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#1
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| HI, angeregt durch diverse Threads folgende These: Frauen und Männer gehören in den Kampfkünsten gleich behandelt. Dazu zwei Meinungen: 1.) Frauen können nur dann richtig vorankommen, wenn Sie mit Männern richtig trainieren, d.h. der Mann nicht zwei Gänge zurück schaltet. 2.) Aus den Traditionen der Kampfkünste heraus wurden Frauen schon immer anders behandelt. Z.B. habe ich noch nie irgendetwas über weibliche Samurai gelesen. Was meint Ihr zu oben genannter These ? |
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#2
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| zu 2 Kunoichis: weibliche Ninjas wurden gefürchtet, da sie in ihrer Tödlichkeit den Männern in nichts nachstanden, auf ihre körperliche Konstitution und Kleidung hin gab es für angepasste Techniken -> d.h. im alten Japan hab es durchaus im Kampf sehr gut ausgebildete Frauen!
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#3
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| zu 1. Auch bei Frauen gilt dasselbe wie bei Männern in der Kmapfkunst: Fordern, ohne zu überfordern, und fordern, ohne zu unterfordern. Ich habe schon Frauen erlebt, die tougher waren als mancher Mann (sei es körperlich, geistig oder seelisch). Es gibt Männer, die sind ungeheuer belastbar. Andere nur sehr bedingt. Bei Frauen gilt das Gleiche.Also braucht auch jeder eine eigene Belastungsintensität in den einzelnen Bereichen. zu 2. Das liegt auch daran, dass damals viele Gesellschaften die Rollen (ich spreche jetzt von den oberen Schichten, genauer dem Adel) so verteilt haben: Mann für Militär und hohe Politik. Frau für Verwaltung des Hofes, der Finanzen und ähnlicher Angelegenheiten. Das war damals so und man sollte sich davor hüten solche Zustände durch die heutige "Brille" zu bewerten. Gruß |
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#4
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| HI, @Franz ich habe von Samurai gesprochen, nicht von Ninja. IMHO ist das ein gewaltiger Unterschied. |
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#5
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| mag sein aber weiblicher Kämpfer zB hast du geschrieben und dafür aheb ich dir gezeigt dass es zumindest bei den Gegenspielern der Samurai Frauen gab. -> desweiteren Achtung einige der Ninjutsu Ryu sind ehemalige Samurai Stile !!! Daher lässt sich das eh nicht so sauber trennen!
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#6
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| zu 2.) dass es keine weiblichen samurai gab, kann ich nachvollziehen. ohne bezug auf den stil zu nehmen, waren samurai das asiatische gegenstück zum europäischen ritter. habt ihr schon von einem weiblichen ritter gehört, die rechtmäßig mit schwertleite und allem pipapo zu einem solchen geschlagen wurde? im mittelalter und der frühen neuzeit hatten die frauen bei den militärs nun einmal nichts zu suchen, auch wenn einige weibliche beispiele der geschichte die männerwelt eine besseren belehrt haben müssten. zb johanna von orleans. selbst eine päpstin soll es gegeben haben. zu 1.) ich sehe bei uns im training, dass frau sich den männern anfangs recht zart präsentiert. und dass mann sich ziemlich zurückhält, was die härte und die schnelligkeit des trainings sehr beeinflusst. zieht mann dann aus versehen ein bisschen an, dann, oh wunder, wird frau auch schneller und härter. frauen also niemals unterschätzen. mfg mark |
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#7
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| soweit ich weiss waren auch frauen samurai. |
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#8
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| Zu 2. Bitte vergesst nicht, dass in Japan (zu mindest die aldligen) Frauen (also "Samurai-Frauen") stets den Umgang mit Naginata und Dolch geübt haben, um das Heim verteidigen zu können, wenn der Mann sich wieder einmal auf dem Schlachtfeld oder in der hohen Politik herumschlug. Leider gibt es keine Quellen (jedenfalls mir bekannte), die ähnliches für andere Gebiete belegen. Allerdings gab es zu mindest eine adlige Dame (Name ist mir leider wieder entfallen) im mittelalterlichen Frankreich, die nach dem Tod ihres Mannes zu den Waffen gegriffen hat. Wahrscheinlich war das eher als Motivationsschub für die entmutigten Krieger gedacht. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit zogen bei den "Underdogs" der Heere oft die Frauen mit. Zwar bestanden ihre Aufgaben eher in der Versorgung, der Waffenpflege, etc., doch es wird auch von einigen Ausnahmen berichtet. Gruß PS. "Samurai" bezeichnete keinen Krieger, sondern einen sozialen Rang in der Feudalgesellschaft. Auch wenn die Titelinhaber das gerne anders dargestellt haben (vor allem die, die nicht so kriegerisch waren). Das hat sich im Laufe der Zeit so entwickelt. Die Ehefrauen waren auch Samurais. (Sie hatten sogar das "Recht" Seppuko zu begehen) In Europa bezeichnete "Ritter" im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit dasselbe wie "ministeral" (eine Art Unteradliger, niederer Adel also) und war nicht mehr (im Gegensatz zum Früh- und Hochmittelalter, hier hießen die "Ritter" "milites" oder "milites equester") zwangsläufig an eine militärische Funktion gebunden. "Sir" Elton John reitet auch nicht mehr (Wenn der Herr hetero wäre, würde seine Dame "Lady" zum Titel haben). Heute ist es nur ein Titel und an gar nichts mehr gebunden. HTH Geändert von Mars (24-09-2003 um 10:17 Uhr). |
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#9
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| Moin ... zu Nr. 2 "Was soll ich euch berichten? Meine Heimat Keshiki ist voller Wunder und Schönheit. Samurai und Samurai-ko gehen den Weg des Bushido. Unsere Shugenja verstehen und nutzen die Kraft der Kami. Sie kennen die Geheimnisse des Lebens und des Todes. Alles dreht sich in diesem unendlichen Kreis der Vollkommenheit. Die Familie, die Ahnen und man selbst ist Bestandteil eines Ganzen. Jede ruhmreiche Aktion bedeutet Ehre für einen selbst, aber auch für die Familie und die Ahnen. Nichts ist bedeutungslos. Morgens unter einem Kirschbaum meditieren, kann genauso zur Erleuchtung führen, wie ein Jahr in einem Tempel. Die Geishas des Landes erfreuen die Herzen mit Liedern, Bildern und Zeremonien. Ohne sie wäre das Leben um einiges trostloser. Der Kampf gegen die Schattenlande ist ein unendlicher Kampf gegen die absolute Vernichtung. Der Feind kennt keine Verbündeten und keine Gnade. Er kennt nur Tod und Vernichtung. Ich könnte noch viel über mein Land erzählen.... Doch meine Lebenszeit würde nicht ausreichen..." Zitat - Hatami Yoshi Samurai = Krieger - verschieden Kastensysteme Samurai-ko = weibliche Krieger Shugenja = Magier/Schamane Kami = Götter/Geister Geishas = Künstlerinnen Ich verweise auch auf die Oda-Legende der Samurai-ko KAKITA YUKO! Zu Nr. 1 schließe ich mich den Ausführungen von Mars an ... Zitat:
Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 13. +14.12.2008 statt! |
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#10
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| HI, stimmt schon. Frauen mit Naginata, Kampffächer etc.... Auch Seppuku. Aber Frauen und Katana ? Eigentlich nicht. Und der Seppuku bei Frauen ist auch gänzlich anders als der der Männer. Somit finde ich nichts gleiches daran, jedoch das selbe Ziel. Im Training handhabe ich das eigentlich auch so. Körperlich unterlegen Frau muß mit den ihr zu Verfügung stehenden Mitteln den körperlich überlegenen Mann entgegentreten. DAS Mittel dazu heist einfach Technik, Vielfälltigkeit, Leichtfüssigkeit. Also kann ich mich dem Satz anschließen: FRAUEN NIEMLAS UNTERSCHÄTZEN ! |
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#11
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| Nr 1 von Mars macht Sinn vor allem wenn man mal wirklich Frauen mit ner gewaltigen Wucht hinterm Schlag getroffen hat
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#12
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| Ja,ja...die Frauen. Ich bin gestern auch von Mike´s Sandra zu 50 Liegestützen verdonnert worden. *Grummel* War aber richtig so! Gruß Tengu
__________________ Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett |
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#13
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| warst du wieder aufmüpfig *G*
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#14
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| Sicher muss man Frauen fordern, aber eben nicht überfordern, wie auch Mars schon gesagt hat. Man tut keiner Frau einen gefallen, wenn man mit ihr zu locker übt, ein realer Angreifer wird das auch nicht tun. Um das richtig zu machen, braucht es eben einfühlsame Trainer und Mitschüler, was ich bei ersterem aber vorraussetze, da ich es für eine essenzielle Eigenschaft eines Lehrers halte, seine Schützlinge richtig einzuschätzen. Nur so nebenbei: So manche Frau wischt ohne jedes Training mit vielen Männern den Boden, sofern sie das wollen. Nur ein Beispiel: Meine Freundin. Nur 1,60 groß, steht mir aber in Kraft kaum nach, z.B. kann ich ihre Arme nicht einfach ohne weiteres festhalten. Sie macht keinerlei Sport, wärend ich schon Jahre viel trainiere. Neulich hat sie sogar ohne mit der Wimper zu zucken einen harten Cross von mir direkt in die Magengrube weggesteckt, habe ich so noch bei keinem Mann gesehen nicht gesehen. Ich denke es ist zum großen Teil Kopfsache: Viele Frauen sind es einfach gewohnt bei jeder Kleinigkeit sofort loszuwimmern, ist wohl auch eine Art Überlebensstrategie, wärend Männer häufig darauf getrimmt sind, Fasssung zu bewahren. Wenn Frauen das ersteinmal ablegen, sind sie praktisch ebenso belastbar wie Männer. mfg, Luggage |
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#15
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| Frauen sind von Natur aus Schmerz resistenter -> siehe Geburt wehleidig werden sie von den Medien der Umwelt und von den Männern gemacht ! Desweiteren ist es eine Überlebensstrategie : beschütze mich -> keine Bedrohung -> Wille kann hintenrum durchgesetzt werden
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