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#1
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| Weiss nicht, aber vielleicht kennt ihr das schon. Hoffe mal nicht. Habe es schon vor längerer Zeit mal gesehen und bin heute wieder zufällig draufgestossen. Vorallem Gast listen ist sehr lustig und überzeugt, dass Aikido allem überlegen ist Einige auszüge:
Hier der Link: http://server-r001.hostpoint.ch/~bod...adid=680&time=
__________________ Das Becken ist leicht nach vorn geneigt, als wolle der After die Sonne erblicken Kodo Sawaki, 1880 - 1965 check my websites: www.bonecrusher.ch & www.capoeira-switzerland.ch |
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#2
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| Erst gestern (!) habe ich in der Umkleidekabine zwei Aikido-Lehrer gefragt (die trainieren parallel zu uns) ob sie eigentlich nie kämpfen. Als antwortet habe ich bekommen: "Wir üben das schon im Training. Richtig kämpfen würde nicht im Training gehen, da unsere Techniken zu gefährlich sind und den anderen schwer verletzen. Nur in einer Notwehrsituation darf man es anwenden." Gegenfrage: "Woher wisst ihr dann überhaupt ob eure Techniken funktionieren, bzw. ihr sie im Ernstfall überhaupt bei einem nicht kooperierenden Gegner anwenden könnt?" Antwort: "Schau Dir mal die Filme von Steven Seagal an. Da siehst Du, dass es funktioniert und ganz schön hart ist.". Über diese wirklich einleuchtende Erklärung und vor lauter Verlegenheit etwas zu trainieren, was so ineffektiv ist, dass man es auch im Training unter Vollkontaktbedingungen ausprobieren kann und den Gegner nicht sofort zerstört, habe ich mir weitere Fragen gespart. Falls aber irgendwann mal einer von uns gegen einen von denen antreten sollte, wette ich nicht nur als Solidarität auf unser Team... ![]() Ich möchte Aikido nicht schlecht machen, vielleicht gibt's auch Leute, die "an Land schwimmen lernen können" oder darauf vertrauen, dass sie, wenn sie das erste Mal ins Wasser gestoßen werden, nicht untergehen... ![]() |
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#3
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| Oh man, in dem Forum sind ja mal wieder einige Experten am Start.... Der hier zum Beispiel: Zitat:
Zitat:
Zitat:
__________________ If everything seems under control, you're just not going fast enough. Geändert von Ezekiel (16-08-2005 um 16:27 Uhr). |
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#4
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| Zitat:
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#5
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| Ich denke auch das man ins wasser muss um schwimmen zu lernen Aber die meisten leute die ich kenne reden relativ realistisch von ihrer KK... jedenfalls nach der ersten Euphorie die man als Anfänger so mitbringt. |
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#6
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| Zitat:
Wenn ich so gut bin, dass ich jederzeit meinen Gegner töten oder schwer verletzen kann, dann muss ich doch auch so gut sein, kurz vorher aufzuhören. Also ihn eben nicht zu verletzen. Also wenn ich beispielsweise jemanden nach Belieben die Augen ausstechen kann, dann sollte es mir doch auch möglich sein, statt mit einem Finger ins Auge mit einer Faust aufs Kinn zu treffen. Das ist sogar viel leichter. Aber KOMISCHERWEISE scheint es in diesen KKs immer nur "Tod oder gar nicht" zu geben. Ich persönlich halte das für einen Haufen Sch... Schabernack. ![]() Aber soll jeder glauben was er will. Schade dass es keine Videos gibt die zeigen wie die Mafiosis den guten Seagal vermoppt haben ![]() |
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#7
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| typischer fall von virtuellem kampfgroßmeister ! ![]()
__________________ "Umgekehrt gilt (auch): Ihre Körperhaltung beeinflusst das Denken." Eric Franklin |
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#8
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| Hallo Kudos, Zitat:
- Die im Aikido verwendeten Techniken sind ursprünglich für den Kampf auf Leben und Tod auf einem Schlachtfeld entwickelt worden. Ihr Sinn erschließt sich uns erst, wenn wir davon ausgehen, dass einer oder beide Kontrahenten mit einem Schwert oder zumindest einem Messer bewaffnet sind. Ein Beispiel: Niemand schnellt mit vollem Körpereinsatz vor, wie es im Aikido geübt wird, nur um das Handgelenk seines Kontrahenten zu greifen. Außer vielleicht, dieser will gerade ein Schwert oder ein Messer ziehen... Die "Vollkontaktbedingungen", von denen Du sprichst, sind EURE Bedingungen für einen sportlichen Wettkampf. Stell Dir vor, Dein Angreifer und Du tragen Blankwaffen und kämpfen auf Leben und Tod. Keiner von uns will oder muss heute so kämpfen. Gottseidank, oder? - Abgesehen davon: Der Aikido-Begründer, Morihei Ueshiba, hat nach eigenen leidvollen Kriegserfahrungen die Sinnlosigkeit des körperlichen Kampfes an sich eingesehen und mit dem Aikido ein Budo zu schaffen versucht, dass dem Vermeiden bzw. Anhalten des Kampfes dient, der Lösung von Konflikten möglichst ohne Anwendung von Gewalt. Vor diesem Hintergrund ist der Gedanke, Aikido in einem sportlichen Wettkampf einzusetzen, einigermaßen absurd. Kurz gesagt: Der Aikidoka studiert zwar die PRINZIPIEN des Schwimmens, aber nur, um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, ins Wasser gestoßen zu werden. :-) Schöne Grüße aiki no michi |
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#9
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| Zitat:
![]() |
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#10
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| Also kämpft ihr gar nicht?
__________________ "Zeugen und gebären und im ersten Jahr sterben lassen, das ist primitiver, aber nicht ethischer." - Max Frisch, 'Homo Faber' |
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#11
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| Hallo auch, Steven Seagal macht alle platt. Ja, sichi!!! Im Film klappt das auch immer sehr gut, da fliegen die Leute ja nur so Nein mal im Ernst, er scheint schon ein Guter im Aikido zu sein. Er ist nicht umsonst so hoch graduiert und besitzt oder besaß in Japan ein eigenes Dojo. Ich denke es zeugt mit Sicherheit für einen sehr hohen Standard im Aikido. Würde aber trotzdem niemals behaupten, der macht sie alles platt, wie das hier so schön beschrieben wird. Aikido ist das beste, bei mir kommt en Mt'ler gar nicht soweit ran um ein lowkick zu machen, den dann muss er na dran sein um mein oberschenkel zu treffen, das wehre ich ab, und brich ihn den Da spricht jemand der eigentlich garkeine Ahnung vom >>>MuiTahi<<< / Muay Thai oder Thaiboxen hat. Würde da gerne mal eine Technik sehen, die für eine Lowkickabwehr geeignet ist, wirklich gerne. Aber so zum Schluß muß ich mal wieder sagen, es ist doch immer wieder schön mit anzusehen, wie irgendjemand meint, dass seine KS/KK die Ultimative ist und er damit alle wech machen kann, egal was, wielange und wie gut die Leute ihre KK/KS gemacht haben.
__________________ Die einen kennen mich und die anderen können mich Konrad Adenauer |
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#12
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| Zitat:
Zitat:
Oder um auch was Philosophischer zu werden. Beim lernen vorallem von Phiolosphischen grundsätzen geht es nicht primär darum auf die gleichen antworten zu kommen, sondern sich die gleichen Fragen zu stellen. Und ja der spruch kommt natürlich von jemanden der schlauer is als ich ![]() |
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#13
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| Hallo Impala, Zitat:
Du kannst es Dir also aussuchen, ob wir kämpfen oder nicht... Alles Liebe aiki no michi |
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#14
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| Das Board ist echt geil. Es gibt sie also doch, die Patentlösung "Was für mich das beste für den Strassenkampf ist... Freestyle Wenn der Gegner unerfahren ist (merkt man eigentlich): Angriffe die eine größere Distanz überwinden: z.B.: Füße in einer Linie zum Gegner. -Sprung nach vorne (man landet wieder in der gleichen Stellung) -gleichzeitig täuscht man einen low Kick an -einen Augenblick später: man schlägt mit der rechten Hand gegen den Mund des Gegners -Sprung nach hinten (Ausgangslage) wie sieht das aus: es sind ungefähr zweieinhalb Meter zwischen mir und PrügelPeter. Ich springe vor, deute einen Kick an. PrügelPeter versucht irgendwie den Kick abzuwehren, da Kick und Schlag versetzt kommen. Gleich danach landet der Schlag in seinem Mund. Sofort springe ich zurück und beobachte wie PrügelPeter Blut spuckt, weil ihm ein Teil der Vorderzähne fehlt. Den Boden volltriefend schreit mir Prügelpeter etwas entgegen wie "Hu**ensohn! Ich werds dir zeigen". Entweder er geht jetzt (optimale Lösung) oder er greift mich nun extremst wütend (und vollkommen unkonzentriert) an... Ich habe leichtes Spiel. (nicht sehr optimal, aber vollkommen ungefährlich.) _______ gegen einen mittelerfahrenen Gegner: Mischung aus Aikido und Asozialem Kampfstil. z.b.: wenn er zuschlägt versucht man dem Angriff auszuweichen, doch statt dem Hebel oder sonst was schlägt man dem Gegner mit den Fingerspitzen mittelstark in den Hals. (falls man eine Anklage wegen Totschlags vermeiden will, sollte man nicht versuchen die gesamte Kraft in den Schlag zu legen.) oder bringt sich in den Rücken des Gegners, schubst ihn vor und versucht sofort Schleuderkick (hieß glaube ich etwas anders...) gegen den Hinterkopf zu landen. Falls man richtigt und mit genug Kraft getroffen hat, so dürfte der PrügelPeter eigentlich K.O. sein. _______ gegen einen erfahrenen Gegner (Ringen): Im Sprung angesetzte SideKicks gegen das Knie. Bei genug Stärke dürfte das Kniegelenk ausgesprochen kampfuntüchtig sein. Bei zuviel Stärke dürfte er zusammenbrechen, weil ihm ein Bein einfach keine Stützkraft mehr liefert. gegen einen erfahrenen Gegner (draufhau, Karate, Boxen...): ---gefährlich (aus Erfahrung): unter den Schlägen hinwegducken und versuchen ihn festzuhalten, hochstemmen, zu boden bringen. seine Nase mit dem eigenen Kopf so oft treffen, bis seine Schläge nachlassen. Das dumme dadran ist: solange man ihn festhält und seine Nase blutig schlägt, landet er einige Treffer gegen den Kopf. (wer weniger Ausdauer hat verliert hierbei. In der Regel dürften aber der Gegner zuerst bewusstlos sein.) ---noch gefährlicher: Man versucht die Schläge des Gegners mit den eigenen zu erwidern. d.h.: man setzt den eigenen Schlag etwas tiefer und trifft mit dem Schlag seine Finger. Seine Finger dürften unter dem heftigen Aufprall brechen. Gefährlich dadran ist es, dass man extremst gute Reaktionen haben muss, sonst setzt man den Schlag zu spät an und wird getroffen oder man setzt den Schlag zu hoch an und die eigenen Finger brechen (mir glücklicherweise noch nicht passiert). ---gefährlich: Den Schlag mit links festhalten. Man versucht nun mit der Unterkante der anderen Faust sein Handgelenk von oben möglichst hart zu treffen (probiert das ruhig aus, ihr habt zwei hände...). Das Handgelenk ist keine besonders empfindliche, doch trotzdem vorhande Schwachstelle und kann bei genug Kraft extremste Schmerzen oder sogar nen Krampf hervorrufen (harhar, könnt ihr ruhig auch ausprobieren! *fies grins*) wieso das gefährlich ist: die eigene Verteidigung ist kurze Zeit gleich null, da man für diesen Angriffen beide Hände verwendet, aber nur einen Arm des Gegners blockiert. ________ mehrere Gegner (unerfahren - mittelerfahren): Asoziales Aikido ist zwar nicht sehr elegant, doch bei Kampf um die eigene Brieftasche ganz nützlich. blockt die Angriffe, doch statt Hebeln macht man eins der folgenden Dinge: -man beißt in die Hand des Gegners (ein Feind zum Teil ausgeschaltet) -man tritt in den Stolz des Mannes (ein Feind für einige Sekunden ausgeschaltet) -man schlägt gegen die Luftröhre (ein Feind ist entweder bewusstlos, oder auch nicht.) -man versucht einen Aikido Hebel... ruckartig und mit möglichst viel Kraft... (ein Feind ist ausgeschaltet) mehrere Gegner (erfahren): -man probiert oben genanntes aus, neutralisiert vielleicht ein oder zwei Feinde und verbringt die nächsten zwei Wochen auf der Intensivstation -man wirft den Angreifern Sand entgegen, greift sie sofort an und verbringt die nächsten zwei Wochen auf der Intensivstation -man rennt voller Stolz weg" Grüße Christian |
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#15
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| Hallo Mandrake, Zitat:
Im Übrigen ist es nicht so, dass man die Techniken nur bei einem Kampf auf Leben und Tod einsetzen KANN, aber es ist Teil unseres ethischen Codex, dass man nur kämpfen SOLL und MUSS, wenn es einen wirklichen Grund gibt. Wenn jemand sagt "Dein Aikido funktioniert nicht.", dann ist das kein wirklicher Grund. Dabei ist nämlich niemand bedroht, außer meinem Ego, einem mehr oder weniger bewusst gebildeten Gedankenkonstrukt. Zitat:
Der "Verlierer" verliert ohnehin physisch wie psychisch, und der "Gewinner" nimmt meist auch nicht nur körperlichen Schaden, sondern er bläht nach dem Sieg auch sein Ego auf, was ihn von dem entfernt, was er wirklich ist bzw. sein könnte. Also wozu unnötig kämpfen? Liebe Grüße aiki no michi |
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