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#1
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| Hallo, ich weiss das eine Funktionalität eines Stils sehr vom Ausübenden abhängt, aber ich wollte mal fragen, welche Erfahrung ihr so gegen WTler gemacht habt, wo hattet ihr Probleme, wo habt ihr Schwächen gesehen. Einfach ein paar Aussagen die ihr vielleicht durch unzählige Sparrinstreffen, etc. verallgemeinern könnt (bzw. die auf die Mehrheit zutreffen oder auch einfach nur auf den Stil und nicht auf die Ausübenden). Die Frage deshalb, weil ich selber WT mache und gerne wissen würde, wo ich selber noch acht geben sollte, daher also als Inspirationsquelle gedacht. Dann noch die zweite Sache: "Stattdessen wird sich der Karateka darauf besinnen die Situation zu vermeiden, die der WTler sich erhofft. Statt Kontakt aufzunehmen in brechen. Statt über die Zentrallinie über außen attackieren." Bei diesem Zitat ging es um einen Karateka, der bei einer Demo eines WTlers auf die Bühne ging und wohl irgendwie Probleme hatte. Jedenfalls hatte der WTler in seiner "Not" dem Karateka kurzerhand die Nase gebrochen. Das oben genannte Zitat stammt übrigens aus einem anderen Thread, aber da es nicht sonderlich zum Thema passte, habe ich, der Sicherheit halber einen neuen Thread aufgemacht. Meine Frage zu dem Zitat: Wie soll man den Kontakt "brechen" ? Einfach stur mit Kraft dagegen arbeiten ? Und wieso sollte man bei einem WTler NICHT die Zentrallinie, sondern von außen angreifen ? Das ist doch genau das, was die WTler bis zum vergasen üben ! Ich persönlich finde einen direkten Angriff auf die Zentrallinie, am besten noch ein tiefer Fauststoß (also tiefer Ellenbogen), VIEL gefährlicher. Vielleicht kann mich jemand aufklären, MFG Tidus |
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#2
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| Nachdem bei WT die Deckung und das Taktile speziell auf die Zentrallinie hin arbeitet umgeht man dies in dem man von der Seite kommt. -> WT Deckung und Angriff geht auf Zentrallinie also greift man mit dem an wo das System nicht so seine Schwerpunkte hat, das ist wie den Judoka treten, den Karateka greifen und werfen Da WT auf der Linie arbeitet kannst du einenWt ler durch kreisförmige Angriffe in Schwierigkeiten bringen da er sich jedesmal neu ausrichten muss daher ist Cross so wichtig du musst die Antwortenauf die Fragen (Angriffe) finden.
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts Geändert von Franz (17-09-2003 um 16:39 Uhr). |
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#3
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| Wie oben schon gesagt wurde, versucht der WTler immer die Zentrallinie beizubehalten. Wenn dieser jetzt aber von der Seite angegriffen wird, wird er sich natürlich drehen, sofern er gut genug ist Zu deiner eigentlichen frage kann ich nicht viel sagen, da ich selber WT mache. Interessant ist aber, dass wir im Unterricht einen Thaiboxer haben. Da kann man immer so schön ausprobieren was man jetzt machen muss wenn er angreift. Z.b. versucht der Thaiboxer einen Tritt von der Seite (sorry, bin kein Thaiboxer deshalb weiss ich auch nicht wie das heisst) bleibt der WTler jetzt stehen, dann ist sense und der Thaiboxer freut sich. Hat aber der Wtler den Mut nahe genung an den Thaiboxer ran, wird der Tritt seine Wirkung verfehlen. Der Oberschenkel trifft den Wt-ler, der Hebel ist kleiner (-->Physik) und der Wtler ist dem Thaiboxer (im Moment noch) überlegen. mehr fällt mir leider nicht ein ![]() Ich würde einfach mal sagen es hängt von der Geschwindigkeit und der Reaktion ab, die ein Wtler hat... Ehrlich gesagt weiss ich auch keine besser antwort. |
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#4
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| Lena: ich habe 3,5 Jahre WT gemacht aber auch anderes das mit dem drehen plus der Druck der kommt denn musst du erst mal lenken können, das ist nicht einfach wenn der Schlag mit Power kommt weiterzuführen und Gleichgewicht zu halen und nicht aus versehen aufzumachen! Öfter mal Sparring mit Leuten aus anderen Systemen zB Boxern und Ringern aber auch Thaiboxer ist recht interessant vor allem wenn man mal richtig Druck abbekommt.
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#5
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| Halli Hallo, wo ist mein Freund Sektenmitglied ??? Er macht WT und hat mich über das Forum kontaktiert, um im Sparring sich auszutauschen. Ich selbst bin Kickboxer und konnte bemerken, dass er mich mit einem schnell gekonterten Frontkick doch recht oft treffen konnte. Wenn ich dann den Kick aber geschluckt habe, d. h. die Nehmerqualitäten, die wir als Kickboxer wohl mehr trainieren (Vollkontakt !) als WT´ler, genutzt habe, konnte ich ihm sehr häufig mit Haken zum Kopf und Körper in Bedrängnis bringen. Desweiteren wird "Sektenmitglied" mir zustimmen, dass durch das häufige und auch harte Sparringstraining im Kickboxen ganz klare Verhaltensweisen, die sich in jedem Kampf wiederspiegeln (Übersicht, Kaltblütigkeit) positiv auf das Training der SV -Techniken auswirken. Hey , Sektenmitglied, bis demnächst mal... Rocher |
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#6
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| Wir haben letzens mit mehreren Leuten geübt, wie man Kettenfauststöße eines WT'lers abwehren könnte. Leider stand uns kein echter WT'ler als Testobjekt (WT'ler, bitte nicht schießen! ) zur Verfügung. Daher versuchten wir die Stöße anhand von Videoclips und Zeitschriften nachzumachen. Wenn man einen verhältnismäßig schwächeren Gegner vor sich hat, sind die Stöße relativ leicht abzuwehren. Bei kräftigeren Personen ist es aber schon extrem schwierig. Ich hab es z.B. mit "Wischwasch"-Blöcken versucht. Andere Abwehrtechniken wären dafür IMHO viel zu langsam. Allerdings muß man schon höllisch aufpassen... Weiß jemand, wie man die Abwehr gegen diese Kettenfauststöße verbessern kann? |
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#7
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| Kettenfauststoß gegen Kettenfauststoß ist eine Möglichkeit die andere ist seitlich vorbeizugehen und das Feuer zu eröffnen oder über einen Zickzack Schritt seitlich ranzukommen und den anderen wegzuschubsen
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#8
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| Danke! Wir werden es bald ausprobieren. |
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#9
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| Zitat:
Wie Franz schon schrieb seitlich raus, dabei einen Block auf die Flanke des Keils der KFS schlagen, dass erschwert dem WTler die Ausrichtung nachzuführen, dann schön in die Lücke über dem Oberarm rein. Timing ist hier wie bei allem im Leben entscheidend. Mit KFS gegen KFS würde ich hingegen nicht empfehlen, dass macht nur für WTler Sinn, und selbst da nur mäßig. Mit "angelesenen" KFS deinerseits wirst du da überrannt. (Oooops, bin ja heute ein Nestbeschmutzer . )Ciao Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#10
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| Ich könnte mir vorstellen, das ein starker Block, mit dem man einen Arm in die Schußlinie des anderen schiebt erfolgreich sein könnte. Ansonsten könnte es sein, das er zwischen des Bewegungen der Arme die Übersicht nach unten verliert...was man zu einem direkten Konter per Knie oder Vorwärtstritt nutzen könnte. Nur so ein paar Gedanken. |
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#11
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| wieso sollte man KFS "abwehren" ? Warum nicht einfach in der Halbdistanz unter die Geraden abtauchen (etwas riskant wegen möglichem Knieeinsatz, zugegeben) und dabei Overhead-Haken und Seithakenserien loslassen, dann eine gerade Rechts-Links-Batterie abfeuern und den Kerle einfach niederboxen ? Oder gleich im Zickzack-Gang und mit beidhändigen Haken in den Mann reingehen, dabei seine Geraden Auspendeln? Dass man einen Treffer dabei abbekommt, riskiert man wohl, aber dafür steht man hinterher noch, und der Andere liegt. Oder ? |
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#12
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| Zitat:
Und hier halte ich die Aussage "über außen attackieren" eigentlich am System vorbei, es gibt kaum etwas gradlinigeres als das "Ikken Hisatsu"-Shotokankampfkonzept. Zumindest was den Angriff angeht, natürlich werden gerade in der Verteidigung auch Kreisförmige Ausweichbewegungen als Teil von Tai Sabaki praktiziert, ebenso wie es mittlerweile auch, vor allem im Bereich der Beintechniken viele kreisförmige Angriffstechniken gibt (Geben tuts diese Natürlich auch im Bereich der Armtechniken nur Mawashi Zuki oder Ura Zuki werden in den meisten Dojo deutlich weniger trainiert als Mawashi Geri). In der Verteidigung liegt der Schlüssel (Schlüssel soll hierbei aber nicht symbolisch für eine Pauschallösung stehen, doiese gibt es meiner Ansicht nach nicht und der Versuch eine solche wissenschaftlich technisch zu belegen hat mit "Vom Zweikampf" eines der schlechtesten und wenn es einen Superlativ von Falsch geben würde "falschesten" Bücher der KK Literatur hervorgebracht) wohl genau hier, Tai Sabaki und De Ai und auch im Angriff hjaölte ich die grundsätzliche Überlegenheit von Kettenfausstößen aufgrund verschiedener Aspekte (Schwacher Stand, weniger Kraft, geringere Reichweite) für zumindest fraglich. Dies überlegungen gelten natürlich nur für einen "Duellkampf" in dem vor allem die Anfangsdistanz wählbar ist, auf engstem Raum sieht es deutlich anders aus.
__________________ Freundliche Grüße Jibaku |
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#13
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| Zitat:
Sorge mit einem Schlag dafür das sich die Arme des Anwenders überkreuzen und danach den nächsten Schlag von ihm (der ja unmittelbar folgen wird) nutzen um die Arme kurzfristig zu fesseln. Wichtig dabei ist es den Arm am Ellenbogen zu kontrollieren bzw ihn dort zu blockieren.(Klappt bei Leuten die den KFS nicht richtig ausführen recht gut) Eine weitere Möglichkeit ist zwischen die Fäuste mit dem eigenen Schlag zu gehen und damit ein überkreuzen zu provozieren. Den obereren Arm dann wie bei der o.g. Methode ruckartig runterdrücken (mit Druck nach vorne) um so die Arme kurzfristig zu "fesseln". Das sind alles recht theoretische Methoden die auch nur bei Leuten funktionieren die einen Fehler machen beim Ausführen. Man darf nicht vergessen: Der KFS wird in der Nahdistanz mit Druck nach vorne ausgeübt, dabei will man näher an den Gegner ran und nicht in der Distanz bleiben. Gruß Alef |
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#14
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| @ Alephtau sehr interessant was du da beschreibst, weil genau diese Dinge bei uns im "Wing Kido Kai"-Training bis zur Vergasung trainiert werden. Frappierend... Ich würde es aber auch eher so sehen, dass das alles zwar in der Partnerübung (= für mich "Theorie") ganz gut klappt - aber im Freikampf (= für mich "Praxis") ? - Da werden die Karten wieder anders gemischt... |
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#15
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| Hallo, erst einmal, bin neu hier im Forum. Möchte allen einen lieben Gruss schicken. Ich mache seit 2003 EBMAS Wing Tzun und hatte bis jetzt nie dass Gefühl, dass es hier nur auf KFS ankommt. Es gibt im WT nicht nur die KFS und danach nichts mehr. WT lebt davon, nicht beim Kämpfen nachdenken zu müssen. Und dies passt dann auch wieder ins Konzept KFS anzuwenden. Mir haben sie bis jetzt immer geholfen. Grüsse Steffm |
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