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#1
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| Hallo da man im Taekwondo auf Fußtritte spezialisiert ist und weniger Boxtechniken macht ist es doch für einige hier im Forum weniger in der SV geeignet, wegen der hohen Kicks. Wenn man aber die Fußtechniken sehr gut trainiert hat, kann man auch gute Chancen haben. Im Taekwondo wird bei uns neben Wettkampftraining auch oft Hosinsul (SV) trainiert und in den Formen lernt man seine Techniken immer exakter auszuführen, was in der SV ja von Vorteil sein kann. Man lernt ja auch Handkanten, Hebeltechniken u.s.w. deshalb finde ich es für die SV gut geeignet! Ich trainiere seit neuestem auch Knöchelabhärtung der Fäuste und neben andere Techniken auch Boxtechniken am Dummy. Weil mir bewusst ist, dass ein Taekwondokämpfer die Boxtechniken nicht so beherscht wie ein Boxer. Deshalb will ich es damit ausgleichen. Wenn man zu dem TKD auch Boxtraining trainiert kann man doch sagen, dass TKD sich sehr gut zur SV eignet. Gut es giebt z.B. Kickboxen aber die trainieren keine Handkanten, Hebeltechniken oder Vitalpunkttechniken (die man wahrscheinlich erst ab den 1 Meistergrad trainiert) und meiner Meinung nach sind die Fußtechniken beim TKD weitauß besser. Wir gehen auch einige Male im Jahr auf Lehrgänge wo man bei anderen Kampfkünsten neue Techniken lernen kann. Ich meine man kann so die SV vom TKD erheblich steigern. Was meint ihr dazu???? glg dommi
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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#2
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Hallo dommi, inwieweit Taekwondo als SV ausreicht wurde schon ein hier paar mal diskutiert. Das Problem liegt zum einen darin, dass Du im Taekwondo oft nicht lernst mit Halte- Wurf- und Hebeltechniken fertig zu werden, von Bodenkampf ganz zu schweigen. Was ich aus der Praxis des TKD Hoshinsul aus Vereinen und Lehrgängen kenne ist als "echte" SV eher kontraproduktiv. Vitalpunkte sind gut, werden im TKD oft vernachlässigt - auch ab dem 1. Dan. Gut ist, dass ihr auf Lehrgänge anderer KK geht, das erweitert den Horizont... Apropos: Kommst Du morgen in mein Training? Grüsse Snape
__________________ bonus vir semper tiro Geändert von Professor Snape (09-01-2008 um 10:54 Uhr). |
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#3
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| Freut mich zu lesen, dass es noch Vereine und TKDin gibt, die nicht nur Wettkampforientiert trainieren, sondern das ganze etwas umfassender sehen. Ich denke wenn du die TKD Techniken und die TKD SV (ja es gibt da auch Hebel ) lernst und dann noch zusätzlich Böxen trainierst hast du schon gute Grundlagen ... dass ein TKDin am Boden immer nicht so toll aussehen wird ist klar, aber das Ziel ist ja meist nicht bis zum Boden zu kommen ![]() ... wenn du Richtung Bodenkampf noch was machen willst evtl. BJJ oder Grappling als Ergänzung...
__________________ Im Leben geht es nicht darum gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen! Hapkido-in-Stuttgart Hapkido Film |
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#4
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| man sollte einen duellkampf nicht mit sv verwechseln. treten und schlagen alleine hilft sicher bei nem kampf 1:1, zur realen sv gehören aber noch ganz andere dinge weit über den tellerrand gucken schadet nich.
__________________ mit sportlichen grüßen weiter in die werbung Geändert von BenitoB. (09-01-2008 um 10:16 Uhr). |
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#5
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Trotzdem Danke Gruß Dommi
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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#6
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| Ähm so als Tipp HKD kann man auch ergänzend zum TKD betreiben (beißt sich absolut nicht) und du bereitest dich damit schon auf die TKD Danprüfung vor ... habe ich auch so gemacht und bin dann beim HKD hängen geblieben ... aber mache trotzdem noch beides ![]()
__________________ Im Leben geht es nicht darum gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen! Hapkido-in-Stuttgart Hapkido Film |
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#7
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Viel Erfolg einstweilen, wir lesen sicher öfter voneinander! ![]() Wo trainierst Du denn jetzt (wieder)? Ansbach, Bechofen...
__________________ bonus vir semper tiro |
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#8
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| Ich trainiere jetzt wieder beim Manfred Büttner in Bechhofen. ![]() Ja das wäre auch ne gute Lösung, aber ich hab noch kein Führerschein und kann nicht von meinen Eltern verlangen, dass sie mich 4 mal in der Woche ins Training hin und zurückfahren... Aber interessant wäre es auf jeden Fall, auch deshalb weil Hapkido nicht überall trainiert wird... Ich wusste nicht, dass Taekwondo - Wettkampftraining so hart sein kann! ![]() Da ich schon seid einiger Zeit nicht mehr im Training war, hatte ich mit der Ausdauer zu kämpfen, wahrscheinlich auch deshalb, weil wir in der Wettkampfgruppe nur zu 2. sind. So nen schlimmen Muskelkater hatte ich schon seit langem nicht mehr! Haben sie auch für Wettkämpfe trainiert?
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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#9
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| Ich finde z. B. Hebeltechniken, die ich im Jiujitsu, Arnis/Eskrima/Kali (auf dem Lehrgang), Karate und Taekwondo gelernt habe sind sehr Wirkungsvoll, aber sie sind nicht immer leicht anzuwenden, doch Schläge u. Tritte schon. Klar ist es besser wenn man auch noch Hebel, Würge, -Wurftechniken und Bodenkampf usw. kennt. Kein Ottonormalverbraucher kann von einem Kampfkünstler/sportler einen schnellen harten Kick oder Schlag einfach so wegstecken! Wenn die attackierte Person danach überhaupt noch Laufen kann! Wenn man gegen eine Person Kämpft die ebenfalls eine KK trainiert und sich z. B auf Hebel, Wurf und Bodenkampf spezialisiert hat wird es für beide sicherlich nicht einfach werden. Für spektakuläre Techniken wie in TKD, HKD, Wushu, Capoeira usw. muss man natürlich lange Zeit dafür trainieren, dass man sie auf der Straße wirksam anwenden kann und sie sind zugegeben sehr Riskant, aber wenn man mit so einer Technik mal trifft, dann gute Nacht. Außerdem bringt das Sparring viel Kampferfahrung. Bei einigen modernen SV Systemen lernt man so schnell wie möglich, wie man mit z.B im Vergleich zu TKD einfacheren (keine hohen Kicks, Sprünge und kompliziertere Hebeltechniken) Techniken einen außer Gefecht setzen kann. Natürlich muss man solche Techniken auch erst lernen, aber es geht schneller und ist weniger Riskant. Gruß dommi
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo Geändert von Dommi (10-01-2008 um 17:27 Uhr). |
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#10
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| Ich habe mit'm Taekwondo [WTF] aufgehört und bin zum Krav Maga gewechselt. Nun weiss ich endlich auch, was SV ist. Das hat [unter uns] nichts mit Kicks zum Kopf, antiquitierten Fauststössen und noch schlechteren Blocks, Poomsen, Kampfschrei und SV Übungen ohne Kontakt zu tun. Echt nicht.
__________________ www.kravmaga-germany.de |
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#11
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| Zitat:
In Selfdefencesystemen die speziell auf SV wert legen kann man natürlich schneller lernen sich zu verteidigen, das ist ja auch Ziel der modernen SV-Systeme, das muss aber nicht heißen, das man sich damit besser verteidigen kann, nur weil man Techniken lernt mit denen man im Kampf fast kein Risiko hat und die man relativ schnell lernt, im Gegensatz z.B bei einer Traditionellen Kampfkunst, wo auch viel Dehnung u.s.w. erforderlich sind. Ich habe gelernt, dass man sich mit der Kampfkunst in der man am meisten Spaß hat und sich wohl fühlt, die beste SV ist, weil man dann intensiver trainiert bzw. sich dafür interessiert, jede KK hat Techniken auf denen sie spezialiert sind, was also nicht heißen muss, wenn eine Person in einem modernen SV-System trainiert und alle Distanzen kennt, sich automatisch besser verteidigen kann, weil wenn man sich z.B. nur auf Fausttechniken spezialisiert, und hat einen Gegner der ein Allroundsystem trainiert, kann er normalerweise wegem dem speziellen Training viel bessere Fausttechniken. Außerdem lernt man im Taekwondo auch Fingerstiche, Handkanten, Hebel, SV u.s.w. und wenn man zusätzlich noch die Fausttechniken z.B am Boxsack trainiert hat man auch sehr gute Chancen. Natürlich hat jeder seine eigene Meinung, aber ich finde, dass z.B. ein Krav Maga ausübender nicht unbedingt stärker ist als ein Judoka, nur weil er alle Distanzen beherscht. Schließlich kann der Krav Maga -Kämpfer auch in die Distanz kommen wo der Judoka normalerweise Klar überlegen ist Dafür hat man im Krav Maga den Vorteil ein größeres Wissensspektrum an Techniken zu kennen. Also wenn du mit Krav Maga besser zurecht kommst dann kannst du dich natürlich damit besser verteidigen. Mit dem Kampfschrei, Formenlauf u.s.w. hat jeder seine eigene Meinung ob es effektiv ist. Gruß
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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#12
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#13
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Nur es hatte sich vorhin so angehört als könnte ein Krav Maga- Kämpfer es mit jedem aufnehmen. Was einfach nicht der Fall ist man kann ja auch nicht sagen, dass ein Karateka besser für die SV ist als ein Thaiboxer. Einige meinen vielleicht das System das sie trainieren sei das beste, aber es kommt darauf an wie gut man darin ist. Ah man lernt nie aus! ![]()
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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#14
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Du lernst im KM gezielt, Dich in einer Streßsituation gezielt unter Druck zu verteidigen und Dich mit aggressiven Situationen, Bedrohungen und Gruppendynamik *aktiv* auseinanderzusetzen. Und das kommt nicht irgendwann nach einigen Jahren Formentraining, sondern gabs bei uns bereits im ersten Probetraining. Das ist nunmal etwas ganz anderes als die Art und Weise, wie man in klassischen KK trainiert. Aber natürlich lasse auch ich mich eines besseren belehren und ändere meinen Satz in: Das ist etwas ganz anderes als das Training, das ich in den KK genossen habe und auch etwas anderes, als ich in den Probetrainings der meisten KK/KS, die ich bisher besuchte, erlebt habe. (ausnehmen möchte ich jetzt das Kickboxprobetraining, da gabs auch ne Menge Adrenalin). Geändert von Vamacara (13-01-2008 um 21:11 Uhr). |
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#15
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Das mit dem Formentraining kannst du mit deiner SV nicht vergleichen. Das ist etwas völlig anderes! Man lernt darin seine Techniken zu verfeinern b.z.w. zu verbessern wie in der Grundschule, im Freikampf und im Einschrittkampf. Man kämpft in den Formen gegen imaginäre Gegner. Man trainiert auch seine Präzision, Schnellkraft usw. . Für SV gibt es Hosinsul die sehr effektiv ist. Da lernt man sich gegen einen oder mehrere Gegner mit oder ohne Waffe zu verteidigen. Da kommen die Leute auch auf dich zu und schreien dich an (Kampfschrei). Man lernt sich auch mit Hebeltechniken zu verteidigen, auch wie man sich aus bestimmten Umklammerungen, Griffe u.s.w. befreit um den Gegner nachher unter Kontrolle zu bringen. Man lernt die SV aber auch im Einschrittkampf da man die Techniken auf Reichweite und Effizienz prüft. Im Sparring trainert man Abhärtung, Fitness, Reflexe, Schlag und Schnellkraft, Auszuweichen und man lernt den Gegner einzuschätzen. Du siehst also, dass eine traditionelle Kampfkunst wie Taekwondo im Vergleich zu einem modernen System wie du eins trainierst nicht weniger für die SV trainiert wird. Es werden halt noch viele andere Sachen trainiert. ![]()
__________________ Finde den Sinn im Leben, dann kennst du den Sinn der Kampfkünste. Ohne Sinn im Leben gibt es auch keinen Sinn in den Kampfkünsten. Nakama Chozo |
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