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  #16  
Alt 19-07-2017, 21:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Panantukan
 
Registrierungsdatum: 19.07.2017
Alter: 48
Beiträge: 1
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Ich persönlich würde zu Krav Maga / Pananthukan raten, dabeide "relativ schnell" zu erlernen und effizient sond. Beide Stile sind für Kniee auch relativ schonend.
ABER: Du schreibst was von "gegen bewaffnete" die sich "untypisch" verhalten-EGAL was Du trainierst-Du wirst verlieren!
2 Beispiele:
1. Ein "Bekannter" ist (hochschulstudierter) überzeugter Hooligan, Kampfkunsterfahrung =0
2. "Unser" Co-Trainer Thaiboxen (190, 85 kg, Kreuz wie Schwarzenegger), trainiert seit 8 Jahren 4x die Woche und wurde innem Trainingscamp in Thailand von einem 17 jährigen echten ThaiSchüler (Strassenkämpfer) vermöbelt bis er kein Licht mehr gesehen hat
Was haben beide gemeinsam? Sie prügeln Dich binnen von 30 Sekunden nach Pakistan Süd. Und jemand mit Messer, der "nur" die Strasse kennt, wird Dich noch schneller lebensgefährich verletzen.
Bitte nicht missverstehen, KK ist toll, ich mache es selber mit Begeisterung. Aber es muss deutlich gesagt werden: Mit idR 2xTraining-Woche a 1,5h wirst Du Dich niemals gegen einen wütenden Hooligan oder Messerstecher wehren können, KK lernen ist das eine, einem hemmungslosen Schläger zu begnen ist eine völlig andere Welt, ich hab das selber erfahren.
KK macht Dich definitiv zu einem sportlicheren, selbstbewussteren und ruhigerem Menschen. Aber ich finde auch wichtig auf Grenzen hinzuweisen-Filme und youtube-Vids vermiteln einen völlig falschen Eindruck: IdR trainiert ein "Normalo" 2xWoche 1-1,5h. Das ist gut für den Körper umd das Selbstbewusstsein. Aber es reicht nicht gegen jemanden, der voller Adrenalin einfach nur Prügeln will oder der schnell ein Messer vom der rechten in die linke Hand wechseln kann-da hat mir vor zig Jahren schon ein sehr anerkannter Meister geraten: lauf weg
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  #17  
Alt 19-07-2017, 21:57
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Falschparler ans Ordnungsamt melden
 
Registrierungsdatum: 19.07.2017
Beiträge: 335
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Zitat:
Zitat von boro3333 Beitrag anzeigen
Ich persönlich würde zu Krav Maga / Pananthukan raten, dabeide "relativ schnell" zu erlernen und effizient sond. Beide Stile sind für Kniee auch relativ schonend.

ABER: Du schreibst was von "gegen bewaffnete" die sich "untypisch" verhalten-EGAL was Du trainierst-Du wirst verlieren!

2 Beispiele:

1. Ein "Bekannter" ist (hochschulstudierter) überzeugter Hooligan, Kampfkunsterfahrung =0

2. "Unser" Co-Trainer Thaiboxen (190, 85 kg, Kreuz wie Schwarzenegger), trainiert seit 8 Jahren 4x die Woche und wurde innem Trainingscamp in Thailand von einem 17 jährigen echten ThaiSchüler (Strassenkämpfer) vermöbelt bis er kein Licht mehr gesehen hat

Was haben beide gemeinsam? Sie prügeln Dich binnen von 30 Sekunden nach Pakistan Süd. Und jemand mit Messer, der "nur" die Strasse kennt, wird Dich noch schneller lebensgefährich verletzen.

Bitte nicht missverstehen, KK ist toll, ich mache es selber mit Begeisterung. Aber es muss deutlich gesagt werden: Mit idR 2xTraining-Woche a 1,5h wirst Du Dich niemals gegen einen wütenden Hooligan oder Messerstecher wehren können, KK lernen ist das eine, einem hemmungslosen Schläger zu begnen ist eine völlig andere Welt, ich hab das selber erfahren.

KK macht Dich definitiv zu einem sportlicheren, selbstbewussteren und ruhigerem Menschen. Aber ich finde auch wichtig auf Grenzen hinzuweisen-Filme und youtube-Vids vermiteln einen völlig falschen Eindruck: IdR trainiert ein "Normalo" 2xWoche 1-1,5h. Das ist gut für den Körper umd das Selbstbewusstsein. Aber es reicht nicht gegen jemanden, der voller Adrenalin einfach nur Prügeln will oder der schnell ein Messer vom der rechten in die linke Hand wechseln kann-da hat mir vor zig Jahren schon ein sehr anerkannter Meister geraten: lauf weg


Zu 1) Hools trainieren aber auch oft VK Sport Arten.

Zu2) finde ich schon krass. War es ein sportlicher (fairer) Wettkampf/Sparring oder eine "Straßen"Schlägerei?

@TE:
Würde dir zu mehreren Probetrainings raten und evtl wegen deinem Knie einen Sportmediziner aufsuchen.
Habe selbst Probleme an der Hüfte die sich nach dem Wechsel ins Boxen gebessert haben (vorher gab es öfter kippende Bewegungen)


Gruss
Rentner
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  #18  
Alt 19-07-2017, 23:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 14.07.2017
Ort: NRW
Alter: 21
Beiträge: 7
Standard

Also, ich glaube wenn ich einem Problemmacher begegne, habe ich mit einer KK mehr Chancen, als ohne. Ich habe aber auch nicht vor sich mit G20 Gruppen anzulegen.

Mir gehts eher um den Alltag. Wenn jemand versucht, jemanden auszurauben. Oder ein Verbales Wortgefecht eskaliert, oder oder oder.
Abends hab ich zusätzlich ne RSW dabei, aber das ist auch nur für den Notfall.
Die meisten haben heute ein Messer. Nicht alle wissen, wie man damit korrekt umgeht.

Bei mir fangen in 2 wochen die Semesterferien an. Da würd/werd ich auch bereit sein jedentag zu trainieren. Während den Vorlesungen wirds dann wieder schwieriger.
Manchmal gibt es auch keine Möglichkeit wegzulaufen. Es ist zwar nicht die 100 Prozentige Sicherheit, es ist aber eine Sicherheit, sicherer als aktuell, wenn ich ohne unterwegs bin.
Nichtsdestotrotz, ist die beste Verteidigung seine Umgebung im Auge zu behalten und ärger von weitem zu erkennen, da stimme ich dir voll zu, klappt jedoch nicht immer.
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  #19  
Alt 20-07-2017, 01:32
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Judo, Kickboxen, Bujinkan Budô Taijutsu
 
Registrierungsdatum: 11.06.2015
Ort: In einer Apotheke.
Alter: 38
Beiträge: 288
Standard

Hallo

Zitat:
Zitat von Rich21 Beitrag anzeigen
1) Ich möchte eine KK machen, die meinen Körperlichen Eigenschaften am besten "passt"
Du bist sehr groß, da passt du gut in etwas rein was mit Reichweite arbeitet. Da aber all mögliche Kick KK/KS wegen deinem Knie ausfallen (Kickboxen, Teakwando, MT und co), würde ich mich auf die Arme konzentrieren. Also z.B. einfach reines Boxen. Grappling, BJJ, Judo könnte gehen, du kannst dir ja KnieSchoner anziehen ... aber normal geht das auf "die Knochen".

Zitat:
Zitat von Rich21 Beitrag anzeigen
2) Es soll auch "praxis" bezogen sein. Mir ist es wichtig, jenes zu lernen, dass mir im Alltag auch gegen bewaffnete hilft, die nicht strikt nach Regeln kämpfen.
Das Problem ist, das die Verteidigung gegen einen bewaffneten Gegner sehr sehr schwer ist.

Damit du deine Chancen erhöhen kannst, solltest du erstmal selbst das Handling diverser Waffen erlernen (z.B. per FMA, Fechten, Wushu, Kendo von mir aus auch Iaido usw.). Wenn du dann mit Waffe(n) umgehen kannst, wird dir auch klar welche Techniken gegen Waffen sinn machen könnten. Du solltest auch keine Waffen mit dir führen, wenn du damit nicht umgehen kannst. Das schreibst du ja schon fast selber. Diese Waffe kann gegen dich gerichtet werden. Sie wird es sogar höchst wahrscheinlich.

Weiterhin: Es bringt nichts, wenn dir jemand erzählt das diese und jene Technik gegen ein Messer, Baseballschläger oder eine Pistole sinnvoll wäre, sie es aber in Wirklichkeit nicht ist. Das sieht man zum Beispiel auch umgedreht in waffenlosen KK/KS, wo man dann mal ebend eine Abwehr gegen einen Wurf übt: Wenn aber der Trainer nicht mal etwas Ahnung von z.B. Judo hat, wird er wohl kaum eine vernünftige Abwehr zeigen können, oder?! Du gehst ja auch nicht zu einem Skilehrer um segeln zu lernen.

Wenn du nun den Umgang mit Waffen etwas beherrscht, schaust du dich nach einem waffenlosen Stil um, der dir zusagt. Karate, Boxen, MMA, JKD, Judo, BJJ oder oder oder. Da gehst du einfach hin, klärst das mit deinem Knie vorher ab und schaust ob dir das Training, der Lehrer, die Räumlichkeiten, Mittrainierende und evtl. die Philosophie dahinter .-) gefällt - und ob dein Knie bzw. Körper mit macht. Youtube Videos zu schauen bringt gar nichts, denn vor Ort wird das Training anders aussehen ...

Das wird so aber nun ewig lange dauern und es wird auch sehr teuer. Generell sind Waffen KK nun mal sehr kostspielig.

Du könntest dir auch KravMaga anschauen, da wird, je nach Lehrer, mehr oder minder sinnvoll gegen bewaffnete Angreifer geübt. Du wirst dir aber nicht 100% sicher sein können, ob das was dir da gezeigt wird auch so dann wirklich funktionieren könnte. Du kannst dir auch Bujinkan oder Ninjutsu Schulen anschauen, da wird waffenlos und auch mit allen möglichen Waffen gearbeitet - aber dann braucht es wieder ewig die Dinge richtig zu lernen, weil ja "alles" unterrichtet wird, und auch hier gibt es schwarze Schafe unter den Lehrern.

Am besten suchst du dir halt einmal was mit Waffen und einmal etwas ohne. Dann könntest du evtl. wissen was der Gegner da mit seiner Waffe gleich macht, hast deine Nehmerqualitäten ausgebaut und aber auch gelernt ordentlich auszuteilen.

Dann hast du evtl. "nur noch" das Problem, das du das Messer nicht kommen siehst

Geändert von TREiBERtheDRiVER (20-07-2017 um 01:39 Uhr).
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  #20  
Alt 07-08-2017, 14:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwon-Do
 
Registrierungsdatum: 07.08.2017
Beiträge: 1
Standard @Rich21

Moin Richard

Da du in deiner Nähe ja ein recht breites Angebot hast, würde ich dir empfehlen einfach mal ein bisschen zu schnuppern.
Taekwondo kann ich dir empfehlen, möglicherweise kann es deinen Knieproblemen sogar helfen.
Und dann kommt es natürlich drauf an was du möchtest. Willst du dich nur verteidigen oder auch Wettkämpfe o.ä. bestreiten?
Gerade bei TKD musst du hier aufpassen da es zwei internationale Verbände gibt und diese doch recht unterschiedlich sind, was durchaus auch für Verwirrung sorgt (das sag ich aus Erfahrung)
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