen kann. Will man nicht auf großen Turnieren starten und hat man keine olympischen Ambitionen , ist jeder andere Verband eine Option. Dieses Thema ist nicht taekwpondospezifisch, sondern gilt für Karate und andere Sportarten genauso. Du hast nicht geschrieben was du erlebt hast, sondern du hast bewußt provoziert. Ob du Taeguk oder Tul oder Kata läufst und ob du semikontakt oder K 1 oder Ringelpietz machst ist alleine deine Sache und hat weder mit Toleranz noch mit Intoleranz zu tun. Insofern ist diese Frage unsinnig. Ich muss leider sagen, dass deine Postings doch leicht sinnfrei sind. Daher ist es gar nicht so leicht eine argumentativ untermauerte Anwort zu geben. Ich würde vorschlagen du versuchst es mal mit schlüssigen Argumenten, denn es macht wenig Sinn für deinen GEgenüber sich mit der Frage zu beschäftigen ob es "tolerant 2oder " intolerant " ist , dass du Semikontakt kämpfst und Taeguk läufst. Das ist in etwa so "tolerant oder intolerant" wie die Frage, ob ich gerne Bier trinke. Geändert von >danielsan< (12-05-2007 um 15:52 Uhr). |
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#6
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| Zitat:
Wieso ist es logisch, dass ein großer Verband eine einzige Stilrichtung vertritt? Zum Beispiel nennt sich doch auch die DTU Deutsche Taekwondo Union mit dem Anspruch die TKD-Sportler Deutschlands zu vertreten (was von vielen Präsidenten dieses Verbandes immer wieder geäüßert wurde) oder nicht? Fakt ist, dass vor Jahren eine Formumstellung wirklich "aufoktroyiert" wurde, obwohl man jahrzehntelang toleranterweise mehrere Formsysteme toleriert und dann nicht mehr toleriert hat. Ist das abzustreiten? Dies war für mich - wie auch für einige andere, die ich kenne - ein Grund, die DTU-Mitgliedschaft zu beenden, wenn mir ein bestimmtes Formensystem auferlegt werden soll. Das Wort "tolerieren" kommt übrigens vom lat. Verbum "tolerare" und bedeutet "erdulden" und "unterstützen", was leider sowohl von der ITF als auch WTF nicht praktiziert wird. Jeder der beiden Verbaende koennte doch klar sagen, wir favorisieren unser Szstem, lehnen das andere aber nicht ab und praktizieren es auch, tolerieren es. Dadurch dass ich sowohl Taegukformen laufe als auch andere und einen Kampfstil ausuebe, der von einem anderen grossen Verband ausgeuebt wird, unterstuetze ich Lehr und Lerninhalte unterschiedlicher Verbaende, die sich im Grunde spinnefeind sind. Das hat natuerlich etwas mit Toleranz zu tun, denn ich zeige durch mein Handeln, dass man unterschiedliche TKD/Sichtweisen durchaus miteinander in die Praxis umsetzen kann. Da ich zudem als Trainer agiere, trete ich als Vorbild und Multiplikator auf, der tolerante Haltung im Sinne von "unterstuetzen" in praktisches Handeln umsetzt, wie ich bereits gesagt habe, aber das ist mir wichtig. Kannst du dir vorstellen, dass Instruktoren der WTF oder ITF auch das andere System lehren wuerden? Das waere gelebte Toleranz, ein Aufeinaderzugehen, was meiner Meinung nach auch eine politische Dimension haben koennte im Umgang der beiden Staaten Koreas zueinander, aber das ist ein anderes Thema. Ich habe nach langjaehriger Erfahrung eine persoenliche Wertung des WTF Kampfstiles abgegeben, wenn auch mit dem deutlichen Adjektiv "laecherlich", so wie du das anschliessend gegenueber dem Semikontakt getan hast, aber das hat doch nichs mit Toleranz oder Intoleranz zu tun. Wegen deiner ablehnenden Formulierung werfe ich dir doch auch nicht vor, dass das eine intolerante Auesserung oder vielleicht sogar Position waere. Bewertest du so schnell Menschen? Ich erwarte ein sinngehaltige(re)s Posting von dir Geändert von RedPumarius (14-05-2007 um 15:42 Uhr). |
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#7
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| Lieber Herr Oberlehrer, ich denke wir kommen auf diesem Weg nicht weiter. Du erklärst mir warum du die WTF als intolerant empfindest. Ich jedoch habe nicht behaupted die WTF sei tolerant, sondern ich habe behaupted du bist intolerant. Ferner war deine "Argumentationskette" zur Beweisführung der These; "WTF-Taekwondo ist lächerlich" mit richtig platten Aussagen: "keine Deckungsarbeit, Fußfechten, es werden die Hände nicht eingesetzt, nicht für SV geeignet,früher war alles besser...." für jemanden der sich als qualifiziert erachtet eben vollkommen undifferenziert . Falls deine Altersangabe stimmen sollte, so kennst du ja doch noch einige der erfolgreichen Wettkämpfer deiner Zeit - zum Beispiel Aziz. Der ist jetzt Landestrainer, und weiß immer noch wie man die Faust einsetzt und vermittelt es. Ferner muss man sagen dass der Wettkampfstil sich eben sehr stark in Richtung Schnelligkeit entwickelt hat und das Gebolze "Treff mich, dann triff ich dich", a la Scheiterbauer (war zu deiner Zeit noch jung) doch sehr aus der Mode gekommen ist. Deine Behauptungen - Verzeihung, deine "Argumente" sind zwar auf Forumsniveau und entsprechen denen von irgendwelchen jungen Leuten, die auch schon seit über einem Jahr Taekwondo machen und auch schon 3x beim Kickboxen waren und wissen was Aikido ist. - Aber von einem der auszog um die (Taekwondo-)Welt zu verbessern darf man wohl etwas mehr Inhalt erwarten. und zu deinem lezten Post. - wie schon gesagt, welche Form du läufst und warum ist echt dein Bier - und dass du einen Verband gefunden hast wo du das tun kannst was du möchtest ist doch toll. Das allerdings macht nicht dich toleranter, sondern nur den Verband in dem du dich nun bewegst. wie schon gesagt : "Will man nicht auf großen Turnieren starten und hat man keine olympischen Ambitionen , ist jeder andere Verband eine Option." ..und ja, so schnell bewerte ich Menschen. Was übrigens jeder tut. Das liegt in der Natur der Menschheit und ist quasi ein angeborener Schutzreflex. Das gesellschaftspolitische Umfeld beeinflußt dann wie schnell und ob du jemanden aus dieser angelegten Schublade wieder heraus läßt. Eine automatische " Einsortierung" erfolgt in den erseten Minuten des Kennenlernens. - ich übertrage das jetzt mal auch auf das anonyme Internet. Ich bin jedoch überzeugt es wäre auch nicht anders gekommen hätten wir uns persönlich kennengelerent. Geändert von >danielsan< (14-05-2007 um 17:11 Uhr). |
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#8
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| Zitat:
So unqualifiziert kann ich nicht sein, da meine Kollegen im Kultusministerium des Landes Rheinland-Pfalz meinen von mir entworfenen pluralistischen (!) Lehrplan TKD für alle weiterführenden Schulen angenommen haben; sie folgten meiner Argumentation (dies ist nun ein Autoritätsargument, denn du konntest meinen anfänglichen Ausführungen ja leider doch nicht folgen), denn unser Ziel ist es, einen umfassenderen Begriff von Toleranz zu haben und -wie schon gesagt - vorzuleben, gegebenenfalls zu multiplizieren. Das ist gelebte Toleranz, denn ich verbinde und "unterstütze" im Grunde sehr Unterschiedliches. Leider habe ich einige DTU- und ITF-Trainer kennengelernt, die nicht diese Haltung einnehmen, also keine unterschiedlichen Systeme "erdulden" und "unterstützen". Wahrscheinlich definierst du den Begriff Toleranz ganz anders oder hast andere Vorstellungen, da kommen wir auf diesem Weg, wie du selbst sagst, wirklich nicht weiter. Schade! Du hast in dem Punkt recht, dass wir bei meiner sprachlich deutlich formulierten Bewertung des WTF-Stils begonnen haben, jedoch - das müsste dir doch aufgefallen sein - die Thematik komplexer wurde, d. h. auch auf andere Themenbereiche eingegangen und dort argumentiert wurde mit unterschiedlichen Argumentationstypen, die es nun mal gibt (übrigens nachzulesen im Deutschbuch Gymnasium der 8. Klasse). Was meine Abwertung des WTF-Kampfstils angeht, so können auch Fakten angeführt werden, die sogar von einem von der DTU autorisierten Fachbuch ansatzweise aufgegriffen werden. Schau dir mal das Fachbuch "Taekwondo" von Höller/Maluscha an, die auf die Versportlichung des WTF-Kampfstils eingehen und dabei sogar, um das TKD aber noch zu protegieren, Bezug nehmen auf Choi Hong Hi (ITF), den ich dir ja nicht vorstellen muss. Du hast recht, dass man im ersten Augenblick (die Psychologen sprechen von den ersten 15 bis 30 Sekunden) einen ersten Eindruck gewinnt, aber das heißt noch nicht, dass man ihn gleich in eine Schublade legt und auch dort lässt, was durch ein wiederholtes Reflektieren verhindert werden kann und auch notwendig ist. Würde ich das immer so tun, wie du es tust, so würde ich einige Probleme kriegen; wiederholtes Reflektieren liegt ebenso in den Möglichkeiten der Menschen, auch wenn sie nicht jeder nutzt oder nutzen will! Aziz und Scheiterbauer waren klasse Kämpfer, die - meiner Meinung nach - einen "realitätsnäheren" Kampfstil ausgeübt haben; wie würde heute ein vermeintlicher Top-Kämpfer der WTF aussehen, wenn er gegen Gegner dieser damals gezeigten Kampfweise käme. Hast du schon einmal über diese - ich weiß sehr hypothetisch - mögliche Konstellation nachgedacht? Auch wenn wir scheinbar in anderen Welten leben (s. z. B. Toleranzbegriff), so finde ich es doch sehr amüsant und interessant mit dir hier einen Diskurs zu führen. Somit hat doch die anfangs sprachlich deutliche Formulierung meiner Position mein Ziel erwünscht, mich hier im Forum auszutauschen; dafür sind doch auch Foren gedacht. Ginge es zu weit, dich nach deinem Alter zu fragen und aus welchem Teil der Republik du kommst? Geändert von RedPumarius (14-05-2007 um 22:08 Uhr). |
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#9
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| Das mit dem Oberlehrer war wirklich nicht schwer, das springt einen ja förmlich an. -dass du deine Kollegen im Kultusministerium von deiner Sicht der "Taekwondo-welt" überzeugen konntest ist an und für sich noch keine Überraschung, denn in aller Regel kenne jene das Wort Taekwondo nur aus dem Lexikon und können es von anderen Kampfkünsten nicht unterscheiden. Aber was natürlich interessant ist, ist die Tatsache dass Taekwondo überhaupt - egal ob in der pseudo-toleranten Variante oder durch die Verbandsbrille - Einzug in den Schulsport hält. Respekt! Toleranz ist doch ein ganz wichiges Wort in unserer Gesellschaft. Mit dem Begriff kann man im multikulturell gebeutelten Schulwesen schon ganz schön für Furore sorgen. - Du hast recht. Ich habe offensichtlich ganz andere Vorstellungen von Toleranz als du. Aber immerhin stellt sich doch ein Konsens ein. An Schulen, wo man eh nur die Grundkenntnisse und das Grundprinzip von Taekwondo vermitteln kann, ist es positiv die gesamte Bandbreite eines Kampfsports/ einer Kampfkunst zu vermitteln. Übrigens danke für den Hinweis auf das Deutschbuch 8, Klasse- in diesem Zusammenhang darf ich dich auf das Buch "Manieren" von Asfa-Wossen Assevate hinweisen- das wiederum wäre für dich auch ein Geheimtip. Taekwondo-Bücher lese ich aus Prinzip nicht. Ich konnte in keinem beim kurzen Hineinlesen auch nur ansatzweise Interessantes entdecken. Meine Beurteilung kam und kommt nur durch persönliches Erleben zustande. Ich schrieb: "Das gesellschaftspolitische Umfeld beeinflußt dann wie schnell und ob du jemanden aus dieser angelegten Schublade wieder heraus läßt" dies impliziert dass ich wiederholt "rekflektiere"....-heute packen wir aber wieder den Wortschatz aus, der schon nicht mehr im Deutschbuch der 8.Klasse zu finden ist, oder? die Hypothese Aziz oder Marco gegen aktuelle Top-Kämpfer antrteten zu lassen ist insofern gar keine, als Scheiterbauer noch vor 2 Jahren und Aziz vor 3 Jahren aktiv und erfolgreich gekämpft hatten. Doch beide hatten ja einen sehr stark unterschiedlichen Stil und sind in keinster Weise vergleichbar. Während die Kämpfe von Marco meist 13:12 oder 17:15 ausgingen und die Devise hieß. "Triff du mich, dann treff´ ich dich... "war Aziz doch viel variantenreicher und cleverer in meinen Augen. Du scheinst ja der Meinung zu sein, dass die aktuellen Top-Leute den beiden (zu ihrer Spitzenzeit) nicht gewachsen wären. Das ist sicher nicht so, doch beide waren zugegebenermassen Ausnahmesporlter. In seinem letzten Kampf hat Marco sich nochmal den deutschen Meistertitel verdient gegen einen 19-jährigen Nachwuchskämpfer geholt, Aziz den selben durch einige Furiose Kämpfe ein Jahr vorher mit K.o. und Abbruchsiegen gegen Nachwuchsleute.- Aber du sprichst wohl eher vom Vergleich mit Top-Leuten, oder? - die hatten und haben wir in diesen Gewichtsklassen in D-Land nicht. Mein Alter- nun es liegen doch schon viele Jahre zwischen uns beiden - und ich lebe noch etwas südlicher. |
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#10
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| @RedPumarius, geht das hier jetzt wieder in ein ETF-Werbepost über, oder was bezweckst du mit deinen Aussagen? Wenn sich hier jemand intolerant verhält, dann sicher du auch. Dein auf der ETF-Seite veröffentlichtes Schreiben an das Kultusministerium finde ich recht peinlich. Vermutlich ist es da schon fast eher angeboren, wenn ein Oberlehrer in Oberlehrer-Manier beim Kultusministerium die bösen intoleranten DTU-ler anprangern geht. Die Zeit, als bei WTF-Kämpfen noch knallhart zum Körper geschlagen wurden, waren ja wohl sicher vor deiner Zeit. Das war damals auch darin begründet, dass die Westen nur einen Bruchteil der heutigen Schutzfunktion hatten. Es wurde auch nur auf die vordere Körperhälfte angegriffen. Aber das war in den 70-ern und da warst du ja auch noch nicht aktiv. Also tu doch einfach nicht so, als wenn du der Kampf-Überflieger gewesen wärest. Es reicht auch nicht, wenn man an einer Deutschen oder an einem Vergleichskampf teilnimmt. Wenn dabei auch noch Erfolge rausspringen, sagt dies sicher mehr aus. Und die Angehörigkeit zum TURP-Kader besagt auch nicht so viel. Also bleib doch einfach mal auf dem Teppich und lebe uns die Toleranz vor, deren Defizit du hier anprangerst. Inhaltlich haben uns deine Aussagen hier sicher noch keinen Schritt weiter gebracht und wir haben jetzt alle registriert, dass es die ETF noch gibt. |
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#11
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| Zitat:
Anmerken muss ich hierbei noch, dass ich, als ich vor Jahren noch bei der TURP war, gerügt worden bin, weil ich bei der Ausarbeitung meines Lehrplanes andere Formen- und Kampfsysteme berücksichtigt hatte. Ist das zu glauben? Was denkst du denn über dieses Faktum???? Es ist nun mal momentan die ETF, die momentan allein die Pluralität vertritt und das ist ein Faktum. Wenns ein anderer Verbänd wäre, würde ich das ausdrücklich hervorheben. Ich hoffe sogar, dass vielleicht irgendwann in naher Zukunft auch andere Verbände sich diesem Beispiel anschließen. Früher war ich ein großer Fan der TURP/DTU, aber wie gesagt haben mich einige Ereignisse auf einen anderen Weg geführt. Ich habe dort eine schöne Zeit erlebt und auch einige Erfolge erringen können (mehrmals 1., 2. und 3. Plätze bei den Landesmeisterschaften sowie bei anderen Turnieren). Bei den Deutschen Meisterschaften war meistens nach der 3. runde Schluss, aber über mehrere Jahre hinweg hat man da doch einen zumindest fundirteren Einblick gewonnen. Es war auch nicht nur ein Vergleichskampf sondern mehrere, aber das sit ja nicht so wichtig. Ich habe hier nicht ein einziges Mal gesagt, dass ich ein "Kampfüberflieger war"; woraus hast du das denn geschlossen? Vielleicht müsste man den Begriff auch erst einmal genauer definieren. Geändert von RedPumarius (15-05-2007 um 09:32 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
Die Sportkollegen setzen sich seit Jahren schon mit Kampfsport auseinander. Wenn dir die Thematik/Problematik bekannt sein würde, dann wüsstest du, dass es da es sehr große Vorbehalte gegenüber asiatischen Kampfsportarten gab und in anderen Bundesländern bis dato immer noch gibt. Ja, da war viel Überredungskunst notwendig, wenn auch nicht bei allen, denn einer war sehr firm und hatte mich sogar auf den Differenzierten Schulsport in Bayern hingewiesen, der TKD schon länger vorsah. Also so unerfahren waren die nicht, denn als Vertreter des Sportresorts braucht man doch eine gewisse Kompetenz. Da wird nicht jeder Hinz und Kunz genommen. Ich habe Samabe schon mitgeteilt, dass wir halt momentan den status quo haben, dass allein die ETF diese pluralistische Auffassung hat, die ein Grundpfeiler des deutschen Schulsystems darstellt. Schau dir auch mal die verschiedenen Lehrpläne an, z. B. Geschichte, Deutsch oder Gesellschaftslehre, daran kommt man nicht vorbei. Daran MÜSSEN wir uns orientieren. Hier spreche ich zumindest für das Land Rheinland-Pfalz. Ich würde es begrüßen, wenn andere Verbände diesem Bsp. folgen würden. Warum soll das vielleicht in (weiter) Zukunft nicht möglich sein? Ich hoffe sogar darauf, auch wenn das dann für die ETF natürlich weniger schöner wäre. Ich wollte hier auch kein Werbeblatt für die ETF formulieren, sondern einfach ein paar Fakten festhalten, die nicht wegzudiskutieren sind!!! Übrigens war mein Hinweis auf das Deutschbuch der 8. Klasse nicht in Bezug auf deinen Wortschatz, sondern auf ein Informationsdefizit bzgl. verschiedener Argumenttypen. Dein "Manieren"-Buch habe ich leider schon, wenn mir auch der Ur-Knigge besser gefällt. Welche darin beschriebenen Manieren ich mir hier aber vor Augen führen sollte, ist mir unklar, zumal ich dich nicht als intolerant eingestuft habe. Ob dein "impliziertes Reflektieren" wirklich vorhanden ist...na ja?? Aber vielen Dank für die Infos bzgl. Aziz und Scheiterbauer, das habe ich nicht gewusst; finde ich echt klasse. Wahrscheinlich haben die auch noch sehr viel Zeit zu trainieren. Schau dir wirklich mal das von mir genannte TKD-Buch an, das sich mit dem Thema SV beschäftigt. Ich selbst habe eine Vielzahl an Fachliteratur zu TKD wie auch anderen Kampfsportarten, aber die brauche ich auch in meinem Job. Gruß Geändert von RedPumarius (15-05-2007 um 14:32 Uhr). |
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#13
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| Aziz und Marco sind jedenfalls absolute Top-Sportler und ich denke beide wären auch jetzt noch gut dabei, obwohl das Wichtigste, das "Auge" und die Reflexe am ehesten einschlafen wenn nicht permanent trainiert wird. Zur ETF kann ich nur sagen, dass es aus Sicht von leistungssportorientierten Wettkämpfern der DTU/WTF ziemlich ätzend ist, dass sich dann Leute auf Anfängerniveau auf einmal mit irgendeinem wohlklingenden Titel schmücken- Cup-Sieger und Worldcup-Sieger und deutscher Meister/Vizemeister, wenn man selbst vor den großen internationalen Qualifikations-Hürden steht und ein anderen sagt, "ach dort ist Worldcup, da meld´ ich mich mal an und nimm teil" GEgenargument; es kann ja jeder teilnehmen. Antwort:.. wer intensiv TKD leistungsorientiert betreibt schafft das meist zeitlich nicht, es bringt einen auch nicht weiter, da für einen selbst das Erreichen eines solchen Titels gar nix bringt, sondern nur derjenige der die Unterschiede nicht kennt beeindruckt werden kann. By the way: ich kenne einen World-Cup Sieger im Schwwergewicht gut. Der kommt aus einem DTU-Verein, und hat aber leider nicht die Zeit intensiv zu trainieren, um dort was zu erreichen. Der Mann ist ja nicht schlecht, aber in der DTU könnte er eben auch keinen Blumentopf gewinnen, weil er a) nicht die Zeit hat und b) auch die Konkurrenz viel zu groß ist. Ansonsten ist es aber vom Prinzip her klasse, dass jeder das machen kann, was er will- nur eben die Flut an deutschen Meistern und sonstigen Titeln trübern eben für nicht ETF-ler das Bild. Übrigens soll die Qualtiät der ETF-Trainer und Leistungsträger nicht gemindert werden. Immerhin gibt es ja noch solche Leute wie Oliver Schawe die jezt in der ETF sind und früher wirklich international gut waren / oder noch sind. |
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#14
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| Zitat:
Deine Argumente aus Sicht der DTU Leistungssportler im olympischen Vollkontakt kann ich verstehen und nachvollziehen, wenn gleich "Anfängerniveau" etwas übertrieben ist. Du solltest dir aber mal ein Bild machen von den Leichtkontakt- ,Semikontakt- und mittlerweile richtigen Vollkontaktkämpfen bei der ETF. Da sind sehr viele gute Sportler zugegen, zumal hierbei auch artverwandte Kampfsportler mitmischen dürfen. Da gehts richtig zur Sache, das kann ich dir sagen und es macht Spaß. Da tauchen nun mal auch viele Sportler aus anderen Nationen auf, die in erster Linie den TKD-Kickbox-Stil kämpfen (s. England/TAB) und da sind super Kämpfer dabei!!! Wahnsinnig schnell mit Händen und Füßen. In einigen Ländern ist nun mal auch dieser Kampfstil weitaus attraktiver und wird von der Masse trainiert. In Großbritannien gibt es nur ca. 1000 Westenkämpfer und das Vielfache (ca 15000-20000) davon im Kickbox-Stil. Diese Zahlen habe ich von einer Britin erfahren, die bei uns im Verein trainiert hat und jetzt wieder nach Großbritannien gegangen ist. Sie ist Angehörige der TAB. Ja, der "Highlander" ist wirklich ein klasse Kämpfer, der vor allem bei den Semikontakt-Kämpfen mit seinen Leuten klasse mitmischt. Echt super! Du hast sicherlich die gelaufene Diskussion verfolgt. Hälst du es für möglich, dass die DTU sich irgendwann wieder allen Stilen öffnet, d. h. pluralistischer wird, wie es im Grunde unserem heutigen Gesellschafts-/Staatsbild entspricht? Gruß Geändert von RedPumarius (15-05-2007 um 14:30 Uhr). |
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#15
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Zitat:
Zitat:
"ich bin offizieller Prüfer der ETF, der als einziger europaweiter. Verband für die Pluralität aller Taekwondo-Stilrichtungen steht....kann ich nur diesen europaweiten Verband empfehlen .....Inzwischen haben fast alle einen Pass der ETF....und so weiter, bla, bla, blubb.....den Text kennst du ja besser als ich! und der unterscheidet sich in seiner Aufmachung in keinster Weise von anderen Verbänden die sich als das non-plus ultra verstehen, mit dem einzigen Unterschied, dass du hier einen europaweit agierenden großen Verband suggerierst, wissend , dass ihr - unabhängig von der qUalität echt- ein Zwergenverband seid. Anmerkung: und der Text entspricht im Stile durchaus des Berichts über den Bayern-CUp 2005, von eurem Oberguru.--- ihr macht identisch das, was ihr anderen vorwerft - nur eben unter dem Deckmäntelchen der Toleranz... denn ihr gaukelt euren Mitgliedern ja auch ein Leistungsniveau und eine internationalität vor, welches es bei euch nicht gibt. Wobei ; damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich finde es positiv dass es einen Verband wie die ETF gibt, aber erstens seid ihr in euren Anfeindungen der anderen Verbände um keinen Deut besser als jene und zweitens gebt ihr vor eine Größe und Wichtigkeit zu haben, die ihr nicht habt. Zitat:
Schön dass du das empfohlene Buch kennst. Es geht auch deutlicher : Ich wollte dir vor Augen führen, dass du es nicht mit einem pubertierenden Jugendlichen zu tun hast, dem du deine vermeintliche Überlegenheit demonstrieren mußt - leider ist vielen Lehrern eine augenscheinliche Ignoranz und Arroganz eigen. Geändert von >danielsan< (15-05-2007 um 14:40 Uhr). |
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