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#1
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| Das ist doch einer der elementarsten Fragen, die man den Betreibenden stellen sollte oder? Aus welchen Gründen betreibt ihr Kampfsport,-kunst? Schreibt ruhig alle Gründe auf, und listet es ausführlich auf. Würde mich freuen. als einer der Hauptbeweggründe ist bei mir, einfach auch die Ästhetik die für mich in der Kampfkunst liegt. zum teil sind alle bewegungen sehr natürlich und auch direkt. ich finde einfach die bewegungen und die effektivität von kampfkünsten genial. auch natürlich das man dadurch verteidigungsfähig wird. (jkd, kali, boxen, thai, kick, fma, bjj, ringen, mmas) dazu auch der grund der fitness. besonders thai finde ich eines der besten konditionstrainingsarten mit dem boxtraining. ringen ist sehr gut für die stärke. und besonders wichtig: im moment des kämpfes ist man völlig auf die sache konzentriert. wie ein bergsteiger mit dem berg verschmiltzt, ist man völlig auf den kampf konzentriert. in einer hinsicht ist es deswegen schon eine extremsportart, die einen gewissen thrill gibt. auf der anderen seite verbinde ich mit kampfkunst auch irgendeine philosophie. die philosophie alle zu achten und zu respektieren, die dir das gleiche tun. in den meisten kk,ks liegt irgendwie der kategorische imperativ von kant in sich. behandel die menschen so, wie du behandelt werden willst. man lernt durch kampfkunst andere und sich selbst zu respektieren und einzuschätzen. auch muss man sehen das kk, ks besonders vollkontaktbetreibende kk, ks (auch eingeschlossen judo,bjj,ringen.....bodenkampf) stark das selbstbewußtsein prägt, da ich denke, daß körper und geist eine einheit bilden und durch das betreiben einer solchen kampfkunst, ks der körper auf gute und harte weise austrainiert wird. im grunde genommen bin ich von fast allen sportarten begeistert (ich meine sportarten...keine funkommerzkacke...oder wassersynchronschwimmen), da sport eine der schönsten beschäftigungen des lebens sind. sportler sind irgendwie andere menschen als leute die überhaupt keinen sport betreiben. menschen die ihren sport (auch hiermit kk/ks) ausleben, sind meist sehr bewußt lebende und auch intensiv lebende menschen, ist mir aufgefallen. sie können sich in dem verwirklichen, in wo sie aufgehen: in ihrem sport. sport zum beruf zu haben ist zum teil wohl ein traum jedes menschen. da jeder andere beweggründe hat, um kk/ks anzufangen wird auch jede kk/ks ihre berechtigung haben, und es werden die verschiedenen stile wohl nie konkurrieren, da jeder topf einen anderen deckel hat. interessant ist nur, wieviele leute aus dem forum oder insgesamt mit der vorstellung in eine kk/ks gehen um sich verteidigen zu lernen. denke mir viele sind mit dem gedanken in eine kk/ks eingetreten und haben nun ganz andere gründe, warum sie trainieren. |
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#2
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| Hm... gute Frage, gabs zwar so ähnich schon öfter, is aber egal (ich hasse die Suchfunktion ).Also, zu aller erst ist KK die stärkste Identifikationsgröße in meinem Leben. Jeder hat etwas wodurch er sich irgendwo zugehörig fühlt, in dem er völlig aufgeht, und das seine Ideale und Denkweise prägt. Früher war das bei mir Musik, heute ist es KK. Das hat aber derzeit einen unangenehmen Nebeneffekt: Wo jemand anders einfach glücklich wäre, etwas gutes gefunden zu haben und daran Jahre trainieren würde, kann ich nach einer Zeit des Enthusiasmuses die Füße nicht mehr still halten und begebe mich auf die Suche nach einem neuen System, ständig von der Neugier getrieben, was es denn da noch geben mag... naja. Dann kommt natürlich der Verteidigungsaspekt hinzu, er steht nach erstgenanntem gleich an zweiter stelle (auch das treibt mich immer weiter: gibt es etwas effektiveres?). Bedingt durch Grund Nummer eins, liebe ich auch die Ästhetik der diversen KK, dazu gehört Akrobatisches, wie im TKD, Capoeira oder Wushu, aber auch Waffenvirtuosität oder schnelle Trappingdrills. Dazu gehört auch meine Vorliebe für KK-Filme aller Art. Zu guter letzt kommt mein Gesundheits- und Fitnesswahn, welchem ich auf, in meinen Augen, sinnvolle Weise mit KK-Training genüge tue. mfg, Luggage |
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#3
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| Zitat:
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#4
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| Ich betreibe KK weil: 0. SPASS 1. Um mein Wohlbefinden zu steigern 2. Um meinen Körper, meinen Geist und meine Seele in Einklang zu bringen 3. Weil es schöne, schnelle Bewegungen ermöglicht 4. um mein Selbstvertrauen zu steigern 5. um Fit zu sein 6. Als Ausgleich zum Alltag, Ruhepol, Stressabbau 7. Als Weg zur Selbstfindung 8. um meine freie Zeit sinnvoll (bzw. nicht vor Medien) zu verbringen (wobei ich nicht meine, das Medien gänzlich unsinnvoll sind) 9. Um in mir selbst zu ruhen. Die Gründe sind in der Reihe, in der sie mir eingefallen sind, d.h. nicht nach Wichtigkeit sortiert. Das wichtigste ist allerdings Spass. Selbstverteidigung ist KEIN Aspekt meines Interesses, da ich bisher ohne Kloppereien ausgekommen bin und es so halten werde. Auch brauche ich mich nicht mit anderen zu messen (Turniere) Übrigens finde ich diesen Thread wesentlich interessanter als "Wie haue ich meinen Gegner um?" -Threads. Danke. Schade nur, das die meisten es anscheinend anders sehen. |
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#5
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| eines Tages fragte mich einer, den ich fast gar nicht kannte, ob ich mit Karate anfangen wollte.Ich mag Fragen, auf die ich die ich ne Antwort weiß und sagte: natürlich nicht! Dann bin ich doch mal hin...Ich dachte immer, Karate wäre nur erfunden worden, um Actionfilme interessanter zu machen, mittlerweile bin ich schon fast ein Jahr dabei und lerne bei jedem Training etwas neues und habe noch dazu viel Spaß mit einem Haufen netter Leute.... |
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#6
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| Zitat:
ich kann mich bei dir nur anschliessen ! mfg SoundGarden ![]() |
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#7
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| Also ich betreibe Kampfsport, weil ich als kleines Kind schon mit Freunden gerauft habe und es mir spaß gemacht hat. weil es ein schöner Ausgleich zur langweiligen Schule ist. weil ich es wichtig finde, dass man sich verteidigen kann. weil man sich dabei gut abreagieren kann. weil es für mich eigentlich schon immer das wichtigste in meinem Leben war. ![]() |
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#8
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| Hi, Ich betreibe Kampfkunst, weil ich denke, dass es im Leben eines jeden Irgendetwas geben muss an dem er hängt und in dem er voll und ganz aufblüt. Es ist wichtig, dass man sich ständig steigern will, da man nur so seinen Ehrgeiz behält.Das ist für mich einer der wichtigsten Gründe, warum ich Kampfkunst betreibe. Der zweite Grund ist für mich der Selbstverteidigungs Aspekt. Ich finde es sehr wichtig, gerade heutzutage wo man schon zusammengeknüppelt wird, wenn man falsch guckt, dass man sich verteidigen kann. Der dritte Grund ist die Ästhetik.Ich finde es faszinierend was manche Kämpfer für eine Akrobatik,Präzision und Austrahlung z.B. in ihre Formen einbringen. Und zu guter Letzt zählt für mich der Gesundheitsaspekt und die Tatsache wie Kampfkunst das ganze Leben verändern kann.Wie man durch das Training seinen Körper und seinen Geist schult. Diese ganzen Punkte machen mich süchtig nach Kampfkunst. mfg Tim ![]() |
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#9
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| interessante Frage.. da hat sich in den letzten 2 Monaten bei mir auch ganz schön was verändert. Zuerst war es die sportliche Betätigung (JuDo, WuShu), die mir auf diese spezielle KK-Art gefiel. Dann, muss ich zugeben, wurde ich Opfer des *ing *un -Wahns des "ichhaualleskaputtunddasauchnochleicht&schnell ", aber mit KaraTe (leider nur nem Anfängerkurs, für mehr fehlt die Zeit) und Hap Kunde Do setzte eine Veränderung zum Besseren ein, d.h. es stand für mich nicht mehr das "ich will jeden besiegen" im Vordergrund, sondern daneben auch der meditative Aspekt. Und mit Taijiquan kam dann die große Wende; WC mache ich weiter, weil ich in der Lage sein will, mich effektiv zu verteidigen, aber ansonsten liegt das Hauptinteresse bei Taijiquan und Hap Kune Do. Es ist zum einen die kraftvolle Bewegung im Hap Kune Do, zum anderen die $%&@ (hier möge ein Taijiquan-Meister das passende einsetzen, ich hab dafür kein Wort) Bewegung im Taijiquan. Wenn wir im Training die Form (24er-Peking-Form) laufen, is das einfach ein fesselndes Gefühl, das ich so von keiner anderen KK kenne. Und genau wegen diesem Erleben bei jedem Training geh ich immer wieder hin, es begeistert mich einfach total. |
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#10
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| Salut, Ich sträube mich gegen das Wort, eine Kunst zu trainieren, ist hier aber nicht Topic..... Ich versuche das Kyokushin zu leben, um mein Leben lang strebsam zu sein, um mein Leben lang zu versuchen, die Worte und Anweisungen des Sosais strebsam zu befolgen und um zu versuchen, meinen Charakter in die vom Sosai und dem Kyokushin festgelegte Form zu bringen. Zu versuchen den Dojo Eid so stark ich nur kann in mein Leben einzubauen und versuchen ihn wie das Wort Gottes zu befolgen. Leider schaffe ich es oft nicht, ich schaffe es nicht alle Regeln zu befolgen. Das sind immer emotionale Tiefpunkte wenn ich versage, aber ich versuche es zumindest immer wieder und wieder. Jeden Tag auf das Neue und das ist das daoistische in der Kunst. Der Grund weshalb es Do heisst. Der Weg ist das Ziel... Das ist der Grund, weshalb ich meine Kunst trainiere. A bientôt, Adrién Geändert von Dubois (26-07-2007 um 18:53 Uhr). Grund: Gekürzt: Hatte zuviel von mir geschrieben, dass möchte ich nicht... |
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#11
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| ....wenn´s Stress gibt und irgendein Penner mir was will, dann will ich in der Lage sein, ihm die Scheiße raus zu hau´n ! Was auch schön ist: (kam auch schon mehr als einmal vor) Wenn so ein Arsch im Auto faxen macht, dann steige ich ander Ampel, oder sonstwo aus, gehe zu ihm hin und teile ihm mit, dass wenn er will - dass ich ihn aus der Karre ziehe um ihm die Fresse in zwei Hälften zu schlage - er nur so weitermachen muss.......und mit dem Wissen, dass ich gut trainiert bin, macht das richtig Spaß! Körper und Seele, der Einklang mit allem - diese ganze Scheiße spielt im Fight keine Rolle mehr! ...und wenn ich mich mit mir selber im Einklang haben will, reicht es auch eine Stunde zu joggen.... Diese ganze möchtegern Guru Kacke..... ES MUSS KRACHEN ! ! |
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#12
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| Zitat:
__________________ Lieber im Training schwitzen, als auf der Straße bluten! |
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#13
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| Zitat:
nicht, dass ich dich jetzt mit spätpubertierenden, hirnlosen jungs vergleichen möchte. ich weiss ja, was dann passiert: wenn es bei mir an der türe klingelt ist das sicher der danny, der mir penner dann mal ordentlich die zähne ins hirn jagt... ![]()
__________________ Noch nie einen Bruchtest gemacht? Pack deine Chance: LIMIT 2008 - Das Kampfkunstfestival |
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#14
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| kampfkunst verkörpert schon im wort, was mich grundsätzlich immer daran fasziniert hat: das auseinandersetzen zwischen gegensätzen (kampf) und das schaffen von etwas noch nie dagewesenen (kunst). es ist ein sport, der mir einfach liegt. ich bin und war schon immer ein einzelkämpfer, fühle mich aber in gruppen wohl aufgehoben. in der kk finde ich beides. das ich bei uns in der schule auch keine hirnlosen idioten finde, die zwar gut schlagen können, aber in vielen anderen, v.a. zwischenmenschlichen bereichen wenig drauf haben, freut mich ebenfalls. in anderen sportarten, wo's oft nur um sieg und niederlage ging und man verbissen nach (sportlichem) erfolg um jeden preis strebte, fühle ich mich nicht wohl. und ja, ich mag auch den guru-scheiss. nicht die blinde, hirnlose verehrung eines "meisters", aber die auseinandersetzung mit einem menschen, der einfach schon weiter ist und von dem man viel lernen kann. wie alt diese person ist, tut für mich übrigens auch nichts zur sache. sv ist für mich ein nebenprodukt. und ich werde wohl immer der meinung bleiben, dass die beste sv gegen gewalt wegrennen ist. trotzdem ist es nützlich, sich im falle eines falles, gewohnt zu sein, auch mal was zu kassieren und auf einen (jetzt noch kleinen) kampferfahrungsschatz zurück greifen zu können. ausserdem ist kk immer eine auseinandersetzung (philosophisch, pragmatisch, wie auch immer) mit sich selbst. in einem stil, wo ich sowas nicht finden würde, wäre ich wahrscheinlich falsch aufgehoben.
__________________ Noch nie einen Bruchtest gemacht? Pack deine Chance: LIMIT 2008 - Das Kampfkunstfestival |
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#15
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| Einfach nur Spaß ... Ich war schon immer ein "wenig" Ehrgeizig, und so habe ich hier mein ideales Revier gefunden: Körperlich und technisch und noch in vielerlei Hinsicht hab ich noch so Vieles zu verbessern, und genau dass ist es, was mir Spaß macht. Man lernt immer was neues dazu. Dann schaut man sich einfach bei anderen was ab, ... wenn man dann 2-3 Stunden trainiert hat und noch in die Sauna geht, ist das einfach ein geniales Gefühl ... ein weiterer ganz wesentlicher Punkt ist die Community ... wirklich viele nette Menschen zum Plaudern gefunden, die Trainer sind auch wirklich nett ... öfters no nachm Training auf ein Bier gewesen. Fitness ist eigentlich ein Mittel zum Zweck .. aber meine Fgur hat sich nicht zum schlechteren gewendet SV ... hm, naja, nett, aber jetzt nicht wirklich wichtig. |
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