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Wing Chun / Yong Chun Diskussionen über Wing Chun (mandarin: Yong Chun) und deren Derivate aus aller Welt. Restart 29.08.2012



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  #211  
Alt 14-06-2017, 18:37
Sposito
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Standard Geklaut?

Zitat:
Zitat von Hau Tzu Beitrag anzeigen
GM König erklärt uns warum das EWTO Wing Tsun nicht im entferntesten so aussieht wie das Zeug aus den Ip Man Filmen.

Ip Man ist schuld! | WingTsun-Welt - Das Mitgliedermagazin der EWTO
...
Wenn man auf Facebook Sifu/Master Marcus Schüssler glaubt, dann klaut der König schon wie sein Lehrer.
https://www.facebook.com/permalink.p...26087764131649
Wer es nicht lesen kann.
Schüssler hat den Abschnitt "Form follows function" markiert und schreibt dazu:
Zitat:
Wieder erneute Anerkennung...GM König der EWTO nimmt meinen Artikel als Teil des Leitfadens seiner Erklärung.

Vielen Dank Oliver König👍
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  #212  
Alt 14-06-2017, 18:59
Benutzerbild von Ma Shao-De
Moderator
Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
Ort: Switzerland
Beiträge: 4.509
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Können wir da mal ein wenig kürzer treten und mit dem WT/EWTO/KRK Bashing aufhören?

Danke!
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  #213  
Alt 14-06-2017, 19:20
Benutzerbild von openmind
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Kampfkunst: Nordafrikanisches Adlerpimmel Gong Fu
 
Registrierungsdatum: 28.10.2009
Ort: Heidelberg
Beiträge: 9.745
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Zitat:
Zitat von BUJUN Beitrag anzeigen



Das wirklich Schlimme ist: für real vorkommende Situationen ist überhaupt

nix drin was dann hilft.



Ich habe es intensiv gelernt - intensiv probiert - NIX war verwendbar.

Du wirst es einfach nur nicht verstanden haben, würde ich sagen.

_
__________________
Der Tag, an dem ein halber Thread von einem WTler gelöscht und nur der Beitrag "Dabei war der Kernspecht mir schon vorher symphatisch." stehen gelassen wurde. Ich schmeiß mich weg...
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  #214  
Alt 19-06-2017, 10:26
inaktiv
Kampfkunst: Modern Arnis
 
Registrierungsdatum: 18.04.2017
Ort: Bayern
Beiträge: 12
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Zitat:
Zitat von Ma Shao-De Beitrag anzeigen
Können wir da mal ein wenig kürzer treten und mit dem WT/EWTO/KRK Bashing aufhören?

Danke!
Können wir, obwohl es gerechtfertigt ist. Macht es doch zur Abwechslung mal mit WMAA /HJR. Die sind keinen Deut besser

Geändert von Paul Plox (19-06-2017 um 10:51 Uhr).
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  #215  
Alt 05-07-2017, 09:43
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Kampfkunst: Individual Combat System
 
Registrierungsdatum: 27.05.2002
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 7.901
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Zitat:
Zitat von WT-Herb Beitrag anzeigen
Quatsch - völliger Blödsinn. Die EWTO hat der "ing*un - Familie einen enormen Gewinn zugefügt. Sie würde ohne die EWTO dahindümpeln, wie die meisten anderen KungFu-Systeme.
Da hat er nicht Unrecht! Ohne Herrn Kernspecht würde kaum jemand in Europa Wing Chun (wie auch immer geschrieben) überhaupt kennen.
__________________
Krav Maga in Mönchengladbach
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  #216  
Alt 05-07-2017, 18:35
Sposito
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Zitat:
Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
Da hat er nicht Unrecht! Ohne Herrn Kernspecht würde kaum jemand in Europa Wing Chun (wie auch immer geschrieben) überhaupt kennen.
Glaube ich nicht. Wurde auch schon 1000 mal geschrieben. Irgendwer wäre auf den Zug aufgesprungen. Vermutlich sogar auf den Leung Ting Zug. Bruce Lee und Wing Chun waren auf dem Vormarsch. Wing Chun war 1976 schon sehr lange in Europa. Es gab verschiedene Fach-Bücher und auch schon Kapitel in der Laienliteratur z.B. in "The Pictorial Guide to the Martial Arts" .
Aus dem fernen Hongkong (bedingt durch britische Magazine) hatte der Lehrer Leung Ting hatte schon "offizelle" Schüler in Europa. (Leung Ting besuchte 1976 nicht nur Kernspecht. Er war noch auch nicht nur wegen Kernspecht in Europa. ) Ob es mit Kernspecht schneller, besser usw... ging, kann man nachher nicht mehr sagen. Für mich steht fest, Wing Chun wäre auch ohne ihn erfolgreich gewesen.
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  #217  
Alt 06-07-2017, 17:09
Benutzerbild von Michael Kurth (M.K.)
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Beiträge: 1.124
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Zitat:
Zitat:
Zitat von WT-Herb Beitrag anzeigen
Quatsch - völliger Blödsinn. Die EWTO hat der "ing*un - Familie einen enormen Gewinn zugefügt. Sie würde ohne die EWTO dahindümpeln, wie die meisten anderen KungFu-Systeme.
Meinst Du Gewinn in Bezug auf das Finanzielle?
Dann müßte man Dir tatsächlich recht geben.
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neu (31.12.2015-mit Musik von mir-yeah): https://www.youtube.com/watch?v=MniFy19b1BI
Unser Training Juli 2015https://www.youtube.com/watch?v=T96nP8HHhs8
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  #218  
Alt 06-07-2017, 17:26
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Kampfkunst: Wing Chun (freie Schule) und FFA; früher: Karate, Thaiboxen, JiuJitsu, Judo
 
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Zitat:
Zitat von Sposito Beitrag anzeigen
Glaube ich nicht. Wurde auch schon 1000 mal geschrieben. Irgendwer wäre auf den Zug aufgesprungen. Vermutlich sogar auf den Leung Ting Zug. Bruce Lee und Wing Chun waren auf dem Vormarsch. Wing Chun war 1976 schon sehr lange in Europa. Es gab verschiedene Fach-Bücher und auch schon Kapitel in der Laienliteratur z.B. in "The Pictorial Guide to the Martial Arts" .
Aus dem fernen Hongkong (bedingt durch britische Magazine) hatte der Lehrer Leung Ting hatte schon "offizelle" Schüler in Europa. (Leung Ting besuchte 1976 nicht nur Kernspecht. Er war noch auch nicht nur wegen Kernspecht in Europa. ) Ob es mit Kernspecht schneller, besser usw... ging, kann man nachher nicht mehr sagen. Für mich steht fest, Wing Chun wäre auch ohne ihn erfolgreich gewesen.
Theoretisch: Ja. Hätte auch ein anderer machen können. Ich glaube aber nicht, dass Wing Chun dann einen solch hohen Stellenwert in Deutschland hätte. Natürlich, es würde Wing Chun Schulen in Deutschland geben auch ohne Kernspecht. Aber in welchem Umfang? Leute, die ein chinesisches Kampfsystem ein Deutschland eingeführt haben, gibt es viele. Aber meistens bleiben diese nur in einem begrenzten regionalen Gebiet tätig.

Zum Beispiel:
In meiner näheren Umgebung (ca. 30 km) gibt es 5 Wing Chun Schulen. 2 Schulen gehören zur EWTO, eine Schule gehört zu KB, eine gehört zu Ataman und dann gibt es noch eine Lok Yiu Wing Chun Schule. Aber es gibt meines Wissens keine Schule, die einen anderen Kung Fu Stil unterrichtet (außer JKD). Alle Begründer der Verbände der genannten Wing Chun Schulen waren frühere Kernspecht-Schüler oder sind es noch.
Ich glaube, so wäre es auch mit Wing Chun heute (ohne Kernspecht): Wing Chun würde in Deutschland ein Nischendasein fristen wie eben die meisten chinesischen Kampfkünste (wie z.B. Bagua, Hsing I, Weng Chun...). Ich denke, Kernspecht war halt der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

Ein anderer Punkt wäre, darüber nachzudenken, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Wing Chun durch jemand anderes in Deutschland bekannt gemacht worden wäre. Vielleicht durch einen Vereinsmensch, der diese Kampfkunst in die Vereinslandschaft integriert hätte (so wie Karate, Judo, Ju Jutsu...). Dann wäre auch das aggressive Marketing nicht notwendig gewesen, durch das Wing Chun dermaßen in Verruf geraten ist.

Geändert von Apollo1204 (06-07-2017 um 17:48 Uhr).
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  #219  
Alt 06-07-2017, 18:13
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Zitat:
Zitat von Apollo1204 Beitrag anzeigen
Ein anderer Punkt wäre, darüber nachzudenken, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn Wing Chun durch jemand anderes in Deutschland bekannt gemacht worden wäre. Vielleicht durch einen Vereinsmensch, der diese Kampfkunst in die Vereinslandschaft integriert hätte (so wie Karate, Judo, Ju Jutsu...). Dann wäre auch das aggressive Marketing nicht notwendig gewesen, durch das Wing Chun dermaßen in Verruf geraten ist.
Hätte hätte Fahrradkette ...

.. ist aber nicht. Wenn ich mich so umschaue sind viele Stile, die eine gewisse Massenverbreitung erreicht haben, über die "äußeren Schüler" bekannt gemacht worden - mit entsprechenden Einbußen beim Inhalt.

Karate, Taiji, Judo als Sportart ... warum soll es im WC anders sein? Und die story vom "closed door student" ist doch nun wirklich durch, oder?
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  #220  
Alt 06-07-2017, 19:54
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Kampfkunst: Wing Chun (freie Schule) und FFA; früher: Karate, Thaiboxen, JiuJitsu, Judo
 
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Beiträge: 44
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Zitat:
Zitat von washi-te Beitrag anzeigen
Hätte hätte Fahrradkette ...

.. ist aber nicht. Wenn ich mich so umschaue sind viele Stile, die eine gewisse Massenverbreitung erreicht haben, über die "äußeren Schüler" bekannt gemacht worden - mit entsprechenden Einbußen beim Inhalt.

Karate, Taiji, Judo als Sportart ... warum soll es im WC anders sein? Und die story vom "closed door student" ist doch nun wirklich durch, oder?
Es ging mir in dem von dir zitieren Teil nur darum, dass ich mir eine Vereinskultur für Wing Chun wünschen würde. Ohne bei jeder Sektion gleich die Dollarzeichen vor Augen zu haben. Vereinsbeitrag und gut iss. Das "ist aber nicht" sehe ich selbst. Ich sage nur, dass ich es bedauere.

"Karate, Taiji, Judo als Sportart ... warum soll es im WC anders sein"

Eben, das frage ich mich auch.
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  #221  
Alt 06-07-2017, 22:58
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Kampfkunst: PhB Ving Tsun, BJJ
 
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Beiträge: 342
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Ich halte das Schulsystem nicht für das Problem, auch die Preise sind es nicht. Wer guten Unterricht liefert soll auch davon leben können.

Beim z.B. Judo ist meiner Ansicht nach durch die pure Vereinsstruktur und die ausschliessliche Wettkampforientierung vieles verloren gegangen. Beim BJJ halte ich die Bandbreite des Angebotes für viel besser.da gibt es Old school UND Sport BJJ.

Dem Wing Chun hätte eine Wettkampfkultur wohl nicht geschadet. Es gibt nur wenig Wing Chun welches man kämpferisch für voll nehmen kann.

Bei KRK iwar das Problem, dass er (vielleicht mit den besten Absichten) als halb ausgebildeter ein unvollständiges und damit falsches System verbreitet hat und durch seinen Erfolg vielen ein falsche Vorbild gegeben hat. Dazu kommt noch dass er sich einen dubiosen Lehrmeister ausgesucht hat der mehr durch seine Show als durch sein echtes kämpferisches Können brillierte.

Ich muss es einfach mal sagen: wenn man Wing Chun schlampig und unkonzentriert ausführt macht man Fehler - und raus kommt WT.
WT hat sich wie Unkraut verbreitet und den tauglichen Stilvertretern die Sonne (Interessenten) gestohlen.

Wing Chun wäre ohne KRK vielleicht weniger verbreitet, dafür auf viel besserem Niveau und sein Ruf nicht durch das WT und dessen Ableger verhunzt.
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  #222  
Alt 07-07-2017, 00:47
Benutzerbild von WT-Herb
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Kampfkunst: WT, Escrima, Iaidō
 
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Zitat:
Zitat von Hau Tzu Beitrag anzeigen
Dem Wing Chun hätte eine Wettkampfkultur wohl nicht geschadet.
Es kommt darauf an. Wettkampfkultur hat das Problem, den Kampf zu kultivieren, was dem Sinn und den Zielen des Systems WT (WC, etc.) zuwider ist. Wettkampf "produziert" auch nicht besser "Kämpfer", sondern "Wettkämpfer" innerhalb der kultivierten Methode. Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, dass Wettkämpfer bessere Kämpfer außerhalb ihrer Wettkampfkultur seien, als Kämpfer aus Stilen, die den Kampf in seiner urwüchsigen, unkultiviert Reinform, behandeln, um genau darin zu bestehen, genau das zu überstehen.

"Das Problem", das Du wahrscheinlich meist, ist die Intensität, sich auch schon (ständig und nachhaltig'') im Training kämpferisch zu fordern. Wer es ständig umschifft, kommt auch nicht aufs Atoll. Mir ist jedenfalls noch kein XY-Wettkämpfer begegnet, der unsiegbar wäre, wenn er unter anderen Bedingungen gefordert ist, als er sie trainiert, gewohnt ist. Da kommen viele Faktoren zusammen, die Alles verändern.

Zitat:
Es gibt nur wenig Wing Chun welches man kämpferisch für voll nehmen kann.
Das ist eine so alberne Aussage, als würde man sagen, es gäbe nur wenige Regentropfen, die dich nass machen. Mit wievielen WingChun-Stilen mit all ihren Aktiven hattest Du denn "Kontakt"? 100 Tropfen von Milliarden auf der Flucht vor dem Regen zwischen Auto und Haustür, die vom (YT-Bild-)Schirm abtropfen?

Zitat:
Bei KRK iwar das Problem, dass er (vielleicht mit den besten Absichten) als halb ausgebildeter ein unvollständiges und damit falsches System verbreitet hat
Verbreite doch nicht so einen Schwachsinn. KRK war kein Anfänger, als er WT begann zu unterrichten. Er hat genau das unterrichtet, was er vom GM des System gelernt hat. Der GM selbst hatte hier Jahrzehnte unterrichtet. KRK war der Erste und in der Zeit der Einzige hierzulande, der das System vollständig unterrichten konnte. Das können viele Linien noch immer nicht.

Zitat:
Dazu kommt noch dass er sich einen dubiosen Lehrmeister ausgesucht hat der mehr durch seine Show als durch sein echtes kämpferisches Können brillierte.
Du kennst Dich mit Vorurteilen und deren Verbreitung aus?

Zitat:
Ich muss es einfach mal sagen: wenn man Wing Chun schlampig und unkonzentriert ausführt macht man Fehler - und raus kommt WT.
...oder WC oder YT oder Karate oder Judo oder McD-Essen oder Montagsautos, oder Hemden mit zu kurzen Ärmeln....

Zitat:
WT hat sich wie Unkraut verbreitet und den tauglichen Stilvertretern die Sonne (Interessenten) gestohlen.
WT ist mit das tauglichste System unter dem *ing*ung-Himmel und die Sonne für viele andere Stilvertreter.

Zitat:
Wing Chun wäre ohne KRK vielleicht weniger verbreitet, dafür auf viel besserem Niveau und sein Ruf nicht durch das WT und dessen Ableger verhunzt.
Ich denke, das Nieveau kannst Du gar nicht beurteilen - es ist deutlich höher, als von anderen mit bekannten Vertretern, deutlich. Und "sein Ruf" wird von Gegnern (i.a.R. aus persönlichen Gründen) gebastelt, seit vielen Jahren in mühevoller Forenarbeit. Z.B. von Leuten, die hier schon öffentlich zur Hetze aufriefen.
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  #223  
Alt 07-07-2017, 01:13
Benutzerbild von Ernest Dale Jr.
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Zitat:
Zitat von WT-Herb Beitrag anzeigen
als Kämpfer aus Stilen, die den Kampf in seiner urwüchsigen, unkultiviert Reinform, behandeln, um genau darin zu bestehen, genau das zu überstehen.
ist ja schön und gut, aber was in aller welt hat das mit WT zu tun?

herbert gut gemeinter rat, einfach mal beim nächsten dackel ausgang dem örtlichen gym einen besuch abstatten und wt erwähnen. keine angst, man wird dich nicht auslachen, die zeiten sind vorbei. heute bekommst du im schlimmsten fall mitleidige blicke.
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  #224  
Alt 07-07-2017, 01:42
Benutzerbild von WT-Herb
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Zitat:
Zitat von Sposito Beitrag anzeigen
Erwecke bitte nicht den Eindruck, dass ich von seinen Texten über eure Kampfkunst spreche.
Ich rede "immer noch" von seinem Verhalten! Das ist beurteilbar.
2 einfache Beispiele.
Er schreibt zum Beispiel....
Also, von Texten auf ein Verhalten !!!

Zitat:
Er bezieht sich dabei auf den Vermerk in der Zeile "Teaching Experience".
Das ist schäbigste Prahlerei, ein Taschenspielertrick.
Demnach hat er bereits 1965 *ing *un unterrichtet.
Auch solche falschen Schlussfolgerungen gründen sich nur auf Texte, die Du, wie in diesem Beispiel, falsch interpretierst. 1965 hat er mit einer Gruppe Gleichgesinnter in verschiedenen Stilen sehr intensiv gearbeitet und darin Erfahrungen ausgetauscht und weitergegeben. Daraus ist eine Arbeitsgruppe und seine spätere Schule entstanden. Von WT war zu diesem Zeitpunkt noch keine Rede, damit ist er Anfang der 70er Jahre in Berührung gekommen.


Zitat:
Auf Seite 301 druckt er immer noch die schwachsinnigen Vergleiche "Ähnlichkeiten bei Tritten und Handtechniken" aus Albrecht Dürers Fechtbuch ab.
Was sollte daran albern sein? Albern, nichts zu erkennen.

Zitat:
Die dort dargestellte (angebliche Tritttechnik) gehört zu einem Kopfüberwurf. Das wurde ihm bereits mehrfach öffentlich mitgeteilt. (Was unter anderem dem zu früh verstorbenen Lehrer W.Blech "Besuche" einbrachte.)
Na, dieser Zusammenhang ist schon sehr absurd.


Zitat:
Jahrelang machte er, obwohl er nach außen Vorgab die Aktion zu verurteilen, in Vom Zweikampf mit dem Überfall E.B. vs. W.C. bebildert Werbung. Das sogar mit der Lüge, dass ein 3.Lehrergrad einen chinesischen 10.Meistergrad besiegt hätte. Erstens gab es keinen Sieger und zweitens hat W.C. sich niemals selbstgraduiert - wie LT es getan hat.
Die Aussagen von Blech, sich als Großmeister aufzuspielen (was einem 10. Grad entsprechen würde) mit der wiederholten Herausforderung an "jeden" WTler (schon oft darüber duiskutiert) hat zu der Blech-Situation geführt. Blech selbst hat sie heraufbeschworen, niemand anderes.


Zitat:
(Dieses Stück ist zum Glück, der typischen Löschmethode der IWTA und EWTO zum Opfer gefallen. E.B. "musste" aus dem Buch verschwinden.)
Wad denn nu? Erst jammerst Du, dass es drin ist, dann jammerst Du, das es nicht mehr drin ist.


Zitat:
Dann die bereits erwähnten Missverständnisse mit seiner Lehrzeit bei J. Cheng. Jahrzehntelang lässt er die Menschen in dem Glauben, dass er tatsächlich von ihm gelernt hat. Nicht nur zugesehen und nachgemacht. Die Behauptung Cheng durfte in den 1970er Jahren keine Nichtchinesen unterrichten. Blödsinn. Wie bereits oft anhand von Fotos und Zeitschriften belegt.
Vielleicht korrigierst Du da mal die Abläufe.


Zitat:
Seine Kunstgriffe (manipulative Schreibweise) sind unzählbar.
Du meinst, dass Du hier nicht manipulativ schreibst und unterstellst es KRK? KRK ist mitunter plakativ in seinen Beschreibungen, aber nicht falsch.

Zitat:
Sein sich immer den aktuellen "Bedürfnissen" anpassender Kampfkunst-Lebenslauf ist inzwischen lächerlich.
Lächerlich ist es, Realitäten nicht zu akzeptieren. Aus welchen Gründen auch immer. Sein Lebenslauf ist durchdrungen von einem hohen Interesse an realistischen Kampfmethoden und seinem Bestreben, dafür die besten erreichbaren Lehrer zu gewinnen. Und genau darauf gründet sein Erfolg und genau daraus erwuchsen seine Kompetenzen, die ihn schon vor der WT-Zeit von 1976 zu einem angesehenem Kampfkunstlehrer machten mit richtig guten Kämpfern als Schüler.

Zitat:
Diese Verhalten eines sich selbst als Wissenschaftler und KK-Großmeister bezeichnenden Menschen,...
Er selbst bezeichnet sich selten als Wissenschaftler. Das tun eher seine Studenten, seine Professorenkollegen und jene, die seine respektablen Leistungen erkennen.


Zitat:
Mensch, sind sehr wohl beurteilbar. Dazu ist kein großes Textverständnis nötig.
...aber noch immer nur auf Texte basieren, die im Unwohlwollen gelesen werden.


Zitat:
Anmerkung: Die Hinweise auf diese Informationen stammen aus Beiträgen in diesem Forum. Ich habe sie anhand der angegebenen Quellen geprüft.
Ah ja, dieses Form, die unantastbare Quelle, um Menschen zu beurteilen. Ich verstehe.
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  #225  
Alt 07-07-2017, 02:43
Benutzerbild von WT-Herb
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Beiträge: 9.151
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Zum Thema "Yip Man sei Schuld"....


Ich denke, Bruce Lee ist "Schuld" an der hohen Aufmerksamkeit an dieser Kampfmehtode. Als ich damals seine Filme im Kino sah, war ich durch und durch fasziniert von der kämpferischen Aura, die er schauspielerisch vermittelte. Ganz anders, viel intensiver übertrug er diesen Flair, als alle anderen KungFu Filme zuvor. In vielen Kampfsportschulen begannen die Leute ihn zu imitieren, Freunde von mir trafen sich außerhalb des TKD-Trainings, um "so" zu üben, wie es in seinen Filmen dargestellt wurde. Die Kampfsportzeitschriften überschlugen sich mit Hollywood-Propaganda, es wurden "plötzlich" gelbe Trainingsanzüge produziert und in vielen Kinderzimmern hingen Plakate von BL. Ich denke, dass Serien wie "Fung-Fu" mit DC nicht ohne BL im Vorfeld entstanden wären.

Es gab hierzulande überhaupt keine realen Informationen über das "was da in China" los war. Alles wurde akzeptiert, was den Ruf von BL und den dargestellten KungFu-Meistern fütterte. Ohne BLs-Filme im Vorfeld hätte auch keinen Kampf zwischen Mohamed A. und In. stattgefunden.

Yip Man, den kannte man hier noch gar nicht so gut. Er war zwar als der Lehrer v. BL bekannt aber nicht er war der Hero. Als BL starb, ging die Show erst richtig los.

Nur diese hohe Aufmerksamkeit hat bei uns zum WingChun geführt und zu Yip Man.

Ich denke auch, dass der Hype auf "das" auch ohne KRK stattgefunden hätte, wenn auch in einer anderen Form. Weitaus weniger intensiv, mit deutlich geringerer Verbreitung. Ich denke, dass einige bestehende Kampfsportschulen mit einer Art AG eingestiegen wären, es hätten mitlaufen lassen. Nur, niemand besaß die Kompetenz dazu, sie waren alle in "ihrem Stil" und damit in ihrer "Schiene" gehalten. Niemand hätte sich auf den Weg nach HK gemacht, um dort "irgend einen" Meister zu suchen, der ihn "vielleicht" unterrichten würde. Denn es war zur damaligen Zeit keineswegs üblich, Europäer in die Kunst des chinesischen KungFu zu unterrichten. Selbst BL hatte es sich damit verscherzt, weil er "im Westen" das Wissen weiter reichte.

Also denke ich, dass es hierzulande vielleicht noch 10 Jahre gedauert hätte, bis überhaupt irgend wer so weit gewesen wäre, hier kompetent *ing*un anzubieten. Vielleicht wäre es ein "Einwanderer" gewesen. Aber auch dann wäre wahrscheinlich nicht viel mehr daraus geworden, als Sunthus mit seinem MT und LL in Berlin - eine (1) Schule, in irgend einer Stadt.

KRK hat mit seiner Expansion und mit der Entscheidung, seine Schule professionell zu führen und überall Schulen aufzubauen einen völlig neuen Weg beschritten, eine bis dato wenig ausgeübte KK zu verbreiten. Das hatte er zur genau richtigen Zeit erkannt und er hatte, als einer der Wenigen, die dazu notwendigen Voraussetzungen.

Eine, aus damaliger Sicht mutige, aus heutiger Sicht einzig richtige Entscheidung. Er hatte mit der Entscheidung sich ein finanzielles Risiko ans Bein gebunden, dass ihn auch hätte vollkommen ruinieren können.

Ich bin mir sicher, dass dazu kein anderer den Mut aufgebracht hätte - nicht zu damaliger Zeit. Die aktiven Kampfsportlehrer waren etabliert, hatten ihre familiären und finanziellen Rahmen, aus denen sie nicht "so einfach" ausbrechen konnten.

KRK zugute kam, dass er in seiner bestehenden Schule schon seit Beginn seines Kontaktes mit dem System in England, also Jahre vor dem ersten Besuch von LT in D, nicht nur eine WhuShu-Gruppe in seiner Schule trainiert, sondern mit seinen Schülern stetig darauf hinarbeiteten konnte, das System von YM einzuführen.
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