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#1
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| hi, ich hatte vor im Sommer nach Südkorea zu reisen um dort die Kultur, das Land die Menschen und natürlich dort TKD intensiv zu machen (da es doch ein Unterschied zu dem TKD hier ist) Mein Bruder war bereits dort für 2 Monate, und Infos von der Koreanischen Botschaft habe ich auch bekommen. Hat jemand von euch an solchen Kampfsportinstituten schon teilgenommen z.B.: in Seoul oder Erfahrungen in der Richtung gesammelt?? spielt das Alter dabei eine Rolle??? Über antworten wäre ich dankbar ![]()
__________________ Seien wir realistisch und machen das Unmögliche, Möglich! |
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#2
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| Ich hab mal in Seoul ein Taekwondo-Dojang besucht, weil dort ein Mädchen aus deutschland 1 Jahr gelebt hat. War halt sehr sehr einfach (dreckig) und gewöhnungsbedürftig.´aBer ihr hat es gefallen. Hab´ auch schon mal zwei Wochen zusammen mit einer deutschen Gruppe gemeinsam mit koreanischen Taekwondo-Profis trainiert. war sehr anstrengend und eigentlich nur für Leistungssportler zu schaffen. |
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#3
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| aber zu schaffen ist es wenn man will denk ich mal ist unser TKD denn sehr zu unterscheiden von dem aus Korea? Oder gewöhnt man sich schnell daran?
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#4
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| Zitat:
Man braucht irrsinnig Kondition und die Speed der Aktionen ist sehr hoch. Dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit, es gibt kein "nein" oder "ich kann nicht mehr" und man zeigt viel Respekt vor dem Lehrer. Sparring ist nix für weicheier, da wird richtig reingezimmert und immer 100% gegeben. Also ganz anders als in den meisten Vereinen bei uns. In den privaten Dojangs lebt man bei dem Lehrer. Das ist dann sehr tradtiionell, sehr streng und man lebt Taekwondo den ganzen Tag...aber das hab´ ich mehr von einem Tag und vom Erzählen. |
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#5
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| hmmm ich mache bereits sparring u. wettkampftraining ich muss mal schauen für *was* ich mich genau entscheide wenn ich in korea bin, aber ich unterschätze keinenfalls das es verdammt viel disziplin und kondition auf sich nimmt wenn ich es mir vornehme aber falls ich mich dafür entscheide dann ziehe ich das auch durch ich wollte das schon immer mal machen aber gut zu wissen was auf mcih zukommen wird
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#6
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| in Korea herrscht das moderne WTF-Taekwondo vor! das willst du wirklich trainieren??? ![]() |
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#7
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| ja das ist mir wohl klar *zwinker* und kenne auch ein paar koreaner es ist nicht so das ich überhaupt keine ahnung habe wenn ich mir was vornehme dann mache ich das auch von der koreanischen botschaft habe ich bereits links und broschüren über tkd instituten und dojos bekommen muss mich nur noch entscheiden welches ich davon wähle
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#8
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| Frag mal bei Meiser Park vom Taekwondo aktuell nach. Der hat recht viele Kontakte nach Korea und fährt glaub ich mit Gruppen auch 1-2 mal im Jahr rüber zu Trainingsaufenthalten. Oder frag sonst irgend einen koreanischen Großmeister, die habe eigentlich immer recht gute Beziehungen und können dir Dojangs empfehlen.
__________________ Wir sollten uns um unsere Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens darin verbringen. |
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#9
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| ok danke dir ich werde mich umschauen
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#10
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| Habe in der Poon-Saeng-Highschool in Soul trainiert, war damals 25 und damit 5 - 13 Jahre älter, wie die Koreaner. Hatte damals schon ca. 4-5 Jahre TKD Erfahrung und 3 Jahre Wettkampf. -> DIE HABEN MICH GESCHNETZELT!!!! Diese Highschool gehört zu den renomiertesten im TKD Vollkontakt. Das Training war damals unmittelbar nach der koreanischen Jugendmeisterschaft. Für das Team saisonell die TrainingsTIEFphase, mit Spiel und Spass. Für uns drei deutsche war es am LIMIT des Leistbaren und die mit Abstand GEILSTE ERFAHRUNG MEINES LEBENS (Sex mal außen vor ) bis dato.6 Stunden Training: 3 H Morgens -> Eine Stunden laufen - mit steigendem Tempo die ganze Stunde über angefang mit gehen am Ende rennen. Danach Partnertraining. Eine Bahn mit Partner rauf (Hallenlängseite) rauf und runter, dutzende Male! Wechselnde Kampfsituationen, Kickkombis. Konditionsübungen. Mittagspause: 1,5-2 Stunden. 3 H Mittags -> Dann Techniktraining: PRATZE PRATZE PRATZE! Dann spezielles Einzeltraining (für uns). Haben jeweils einen Kämpfer mit annähernd gleicher Statur zugeteilt bekommen, der uns geschliffen hat! Aufgeben ist nicht! Snap! Snap! Snap! Faster! Faster! Und dass wenn Deine Muskeln so übersäuert sind, dass schon das Denken an Bewegung weh tut. Wir haben alle drei immer wieder ans Aufgeben gedacht, uns aber gegenseitig motiviert und vor allem von dieser genialen Trainingsatmosphäre anstecken lassen. So ein Training wäre in Deutschland kaum denkbar. Luxus ist nicht! Da waren die Toiletten so versifft, das man sich im Leben nicht drauf gesetzt hätte, wenn es denn eine Schüssel zum Draufsitzen gegeben HÄTTE! hat es aber nicht!!!! Der Hallenboden war voller Löcher. Die Hitze phänomenal, Klimaanlage fehlanzeige. Trinken: Alle gemeinsam aus Flaschen die vorher im Eisfach geküht wurden. Reines Leitungswasser. Davon trinkt man an so einem Tag wohl so gute 3-5 Liter, vielleicht mehr. Und die selbe Menge verschwitzt man auch. Kurz: Wenn Du in einem Team trainierst, dann solltest Du vorher Konditionstrainig machen - INTENSIV! In einer privaten/traditionellen Schule wird es vielleicht nicht "ganz" so anstrengend. Leicht aber wohl nie. Für den gewöhnlichen Hobby-Sportler ist koreanisches Training defintiv zu viel. Nur wenn DU es wettkampfmäßig / leistungsbetont trainierst, wirst Du die psychische Kraft haben durchzukommen. Bitte glaub mir, das hier ist keine Übertreibung. Wenn Du es schaffst, dann hast DU wahrlich eine L E B E N S E R F A H R U N G! Ich zehre heute noch von diesem Aufenthalt und ich sage mir heute noch: HEY ich hab in Korea trainiert, dagegen sind die Anforderungen (ganz egal ob Sport/privat/Beruf) gar nix! Meister Park (Stuttgart) ist sicherlich eine gute Anlauf-Adresse. Ich persönlich habe es über Meister Kwak (Karlsruhe) gemacht, bei dem ich bis vor 2 Jahren auch trainiert habe. Geändert von Zen Frog (01-02-2006 um 18:26 Uhr). |
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#11
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| Ja das glaube ich, eine solche Erfahrung ist wirklich eine menge wert. Wie sind denn dort eigentlich die Lebenskosten wie essen, trinken usw. Was kostet so ein Aufenthalt? |
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#12
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| Hallo Ephedra, solche Erfahrungen, wie sie der Zen Frog und Sushi erzaehlen, macht man wirklich nur, wenn man mit Profimannschaften trainiert. Die findet man meist an bestimmten Unis oder eben der besagten High School. Irgendwo muessen die Olympiasieger und Weltmeister ja herkommen. (Ueber das Training beim Militaer weiss ich nix.) Ich mache hier schon ueber drei Jahre TKD in Seoul, aber ich habe aus beruflichen und familiaeren Gruenden in derartige Teams noch nicht mittrainiert (aendert sich aber vermutlich bald). Nur bei einem Uni-Team aus lauter Auslaendern, das ist halt anstrengendes, aber normales Wettkampftraining, der Tainer ist lustigerweise ein Deutscher, der erste auslaendische Taekwondo-Professor in Korea. Das Training im normalen (kommerziellen) Dojang dagegen ist wortwoertlich Kinderkram, denn vielleicht 90% der zahlenden Kundschaft sind Grund- und Mittelschueler. Wenn man ein bisschen sucht, findet man einen Club, der auch von Aelteren oder gar Studenten besucht wird, dann kann es interessant werden (wie etwa "mein" Club). Meist sprechen die Trainer aber (fast) kein Englisch. Und so ein Training ist in der Regel nicht billig. Es gibt auch Spezialclubs fuer Auslaender, da kenne ich mich aber nicht aus. (Vorsicht -- die wollen alle "nur" Geld machen.) Fuer dich wird ein Uni-Team vermutlich am interessantesten sein. Zur Not einfach mal selber hingehen und kucken, wie es ist, wenn du hier bist, man wird dich schon mitmachen lassen. Zu den Kosten -- Wohnen ist in der Regel sehr teuer, besonders natuerlich in Seoul. Deshalb wohnen Auslaender oftmals im Dojang eines befreundeten Meisters, wenn sie nur ein paar Tage oder Wochen in Korea sind. Ich selber kenne sowas aber nur aus Berichten. Duschen habe ich bisher keine in "meinen" Dojangs gesehen, aber macht nix, die koreanischen Saunas sind sensationell*, jetzt eroeffnet (endlich) eine in Deutschland, habe ich gehoert. Essen dagegen kann sehr guenstig sein, wenn man auf koreanische Gerichte steht. Einheimische Restaurants -- die nach nichts aussehen -- sind unglaublich billig, fuer unter 5 Euro kriegste ein komplettes Menue. Und fast alle Laeden liefern frei Haus -- wenn man auf Koreanisch bestellen kann. MacDoof und Pizzabuden dagegen sind preislich vergleichbar, manchmal teurer als in D-Land, aber sowas isst ein Leistungssportler ja auch nicht Die Uni-Mensa ist billig, die Qualitaet meist auch. Noch Fragen? Gruss BB. *Sie sind nicht teuer und 24 Stunden geoeffnet, und es gibt dort Schlafplaetze -- wer nicht viel Gepaeck hat, kann nirgends billiger uebernachten. ![]() |
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#13
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| Zitat:
stimmt - hab´ ich notgedrungen in Seoul auch mal probiert. Ich war allerdings noch ganz jung und froh nicht alleine hingegangen zu sein. Ich wurde derart angegloztz, dass ich das GEfühl hatte die sind alle schwul - so wirklich gut geschlafen hab´ ich aus diesem Grund nicht. ![]() |
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#14
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Stimmt, man wird wahrscheinlich permanent angeglotzt wie ein Weltwunder. Andererseits, Homosexuelle scheint es in Korea so gut wie gar nicht zu geben (mal abgesehen von den Auslaendervierteln). Gruss BB. Geändert von Budo-Bodo (05-02-2006 um 11:27 Uhr). |
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#15
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| danke für eure infos wiegesagt ich mache bereits wettkämpfe, 4mal die woche und kickboxen sparring u. kondition aber ich glaube es wird mich einiges aufjedenfall in korea erwarten :-) ich werd mal schaun ob es vielleicht nicht unbedingt so ein hardcore training ist *g*, und wo ich trainieren möchte aber die erfahrung wäre es mir aufjedenfall wert da ich aber schon ein paar geschichten von euch gehört habe bin ich doch ein bisschen am grübeln na mal schaun kampf im märz steht auch schon an da muss ich sowieso wieder intensiv training machen -.- danke für eure infos ;-)))
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