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#1
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| Hallo, ich bin der Meinung, dass das Sport in der Kindererziehung einen besonders hohen Wert hat. Besonders Kampfkunst eignet sich meiner Meinung nach dafür. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, welche Kampfkunst betreiben in der Regel eher friedlicher Natur sind.(meine Erfahrung..kann andere meinungen geben) Eine Eigenschaft, die meines Erachtens erstrebenswert ist. Außerdem denke ich, dass man Kindern über den Weg der Kampfkunst eine gewisse Disziplin anerziehen kann ohne sie in ihrer persönlichen entwicklung einzuschränken oder ihre persönlichkeitsentwicklung zu hemmen. Disziplin ist meiner meinung nach auch eine wichtige eigenschaft. Hierzu gehört zum einen die disziplin vor sich selbst und dem eigenen Körper aber auch disziplin und achtung/respekt vor anderen. -außerdem stärkt KK das selbstbewußtsein der Kinder. -im verein wird die gruppenzugehörigkeit gefördert (Gillt auch bei anderen Sportarten) -die kinder werden sportlich und in der regel nicht so schnell dick (auch andere Sportarten). Dicke und unsportliche Kinder sind leider oft das ziel von anfeindungen durch andere Kinder. alle diese eigenschaften helfen meiner meinung nach dabei, dass die Kinder sich in der schule und im späteren leben besser einfinden können. Kinder und die späteren erwachsenen werden nicht so schnell zu außenseitern. Wie seht ihr das? |
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#2
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| Das wichtigste ist meiner Meinung nach den Kleinen eine erfüllte Kindheit zu ermöglichen, aber wie diese genau ausschaut kommt vermutlich auch auf das Kind an. Da denke ich, dass es manchen eventuell gut tut, anderen hingegen nicht. Vielleicht weil die Engelchen auf einmal selber zu den Bullys werden, vor denen man sie eigentlich schützen wollte, und die Klassenkameraden suplexen, wenn man mal nicht hinguckt (überspitzt ausgedrückt). Klar Disziplin ist fein, Sport und Gemeinschaft auch, aber von erzwungenen Ehrgeiz seitens der Eltern halte ich nichts. Dort wird der Nachwuchs eher einer unbeschwerten Jugend beraubt, unwiederbringlich. Da stellt sich für mich die Frage, inwiefern man die eigenen Wünsche und Vorstellungen auf die Nachkommen übertragen kann. Sollte ich einmal Kinder haben, möchte ich diesen soviel wie möglich zeigen und sie selber entscheiden lassen (im gewissen Rahmen). Von Musik bis Sport, oder oder. Also eher begleitend zu einem selbstständigen Leben führen, da sein wenn Hilfe nötig ist, Fragen so gut wie möglich beantworten, und im Idealfall glückliche Individuen schaffen. Raufen und toben werden die Racker auch von alleine, wen man mit ihnen regelmäßig vor die Türe geht und selber macht was man predigt. Edit: Ich hatte von einer These gelesen, nach der eine Ursache für unseren gesellschaftlichen Bullshit darin läge, dass wir unseren Kindern verbieten Fehlern zu machen, bzw. nur Erfolge honorieren. Letztendlich würde man damit nur Egozentriker groß ziehen, die sofort beleidigt sind wenn man sie kritisiert, anstatt aus den eigenen Fehlern zu lernen, diese zu verstehen und nicht zu wiederholen, so gut wie möglich. Im Hinblick darauf bin ich mir nicht so sicher, ob der Kampfsport in der Breite so gut ist für eine offene Grundeinstellung. Jedenfalls ist diese afaik eher kein Standard, weil es meistens darum zu gehen scheint irgendwas zu bekommen, oder erreichen zu müssen, bzw. das eigene Selbstwertgefühl durch Gürtel und Grade zu bestätigen. Oder halt die anderen Leute an deren Statussymbolen zu messen und sich übe diese zu erheben. Andererseits brauchen das Kinder vielleicht auch, ich weiß es nicht. Alles in Maßen schätze ich. Geändert von punktpunktpunkt (03-01-2012 um 13:41 Uhr). |
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#3
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| Das die Frage hier zu stellen Kampfkunst und Familie, Eltern & Kind Forum - Kampfkunst-Board sinnvoller gewesen wäre, bzw. dort die Antworten schon gibt. Ein Grundsatzproblem ist doch die Frage von "welche Werten" bzw. "welche Disziplin" sprechen wir hier? Deine?, meine?, die gesellschaftliche?, die kulturelle? usw.usf. Dazu noch die Frage: "Muss ich im KK/KS "erziehen"?" |
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#4
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| Zitat:
Zitat:
wenn also keines meiner kids von alleine den Wunsch äußert: papa, ich will fussballspielen, dann wird es auf keinen fall fussball sein....vebieten würde ich es aber nicht...selbst wenn ich es schrecklich fände... @sven: sorry für falsches forum.. verschieb mich einfach |
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#5
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| Zitat:
Edit: Ich wüsste nicht was ich da machen sollte, bezüglich des "Papa ist der tollste"-Gedanken. Also ich weiß nicht ob und wann ich meinem Kind erkläre, dass ich auch nur ein sterblicher Mann bin. Ich denke schon, aber da ist dann auch wieder die Frage ob das so sinnvoll ist. Auch mal Schwäche zeigen zu können halte ich aber für wichtig. Geändert von punktpunktpunkt (03-01-2012 um 14:49 Uhr). |
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#6
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| Kann ich leider nicht. ![]() Deine Ansichten sind - sagen wir mal- sehr merkwürdig. ![]() Mein Kind darf/sollte das machen, was es möchte. Natürlich können Kinder -je nach Alter- nicht sofort entscheiden was sie möchten. Sie müssen halt viel ausprobieren. Oft ist es auch so, das Kinder das toll finden was Papa toll findet, weil sie Papa gefallen möchten. Da ist die Grenze sehr schmal. Ein Kind in ein Schema zu zwängen, weil ich es gerne so hätte, halte ich nicht für günstig. |
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#7
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| Zitat:
Um mich nochmal doppelt zu widersprechen. Ich weiß auch von vielen Leuten die absolut undankbar sind für diverse "gut gemeinte" Erziehungsmaßnahmen. Wie zum Beispiel den regelmäßigen Kirchengang (während die Geschwister gerne gingen und ihre Kinder auch zwingen möchten), oder halt Klavier spielen zu müssen, während die Nachbarschaft auf der Straße spielen darf. Sehr schwieriges Thema. Ich neige zwar mehr zum Liberalen und die Kirche wäre für mich ein absolutes No-Go, aber würde mein Kind ernsthaftes Interesse daran haben, fände ich mich in einem großen Dilemma wieder. Geändert von punktpunktpunkt (03-01-2012 um 15:05 Uhr). |
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#8
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| Zitat:
Zitat:
Im nachhinein weiß ich, dass meine eltern meistens recht hatten. Denke das geht vielen erwachsenen nachher so... trotzdem läßt man seine kids die eigenen entscheidungen treffen und eigene fehler machen um daraus zu lernen. Das ich als Vater aber einen positven einfluss auswirken möchte und meine kinder, bei dingen die ich persönlich gut finde, besonders unterstützen möchte beideutet ja nicht, dass ich sie mit anderen dingen allein stehen lasse. ist doch klar, dass ich nicht zu den kleinen gehe und sage: geh doch in einen fussballverein, wenn ich fussball doof finde .. was ist daran so mekwürdig? ich gehe mit der kleinen zum judo, weil ich es gut finde. zu meinem glück macht es ihr riesenspass...auch dank der trainer...wenn sie keinen bock darauf hätte würden wir was anderes suchen..und notfals irgendwann bei nem sport landen, den ich scheuslich finde..wäre dann man pech, aber ok.. wichtig ist, dass es spass macht und das sie ihr bestes gibt...aber ohne druck... ich bin heute froh, dass meine eltern mich zum judo gebracht haben. es hat mir soweit immer spass gemacht..aber auch ich hatte 0-bock-phasen.. da dürfen und sollten die eltern ein kind auch ruhig mal durchboxen, indem sie das kind trotzdem zum sport bringen...heute bin ich dafür dankbar... |
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