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#1
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| Ich glaube, jeder kennt Übungen, die er nicht gern macht. Das führt aus meiner Beobachtung dazu, dass diese Übungen nur mit halben Ehrgeiz(krummer Rücken beim Entenlauf) oder sogar absichtlich falsch gemacht werden(wer krontrolliert schon, ob man beim "Sonne tragen" richtig atmet?). Ehrlich gesagt, ist es für micht auch paradox, dass Übungen wie Krokodilgang oder Entenlauf durchgeführt werden, die augenscheinlich nicht bequem sind, obwohl doch immer gesagt wird, dass man sich bei Bewegungen möglichst wohl fühlen sollte. Benötigt man eine gewisse Routine im Umgang mit diesen Übungen, um die Systema-eigene "Bewegungs- und Atmungsschule" zu verstehen und letztendlich entspannt durchführen zu können? Oder dienen sie dazu, unbequeme Stresssituationen kennen und überstehen zu lernen? Wie erlebt ihr gewisse Übungen und welche Veränderungen habt ihr dabei gemerkt? Gruß Jet |
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#2
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| Eigentlich gibt es da keine "unangenehmen Übungen". Es gibt aber sehr häufig einen faulen Tengu! Gruß Tengu
__________________ Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett |
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#3
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| entengang wird gerne geübt, hatten wie beim Ninjutsu auch, ist aber definitv extrem schädlich für die Knie!
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#4
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| Zitat:
Nach meiner Meinung kann aber alles, was in Maßen mit dem eigenen Körpergewicht gemacht wird, nicht schlecht sein(es sei denn, man ist da gesundheitlich vorbelastet). Gruß Jet |
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#5
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| Der Rücken ist nicht das Problem, sondern die Belastung für das Knie. Vor allem, weil das Körpergewicht hierbei im passiven Bewegungsapparat "hängt." Zum Thema unangenehm: Wenn man eine Übung nicht mit "Herz" ausfürht, bringt sie nichts oder zumindest nicht soviel, wie möglich wäre. Schlampiges Ausführen ist außerdem oft die Folge. Also: Klar werden, was die Übung einem bringen soll und das richtige Maß finden. Das gilt ja bei allem im Training. Gruß |
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#6
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Wer kennt solche abquälenden übungen nicht am schlimmste sind die Oben genannten und das bergsteigen wies der trainer nennt das ist wirklich ne Horror übung. Klar versuch ich sie voll und ordentlich durchzuzihn da der trainer sonst darauf besteht sie zuwiederholen ![]() |
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#7
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| Hallo, wenn jemand seine Übungen nur halbherzig macht, dann ist es sein eigenes Problem. Zitat von Michail: "Es gibt nur drei Gründen, aus welchen ich jemanden nichts beibringen kann: Er will es nicht, ich will es nicht, oder wir beide wollen es nicht." Das Wichtigste bei den von Jet aufgeführten Übungen ist, mit Hilfe von richtiger Atmung die korrekte Körperform und eine entspannte Psyche zu bewahren. Und das muß man erst lernen. Außerdem geht es um Stärkung der Gelenke und Sehnen. Und um Bewältigung der Streßsituationen ("Suche Komfort im Unbequemen"). Die Übungen sind auf keinen Fall schädlich, solange man sie mit korrekter Atmung und richtiger Form ausführt. Dann sind sie sogar gesundheitsfördernd. Man soll einfach beachten, ob man bereits gesundheitlich vorbelastet ist. Dann wählt man einfach etwas andere Übungsvariationen. Entsprechend dem gesundheitlichen Zustand. Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-systema.de |
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#8
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| Also, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht um "gesundheitsschädliche" und/oder richtig oder falsch geübte Übungen. Es geht eher nur darum, das man gewisse Übungen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mag! Also ich mag Abhärtungslowkicks nicht, welche ich so über mich ergehen lassen soll. Und ich mag kein Nunchaku. - Aber ich mag auch keinen Spinat! ![]() Gruß Tengu
__________________ Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett |
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#9
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| das mit dem Spinat gibt sich, hat für die meisten Kinder zuviel Bitterstoffe, den positive Nutzen bringt er eh eher Leuten ab 40 / 45 da ist das Geschmacksempfinden auch anders. Daher soll man nur Kinder die es wirklich wollen Spinat vorsetzen. -> mir zB hat der Rahmspinat immer gut geschmeckt
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#10
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| Wie stehts mit der letzten Frage: Wie erlebt ihr gewisse Übungen und welche Veränderungen habt ihr dabei gemerkt? Im Übrigen darf man ruhig einen Bezug zum Systema herstellen. Gruß Jet |
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#11
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| Ich will hier mal ein Beispiel geben. Am Anfang haben mir Liegestütze auf den Fäusten noch Schmerzen bereitet. Mit Liegestütze an sich hatte ich ja noch nie ein Problem. Aber auf hartem Boden wars schon recht unangenehm. Mittlerweile hab ich ein ganz anderes Gefühl. Die Fäuste fühlen sich beim Auflegen auf ebene, harte Flächen quasi richtig wohl, als würden sie wunderbar passen. Außerdem fühlt sich der Untergrund irgendwie weich oder warm an und Faust und Arm finden von selbst die Senkrechte. Hat niemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder ist das zu trivial? Gruß Jet |
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#12
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| hallo jet nö, find ich nich trivial. das zeigt doch, daß eine übung, die anfangs schmerzhaft oder unangenehm empfunden wurde, durch übung und aufmerksamkeit ihren schrecken verloren hat und daß du bei diesem prozess einsichten hattest, die dich weiterbringen. (z.B. ausrichten der arme, lockerlassen).ich würde sagen: herzlichen glückwunsch! gruß caine |
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#13
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| Zitat:
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__________________ Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein! O Mi To Fo |
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#14
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| die übung ist auch ih: auf den boden legen, beine hoch, wie ein L, und dann die beine mitsamt becken/po anheben und halten- super für die unteren bauchmuskeln ... aber pfui sach ich euch ![]() |
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#15
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| Und dabei mit den Handflächen an den Unterschenkel hoch ohne sie zu berühren Ich bin der Meinung, dass eine Übung die ungewohnt für den Körper ist, in einer gewissen Weise abgelehnt wird. Genau so wie ihr früher sicher nicht so fasziniert von anfängen der Bruchrechnung oder sonst etwas neuem begeistert wart. Allerdings geht es bei den KK auch darum, Körper und Geist zu Schulen, weshalb man offen für Neues sein sollte und seinem Trainer vertrauen sollte - der Körper und der Fortschritt wirds einem danken. |
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