Kampfkunst-Board



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  #1  
Alt 16-08-2005, 15:46
Benutzerbild von Bonecrusher
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Kampfkunst: Kürbiskernen schmeissen
 
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Alter: 28
Beiträge: 197
Standard Beste "echte" Kampfsportart

Weiss nicht, aber vielleicht kennt ihr das schon. Hoffe mal nicht.
Habe es schon vor längerer Zeit mal gesehen und bin heute wieder zufällig draufgestossen.

Vorallem Gast listen ist sehr lustig und überzeugt, dass Aikido allem überlegen ist

Einige auszüge:

  • Aber ich weiss wie man bei den ganzen kampfsportarten wie karate, boxen, wt, teakwondo.......... abwehrt

  • das ausweichmannöver in Aikido ist wirklich denk ich mal eins der besten und da trifft so ein boxer einfach nicht, und glaub mir einmal ausweichen, und die hand ist da, den der boxer schlägt ja nach vorne, Aikido macht tai-sabaki (ausweichmannöver) hakt die hand ein und fertig ist die technik...... also das andere sind dann nur bruchteilen von sekunden, so schnell sieht der Boxer gar nicht und kann so schnell nicht reagieren, und wenn er sich wehrt kriegt er unvorstellbare schmerzen.

  • aber weisst du was, wenn man gegen 4 kämpfen muss oder so, gegen 4 leute, kannst du mit karate, wt, mt nicht viel machen, mit judo auch nicht.
    Mit aikido schon, den da wirst du die schnell (natürlich nur wenn du es gut kannst) und verspehrst den anderen den weg. Im Aikido stehen alle wieder auf weil sie wissen wie man fallen soll, aber wenn du jetzt mal so hulligans oder so triffst die haben davon null ahnung und fallen entweder auf den kopf *lol* oder fallen wie ein betonkloz und brechen sich das krauz, in Aikido fällt man wie ein ball.

  • Aikido ist sehr wohl anwendbar da braucht man aber schon en hakama, um gut zu sein, ihr habt bei pride oder ufc nie kämpfen gesehen weil ein aikido auf wettbewerbe verzichtet und es nie missbraucht zum spass oder so.
    Aikido ist das beste, und es ist gleich vorbei, des dauert nur sekunden schon ist ein arm gebrochen oder sonst was.

  • steven seagal macht alle platt.

  • Aikido ist das beste, bei mir kommt en Mt'ler gar nicht soweit ran um ein lowkick zu machen, den dann muss er na dran sein um mein oberschenkel zu treffen, das wehre ich ab, und brich ihn den



Hier der Link:

http://server-r001.hostpoint.ch/~bod...adid=680&time=
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Das Becken ist leicht nach vorn geneigt, als wolle der After die Sonne erblicken Kodo Sawaki, 1880 - 1965
check my websites: www.bonecrusher.ch & www.capoeira-switzerland.ch
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  #2  
Alt 16-08-2005, 16:09
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Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
Registrierungsdatum: 22.04.2004
Ort: Hamburg - St. Pauli
Beiträge: 1.848
Standard

Erst gestern (!) habe ich in der Umkleidekabine zwei Aikido-Lehrer gefragt (die trainieren parallel zu uns) ob sie eigentlich nie kämpfen. Als antwortet habe ich bekommen: "Wir üben das schon im Training. Richtig kämpfen würde nicht im Training gehen, da unsere Techniken zu gefährlich sind und den anderen schwer verletzen. Nur in einer Notwehrsituation darf man es anwenden."

Gegenfrage: "Woher wisst ihr dann überhaupt ob eure Techniken funktionieren, bzw. ihr sie im Ernstfall überhaupt bei einem nicht kooperierenden Gegner anwenden könnt?"

Antwort: "Schau Dir mal die Filme von Steven Seagal an. Da siehst Du, dass es funktioniert und ganz schön hart ist.".

Über diese wirklich einleuchtende Erklärung und vor lauter Verlegenheit etwas zu trainieren, was so ineffektiv ist, dass man es auch im Training unter Vollkontaktbedingungen ausprobieren kann und den Gegner nicht sofort zerstört, habe ich mir weitere Fragen gespart. Falls aber irgendwann mal einer von uns gegen einen von denen antreten sollte, wette ich nicht nur als Solidarität auf unser Team...

Ich möchte Aikido nicht schlecht machen, vielleicht gibt's auch Leute, die "an Land schwimmen lernen können" oder darauf vertrauen, dass sie, wenn sie das erste Mal ins Wasser gestoßen werden, nicht untergehen...
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  #3  
Alt 16-08-2005, 16:19
Benutzerbild von Ezekiel
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Nomade
 
Registrierungsdatum: 04.02.2004
Ort: Köln
Alter: 34
Beiträge: 760
Standard

Oh man, in dem Forum sind ja mal wieder einige Experten am Start....

Der hier zum Beispiel:

Zitat:
Ein Wing Tsun kämpfer braucht auch nicht wenn er sehr gut ist viel einzustecken er Verteilt mehr Schläge wie der Gegner verkraften kann wie
ein Blitz .Ich möchte die anderen Kampfkünste nicht schlecht machen versteht
das nicht falsch nur im Gegensatz zu WT lernt mann hau einfach drauf technik.
Ohne wenn und aber ich finde WT ist eins der Effektivsten Kampfsport im Straßenkampf )
Oder der hier:

Zitat:
Wing Chung .....
Thaiboxen(---->Muithai<-GEIL---) gibts aber keine Schule in Deutschland

Mit diesen Kampfsportarten bist du nach relativ kurzerzeit schon eine kleine Kampfmaschine....du kannst dich verteidigen und jede Art der Verteidigung ist ein Angriff... für mich das beste.....
Noch einer:
Zitat:
ganz einfach.. WT ist eine der effektivsten .. lies mal das buch "vom zweikampf" von keith kernspecht... dort werden viele kampfsportarten miteinander verglichen...
__________________
If everything seems under control, you're just not going fast enough.

Geändert von Ezekiel (16-08-2005 um 16:27 Uhr).
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  #4  
Alt 16-08-2005, 16:24
Benutzerbild von BuZuS
inaktiv
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 10.02.2005
Alter: 30
Beiträge: 4.877
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Zitat:
Zitat von Bonecrusher
[*]steven seagal macht alle platt.
Spätestens da merkt man doch, dass das ganze nicht Ernst gemeint sein kann...
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  #5  
Alt 16-08-2005, 16:26
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Capoeira, Thai Boxen
 
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Beiträge: 339
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Ich denke auch das man ins wasser muss um schwimmen zu lernen Aber die meisten leute die ich kenne reden relativ realistisch von ihrer KK... jedenfalls nach der ersten Euphorie die man als Anfänger so mitbringt.
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  #6  
Alt 16-08-2005, 16:28
Benutzerbild von BuZuS
inaktiv
Kampfkunst: Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von Kudos
Richtig kämpfen würde nicht im Training gehen, da unsere Techniken zu gefährlich sind und den anderen schwer verletzen.
Ich hasse dieses Argument.
Wenn ich so gut bin, dass ich jederzeit meinen Gegner töten oder schwer verletzen kann, dann muss ich doch auch so gut sein, kurz vorher aufzuhören. Also ihn eben nicht zu verletzen. Also wenn ich beispielsweise jemanden nach Belieben die Augen ausstechen kann, dann sollte es mir doch auch möglich sein, statt mit einem Finger ins Auge mit einer Faust aufs Kinn zu treffen. Das ist sogar viel leichter.
Aber KOMISCHERWEISE scheint es in diesen KKs immer nur "Tod oder gar nicht" zu geben. Ich persönlich halte das für einen Haufen Sch... Schabernack.
Aber soll jeder glauben was er will. Schade dass es keine Videos gibt die zeigen wie die Mafiosis den guten Seagal vermoppt haben
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  #7  
Alt 16-08-2005, 20:08
Benutzerbild von Cherubin
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Kampfkunst: ruhig bleiben
 
Registrierungsdatum: 31.07.2005
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typischer fall von virtuellem kampfgroßmeister !
__________________
"Umgekehrt gilt (auch): Ihre Körperhaltung beeinflusst das Denken." Eric Franklin
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  #8  
Alt 16-08-2005, 23:05
aiki no michi
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Trockenschwimmer

Hallo Kudos,

Zitat:
Zitat von Kudos
Über diese wirklich einleuchtende Erklärung und vor lauter Verlegenheit etwas zu trainieren, was so ineffektiv ist, dass man es auch im Training unter Vollkontaktbedingungen ausprobieren kann und den Gegner nicht sofort zerstört, habe ich mir weitere Fragen gespart. Falls aber irgendwann mal einer von uns gegen einen von denen antreten sollte, wette ich nicht nur als Solidarität auf unser Team...

Ich möchte Aikido nicht schlecht machen, vielleicht gibt's auch Leute, die "an Land schwimmen lernen können" oder darauf vertrauen, dass sie, wenn sie das erste Mal ins Wasser gestoßen werden, nicht untergehen...
in diesem Zusammenhang möchte ich zwei Dinge anmerken:

- Die im Aikido verwendeten Techniken sind ursprünglich für den Kampf auf Leben und Tod auf einem Schlachtfeld entwickelt worden. Ihr Sinn erschließt sich uns erst, wenn wir davon ausgehen, dass einer oder beide Kontrahenten mit einem Schwert oder zumindest einem Messer bewaffnet sind.

Ein Beispiel: Niemand schnellt mit vollem Körpereinsatz vor, wie es im Aikido geübt wird, nur um das Handgelenk seines Kontrahenten zu greifen. Außer vielleicht, dieser will gerade ein Schwert oder ein Messer ziehen...

Die "Vollkontaktbedingungen", von denen Du sprichst, sind EURE Bedingungen für einen sportlichen Wettkampf. Stell Dir vor, Dein Angreifer und Du tragen Blankwaffen und kämpfen auf Leben und Tod. Keiner von uns will oder muss heute so kämpfen. Gottseidank, oder?

- Abgesehen davon: Der Aikido-Begründer, Morihei Ueshiba, hat nach eigenen leidvollen Kriegserfahrungen die Sinnlosigkeit des körperlichen Kampfes an sich eingesehen und mit dem Aikido ein Budo zu schaffen versucht, dass dem Vermeiden bzw. Anhalten des Kampfes dient, der Lösung von Konflikten möglichst ohne Anwendung von Gewalt. Vor diesem Hintergrund ist der Gedanke, Aikido in einem sportlichen Wettkampf einzusetzen, einigermaßen absurd.

Kurz gesagt: Der Aikidoka studiert zwar die PRINZIPIEN des Schwimmens, aber nur, um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, ins Wasser gestoßen zu werden. :-)

Schöne Grüße

aiki no michi
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  #9  
Alt 16-08-2005, 23:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Nishio Aikido
 
Registrierungsdatum: 31.01.2005
Ort: München
Alter: 33
Beiträge: 22
Standard

Zitat:
Zitat von aiki no michi
Kurz gesagt: Der Aikidoka studiert zwar die PRINZIPIEN des Schwimmens, aber nur, um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, ins Wasser gestoßen zu werden. :-)

Schöne Grüße

aiki no michi
Sehr schön ausgedrückt
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  #10  
Alt 17-08-2005, 00:14
Benutzerbild von Impala
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Kampfkunst: Hit first, hit hard... and you might have a chance to win.
 
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Alter: 25
Beiträge: 1.437
Standard

Also kämpft ihr gar nicht?
__________________
"Zeugen und gebären und im ersten Jahr sterben lassen, das ist primitiver, aber nicht ethischer."
- Max Frisch, 'Homo Faber'
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  #11  
Alt 17-08-2005, 06:53
Benutzerbild von Helmchen
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Kampfkunst: Kick and Run
 
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Beiträge: 1.031
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Hallo auch,



Steven Seagal macht alle platt.

Ja, sichi!!! Im Film klappt das auch immer sehr gut, da fliegen die Leute ja nur so
Nein mal im Ernst, er scheint schon ein Guter im Aikido zu sein. Er ist nicht umsonst so hoch graduiert und besitzt oder besaß in Japan ein eigenes Dojo. Ich denke es zeugt mit Sicherheit für einen sehr hohen Standard im Aikido. Würde aber trotzdem niemals behaupten, der macht sie alles platt, wie das hier so schön beschrieben wird.


Aikido ist das beste, bei mir kommt en Mt'ler gar nicht soweit ran um ein lowkick zu machen, den dann muss er na dran sein um mein oberschenkel zu treffen, das wehre ich ab, und brich ihn den

Da spricht jemand der eigentlich garkeine Ahnung vom >>>MuiTahi<<< / Muay Thai oder Thaiboxen hat. Würde da gerne mal eine Technik sehen, die für eine Lowkickabwehr geeignet ist, wirklich gerne.


Aber so zum Schluß muß ich mal wieder sagen, es ist doch immer wieder schön mit anzusehen, wie irgendjemand meint, dass seine KS/KK die Ultimative ist und er damit alle wech machen kann, egal was, wielange und wie gut die Leute ihre KK/KS gemacht haben.
__________________
Die einen kennen mich und die anderen können mich Konrad Adenauer
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  #12  
Alt 17-08-2005, 09:02
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Capoeira, Thai Boxen
 
Registrierungsdatum: 19.04.2004
Alter: 34
Beiträge: 339
Standard

Zitat:
Zitat von aiki no michi
Hallo Kudos,
- Abgesehen davon: Der Aikido-Begründer, Morihei Ueshiba, hat nach eigenen leidvollen Kriegserfahrungen die Sinnlosigkeit des körperlichen Kampfes an sich eingesehen und mit dem Aikido ein Budo zu schaffen versucht, dass dem Vermeiden bzw. Anhalten des Kampfes dient, der Lösung von Konflikten möglichst ohne Anwendung von Gewalt. Vor diesem Hintergrund ist der Gedanke, Aikido in einem sportlichen Wettkampf einzusetzen, einigermaßen absurd.
Wenn Aikido also dazu da ist einen Kampf ohne anwendung von gewalt zum anhalten zu bringen verstehe ich nicht wiso alle Techniken so Tödlich sein sollen das man sie nur bei einem Kampf auf leben und tod einsetzen kann.

Zitat:
Morihei Ueshiba, hat nach eigenen leidvollen Kriegserfahrungen die Sinnlosigkeit des körperlichen Kampfes an sich eingesehen
Schön, der man war sicher sehr gut und weise. Jeodch würd ich einen Sportlichen Wettkampf nicht wirklich mit Krieg und dessen körperlichen Wettkampf verlgeichen.

Oder um auch was Philosophischer zu werden. Beim lernen vorallem von Phiolosphischen grundsätzen geht es nicht primär darum auf die gleichen antworten zu kommen, sondern sich die gleichen Fragen zu stellen.

Und ja der spruch kommt natürlich von jemanden der schlauer is als ich
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  #13  
Alt 17-08-2005, 10:00
aiki no michi
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Kämpfen, nicht zu kämpfen

Hallo Impala,

Zitat:
Zitat von Impala
Also kämpft ihr gar nicht?
wir kämpfen gegen unsere egoistische, weil auf Angst beruhende Vorstellung, permanent kämpfen und uns verteidigen zu müssen. ;-)

Du kannst es Dir also aussuchen, ob wir kämpfen oder nicht...

Alles Liebe

aiki no michi
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  #14  
Alt 17-08-2005, 10:21
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Eskrima Individual Combat System/Lightning Scientific Arnis
 
Registrierungsdatum: 27.05.2002
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 5.195
Blog-Einträge: 1
Standard

Das Board ist echt geil. Es gibt sie also doch, die Patentlösung

"Was für mich das beste für den Strassenkampf ist... Freestyle

Wenn der Gegner unerfahren ist (merkt man eigentlich):
Angriffe die eine größere Distanz überwinden:
z.B.: Füße in einer Linie zum Gegner.
-Sprung nach vorne (man landet wieder in der gleichen Stellung)
-gleichzeitig täuscht man einen low Kick an
-einen Augenblick später: man schlägt mit der rechten Hand gegen den Mund des Gegners
-Sprung nach hinten (Ausgangslage)

wie sieht das aus:
es sind ungefähr zweieinhalb Meter zwischen mir und PrügelPeter. Ich springe vor, deute einen Kick an. PrügelPeter versucht irgendwie den Kick abzuwehren, da Kick und Schlag versetzt kommen. Gleich danach landet der Schlag in seinem Mund. Sofort springe ich zurück und beobachte wie PrügelPeter Blut spuckt, weil ihm ein Teil der Vorderzähne fehlt. Den Boden volltriefend schreit mir Prügelpeter etwas entgegen wie "Hu**ensohn! Ich werds dir zeigen". Entweder er geht jetzt (optimale Lösung) oder er greift mich nun extremst wütend (und vollkommen unkonzentriert) an... Ich habe leichtes Spiel. (nicht sehr optimal, aber vollkommen ungefährlich.)
_______

gegen einen mittelerfahrenen Gegner:
Mischung aus Aikido und Asozialem Kampfstil.
z.b.: wenn er zuschlägt versucht man dem Angriff auszuweichen, doch statt dem Hebel oder sonst was schlägt man dem Gegner mit den Fingerspitzen mittelstark in den Hals. (falls man eine Anklage wegen Totschlags vermeiden will, sollte man nicht versuchen die gesamte Kraft in den Schlag zu legen.)
oder bringt sich in den Rücken des Gegners, schubst ihn vor und versucht sofort Schleuderkick (hieß glaube ich etwas anders...) gegen den Hinterkopf zu landen. Falls man richtigt und mit genug Kraft getroffen hat, so dürfte der PrügelPeter eigentlich K.O. sein.

_______

gegen einen erfahrenen Gegner (Ringen):
Im Sprung angesetzte SideKicks gegen das Knie.
Bei genug Stärke dürfte das Kniegelenk ausgesprochen kampfuntüchtig sein.
Bei zuviel Stärke dürfte er zusammenbrechen, weil ihm ein Bein einfach keine Stützkraft mehr liefert.

gegen einen erfahrenen Gegner (draufhau, Karate, Boxen...):
---gefährlich (aus Erfahrung): unter den Schlägen hinwegducken und versuchen ihn festzuhalten, hochstemmen, zu boden bringen. seine Nase mit dem eigenen Kopf so oft treffen, bis seine Schläge nachlassen. Das dumme dadran ist: solange man ihn festhält und seine Nase blutig schlägt, landet er einige Treffer gegen den Kopf. (wer weniger Ausdauer hat verliert hierbei. In der Regel dürften aber der Gegner zuerst bewusstlos sein.)
---noch gefährlicher: Man versucht die Schläge des Gegners mit den eigenen zu erwidern. d.h.: man setzt den eigenen Schlag etwas tiefer und trifft mit dem Schlag seine Finger. Seine Finger dürften unter dem heftigen Aufprall brechen. Gefährlich dadran ist es, dass man extremst gute Reaktionen haben muss, sonst setzt man den Schlag zu spät an und wird getroffen oder man setzt den Schlag zu hoch an und die eigenen Finger brechen (mir glücklicherweise noch nicht passiert).
---gefährlich: Den Schlag mit links festhalten. Man versucht nun mit der Unterkante der anderen Faust sein Handgelenk von oben möglichst hart zu treffen (probiert das ruhig aus, ihr habt zwei hände...). Das Handgelenk ist keine besonders empfindliche, doch trotzdem vorhande Schwachstelle und kann bei genug Kraft extremste Schmerzen oder sogar nen Krampf hervorrufen (harhar, könnt ihr ruhig auch ausprobieren! *fies grins*)
wieso das gefährlich ist: die eigene Verteidigung ist kurze Zeit gleich null, da man für diesen Angriffen beide Hände verwendet, aber nur einen Arm des Gegners blockiert.


________

mehrere Gegner (unerfahren - mittelerfahren):
Asoziales Aikido ist zwar nicht sehr elegant, doch bei Kampf um die eigene Brieftasche ganz nützlich. blockt die Angriffe, doch statt Hebeln macht man eins der folgenden Dinge:
-man beißt in die Hand des Gegners (ein Feind zum Teil ausgeschaltet)
-man tritt in den Stolz des Mannes (ein Feind für einige Sekunden ausgeschaltet)
-man schlägt gegen die Luftröhre (ein Feind ist entweder bewusstlos, oder auch nicht.)
-man versucht einen Aikido Hebel... ruckartig und mit möglichst viel Kraft... (ein Feind ist ausgeschaltet)

mehrere Gegner (erfahren):
-man probiert oben genanntes aus, neutralisiert vielleicht ein oder zwei Feinde und verbringt die nächsten zwei Wochen auf der Intensivstation
-man wirft den Angreifern Sand entgegen, greift sie sofort an und verbringt die nächsten zwei Wochen auf der Intensivstation
-man rennt voller Stolz weg"


Grüße

Christian
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  #15  
Alt 17-08-2005, 10:22
aiki no michi
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Kämpfen ist verlieren...

Hallo Mandrake,

Zitat:
Zitat von Mandrake
Wenn Aikido also dazu da ist einen Kampf ohne anwendung von gewalt zum anhalten zu bringen verstehe ich nicht wiso alle Techniken so Tödlich sein sollen das man sie nur bei einem Kampf auf leben und tod einsetzen kann.
die technische Seite des Aikido hat mit seiner historischen Entwicklung aus dem Aiki Jitsu und diversen Waffenschulen zu tun. Wir versuchen, die Tradition zu wahren, indem wir im überlieferten Geist und mit den überlieferten Methoden üben.

Im Übrigen ist es nicht so, dass man die Techniken nur bei einem Kampf auf Leben und Tod einsetzen KANN, aber es ist Teil unseres ethischen Codex, dass man nur kämpfen SOLL und MUSS, wenn es einen wirklichen Grund gibt.

Wenn jemand sagt "Dein Aikido funktioniert nicht.", dann ist das kein wirklicher Grund. Dabei ist nämlich niemand bedroht, außer meinem Ego, einem mehr oder weniger bewusst gebildeten Gedankenkonstrukt.

Zitat:
Zitat von Mandrake
Schön, der man war sicher sehr gut und weise. Jeodch würd ich einen Sportlichen Wettkampf nicht wirklich mit Krieg und dessen körperlichen Wettkampf vergleichen.

Oder um auch was Philosophischer zu werden. Beim lernen vorallem von Phiolosphischen grundsätzen geht es nicht primär darum auf die gleichen antworten zu kommen, sondern sich die gleichen Fragen zu stellen.

Und ja der spruch kommt natürlich von jemanden der schlauer is als ich
Mir ist nicht ganz klar, was Du mit obigen Worten sagen willst, aber jeder Wettkampf ist aus meiner persönlichen Sicht ein unnötiger Kampf, weil dabei niemand gewinnt.

Der "Verlierer" verliert ohnehin physisch wie psychisch, und der "Gewinner" nimmt meist auch nicht nur körperlichen Schaden, sondern er bläht nach dem Sieg auch sein Ego auf, was ihn von dem entfernt, was er wirklich ist bzw. sein könnte.

Also wozu unnötig kämpfen?

Liebe Grüße

aiki no michi
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