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#1
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| Hallo liebe Boarder - Grüßt Euch! Mich würden heute mal Eure Meinungen und Erfahrungen zu den von mir unterrichteten Stil PFS interessieren? Wie bekannt ist bei Euch mittlerweile PFS und seine Trainer? Habt Ihr Erfahrungen mit PFS, sprich mit Seminaren, IPTP's, Gruppentrainings oder welchen Trainingsformen auch immer?! Auch die Straßenanwendung würde mich interessieren, falls Ihr damit Erfahrung habt? Bitte um konstruktive Kritik oder Lob bzw. Eure Erfahrungen, Eindrücke oder Meinungen! Bitte nicht beleidigend werden (egal auf wenn oder was auch immer) und konstruktiv bleiben. Bitte vergeßt nicht: Erfolg verlangt Höflichkeit! Bin gespannt auf Eure Postings! Beste Grüße Euer Ralf PS: Die PFS-Instructor Liste im Deutschsprachigen Raum, nach der ich immer wieder gefragt werde, habe ich bei meinem Trainer erbeten, da er alle PFS-Instructoren in Deutschland ernannt hat oder vorgeschlagen hat (meines Wissens nach zumindest!). Post ich aber noch mal seperat!
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#2
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| Meine Erfahrungen sind sehr gut, was ich ja schon gepostet habe. Besonders die Kombination mit Krav Maga-Techiken finde ich gut, da das PFS geniale Abschlusstechniken beinhaltet, die im KM irgendwie fehlen. Andererseits bietet KM halbwegs realistische Verteidigung gegen bewaffnete Angriffe. Außerdem sind ja im KM vor allem Boxen, Ringen und Jiu bzw andere jap. KK-Techniken enthalten und im PFS - soweit ich das einschätzen kann - vor allem Thaiboxen, Wing Tsun und Kali. Aber PFS ist natürlich auch alleine eine sehr gute Sache, nicht zuletzt deshalb, weil es tatsächlich alle Distanzen abdeckt, was ja viele KKs nicht immer tun. Ich kann es echt nur empfehlen. In Wien, wo ich es trainiere, kennt es allerdings kein Mensch, nichtmal in der KK-Szene. Wäre schön, wenn es ein wenig bekannter werden würde, da ja die Gefahr besteht, dass das Training eingestellt wird, wenn immer nur dieselben 5 Leute da sind. |
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#3
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| Hallo, Ralf, wie Du sicherlich weißt, besuchte ich Anfang 1998 das Seminar von Paul Vunak in München, um mir ein Bild von PFS zu machen. Das war meine einzige persönliche Erfahrung mit PFS. Beim zweiten Mal habe ich einem PFS-Mann nur zugeschaut (es war im Februar 1999). Zuerst meine Meinung über Paul Vunak (bezogen auf 1998). Ich habe ihm zwei Tage zugeschaut und zugehört. Er ist zweifellos ein guter Spezialist für den Straßenkampf und ein sehr guter Sportler. Er ist fit, schnell. Sehr schnell sogar. Aber mir hat seine menschliche Seite überhaupt nicht gefallen. Seine Augen waren stets kalt. Er war sehr geladen, hektisch, unruhig. Ich konnte mich zehn Minuten mit ihm unterhalten. Dabei fragte er mich, was ich trainieren würde. Ich sagte: "Systema von Vladimir Vasiliev." An seine Reaktion kann ich mich sehr deutlich erinnern. Er verzog sein Gesicht, als ob er eine Zitrone gegessen hätte, und meinte, ich solle den Quatsch lassen und mich mit sinnvollen Sachen beschäftigen. Dabei zeigte er mit dem Finger auf die Übenden in der Halle. Dabei hat Michael Grüner einen sympatischen und netten Eindruck auf mich gemacht. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit, mich mit ihm zu unterhalten. Er war an jenen zwei Tagen viel zu sehr als Veranstalter und Trainer beschäftigt. Zum PFS selbst. Es ist meiner Meinung nach ein einfaches, direktes Konzept, das sehr gut auf der Straße funktioniert. Es ist auch relativ leicht erlernbar. Zumindest konnte ich bei dem Vunak-Seminar alle Bewegungen schnell nachvollziehen, und ich kann sie heute noch. Allerdings denke ich, daß dieses Konzept nur dann funktioniert, wenn der Anwender fit, gesund, frisch und unverletzt ist. Diese Meinung beruht auf den Informationen, die ich 1998 vom Vunak-Seminar mitnehmen konnte. Es kann aber sein, daß da noch mehr drinsteckt, als damals gezeigt wurde. Wenn ja, dann mußt Du, Ralf, es sagen ![]() Auch habe ich den Eindruck, daß man sich in PFS nicht mit dem Thema "Mensch" mit allen seinen körperlichen (mechanischen und gesundheitlichen), psychischen, geistigen und seelischen Aspekten beschäftigt, sondern nur mit dem Thema "Mensch im Straßenkampf", wobei nur die körperlich-mechanische und psychische Seite betrachtet wird. Ich habe die PFS-Techniken, die ich kennengelernt hatte, nie in einem realen Kampf angewendet, weil sie in gewisser Weise das Gegenteil davon sind, was ich in Systema gelernt habe, und mich ziemlich stark einschränken würden. Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-systema.de |
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#4
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| Hallo Ralf, der Name PFS ist zwar schon tausendmal in diesem Board zu lesen gewesen, aber ich wüßte immer noch nicht, wofür diese Abkürzung überhaupt steht. Ich glaube, bei uns in der Gegend (Ostsachsen) wird das überhaupt nicht angeboten, jedenfalls wäre mir das völlig entgangen. Aber abgesehen davon... HIER wird sowieso KAUM was angeboten Mit Systema wüßte hier auch keiner etwas anzufangen ![]() Gruß Micha
__________________ Und immer schön trainieren! Ausruhen kann man sich, wenn man tot ist... |
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#5
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| Grüßt Euch erstmal allgemein! @ Andreas Das mit Paul Vunak kann ich natürlich verstehen, das Du da getroffen reagiert hast, man sollte andere Stile nicht verunglimpfen, auch wenn man meint, mein Stil "wäre?" der bessere. Du hast nicht ganz unrecht, was PFS in der Anwendung angeht, da man beim PFS davon ausgeht (wie im JKD) das eine körperliche Fitneß unabdingbar ist. Wobei das leichte Konzept und die schnell erlernbaren Techniken des PFS das -meiner Meinung nach- wieder aufwiegen. Auch das beim PFS nicht gerade die seelische Seite berücksichtigt wird ist wahr. Es ist halt einzig und allein ein Straßenkampfsystem. Es geht um Streetfighting: die Konzepte, die Techniken und auch die psychische Seite sind darauf ausgelegt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! @ Bateman So wie Du's in Wien beschreibst, so kenn ich's ähnlich. Darum mein Posting mit der Nachfrage, hätt mich eben interessiert wie da der Schnitt durch die Szene ist. Weil ich denke, PFS hatt es verdient einfach zu wachsen und sich zu etablieren. Mein persönlicher Tip mit Wien: Schaut das jeder Schüler mind. einen mitbringt, dann würde die Gruppe um hundertprozent wachsen, diese Probleme kenn ich nämlich sehr gut. Auch ich leiste ehrliche Pionierarbeit..........! Ganz herzlich möchte ich mich bei Euch bei Beiden für Euer Posting bedanken und würde mich freuen wenn andere auch noch posten. Wie bekannt ist PFS bei Euch, habt Erfahrungen damit (naja siehe Orginal Posting). Beste Grüße Ralf
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#6
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| Hi Micha - Grüßt Dich! Hatt sich überschnitten unser Posting! Sorry, Dir natürlich auch danke! Ich denke Systema und auch PFS (Progressive Fighting Systems) hättens verdient bei Euch bekannter zu werden! Besten Gruß nach Sachsen Ralf
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#7
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| PFS und Systema ich habe diese begriffe hier im board zum erstenmal gelesen und mich mal durch verschiedene beiträge hier im forum gelesen um eine vorstellung zu bekommen um was es dabei den geht ich muss sagen beides hört sich sehr interresant an und darum freut es mich um so mehr das hier in neu-ulm der Andreas Weitzel eine kleine einführung in Systema anbietet ich werde mich für dieses seminar am 1 und 2 märz auf alle fälle anmelden sollte sich mal hier in der nähe (ca200km) ein seminar zu PFS ergeben würde ich auch daran sehr gerne teilnehmen gruß herbert |
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#8
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| Mich würden heute mal Eure Meinungen und Erfahrungen zu den von mir unterrichteten Stil PFS interessieren? PFS kenne ich nur aus einem Urlaub vor fünf Jahren (?), habe per Zufall einen Schüler (Name leider entfallen?) von Michael Grüner in Ägypten getroffen und mich dort mit ihm ausgetauscht. Wir hatten die Gelegenheit sowohl die Bereiche Waffenlos als auch Stock und Messer zu trainieren. War interessant, vor allem, weil wir doch mehr Parallelen als Unterschiede fanden. Wie bekannt ist bei Euch mittlerweile PFS und seine Trainer? PFS = Progressiv Fighting System dürfte vor allem in JKD Kreisen bekannt sein .... ggf. noch in den FMA Kreisen ... zumindestens habe ich dort die meisten Gespräche dbzgl. geführt. Trainer = kennen tue ich Michael Grüner, vor allem aus seiner Zeit als traditioneller KKler und als freier "Journalist" für N. Schiffer. Leider habe ich bis heute die Zeit nicht gefunden mal mit ihm zu trainieren und was mich zudem abstößt, sind die Preise! Paul Vunak kenne ich nicht persönlich ... viele Gespräche mit ehem. Seminar-Teilnehmern vermittelten mir aber einen ähnlichen Eindruck von seiner Person, wie es Andreas hier schon erzählte. Habt Ihr Erfahrungen mit PFS, sprich mit Seminaren, IPTP's, Gruppentrainings oder welchen Trainingsformen auch immer?! s.o. Auch die Straßenanwendung würde mich interessieren, falls Ihr damit Erfahrung habt? Keine Erfahrung! Aber schön wäre es, wenn Du selbst aus dem Nähkästchen plaudern würdest! Bitte um konstruktive Kritik oder Lob bzw. Eure Erfahrungen, Eindrücke oder Meinungen! Mit gefällt die Werbung mit Bildern aus dem Militärbereich oder ähnlichem überhaupt nicht ... schon gar nicht, wenn Gesichter nicht unkenntlich gemacht wurden ... *kopfschütteln* ... ist in jedem Fall eine der Lieblingswerbemaßnahmen (nicht nur PFS, aber hier gehts ja nur um PFS) der PFS "Leader". PS: Die PFS-Instructor Liste im Deutschsprachigen Raum, nach der ich immer wieder gefragt werde, habe ich bei meinem Trainer erbeten, da er alle PFS-Instructoren in Deutschland ernannt hat oder vorgeschlagen hat (meines Wissens nach zumindest!). Ja ... lt. Michael ist dem so! Gruß Mike PS. is übrigens ne ganz "neue" Form von Werbung, keine schlechte Idee! Wird offensichtlich auch immer beliebter!
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL 2012 am 08. und 09. Dezember |
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#9
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| Also allzuviel kann ich leider auch nicht schreiben ,denn ich habe bisher nur einmal 4h Pfs trainiert. (Privat Train) Aber ich finde auch was ich dort gelernt habe,war doch relativ einfach und leicht anwendbar. Das System selbst geht über alle Distanzen und lässt jeglichen Schnickschnack weg und bleibt bei den einfachen effektiven Techniken. Natürlich muss man es trotzdem richtig trainieren es ist nicht die von uns allen gewünschte Antw.,die uns über Nacht unbesiegbar macht Speziell die Nahkampftechniken fand ich sehr beeindruckend. Und die sog. Destruction Abwehr. Also Anwendbar im Sparring ist eigentlich alles was ich gelernt hab,auf der Strasse hatte ich auch noch keine Erfahrungen damit,zum Glück. Sobald ich mal wieder was dzu gelernt habe werd ichs Berichten Mfg Joe |
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#10
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| Hi Leute - Grüßt Euch! Da ich zu meinem letztem Seminar einige sehr nette Feedbacks bekommen habe, würde ich gerne 2 mal hier herein setzen. Ich mache dies nicht als Selbstbeweihräucherung, sondern weil ich denke, das es eine gute Werbung für meine Person darstellt. Die Feedbacks sind von zwei Personenschützern (Andy+Simon) aus der Schweiz! Ich bitte hierbei um Euer Verständnis! Beste Grüße Euer Ralf ________________________________________ Betreff Close Quarter Combat Seminar in Ingolstadt am 15.03.03 von Ralf Engwer An Ralf Sensei Gerne schreibe ich dir ein kurzes Feedback. Zu dir: Deine Fachkompetenz beeindruckt, du lebst PFS, das ist spürbar. Du erträgst es kaum, wenn du Fehler siehst, korrigierst individuell, zeigst Förderbereiche auf. Du möchtest Qualität bieten, und es ist dir auch wichtig, dass wir deine Prioritäten des PFS richtig verstehen. Deine Ziele, die du dir für den Lehrgang gesetzt hast, hast du mehr als erfüllt. Zu PFS: Meine Inputs: Das System für mich, nicht umgekehrt. Drei Ebenen, High, Middle, Low. Eine ist immer offen. Geht dies nicht, versuch jenes. Wirst du blockiert, arbeite auf einer anderen Ebene weiter, allenfalls löst sich dadurch dein Problem. Versuche deine Technik fliessen zu lassen. Zwing den Gegner in einen Bereich, der dir liegt, greif ihn nicht an, wo er stark ist. Zu mir und PFS: Kämpfen allerdings ist nicht nur eine Sache der Technnik, sondern vor allem eine Sache des Tuns. 1 Technik reicht für den, der sie anwendet. Stressresistenz allerdings ist nicht erlernbar, nur erlebbar. Simon und ich haben uns dieser Erfahrung schon öfters ausgesetzt, dies macht uns stark. Sich in einen Pulk von Skins zu stürzen braucht mehr als nur Technik, es braucht die Erfahrung der eigenen Angst und Strategien, sie zu überwinden. Erst dann greifen Techniken. Für Simon und mich ist die Verhältnismässigkeit oberstes Gebot. Dies erfordert von uns einige taktisch/technische Verhaltensweisen, die sich von PFS entfernen, ohne dabei die gemeinsame Ausrichtung zu verlieren. Verlieren können wir uns aber nicht leisten, müssen aber den ersten Schritt dem Gegner überlassen, das kompliziert die Sache. Danach allerdings... . Auf der Rückfahrt hatten wir drei Stunden Gesprächsstoff betreffend deines Lehrggangs. Darauf kannst du dir was einbilden. Vor allem hat mich auch gefreut, dass sich Menschen wie du und ich immer schnell verstehen. Wir sehen uns wieder. Grüss mir Achim und Bernie(er soll es als Ehre ansehen, bei dir Uke zu sein und nicht rumjammern...kleiner Scherz, ich mag ihn.) Eine gute Zeit und auf bald Andy
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#11
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| hallo ralf alles bestens gelaufen, ohne unfall und so. du hast recht, du hast ein feedback verdient, zumal andy und ich auch schon eine weile (15 bzw 13 jahre) kampfsport betreiben und uns auch mit dem thema streetfight beschäftigt haben, nicht zuletzt mit einer ebenfalls über zehn-jährigen security-erfahrung und der entwicklung eines eigenen, security-spezifischen streetfight systems innerhalb der delta-security. mir hat das seminar sehr gut gefallen. ich habe, wie ich es mir vorgestellt habe, einen zünftigen einblick in eine ganz andere kampf-kultur erhalten. die ganzen stile wie pfs, jkd, fma, wt, etc. waren für mich bis jetzt einerseits wenig bekannt, ja sogar negativ vorbelastet. bei dir habe ich jetzt eine vernüftige art dieser stile erlebt. für mich war es insofern sehr spannend, mal wieder als "anfänger" etwas neues auszuprobieren. speziell eingeleuchtet haben mir die vier kampfdistanzen des pfs und die konsequente unterscheidung in streetfight-relevantes vorgehen und drills. du hast den ganzen stoff sehr überzeugend vorgebracht, das seminar war gut strukturiert, und was mir besonders gefallen hat, war deine sehr mitteilsame art und weise, ohne überheblich belehrend zu sein, kurz, dass du auch im training der lockere und nette typ bist, der du beim feierabend bier bist. man erlebt ja bei gewissen lehreren halt recht ausgeprägte guru-allüren, was ich bei dir eben zum glück nicht der fall war. als zusammenfassend positiv, einerseits eine neue stil-welt zu erkunden, andererseits inputs für streetfight zu erhalten. technisch ist generell festzuhalten, dass ich natürlich jetzt nicht so schnell ein pfs-jünger werden kann, da ich halt sehr stark japanisch vorbelastet bin. die schläge, auch wenn sie im detail anders sind, so behaupte ich, sind bei allen stilen ungefähr die gleichen, ebenso die hebel, blöcke, würfe etc. wenn man jemanden umhauen muss, spielen die techniken fast keine rolle, ausser dass sie wirksam sein müssen), match-entscheidend ist einzig und allein die taktik. in dieser hinsicht ist mir das pfs, was ich bis jetzt erleben durfte, für ein streetfight system noch zu technisch. in meinem verständnis von streetfight sollte vor allem das taktische vorgehen trainiert werden, die animalischen instinkte mehr weckend (schlagkissen training, sparring, verbale unterstützung, etc.), analog den interventionsgrundsätzen von anti-terror-kräften: schnelligkeit - aggressivität - überraschung. du lebst dies einerseits bilderbuchmässig vor, andererseit trainierten wir es in dieser konsequenz nur ansatzweise. der hauptgrundsatz bleibt aber nach wie vor: allem erdenklichen ungemach aus dem weg gehen. zuletzt bleibt noch verhältnismässigkeit, die auch als privatmann auf der strasse zu beachten sind. dieser aspekt muss gezielt im training beachtet und in form von differenzierten techniken trainiert werden. zusammenfassend ist streetfight keine frage der technik oder der philosphie, sonder einzig der taktik und der inneren einstellung. mein offizieller berufsstatus ist etwas schwierig kurz in worte zu fassen. wie gesagt bin ich einerseits studierter psychologe (lic. phil.) und arbeite in einer unternehmensberatung als berater für zwischenmenschliche prozesse (angefangen bei teamentwicklung über coaching bis zu assessment und umfragen aller art; für genaueres: <http://www.asseva.ch>), andererseits bin ich wie gesagt bei der firma delta security ag als 'chief training officer' angestellt (fachgebiete nahkampf, pr-24-polizeischlagstock, pistole, ordnungsdienst-taktik und führung) und arbeite auch dort im hr-bereich mit (vor allem themen wie selektion, qualifikation, aber auch risk management). hoffe du bist mir für meine offenheit nicht böse. ich denke ich werde wieder zu dir kommen, speziell mass attack würde mich interessieren (leider kann ich an diesem datum nicht), aber mal sehen. ich hoffe auch, dass die geldgeber in unserer firma die kohle locker machen, dass ich mit meinem instruktoren team irgendwann im sommer zu dir reisen kann. machs gut. simon.
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#12
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| Hi Leute, ein kurzer Nachsatz zu den Feedbacks. Möchte mich natürlich nochmal in aller Öffentlichkeit für die zwei doch recht langen Feedbacks für mein Seminar bei Andy+Simon bedanken. Hab mich wirklich riesig darüber gefreut! Für unser KK'boardler: Bitte seid mir nicht böse, aber ich dachte mir, hier könnt Ihr mal Meinungen über meine Person lesen und müßt Euch nicht nur aufgrund meiner Postings eine Meinung über mich bilden! Liebe Grüße Euer Ralf
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#13
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| Ich denke aber gerade über deine Berichte und Meinungen lernt man einen Menschen kennen! Gruß Lars |
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#14
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| Hallo Ralf, also ich habe so ca. 1 Jahr lang PFS in München trainiert. Allerdings nicht so regelmäßig wie ich es gerne getan hätte. Meine Erfahrungen mit dem System sind sehr positiv. Wie schon gepostet wurde, werden im PFS einfache, schnörkelose Techniken angewandt, die man schnell erlernen kann. In Sachen SV sicherlich ein gutes System. Das Training ist auch sehr vielseitig, da eben alle Distanzen einschließlich Waffenkampf trainiert werden. Der Nachteil an der Vielseitigkeit ist aber, wenn man nicht die Möglichkeit hat, mind. 3 mal pro Woche zu trainieren, dass man dann von allem ein bißchen kann, aber nur wenig wirklich gut. Was mir auch sehr entgegenkam ist, dass es im PFS kein Graduierungssystem gibt (es sei denn man will Instructor werden). Michael Grüner ist auch ein sehr guter Trainer. Er hat was drauf und ist ein sehr netter, geduldiger Mensch. ![]() Gruß Michael |
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#15
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| HI Michael, das freut mich sehr, das Dir das PFS in München gefallen hat. Kennen wir uns persönlich?! Kannst auch ne PN schreiben, wennst möchtest! NGR Ralf
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