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#1
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| Hallo, was bedeutet es Euch eine Dangrad oder überhabt eine Grad zu haben? Vielen Dank Panther |
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#2
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| Früher dachte ich immer es sei wichtig einen schönen Gürtel zu tragen, heute sind mir die Ledergürtel auf meiner Jeans am liebsten. Mein Dan-Gurt liegt in irgendeiner Umzugskiste neben der Urkunde. Für mich heute absolut bedeutungslos. Genauso wie meine WT-Urkunden. Bedeutungslos. Leider bekommt man in vielen Stilen seine Graduierung durch a)Bezahlen b) Anwesenheit bei der Prüfung und c) selbst dann wenn man eigentlich total schlecht ist. Letzters musste ich oft bei anderen feststellen. Sehr demotivierend, da man selber ja 1000% gegeben hat. Heute hab ich ein Syste gefunden welches mich absolut befriedigt. Es sind keine Prüfungen nötig und denoch kann man das ganze System erlernen. Selbst wenn man Prüfungen macht gibts die selbe Prüfung nach Monaten nochmal als kleine Überprüfung. Bei der zweiten allerdings muss man sich ein wenig mehr anstrengen. Das finde ich ausserordentlich genial. Viele Grüße, IP |
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#3
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| Wozu brauch ich bunte/schwarze Gürtel? O.K., damit die Jacke zu bleibt beim Training. Aber sonst? Zum Angeben? Zur Selbstbefriedigung? Oder um mir oder anderen was zu beweisen? Mir bedeuten die Graduierungen nix, weil sie meistens kein ehrlicher Spiegel der erreichten Leistung sind. Ich trage seit 11 Jahren meinen weissen (angegrauten) Obi und dabei bleibe ich. Gruß Dirk |
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#4
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| Hi, also mein Gürtel hat für mich schon eine gewisse Bedeutung. Und zwar einerseits auf welcher Stufe meiner nie enden wollenden Ausbildung ich mich gerade befinde. Da ich noch einen Farbgurt trage, und sich das noch lange nicht ändern wird, weiss ich doch zumindest, dass ich noch hart daran arbeiten muss meinen Geist & Körper in Einklang zu bringen. Auf der anderen Seite verbindet uns das tragen von Gürteln mit den Traditionen der Kampfkünste, was uns eine Verantwortung auferlegt. Dadurch werden wir alle in gewisser Weise ein Teil von etwas größerem... In Anbetracht der Tatsache, dass wir alle jedoch so leben sollten als wäre es unser letzter Tag, haben unsere Gürtel allerdings keinerlei Bedeutung mehr, da sie auf die Vergangenheit und die Zukunft hinweisen. Doch es zählt nur der Augenblick ... so wurde es doch so oft geschrieben. Gruß, Tango |
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#5
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| Mich regen Gürtel unglaublich auf. Sie spiegeln in keinster Weise den Leistungstand wieder. Es gibt Leute die nicht so hoch graduiert sind un nahezu alle anderen in einem Verein an die Wand klatschen könnten. Nicht nur physisch sondern auch durch Geisteshaltung, Motivation und wirklich technischem Können. Dann gibt es die anderen die Jahre lang dabei sind auf der Straße keine 5 Minuten überleben würden und eine Arroganz haben so groß wie'n Fussballfeld. Und die die's wirklich drauf haben, dürfen dann so und so lange warten, bis sie etwas gelehrt kriegen, was sie ausnahmweise mal nicht unterfordert. Schrecklich. Die Oberluschis werden dann auch noch auf einem Lehrgang durch die Prüfung gelassen, wie 30 andere auch. Das übelste ist noch, wenn man sich daheim im Dojo über das Niveau beschwert und auf einem Lehrgang feststellt, dass man ja fast zur Elite gehört. Mit anderen Worten Graduierungen sind der letzte Müll. Mit Respekt Oss DieKlette Geändert von DieKlette (11-01-2002 um 20:29 Uhr). |
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#6
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| Ich stehe der Sache nicht ganz so negativ gegenüber... Zwar mag es solche, wie von Klette beschriebenen Fälle geben, doch zumindest bei uns kann man davon ausgehen, daß ein Braungurt seinen Gegner mit der einen Hand zusammenfaltet, mit der anderen eine Cola trinkt und sich noch mit einem Trainingskollegen unterhält. Zwar gibt es auch immer wieder so Leute, die meinen "Nö, Prüfung ist doof, brauch ich nicht." Ich will inen das nicht ankreiden, aber zu einer Kampfsportart gehören nun einmal auch die Graduierungen und mit dem Eintritt in eine Kampfsportart läßt man sich auch auf das Graduierungssystem ein. Und die Gürtel wären aussagefähiger über das Können eines Schülers, wenn es eben solche Leute nicht gäbe. Ich gestehe: Ich habe nichts gegen Gurte, solang man sie mit Stolz tragen kann. Ich kenne einen Rotgurt, der nicht einmal die Grundblöcke komplett kennt und in den Prüfungen einfach nur Glück gehabt hat. Würde bei den Prüfungen mehr gesiebt, könnte der Gurt auch mehr aussagen. Ich sage dazu nur: Ich kann meinen Gurt tragen, ohne mich schämen zu müssen und verstehe nicht, warum ich meinen Standard in der Schule nicht auch tragen soll. Daß ich das auf der Straße nicht tu, versteht sich von selbst ![]() Gruß Thyura
__________________ Es gibt immer einen noch größeren Fisch |
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#7
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| Als erstes Mal war dieses Topic an die gerichtet die nen Dan haben. Es ist mittlerweile bekannt, das vielen unter Euch die Graduierung nichts bedeutet, das wurde bereits mehrmals in verschiedenen Threads gesagt. Also spammt das hier nicht wieder mit dem gleichen : "Ich brauch nen Gürtel, damit die Hose nicht rutscht." - Müll voll... ![]() Jetzt zum Thema. Was meine Graduierung (im Moment 1. Dan AJ) mir bedeutet ? Es bedeutet harte Arbeit innerhalb meiner Laufbahn. Das erreichen eines Traumes für die meisten Kampfsportler. Als ich das erste Mal in einem Trainingsraum stand, sah ich den Trainer mit Schwarzgurt vorne. Damals setzte ich mir einige Ziele. Schwarzgurt Trainer Turniere gewinnen Im Allkampf-Jitsu hab ich das mittlerweile alles erreicht. Also hab ich jetzt andere Ziele. 1 Dan TaekwonDo (momentan 2.Kup) WM Kickboxen z.B. Eine Dan Graduierung ist eine Ehrung, die meist nur an verdiente Sportler "vergeben" wird, da die wenigsten die jahrelange Ausbildung durchstehen. Und es ist etwas besondere. Der Grundstock sozusagen. Jetzt hängt es von einem selber ab, was man aus sich macht. Die jahrelangen Wartezeiten durchstehen, um irgendwann mal Großmeister zu werden. Oder irgendwann aus Langeweile aufhören. Dann hat man jedoch IMO den Sinn nicht verstanden. So... das wars ![]() |
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#8
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| Wir hatten schon mal dieses Thema. An meiner ansicht hat sich in dieser zeit nicht geändert. Meine Graduirung ist in erster Lienie Verantwortung und Last. Ich kann mir gewisser Fehler, die ich mir bis zum 1 Kyu erlauben konnte, nicht mehr leisten. Jeder Bewegung wird von meinen Schülern und den niedriger Graduierten im Dojo meines Shodishis genauesten beobachtet. Von meinem Lehrer ganz zu schweigen. Und meinen Leistungsstand kann die Graduirung nur bedingt wieder geben. Dazu ist der Leistungsstand im Bujinkan zu unterschiedlich. |
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#9
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| @Thyura Im Prinzip hast du ja recht, sich Teilziele zu setzen auf die man nacher stolz sein kann ist nichts negatives an sich. Nur wenn der eigene Gurt, für den man alles gegeben hat, von anderen eben so erreicht wird die einfach schlecht sind, dann mindert das den persönlichen Wert. Es ist einfach demütigend andere Leute zu sehen, die eine hohe Graduiereung haben, welche es vom Leistungsstand nicht verdient hätten. Diese Leute wollen einem dann auch noch was beibringen. Gott helfe !!! Anders ist es, wenn man gefordert wird, und höhere Grade eine gute Vorbildsfunktion haben. Das würde aber bedeuten eiserne Disziplin und Durchhaltevermögen. Dies ist meiner Ansicht nach bei nicht allzu vielen Verbänden zu finden... |
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#10
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| Zitat:
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#11
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| Hallo Leute, ich schließe mich den Aussagen Renes voll und ganz an. Für mich ist mein Gurt in erster Linie eine Verpflichtung, ein gewisses Niveau zu halten. Ich diene schließlich auch als Vorbild für Anfänger. Die abweisende Haltung von DieKlette und Bokuto gegenüber Gürteln, welche Graduierungsstufen wiedergeben kann ich nicht nachvollziehen. @ DieKlette Wieso regst Du Dich über solche Menschen auf? Lächle doch einfach milde darüber, mit dem Wissen, daß solche 'Angeber' sich an diese Dinge klammern müßen. Ihnen fehlt die natürliche Ruhe und Selbstsicherheit, die Du vielleicht erlangt hast. @ Bokuto Gürtelstufen sind ein geniales und überaus praktisches Konzept. Nichts motiviert mehr als ein neuer farbiger Gürtel ... ![]() msg cdobe |
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#12
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| Hi, Dan-Grade........bedeutung ??? Einer meiner Lehrer drückte sich so aus: ein Dan-Träger muß sich verteidigen können Dem schließe ich mich heute an. Dan Träger werden nicht mehr mit Samthandschuhen angefaßt und müssen damit klar kommen. Dangrad bedeutet nicht mehr, aber auch nicht weniger für mich |
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#13
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| Was bedeuten Grad - Gürtel in der heutigen Zeit. Viel und Nix VIEL A. Viel für Funktionäre, damit sie gut auf der Matte aussehen. Ob sie was können, sei dahingestellt. B. Gut für Verbände, damit sie Sportler anlocken und halten können. Gürtelprüfungen kosten Geld und damit sponsert man Verbände C. Einiges für den Sportler, damit er nach außen zeigen kann, was er erreicht hat. Steigert das Sebstbewußtsein NIX A. für den Sportler. Damit kann man sich nix kaufen. Es zeigt einen gewissen Standart an, aber überall gibt es gute und schlechte Sportler. Wie im Leben... B. für den Funktionär, er kann damit auch nur seinen Gi zusammenhalten. Das konnte er auch schon mit einem einfachen Gürtel (Rot-Weiß <> Schwarz) Fazit für mich: Nachdem ich auf einem Seminar der WKF in Basel / Schweiz gesehen habe, wieviele Bahnschranken auf der Matte waren, die nichts konnten außer dazustehen und nachdem am Ende des Lehrganges viele Dangrade einfach auf so verliehen wurden, habe ich meinen Respekt auf Dangraduierungen verloren. Der Dan repräsentiert für mich nur noch mit Außenwirkung auf Seminare als Teilnehmer oder Referent, damit man weiß, wie ich heiße. |
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#14
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| Meiner Meinung nach ist der einzigste Nutzen an Kyu-, Dan, oder wie auch immer Graden, das sie deinen viel zu schweren Geldbeutel entlasten. Sicherlich ist ist immer recht praktisch, wenn man auf ein Ziel hinarbeitet, es gibt einen gewissen Anschub, aber alles nur um sich mit einem Gürtel zu schmücken? Ich weiß ja nicht recht. |
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#15
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| Ich weiß ja nicht, was bei Euch Prüfungen kosten. Bei der Deutschen Taekwondo Union ist es nur eine Art Unkostenbeitrag, wie man hier nachlesen kann. msg cdobe |
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