| Umfrageergebnis anzeigen: Ist mir bekannt, wie ich im Verein/Kampfschule versichert bin? | |||
| Ja - ich habe mich darüber informiert | | 9 | 42,86% |
| Nein - ich werde aber mal nachfragen | | 3 | 14,29% |
| Ich habe mich sicherheitshalber selbst versichert | | 5 | 23,81% |
| Ist mir egal - mir passiert eh nichts | | 4 | 19,05% |
| Teilnehmer: 21. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1
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| Hallo Kampfsportler, mich würde ja mal interessieren, ob Ihr wisst, wie Ihr in Eurem Verein/Kampfschule gegen Unfälle versichert seid. Ich selbst habe vor 9 Jahren die Erfahrung gemacht, nicht ausreichend versichert zu sein. Ich bin beim Laufen einer Form so umgeknickt (ja so doof kann man sein - und sich auch so dumm verletzen), dass ich seitdem folgende Schädigungen habe: künstliche Kreuzbänder, geflickte Kniescheibe, Nägel um das Knie herum und Arthrose (kein Knorpel mehr da). Auf den ersten Schock kam der Zweite im Krankenhaus: "Sie werden nie mehr laufen können, das Bein bleibt steif - Ach sie sind Betriebswirt, da können Sie ja froh sein, weil Sie einen Handwerksberuf nicht mehr ausüben könnten. Sie werden ohnehin mindestens ein Jahr nicht arbeiten können...." Aber da gab es ja die Versicherung des Landessportbundes. Voller Lohnausgleich etc. stand im Auszug der Bedingungen. Nach Meldung des Unfalls erhielt ich dann die Bedingungen der Versicherung zugeschickt: Voller Lohnausgleich bis zu 6 DM am Tag. - Und das, wo ich doch gerade mein Einfamilienhaus baute. So ist mir ein Schaden von mehr als 100.000 DM entstanden. Ich konnte keine Eigenleistungen mehr am Haus machen. Da ich mit dem Krankengeld nicht über die Runden gekommen wäre, fuhr mich meine Frau nach 4 Monaten fast ein Jahr lang jeden Tag die 30 km zur Arbeit und zurück. Nach 3 Jahren habe ich dann von der Versicherung den Höchstbetrag für den kompletten Verlust eines Beines 11.000 DM ausgezahlt bekommen. Als ich nach Jahren wieder mit TKD anfing, mußte ich zunächst ein Gutachten vom Arzt vorlegen, dass ich noch TKD machen darf. Natürlich bin ich mittlerweile privat unfallversichert (damals hatte ich im Rahmen meiner Hausfinanzierung die Unfallversicherung gewechselt und der Unfall passierte einen Tag vor Ende der Sperrfrist) - Schäden an meinem Bein und daraus hervorgehende Schäden (z. B. wenn ich mit dem Bein umknicke und mir dabei das andere Bein verdrehe) sind natürlich ausgeschlossen. Aus Schaden wird man klug (und trotzdem kann ich nicht vom TKD lassen) und so kann ich jedem nur mal raten, sich beim Verein/Schule zu informieren, wo man mit welchen Beträgen gegen was versichert ist. Michael |
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#2
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| Hi, ich habe auch eine private Unfallversicherung...... Manche meinen, daß wäre rausgeschmissenes Geld. Aber das Beispiel zeigt, daß ist nicht immer so. Abgesehen davon schließt die Versicherung meine Frau mit ein. Positver Aspekt......Ich kann dazu nur jedem raten. Trotzdem muß ich sagen, daß in den Kampfkünste allgemein wesentlich weniger passiert, als z.B. im Fußball oder Snowboarden oder was auch immer. Ich denke, daß spricht für die Lehrer und Schüler verschiedenster Kampfkünste. |
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#3
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| Hi, bei uns ist es so, dass sich jeder selbst gegen Unfälle versichern muss. Der Verein schliesst jegliche Haftung aus. Dies wird ausdrücklich im Vertrag vereinbart. Wer's nicht tut, ist schön dumm, denn passieren kann immer mal was. |
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#4
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| Ein Verein, so er denn ein "e.V." trägt, ist bei fahrlässig vom Trainer verursachten Unfallen haftbar zu machen. Egal, ob das im Vertrag steht, oder nicht. Durch Unfälle, die auf Fahrlässigkeit der Schüler zurückzuführen ist, trifft das nicht unbedingt zu. Als Fachübungsleiter bin ich durch meinen Verein automatisch Haftpflichtversichert. Da ich aber auch in einer privat geführten Schule trainiere, kenn ich aber auch die Regelung "jeder haftet für sich selbst" - da ist diese Klausel auch rechtmäßig. Obwohl ... wenns wirklich hart auf hart kommt, findet ein guter Anwalt fast immer Mittel und Wege, Geld für den Verunfallten rauszuholen. Gruß Dirk |
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#5
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Zitat:
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#6
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| Wenn man aber nur dumm umknickt oder sonstige unberechenbare Dinge wie Stolpern etc. passieren, kann man dem Trainer keine Fahrlässigkeit vorwerfen. Damit ist die Haftpflicht raus. Und auch eine Unfallversicherung beim Landessportbund besteht ja. Der Knackpunkt ist doch die Höhe der Versicherungssummen. Die kannst Du nur in den Versicherungsbedingungen nachlesen und die bekam ich erst nach der Unfallmeldung. Bis dahin ging ich auch von vollem Lohnausgleich aus, wie es ja auch im Infoblatt der Versicherung stand. Aber es handelte sich halt nur um den Auszug aus den Versicherungsbedingungen........... |
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#7
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| Ich bin über die Versicherung des Landessportbundes und extra nochmal über eine Unfallversicherung versichert. Grüsse |
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#8
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| Ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung.... .Da ich inzwischen auch regelmäßig in einem e.V. Training gebe werde ich mich aber mal darum kümmern. Ohne diesen Thread wäre ich wohl nicht ohneweiteres auf das Thema gestoßen. |
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#9
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| Bei der Deutschen Taekwondo Union ist man glaube ich als Mitglied automatisch versichert...???
__________________ Wu-Stil Taichichuan in Gießen, Marburg und Umgebung http://www.wu-taichi.info, http://www.taichi-giessen.de |
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#10
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| Wie Samabe schon schrieb: das ist man auch in jedem e.V., der einem Landessportbund angehört; ihr solltet auch allerdings mal über die Deckungssummen informieren! Grüsse |
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#11
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| hallo ich bin über den verein versichert der ist im landessportbund hessen also so gesehen kein thema hoffe ich doch mfg |
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#12
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| siehe dazu meine Antwort direkt darüber sowie das erste Posting in diesem Thread! Grüsse |
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#13
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| ich habe vor ein paar Jahren darüber mal mit jemandem aus einer Fachabteilung einer gr. dt. Vers. drüber gesprochen . der Mann sagte das der Knackpunkt hier die Unfalldefinition sei. Während bei privaten Unfällen so ziemlich jedes Ereignis was zu messbaren Schäden führt eine Leistungspflicht begründet, soll dies bei Sportversicherungen angeblich nur bei Regelverstössen u.ä. greifen Bsp "Tyson" einen Zahn rauspunchen sei ok , das Ohr abzubeissen allerdings nicht. Allerdings soll die Schlüsselversicherung brauchbar sein die es in Paketen zur Vereinsversicherung gibt ciao Ulrich |
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#14
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| Hallo an alle ! Wo könnte ich all die brauchbaren Informationen bekomen? Dazu nicht nur als eine Privatperson, sondern auch als eine Privatschule betreibende oder eine e.V.-gründende/gegründete? mfG PW |
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#15
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| Erkundige Dich beim Landessportbund, Stadtsportbund. Es gibt da Versicherungen die der Verein/die Schule selbst abschließen können, die aber horende Beiträge kosten. Ich bin Trainer in einem e. V. bei uns trägt die Krankenkasse die Heilungskosten, weiterhin gibt es für den Fall bleibender Schäden eine Versicherung des LSB. Gruß Fidibus |
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