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  #1  
Alt 24-07-2010, 13:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo, Enshin Karate
 
Registrierungsdatum: 23.07.2010
Alter: 21
Beiträge: 56
Standard Wie wichtig sind euch Dan Grade?

Hallo,
mich würde interressieren, wie ihr so über die Dan Grade denkt. Macht ihr beim ersten, also beim schwarzen Gürtel Schluss oder geht ihr weiter und versucht weitere zu erreichen?
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  #2  
Alt 25-07-2010, 10:49
Benutzerbild von Mongoose
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido; Ki Gong
 
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Beiträge: 181
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Ich sag mal so, wenn man was macht, dann richtig; d. h. weiter machen
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Nimm das an, was nützlich ist! Lass das weg, was unnütz ist! Füge das hinzu, was dein Eigenes ist! - Bruce Lee -
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  #3  
Alt 25-07-2010, 11:13
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Beiträge: 1.777
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Sobald man ihn hat, verliert er seinen eventuell vorher dagewesenen Feenstaub.
Frei nach Lacan.
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  #4  
Alt 25-07-2010, 11:18
Benutzerbild von Rick91
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 23.10.2009
Alter: 20
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Kommt ganz auf deine Zielsetzung an. Ich habe meinen ersten Dan gemacht und an dieser Stelle werde ich auch nicht weiter machen. Ich bin wettkampforientiert und mein persönliches Prestige sind dementsprechend eher Tuniererfolge. Und für so eine Danprüfung bezahlt man unmengen an Geld, darüberhinaus kann ich das dazugehörige Programm nicht leiden. Tradition ist ja einerseits schon ok, aber es bremst die Kampfsportarten nur in ihrer Weiterentwicklung.
__________________
It ain’t over ‘til it’s over
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  #5  
Alt 25-07-2010, 11:21
Benutzerbild von WingChun77
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Kampfkunst: Karate / Tai Ji Quan / Wing Chun
 
Registrierungsdatum: 17.06.2009
Ort: Mainz-Wiesbaden
Beiträge: 869
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Hallo!

Provokante These:
Warum viele schwarze Gürtel bzw. DAN Grade einführen, wenn es auch einer tut? Die Farbgürtel führen dich eine Treppe hinauf und zwar solange, bis du tief in eine Materie (TKD, Karate, Judo,...) eingetaucht bist und dich ernsthaft (technisch und inhaltlich) mit einer Kampfkunst auseinandersetzen kannst.

Wenn du dann nach Jahren "oben" angekommen bist und dir den schwarzen Gürtel umbindest, dann ist dies ein Symbol dafür, dass du dich bewährt hast und nun gehts erst richtig los - aber individuell auf dich abgestimmt! Du wirst Techniken variieren, die Lehren deines Trainers hinterfragen, eigene Interpretationen finden usw.. Dies ist der wahre Weg des Kampfkünstlers - stetige Reflexion - und er beginnt mit dem schwarzen Gürtel.

Insofern halte ich (individueller und subjektiver Eindruck) dieses ganze DAN-Zeugs in den Stilen (vor allem wenn es dann mit den Ehrengraden losgeht) für nicht sinnstiftend.

LG

Günther
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"Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!"
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  #6  
Alt 25-07-2010, 12:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo, Enshin Karate
 
Registrierungsdatum: 23.07.2010
Alter: 21
Beiträge: 56
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Sehr weise Antwort. Gefällt mir wirklich.
Ich persönlich denke ähnlich darüber, wenn auch mit kleineren Abweichungen.
Unabhängig von den persönlichen Zielen, sollte ein praktizierender Kampfkünstler (-Sportler) seinen Beitrag zur Entwicklung der Kunst leisten und so tief in die Matiere gehen, wie es ihm gestattet ist.
Schade ist allerdings wirklich, wie kommerziell manche Prüfer heute sind.
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  #7  
Alt 25-07-2010, 15:06
Benutzerbild von Samurai85
KKB-Userstatus: Senior
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Zitat:
Zitat von ilyo Beitrag anzeigen
Sobald man ihn hat, verliert er seinen eventuell vorher dagewesenen Feenstaub.
Frei nach Lacan.
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  #8  
Alt 25-07-2010, 15:28
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von WingChun77 Beitrag anzeigen
Hallo!

Provokante These:
Warum viele schwarze Gürtel bzw. DAN Grade einführen, wenn es auch einer tut? Die Farbgürtel führen dich eine Treppe hinauf und zwar solange, bis du tief in eine Materie (TKD, Karate, Judo,...) eingetaucht bist und dich ernsthaft (technisch und inhaltlich) mit einer Kampfkunst auseinandersetzen kannst.

Wenn du dann nach Jahren "oben" angekommen bist und dir den schwarzen Gürtel umbindest, dann ist dies ein Symbol dafür, dass du dich bewährt hast und nun gehts erst richtig los - aber individuell auf dich abgestimmt! Du wirst Techniken variieren, die Lehren deines Trainers hinterfragen, eigene Interpretationen finden usw.. Dies ist der wahre Weg des Kampfkünstlers - stetige Reflexion - und er beginnt mit dem schwarzen Gürtel.

Insofern halte ich (individueller und subjektiver Eindruck) dieses ganze DAN-Zeugs in den Stilen (vor allem wenn es dann mit den Ehrengraden losgeht) für nicht sinnstiftend.

LG

Günther
Schönes Statement.

Ich kann jetzt nur von uns sprechen: Es geht doch ab schwarz erst so richtig
los. Da "kann" man erst die ganzen schönen Sachen machen. Frei nach dem
Motto "Man lernt nie aus.", es aber ein schwärzeres Schwarz nicht gibt, kann
ein "Einteilen" der Dangrade schon hilfreich sein. Ein erster Dan beherrscht
zwar seinen Stil. Ein zweiter Dan kann aber trotzdem noch "mehr" wissen und
können. Ein dritter Dan sollte wieder mehr können usw.

Dies allerdings neben dem finanziellen Aspekt und dem nähren des eigenen
Komplexes.

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Unwichtig.
Ich hätte sonst nie so lange gewartet.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #9  
Alt 25-07-2010, 16:03
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Alter: 28
Beiträge: 50
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Ich denke, dass die Einteilung nicht schlecht ist.

Ich habe einmal gelernt, dass der erste Dan nichts anderes ist als der Grad des Suchenden. Erst ab dem vierten Dan hat man den Grad des Meisters erreicht. Dadurch denke ich, dass die Reise beim ersten Dan nicht aufhören sollte.

Klar sind heute manche Dinge leider stark durch finanzielle Interessen unterwandert worden. Jedoch sollte man sich nicht davon abhalten lassen dem Ursprünglichen Gedanken zu folgen.
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  #10  
Alt 25-07-2010, 19:32
Benutzerbild von TKD-Dragon
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Kampfkunst: ITF Taekwon-do, Kickboxen
 
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Immer weiter, weder rasten noch ruhen.
__________________
...und zwar so richtig!
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  #11  
Alt 25-07-2010, 22:07
Brezlmeier
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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DAN-Grade zeigen meiner Meinung an, das der Träger schon etwas können sollte.
Für mich verdient nur jemand einen DAN-Grad, der reif genug und technisch versiert ist, um wirklich Meister genannt zu werden.

FALLS ich mal einen Schwarzen Gürtel haben sollte, wäre das für mich ein Zeichen, dass ich diese KK "verstehe".
Ich sehe das so wie im BJJ.
Ich würde nach dem 1. DAN TKD aber wahrscheinlich aufhören, um zu sehen, was es sonst noch gibt (und da ich von der Statur sehr wahrscheinlich irgendwann arge Probleme mit TKD haben werde).

Geändert von Brezlmeier (25-07-2010 um 22:11 Uhr).
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  #12  
Alt 26-07-2010, 18:00
Benutzerbild von Epsilon
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Kampfkunst: Tae kwon do
 
Registrierungsdatum: 14.04.2008
Ort: Krefeld
Alter: 21
Beiträge: 58
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Schönes Statement.

Ich kann jetzt nur von uns sprechen: Es geht doch ab schwarz erst so richtig
los. Da "kann" man erst die ganzen schönen Sachen machen. Frei nach dem
Motto "Man lernt nie aus.", es aber ein schwärzeres Schwarz nicht gibt, kann
ein "Einteilen" der Dangrade schon hilfreich sein. Ein erster Dan beherrscht
zwar seinen Stil. Ein zweiter Dan kann aber trotzdem noch "mehr" wissen und
können. Ein dritter Dan sollte wieder mehr können usw.

Dies allerdings neben dem finanziellen Aspekt und dem nähren des eigenen
Komplexes.

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Unwichtig.
Ich hätte sonst nie so lange gewartet.
ich habe schon öfter davon gehört und das einmal in karate, als ich auf der suche nach der richtigen kampfsportart war, gesehen, dass die höher gradigen irgendwie in nem anderen raum trainieren ab einem bestimtmen zeitpunkt um dann sachen zu lernen die man als niedrig rangiger nicht machen darf/kann *_*
Finde ich verdammt dumm, bei uns hat der trainer das schon am anfang gesagt gehabt dass alle das gleiche lernen und wenn sies nicht können im laufe der zeit halt immer besser darin werden, aber keiner wurde außenvorgestellt. Soll heißen man kriegt schon als weiß gurt sachen mit für schwarzgurt usw. , weshalb ich zum teil auch dort angefangen habe.
Ist das bei euch mit der aufteilung auch so? Sehe nicht ein was dagegen spricht.
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  #13  
Alt 26-07-2010, 23:19
Benutzerbild von Killer Joghurt
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wenn ich mir so ansehe was fuer topleute im dan bereich in den verschiedensten wettkaempfen unterwegs sind...
her mitm dan

denke man kanns auch von der "wettkampf"seiteaus betrachten.
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  #14  
Alt 27-07-2010, 08:43
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Zitat:
Zitat von Epsilon Beitrag anzeigen
ich habe schon öfter davon gehört und das einmal in karate, als ich auf der suche nach der richtigen kampfsportart war, gesehen, dass die höher gradigen irgendwie in nem anderen raum trainieren ab einem bestimtmen zeitpunkt um dann sachen zu lernen die man als niedrig rangiger nicht machen darf/kann *_*
Finde ich verdammt dumm, bei uns hat der trainer das schon am anfang gesagt gehabt dass alle das gleiche lernen und wenn sies nicht können im laufe der zeit halt immer besser darin werden, aber keiner wurde außenvorgestellt. Soll heißen man kriegt schon als weiß gurt sachen mit für schwarzgurt usw. , weshalb ich zum teil auch dort angefangen habe.
Ist das bei euch mit der aufteilung auch so? Sehe nicht ein was dagegen spricht.
Neee. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt.
Bei uns gibt es keine "Geheimnisse". Es gibt aber ein Technikrepertoir, das
eben methodisch/didaktisch weniger für "Anfänger" geeignet ist. Da macht
es wenig Sinn einem Anfänger dies beizubringen.

Wenn meine Kids z.B. einen Flow/Move, den ich ihnen mal gezeigt habe, in
ihren Prüfungen verwenden, bin ich stolz wie "Bolle". Auch wenn es mal
Sachen sind, die eigentlich nicht in ihr Prüfungsprogramm gehören. Gerade
die Kids wollen aber "coole moves" lernen. Das muss man berücksichtigen.
Natürlich immer auf ihre Fähigkeiten abgestimmt. Dem einen kann ich was
zeigen und er setzt es super um, der Andere ist bei dem Gezeigten absolut
überfordert.

Eigentlich ist es doch so, das man sich an sein "Prüfungsprogramm" hält.
Da arbeitet man drauf hin. In verschiedenen Stufen/Phasen bis zum Dan.
Dieser bedeutet ja eigentlich auch gar nichts. Es bedeutet nur, das man die
geforderten Dinge erbracht hat, die die Prüfer sehen wollten. Nicht mehr,
aber auch nicht weniger. Daher ist ein Dan auch nur in "seinem" Stil wichtig.
Ein Dan heisst nicht automatisch ein Überflieger in den Kampfkünsten zu
sein. Das missverstehen aber eben viele. Sie ruhen sich auf ihrem Dan aus
und denke sie sind ein Killer.
Wenn man das Beispiel TKD nimmt, dürfte ein erster Dan immer noch reichlich
Defizite bzw. "Unwissen" haben, das noch gelernt werden muss. Daher ist
ein erster Dan auch nicht "allwissend".
__________________
Bis denn. Euer Sven.
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  #15  
Alt 28-07-2010, 16:02
Benutzerbild von Philipp-korea
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Kampfkunst: Judo
 
Registrierungsdatum: 23.05.2010
Alter: 17
Beiträge: 45
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dan grade sind eigentlich nicht wichtig bloß die erfahrung.

(denken sich jetzt sicher einige das grade ich das sage aber, ... xD)
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