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  #1  
Alt 09-03-2003, 20:27
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: BJJ,Taekwondo,Boxen
 
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Standard Wie werde ich schneller

Hi,
wie trainiert ihr um schneller zu werden.
könnt ihr mir vieleicht ein paar trainings tips geben
ahja was ist wichtig um schnell zu sein !?

z.B um im wettkampfschneller zu sein usw.


THX Myone
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  #2  
Alt 09-03-2003, 20:50
Benutzerbild von error404
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Kampfkunst: thug jitsu; ghetto-do; gun fu
 
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Um schneller zu werden sollte man schneller trainieren! Ich weiß das hört sich dumm an, aber im Endefekt stimmt es. Die schnelligkeit deiner Tritte trainierst du in erster Linie in dem du versuchst explosiver zu treten und viel Kraft ins Spiel bringst. Damit du aber allgemein schneller wirst solltest du versuchen auch deine Reaktion zu schulen. Was bringt dir schließlich ein schneller Kick wenn du den moment verpasst an dem du ihn hättest einsetzten sollen (Wettkampf bsw.). Dies kannst du zusammen mit einem Partner trainieren in dem er jedesmal augenblicklich 2 Handmitts so positioniert das du bestimmte Techniken daran ausführst. Man muss sich natürlich vorher absprechen welche Stellung des Handmitts eine besondere Technik erfordert.

Ansonsten gibts noch die plyometrischen Übungen die man aber relativ lange trainieren muss bis man Erfolge nachweisen kann. Das positive daran ist aber auch das man gleichzeitig seine Sprungkraft steigert. Hier zu gabs aber auch irgendwo noch Beiträge in denen spezieller drauf eingegangen wurde.

ciao Alex
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  #3  
Alt 09-03-2003, 21:39
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: BJJ,Taekwondo,Boxen
 
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Hey alex thx für die antwort wo steht diese übung?
By the way heisse auch alex hehe
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  #4  
Alt 10-03-2003, 10:01
Benutzerbild von SuBzErO
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Kampfkunst: Tanz der Teufel Kung Fu
 
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Ich habe früher auch sehr auf Schnelligkeit trainiert und hatte auch großen Erfolg dabei. Wichtig war, dass man nie mit zu schweren gewichten trainiert, dass nimmt viel Performance bei Schnelligkeit weg. Desweiteren hatte ich immer bei meinen Techniken anfangs darauf geachtet, dass ich sie sehr schnell wieder zurückziehe. Als ich mit solch einer Einstellung geschlagen hatte, kamen meine Schläge auch schneller an. Aber ist nur meine Methode gewesen. es gibt bestimmt noch bessere...

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  #5  
Alt 10-03-2003, 11:51
Benutzerbild von Luggage
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Möp, falsch, setzen! Man muss ein Ausgewogenes Training veranstallten, sowohl auf schnellkraft, als auch auf Maximalkraft und Grundalagenkraft. Ohne Maximalkrafttraining lernt der Muskel niemals sein volles Potential auszunutzen! Hinzukommt reichlich Stretching, denn sonst verkürzen die Muskeln und es is nich mehr mit Schnelligkeit.

mfg,
Luggage
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  #6  
Alt 10-03-2003, 12:03
Benutzerbild von SuBzErO
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Kampfkunst: Tanz der Teufel Kung Fu
 
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ok... aber ohne muskel zuwachs, denn masse verrigert wieder die geschwindigkeit... das meinte ich auch mit gewichte trainieren...
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  #7  
Alt 10-03-2003, 12:06
Benutzerbild von Luggage
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Möp, wieder falsch: Ohne Masse (und kraft) keinen Bums hinter dem Schlag, und sachgerecht trainiert (also nicht einseitig und immer gut gestretcht) ist Muskelmasse der Schnelligkeit nicht abträglich, das ist nur ein Märchen derer, die sich den Bodyduildern gerne überlegen fühlen wollen. Wobei diese wohl wirklich zuviel Steak auf den Hüften haben um sich noch ordentlich bewegen zu können.

mfg,
Luggage
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  #8  
Alt 10-03-2003, 12:39
Benutzerbild von SuBzErO
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Kampfkunst: Tanz der Teufel Kung Fu
 
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hmmm... ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arnold genauso schnell schlagen kann wie ein bruce... aber möglicherweise hast du recht
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  #9  
Alt 10-03-2003, 13:22
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@Luggage

Der Punkt mit der Maximalkraft ist richtig. Wenn man die möglichkeit hat dies zu trainieren ist es auch ein großer Vorteil. Besonders für die Beine wären Kniebeugen eine sehr schöne Übung, soweit man entweder eine Multipresse oder 2 Freunde die einem die Hantel abnehmen hat

@MyOne

Ja, ich weiß! Wir beiden dürften uns eigentlich kennen, haben früher mal im ICQ gechattet
Zu den Plyometrischen Übungen hier
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  #10  
Alt 10-03-2003, 17:52
Benutzerbild von Luggage
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@Subzero:
Ja, weil Arnold auf Masse Trainiert hat und Bruce Lee eben das angesprochene ausgewogene Training, von ich sprach. Außerdem hatte letztere fast 0% Körperfett und war annährend Hardgainer.

mfg,
Luggage
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  #11  
Alt 10-03-2003, 20:35
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Ich teile eher die Meinung von error404. Viele versuchen im TKD die Übungen nur korrekt auszuführen und dies meistens viel zu langsam. Die Grundschnelligkeit kommt zu aller erst einmal von schnellen Bewegungen. Wenn man das erst einmal erreicht hat kann man natürlich auch noch andere Möglichkeiten nutzen. Bei mir hat jedenfalls das Krafttraining der Beine eine spürbare Verlangsamung der Technik zu Folge gehabt. Die notwendige Muskelkraft bringt das TKD Training schon automatisch mit sich.
Stretching ist natürlich mit der wichtigste Bestandteil für eine lockere Muskelbewegung. Wer verkrampft und steif kickt, kann nur langsam sein.
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  #12  
Alt 11-03-2003, 07:22
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Beiträge: 1.288
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Um eine Technik erst mal richtig lernen zu können, sollte man langsamer beginnen. Wenn die Technik dann stimmt, sollte man natürlich die Geschwindigkeit erhöhen.

Den Satz "die Muskelkraft bringt das TKD-Training schon automatisch mit sich" halte ich für gefährlich. Wenn jemand sofort mit schnellen Techniken anfängt, hat er noch nicht die Kraft in den Beinen, die notwendig ist, um die Gelenke und Bänder zu unterstützen. Wenn ein Untrainierter volle Suppe mit Geschwindigkeit drauflos kickt, sind Gelenk- und Bänderschäden vorprogrammiert.

Ich halte aber auch nichts davon, die Masse von Muskelpaketen mit rumzuschleppen.
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  #13  
Alt 11-03-2003, 08:49
Benutzerbild von Alfons Heck
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Kampfkunst: Jin Jung Kwan Hapkido
 
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Beiträge: 3.739
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Zitat:
Original geschrieben von samabe
Um eine Technik erst mal richtig lernen zu können, sollte man langsamer beginnen. Wenn die Technik dann stimmt, sollte man natürlich die Geschwindigkeit erhöhen.
Genau!


Ich trainiere es parallel:

-Technik: langsame und koordinierte Bewegung (gut für die Haltemuskulatur) mit und ohne Partner

-Geschwindigkeit: an Pratzen (auf einen stabilen Stand vor und nach der Technik besonders achten)

-Kraft: am Sandsack oder großen Mitts

Für gesondertes Muskeltraining fehlt mir die Zeit; ist aber für Wettkämpfer sicher von Vorteil.
__________________
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  #14  
Alt 19-03-2003, 08:55
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Für Geschwindigkeitstraining, besonders der Beine, gibt es ja diese toooollen Gewichtsmanschetten. Davon kann ich für Geschwindigkeitstraining nur abraten. Diese Dinger belasten zu sehr die Gelenke, insbesondere bei Halbkreisfußschlägen das Kniegelenk.

Ich trainiere meine Schnelligkeit entweder mit Pratzen und Partner oder am Sandsack.

Beim Geschwindigkeitstraining mit Partner finde ich es wichtig, dass man ziemlich oft kicken sollte. Also nicht nur einzelne Techniken ausführen und die besonders schnell, sondern viele Kicks hintereinander. Dabei kann sich der Partner auch wahlweise langsam vor, zurück oder seitlich bewegen. Das verbessert zugleich die Kondition.
Man kann dies auch zu dritt trainieren. Jeweil 2 Mann mit Pratzen und 1 Mann (oder natürlich auch Frau ) in der Mitte. Ausführung der gleichen Technik (können auch verschiedene sein) dann immer im schnellen Wechsel zum einen und dann zum anderen Pratzenhalter. Dieses "Spiel" kann man auch mit bis zu 4 Pratzenhaltern machen. Jeder Pratzenhalter hält die Pratze wie er mag und man muss schnell mit dem jeweils angebrachten Kick drauf reagieren. Das ganze dann auf Zeit. Möglichst viele Kicks innerhalb der Zeitspanne.
Ist zudem mal ne Abwechslung zum stupiden Bahnenlaufen mit Pratze oder dem Kicken mit mehreren auf einen starren Pratzenhalter.

Am Sandsack kann man supergut die Schnelligkeit für seine Doppelpaltungs trainieren. Denn hierbei ist es möglich, seine ganze Kraft einzusetzen und man braucht den ersten Kick nicht abzubremsen (was zugleich auch Geschwindigkeitsreduzierung für den zweiten Kick bedeutet) und kann sich damit voll abstoßen um den ganzen Schwung ungebremst für den zweiten Kick auszunutzen.

Gruß

Spotter
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  #15  
Alt 19-03-2003, 23:06
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Grundsätzlich sollte festgestellt werden, welcher Muskeltyp vorhanden ist - schnell oder langsam kontrahierend - da Schnelligkeit nur bedingt trainierbar ist!

Dann gibt es verschiedene Formen von Schnelligkeit, u.a. Reaktions-, Aktions- und Kraftschnelligkeit!

Reaktionsschnelligkeit kann u.a. durch Signale trainiert werden, sprich akustisch (Töne, Zuruf), optisch (Zeichen), taktil/sensorisch (Berührung). Beispiele: Oberkörperarbeit (Pendeln - Meiden) durch Wurf eines Balles auf kurze Entfernung (optisch), während der Partner mit dem Rücken zur Wand steht. Boxen/Treten durch nicht abgesprochenes anhalten einer Pratze (optisch)die mit einer vorgegebenen Technik (auch mehrere) getroffen werden muss. Deckung/Schlag durch berühren mit der offenen Hand = angedeuteter Schlag auf die Deckung eingeleitet wird (taktil/sensorisch) und mit Rollen und einem anschließenden Haken beantwortet wird. Technik durch vergeben von Nummern/Zahlen für Techniken - 1 = Jap, 2 = Cross, 3 = Frontkick, 4 = Rollen, 5 = Zirkeln - auf Zuruf muss der Aktive die passende Technik schnellst möglich ausführen (akustisch) - auch für´s Coaching gut!

Aktionsschnelligkeit = Einzelbewegungen ohne hohen Widerstand (azyklische Bewegungen) wie Boxtechniken

Frequenzschnelligkeit (zyklische Bewegung) mit hohem oder niedrigen Widerstand = z.B. skipping + Fäuste am Sandsack, Sprints (jo - auch bei Kampfsportlern)

Schnellkraft (Kraftschnelligkeit) z.B. sechs Einzeltechniken, jede davon so hart und schnell als Möglich ausgeführt am Sandsack. Auch Antritte (Falling Step + Jap oder Cross).

Schnelligkeitsausdauer durch kontinuierliche länger anhaltende zyklische Bewegungen ... z.B. fortwährendes arbeiten mit Jab - Cross - rev. Frontkick (inkl. Auslagenwechsel)

Schnellkraftausdauer durch sich wiederholende azyklische oder zyklische Bewegungen, u.a. Kampfkaktionen

Also, die genetische Anlage kann bei Menschen Leistungshemmend wirken ... je nach Anlage kann der Mensch eher Sprinter oder Dauerläufer sein! Dies kann u.a. durch eine Muskelpiopsie oder spezielle Schnelligkeitstests festgestellt werden!

Gruß
Mike
__________________
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