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#16
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| ... auch auf die Gefahr hin, hier für immer und ewig als Krümelkacker und Klugscheißer zu gelten ... Aber man kann das ganze nicht einfach mit Weltkulturerbe übersetzen. Ich erlaube mir mal von einer Seite zu zitieren, die das ziemlich genau aufdröselt hat: "Das Welterbe (englisch: World Heritage bzw. französisch: Patrimoine Mondial) setzt sich zusammen aus den Welterbestätten. Diese umfassen sowohl das Weltkulturerbe als auch das Weltnaturerbe. Weitere Klassen, die unter besonderen Schutz der UNESCO gestellt wurden, sind das Weltdokumentenerbe und das Immaterielle Welterbe aber auch die Biosphärenreservate." (Gefunden hier: UNESCO-Welterbe ff.) Im Übrigen hat Südkorea in punkto UNESCO-Welterbe noch einiges mehr zu bieten. => siehe hier: UNESCO-Welterbe in Südkorea. Neben einmal einen südkoreanischen Taekkyon-Meister in seiner Heimat zu sehen, würde mich noch einiges mehr reizen. |
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#17
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| Hab den Beitrag gerade erst gelesen und freue mich darüber, dass die einzige original-koreanische Kampfkunst endlich dort ist, wo sie hin gehört!!! Das wird vielleicht zur Popularität und weiteren Verbreitung beitragen. Leider haben die World Games das JJ nicht sonderlich vorangebracht, ich hoffe, mit dem Taekkyon und dem UNESCO-Titel wird es anders verlaufen! Es wäre schön, wenn es auch in Deutschland mehr Schulen / Vereine geben würde, die sich mit T. beschäftigen und endlich das Märchen von TKD als einziger und v.a. jahrtausende alter KK aufgeben würden. Damit soll TKD nicht angegriffen werden. Im Gegenteil. Aber es wird dadurch Taekkyeon etwas in den Schatten gestellt und da es vor einiger Zeit schon fast vergessen war, ist es einfach schade, wenn nur TKD als original koreanisch wahrgenommen wird. Herzlichen Glückwunsch nochmal! PS Wie nennt man eigentlich Kämpfer bzw. Trainierende im Taekkyon? Taekkyon-In ? LG Chancaine Geändert von chancaine (06-01-2012 um 01:39 Uhr). |
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#18
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| Geläufiger ist Taekkyon-ggun (택견꾼), das heißt in etwa "jemand, der Taekkyon macht". Beim Kyulyun Taekyun (mein Verband) muss man für diese Bezeichnung allerdings schon ein wenig trainiert haben. Anfänger nennen wir einfach suryeon-saeng (수련생 bzw. Taekkyon-suryeon-saeng 택견수련생), ein "Student des Taekkyon-Trainings" ![]() Bei Kämpfen gibt es dann noch das Wort seonsu (선수), dies bedeutet "Spieler". Auch z.B. Fußballspieler werden so bezeichnet, dann eben mit dem Wort für Fußball davor. Man kann dann auch einfach den Namen davor setzen, z.B. kkke-Taekkyon-ggun oder kkke-seonsu. @PlatschPitti: Danke für die Aufklärung Ich gebe zu, ich bin meist zu faul für so was...Viele Grüße, kkke |
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#19
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![]() Wie genau meinst Du diesen Satz? Du würdest gerne mal einen Taekkyon-Meister in Südkorea besuchen? Oder ein Video sehen? Letztere gibt es bei Youtube. ![]() Wenn ich den Text, den Du gepostet hast, richtig verstehe, ist es aber doch ok, "Weltkulturerbe" zu sagen. Denn "das Welterbe setzt sich zusammen aus den Welterbestätten. Diese umfassen sowohl das Weltkulturerbe als auch das Weltnaturerbe." (Außerdem Weltdokumentenerbe, das Immaterielle Welterbe und die Biosphärenreservate.) Welterbe ist also die Gesamtmenge, die aus fünf Teilmengen besteht. Taekkyon ist somit Weltkulturerbe auf der unteren Ebene und Welterbe auf der oberen Ebene. (Wobei Weltkulturerbe und Weltnaturerbe offenbar noch die Menge (oder Kategorie) der Welterbestätten bildet.) Oder? LG, V
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news |
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#20
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| Danke Dir ![]() Übrigens sind wir eifrig dabei, Taekkyon in Deutschland bekannter zu machen. Dazu zählt auch dieser Trainerkurs für Quereinsteiger: Ab 12. Februar 2012 findet in Hamburg ein Taekkyon-Kurs statt, der auf die Prüfung zum 1. Dan Taekkyon vorbereitet. Die Anforderungen, um die Prüfung zum 1. Dan zu bestehen, entsprechen den Anforderungen in vergleichbaren Kampfkünsten wie Taekwondo, Hapkido, Karate usw. Das Leistungsniveau wird also nicht auf einen niedrigeren Standard herabgesetzt. Es ist ggf. auch möglich, die Danprüfung erst zu einem späteren Zeitpunkt abzulegen. Er richtet sich an Fortgeschrittene aus anderen Kampfkünsten, die Taekkyon erlernen und möglichst auch weiter geben wollen. Ausrichter ist Jung-Do Hamburg e.V. Die Gebühr für den ganzen Kurs beträgt 480 Euro und umfasst mit 16 Seminare, die sich über 1,5 Jahre erstrecken. Weitere Informationen gibt es beim Ausbilder Hendrik Rubbeling auf Deutscher Taekkyon Zirkel oder hier im KKB (PN an mich )Übrigens auch schön zu sehen auf unserer Facebook-Seite, wo wir alle paar Tage etwas Neues rund um Taekkyon posten: https://www.facebook.com/taekkyon.deutschland LG, Vagabund Zitat:
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news Geändert von Vagabund (08-01-2012 um 23:10 Uhr). Grund: missverständliche Formulierung geändert |
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#21
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| Zitat:
__________________ Sojobo Goju-Ryu Karate und Combat Sambo in Dortmund ก้้้้้้้้้้้้้้้้้้้้ ก็็็็็็็็็็็็็็ |
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#22
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| Die Anforderungen, um die Prüfung zum 1. Dan zu bestehen, entsprechen den Anforderungen in vergleichbaren Kampfkünsten wie Taekwondo, Hapkido, Karate usw. Das Leistungsniveau wird also nicht auf einen niedrigeren Standard herabgesetzt. Es ist ggf. auch möglich, die Danprüfung erst zu einem späteren Zeitpunkt abzulegen. Der Kurs ist natürlich dazu da, Taekkyon bekannter zu machen, das habe ich ja auch geschrieben. Möglichst sollen dadurch auch neue Gruppen entstehen. Der Begriff "Lockangebot" muss aber nicht sein ![]() Zum Vergleich: Man kann in Korea sogar nach ca. 6 Monaten den 1. Dan machen, wenn man fleißig trainiert. Nicht wenige Koreaner und auch Ausländer haben das auch schon geschafft. Der 1. Dan ist ja lediglich der Anfang. LG, Vagabund
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news Geändert von Vagabund (08-01-2012 um 23:09 Uhr). |
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#23
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| Wünsche euch viel Erfolg bei eurem ambitionierten Vorhaben Taekkyon in Deutschland zu verbreiten. Deine Forenbeiträge suggerieren jedenfalls, dass viel Herzblut in eurer Absicht, rund um die Verbreitung des Taekkyon, steckt. Wenn die große Entfernung nach HH nicht wäre, hätte ich mich sofort angemeldet, da mich der Stil mitsamt der einzigartigen Beinarbeit fasziniert. |
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#24
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| Der 1. Dan wird hier in Korea definitiv nicht mit einem Meister-Titel gleichgesetzt (wie es in Deutschland immer noch gern gemacht wird, auch wenn man anderes behauptet), sondern sagt lediglich aus, dass man die Grundtechniken gelernt hat. Und hier erreicht man diesen Grad echt schnell, es sind aber auch 3mal Training die Woche Minimum. Normal sind dann so 1,5 Jahre, es geht aber auch schneller (und natürlich auch viel langsamer). Vagabund: wieviele Nicht-Koreaner mit mindestens 1. Dan (oder Vergleichbarem) gibt es eigentlich? Mir fallen gerade 6 ein (2x Deutschland, 2x Frankreich, 1x Norwegen, 1x USA), wen habe ich vergessen? Viele Grüße, kkke |
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#25
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| Alles klar. Die Frage war nicht abwertend gemeint - man wundert sich halt nur, da so etwas in Deutschland nun mal noch sehr ungewöhnlich ist. Wär das Seminar weiter hier im Westen, würd ich wohl auch drüber nachdenken ![]()
__________________ Sojobo Goju-Ryu Karate und Combat Sambo in Dortmund ก้้้้้้้้้้้้้้้้้้้้ ก็็็็็็็็็็็็็็ |
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#26
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| @sojobo: ja - da hat jemannd viel herzblut reingesteckt. und das nur um des sportes willen und nicht um seine finanzen oder sein ego aufzupolieren ! die info geht nicht gegen dich: das darf ruhig auch mal öffentlich erwähnt werden .@kkke: da muss es noch einen in russland geben. obwohl - nach vagabund macht der ja überhaupt kein TN, sondern dongyi. zu den 6. dan-trägern sollte demnäxt noch eine dazukommen oder kkke ? wie lange bist du nu schon in korea ?@vagabund: was ist aus der frau mit dem 3. dan geworden, von der du mir mal erzählt hast ? |
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#27
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| Zitat:
![]() Zitat:
![]() Wenn es so weitergeht wie bisher, dürfte Ende dieses Jahres oder so auch ein Australier dazu kommen. Internationale Grüße, kkke |
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#28
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| @kkke: du hast auch schon den dan im TN ? ich wusste bisher nur vom kara-te. und das gilt in diesem zusammenhang nicht :P. |
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#29
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| Hehe, lustig ![]() Mittlerweile gibt es viele nicht-koreanische Danträger und ich kenne schon lange nicht mehr alle. Andauernd tauchen neue auf :-))) Einer der ersten Ausländer, die den 1. und sogar 3. Dan in Korea gemacht haben, war übrigens ein Kasache (der zwar gut koreanisch, aber kein englisch spricht und mit dem ich daher fast keinen Kontakt habe). Eine Auflistung mit den offiziellen Taekkyon-Außenstellen der KTF gibt es hier: Taekkyon Korea Wie ich im September in Korea erfahren habe, war ich nicht einmal der erste Deutsche, der eine Danprüfung machte (sondern der zweite). Der erste war wohl in den 90ern aktiv und ist nach Korea emigriert und macht mittlerweile kein TK mehr, lebt aber in Kwangju und hat dort eine Consulting Firma. Hatte ihn im September aus Seoul angerufen, hehe ![]() Insofern dürfte es derzeit drei offizielle deutsche Danträger geben, wobei das in kkke's Verband nicht "Dan" heißt (im Hankuk Taekkyon heißt es meines Wissens auch nicht Dan). Weil es bis in die 80er Jahre ja keine Graduierungen im TK gab. Hinzu kommen aber noch zwei inoffizielle Deutsche mit dem 1. Dan. Die haben von mir zwar alles bis zu diesem Grad gelernt, aber damals konnten sie bei mir nur eine interne Danprüfung ablegen. Was die Russen angeht: Offenbar machen einige von denen Dongyi, aber ich hab vor ca. 7 Jahren auch Videos auf taekkyon.ru gefunden, die Daehan Taekkyon zeigten. Es sah danach aus, als hätten sie es von Videos gelernt. Die haben übrigens taekkyon.de übersetzt, ohne mir bescheid zu sagen. Haben wohl nicht damit gerechnet, dass ich ein Jahr Russisch hatte und kyrillisch kann, har har ![]() In Frankreich gibt es nur zwei Franzosen (4. Dan), aber eine ist ja momentan auch in Korea und hat sicherlich schon die Prüfung gemacht. Amerikaner fallen mir gerade drei ein, aber es gibt garantiert noch mehr, besondes weil in Korea viele Amis sind und mal hier und mal dort trainieren. Aber es ist immer noch ein zartes Pflänzchen... @Big X: Danke für das Kompliment ![]() Edit: Ob der erste Deutsche, der TK gelernt hat, tatsächlich auch eine Danprüfung machte, weiß ich gar nicht, aber ich gehe davon aus. Jedenfalls war er auch sehr aktiv und hat auch an Wettkämpfen teil genommen.
__________________ Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news Geändert von Vagabund (10-01-2012 um 20:41 Uhr). Grund: sh. "Edit" |
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#30
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| bigX: Joa, Taekkyon auch... aber wie Vagabund schrieb, heißt das bei uns nicht "Dan", sondern: Kyollyon Taekkyon-ggun: 1. Dan Bigak Taekkyon-ggun: 2. Dan Yetbop Taekkyon-ggun: 3. Dan Jidoja: Meister, man darf unterrichten (da gibt es dann auch wieder Abstufungen...) Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
)Zitat:
![]() Zitat:
Boah, ich will ein Taekkyon-Visum oder so was haben ![]() Ach ja, das von mir hier irgendwo als Foto reingestellte UNESCO-Banner hängt inzwischen auch in Insadong am Hauptquartier ![]() Viele Grüße, kkke |
![]() |
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