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  #1  
Alt 21-08-2004, 03:25
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: früher mal Judo
 
Registrierungsdatum: 21.08.2004
Beiträge: 4
Standard Kampfkunst und Lebensweise

Hallo Leute

ich hätte da mal eine Frage die nicht nur das Kampfsportgeschehen an sich betrifft.
In allerlei Filmen aber auch manchmal in Reportagen sieht man die Leute ihre Kampfkünste ausüben bzw trainieren und im nächsten Augenblick sitzen sie irgendwo im stillen Kämmerchen und sind z.B. am Meditieren.
Meine Frage is ganz einfach ob ihr neben dem Ausüben eurer KK auch solche Sachen wie meditieren oder so macht oder ob ihr euer Leben vielleicht auch nach chinesichen oder japanischen Lebenweisen richtet? Und wie denkt ihr hängen KK und Lebensgestaltung voneinander ab?

Schöne Grüße bis dahin und schonmal danke für die Antworten

Euer Jimbo
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  #2  
Alt 21-08-2004, 09:24
Benutzerbild von DongDong
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Kampfkunst: Ving-Chun,Shaolin-Chuan
 
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Beiträge: 37
Standard

Hi Jimbo,

ich meditiere abunzu meist vor dem Training um alles andere erstmal zu vergessen. Auch nach dem training meditieren damit man nach der Anstengung ruhe hat und sich dein Körper wieder normalisiert.

Jetzt zu deiner nächsten Frage. Ich richte mein Leben ein wenig chinesisch ein z.B ist mein ganzes Zimmer überwiegend chinesisch eingerichtet ich trinke ab und an chinesischen Tee und wiegesagt ich meditiere auch.

Ich denke das Kampfkunst und die Lebensweise schon zusammenhängen z.B wenn du regelmäßig Tai-Ji trainierst,also bei dir zu Hause,gehöhrt das ja auch irgendwie zu deiner Lebensweise und ich denke dass Kampfkunst und TCM (traditionelle chinesische Medizien,wozu auch Tai-Ji gehört) zusammenhängen.So ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

mfg DongDong

Geändert von DongDong (21-08-2004 um 10:48 Uhr).
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  #3  
Alt 21-08-2004, 13:10
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Kampfkunst: atm nichts
 
Registrierungsdatum: 18.10.2003
Beiträge: 130
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Zitat:
Zitat von Jimbo
In allerlei Filmen aber auch manchmal in Reportagen sieht man die Leute ihre Kampfkünste ausüben bzw trainieren und im nächsten Augenblick sitzen sie irgendwo im stillen Kämmerchen und sind z.B. am Meditieren.
Du findest aber genausoviele Leute, die irgendwie durchgetickt sind, von irgendeinem Sensei erleuchtet wurden, ihr Leben chinesiert haben und, wenn ihre Filme erfolgreich waren, eigene Kampfkunstschulen ins Leben rufen.

Es gibt IMHO zwei Sorten von Leuten, die sowas tun - die einen leben es, die anderen tun es (nur). Ansehen kannst Du es ihnen oft nicht. Manche wollen eben so sein, und versuchen es zwanghaft, aber ihnen fehlt u.U. sowieso die richtige Einstellung.

Wir hatten hier irgendwo mal einen Thread dazu, mit der Erweiterungsfrage, ob man das nicht peinlich findet.

Zitat:
Zitat von Jimbo
Meine Frage is ganz einfach ob ihr neben dem Ausüben eurer KK auch solche Sachen wie meditieren oder so macht oder ob ihr euer Leben vielleicht auch nach chinesichen oder japanischen Lebenweisen richtet? Und wie denkt ihr hängen KK und Lebensgestaltung voneinander ab?
Meine KK prägt mein Leben nicht sonderlich. Ich sehe es eher als Erweiterung des Horizontes und als körperlichen Ausgleich. Ich esse gerne Zeugs vom China-Imbiß, aber den Koreanern fühle ich mich nicht sonderlich verbunden, nur weil ich TKD mache. Was, wenn ich irgendwann auf Judo, Kung Fu oder Jujutsu umsteige? Einrichtung wegwerfen?

Ich finde die chinesische Art des Lebens sehr interessant, aber ich kann mich ebenso für Australien oder Afrika begeistern. Ich finde weiterhin, daß man einfach viel zu sehr von den Medien geprägt wird, bevor man sich richtig mit der Thematik auseinander gesetzt hat. Da sieht man einen David Carradine ständig mit Wiuwiuwiu-Rückblenden in seinem Tempel rumsocken, und wenn man umschaltet sieht man einen Chuck Norris sowas von unasiatisch mit Cowboyhut rumrennen, aber trotzdem in den (meistens peinlichen) Trainings-Szenen mit äußerster Hingabe trainieren. (Ich habe übrigens noch nicht gerafft, warum letztens in deren Karate-Dojo eine Verbeugung vor der koreanischen Flagge zelebriert wurde)

Wenn man anfängt auf sowas zu hören, hat man eh verloren.

Ich kann mich nicht in Leute hineinversetzen, bei denen Kampfkunst das Ein und Alles ist. Aber wenn ich mein Leben danach ausrichten oder beeinflussen würde, dann müsste ich entsprechend den anderen "Hobbies" (die etwa gleichviel Zeit abbekommen) auch überall Kabelsalat und Hightech rumliegen haben, und alle Wände mit Weltraum-Fotos zubabben, in der Ecke mein Teleskop stehen haben und mir an Fasching spitze Ohren aufsetzen.

Sagen wir es so: mir ist der traditionelle/spirituelle/kulturelle Aspekt der Kampfkunst nicht wichtig genug, um mein Leben danach auszurichten. Dazu bin ich zu sehr der atheistische Naturwissenschaftler, der seine Wurzeln in Deutschland hat und alle Dinge, die komisch erscheinen, erstmal hinterfragt.
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  #4  
Alt 21-08-2004, 14:04
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Kampfkunst: früher mal Judo
 
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@ DongDong

das mit dem meditieren finde ich sehr interessant....ich habe mir vor ein paar monaten mal ein buch geholt von: Osho.
Es heisst Meditationsführer....finde es eigentlich recht gut...nur ich denke mal anhand eines Buches kann man ja nicht das meditieren erlernen....also wo hast du es gelernt? und wie ist das so?

thx und viele grüße Jimbo
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  #5  
Alt 21-08-2004, 14:40
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Kampfkunst: Kugelstoßen, Sperrwurf
 
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++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ob ihr euer Leben vielleicht auch nach chinesichen oder japanischen Lebenweisen richtet?
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nein. Wieso auch ? Asiatische Migranten passen sich auch der deutschen Kultur sehr gut an. Wäre also lächerlich für mich Retro-asiatische Einrichtungsgegenstände von Tschibo und Ikea in meine Wohnung zu setzen..die Leute die soetwas tun haben meist gar keine Ahnung was Räucherstäbchen und asiatische Schriftzeichen für eine Bedeutung haben.

Die Lebenseinstellung ist nicht abhängig von Besitztümern. Für mich ist soetwas zu kitschig....würde ich in Asien leben wäre das natürlich anders...aber so sehe ich keinen Handlungsbedarf meine Bude asiatisch anzuhauchen

Geändert von BonsaiRambo (21-08-2004 um 14:45 Uhr).
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  #6  
Alt 21-08-2004, 19:49
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Kampfkunst: ... dangerous by nature
 
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Ja, sein Leben asiatisch anhauchen ist ja auch etwas unsinnig, ausser man ist asiaphil, so wie andere Leute halt franco- oder anglophil sind. Aber das empfinde ich als Liebhaberei. (Ah ja! Logisch! 'phil' grch.: Liebe, Bsp.: Philosophie - die Liebe zur Sophisterei, d. i. zur Dummschwätzerei )

However...

Aber ich meine, dass das Ausüben von Kampfkünsten zwangsweise eine bestimmte Art der Philosophie mit sich bringt. Kampfkunst-Philosophie: Hau keinen der Kleiner ist als du , könnte da sowas, ein Beispiel, sein.
Wir beschäftigen uns halt in Gedanken immer mit unseren Mitmenschen und ob man ihm eins auf die Mütze geben darf und warum. (Zumindest hoffe ich das doch, dass sich das einer vorher mal durch den Kopp gehn lässt.)
Und warum beweist man Stärke, wenn man nicht durch die Gegend randalierend Leute verletzt?
Also ich habe durchaus den Eindruck, dass einige Kampfsportler sich eine Philosophische Lebensweise zu Grunde legen (Denke darüber nach, bevor du handelst, auch wenn immer gerne gesagt wird, erst schlagen und dann kann man ja immer noch fragen...)

Zu dieser Lebensweise, wenn man es denn so nennen will, gehört meiner Meinung nach und empfinde ich immer wieder so bei anderen, eine gewaltige Portion Humor und Selbstironie, die einige Schulen my humble opinion nach nicht vermitteln können, und kurzfristige Schlägerei-Siege gegen alles und jeden in SV-Situationen als das non plus ultra darstellen (Wen könnt ich da bloss meinen?)

Naja, im Extremfall kann man es ja wie der Killer in Ghostdog halten, der, da er überhaupt keine Bezugspunkte in seinem Leben besaß, eine wichtige Mitte in seinem Handeln in einem Buch gefunden hatte: Hagakure - dem Weg des Samurai. Was nicht heissen soll, dass wir jetzt alle nach NY ziehen sollten, um der Gerechtigkeit zu ihrem Siege zu verhelfen.
Aber das gehört doch auch zu 'unserer' Philosophie: der good guy zu sein.

Ein anderes Beispiel:
Man verzeihe mir, dass es aus meinem Leben stammt
Ich hatte mal tierische Problem mit einem Typen, der meinen Posten haben wollte.
Zuerst war ich wütend, was mich hilflos machte. Dann fiel mir zufällig eine Kampfkunst in die Hände (ja, lacht mich aus!), in der ich an eine Zusammenfassung eines Kapitels aus Castenadas Buch "El Fuego interior" (Das innere Feuer, 1984) hängenblieb: Los 'Pinchos Tiranos' (Die 'Küchenjungen-Tyrannen', was auf gut Deutsch Möchtgern-Tyrannen sein sollen)
Es erinnerte mich an meine eigene Situation, da ich den Typen ebenfalls für völlig kompetenzlos hielt. Meine Gespräche mit den richtigen Leuten, mit denen ich mein Vorgehen besprach, und dass es sich nicht lohne für ein Pöstchen(!) so eine Welle zu schlagen, was den Sport in Mitleidenschaften gezogen hätte, brachte mich später als einen gesprächsbereiten und diplomatischen Partner ins Gespräch für einen anderen Posten (der nebenbei bemerkt sogar bezahlt wurde ).
Ich hatte den Typen als das erkennen und entlarven können, was er war (ein Wichtigtuer, der in den 2 Jahren seitdem immer noch nichts erreicht hat) und konnte meine Würde und mein Gesicht wahren, um es mal in schöne Worte zu kleiden

Seitdem brenne ich darauf dieses Buch mal zu lesen, da es sich wie gesagt nur um eine Zusammenfassung handelte, die ich da hatte. Aber vielleicht sollte man sowas nie wirklich lesen, da man eigentlich nur über ein zuviel an Spiritualität enttäuscht würde... - Who knows? Ich weiß es nicht
Aber es war eine Philosophie, die ich mir zu eigen machen konnte (wie andere sich ihren Sport zu eigen machen) in einer realen, meine Würde bedrohenden Situation und die mir die Fähigkeit gab meine Perspektive zu wechseln und eine Lösung zu finden.
Ich habe mich in dieser Situation als nicht mehr so wichtig gesehen, sondern bin einfach weitergegangen.

Soviel zu Philosophie im wirklichen Leben, wo ich immer noch drin steh, also keine Sorge

von mariana, der Dummschwätzerin
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  #7  
Alt 21-08-2004, 20:03
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Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
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Zitat:
Zitat von mariana
Es erinnerte mich an meine eigene Situation, da ich den Typen ebenfalls für völlig kompetenzlos hielt. Meine Gespräche mit den richtigen Leuten, mit denen ich mein Vorgehen besprach, und dass es sich nicht lohne für ein Pöstchen(!) so eine Welle zu schlagen, was den Sport in Mitleidenschaften gezogen hätte, brachte mich später als einen gesprächsbereiten und diplomatischen Partner ins Gespräch für einen anderen Posten (der nebenbei bemerkt sogar bezahlt wurde ).
Ich hatte den Typen als das erkennen und entlarven können, was er war (ein Wichtigtuer, der in den 2 Jahren seitdem immer noch nichts erreicht hat) und konnte meine Würde und mein Gesicht wahren, um es mal in schöne Worte zu kleiden
Also Mobbing durch Kampfkunstphilosophie?
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  #8  
Alt 21-08-2004, 20:27
Benutzerbild von DongDong
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Zitat:
Zitat von Jimbo
@ DongDong

das mit dem meditieren finde ich sehr interessant....ich habe mir vor ein paar monaten mal ein buch geholt von: Osho.
Es heisst Meditationsführer....finde es eigentlich recht gut...nur ich denke mal anhand eines Buches kann man ja nicht das meditieren erlernen....also wo hast du es gelernt? und wie ist das so?

thx und viele grüße Jimbo
Hi Jimbo,
Ich lerne das mit dem meditieren gerade selber noch.
Habe schon sehr viel darüber gelesen und es hat mich halt interessiert.

mfg DongDong
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  #9  
Alt 22-08-2004, 02:11
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Kampfkunst: früher mal Judo
 
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Zitat:
Zitat von DongDong
Hi Jimbo,
Ich lerne das mit dem meditieren gerade selber noch.
Habe schon sehr viel darüber gelesen und es hat mich halt interessiert.

mfg DongDong

Und du lernst das anhand von ich sag mal Büchern? oder hast du noch eine andere person die dir da weiterhilft? und hat das meditieren bei dir bisher irgendeine wirkung gezeigt?

viele grüße jimbo
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  #10  
Alt 22-08-2004, 03:04
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Zitat:
Zitat von Kannix
Also Mobbing durch Kampfkunstphilosophie?
Nope!
Im Gegenteil, der Kerl hatte mich versucht zu mobben!

Wir waren in einem Gespräch unter Moderation von offizieller Seite geladen. Er hat die ganze Zeit 'gegeifert' und mich persönlich angegriffen.
Ich hingegen hatte versucht nur auf faktische Vorwürfe zu antworten, und gar nicht auf persönliche einzugehen Was ich auch gesagt hatte, dass ich auf persönliche Vorwürfe, da sie mit dem Job nichts zu tun hatten nicht eingehen würde.
(Später wurde ich dann sogar noch von einer Seite gefragt, ob der Typ bei mir mal abgeblitzt sei. SO persönlich klang die Geschichte schon!)

In dem Gespräch mit den 'richtigen Leuten' hatte ich nur mein Für und Wieder mein Abtreten laut überlegt, damit die Leute nicht denken, weil sie meine Gedankengänge nicht kannten, ich hätte reißaus genommen, weil in den ganzen 'Vorwürfen' ein Fünkchen Wahrheit stecken könnte!

Ich hatte ihn also nicht angegriffen, dazu hatte ich ihn schon als zu egal für mich eingestuft.
Ich war zurückgetreten, bzw. hatte mich nicht zur Wiederwahl aufstellen lassen. Und die Gründe hierfür hatte ich darlegen können:
a) es war 'nur' ein Pöstchen, den jeder andere eigentlich hätte genausogut machen können (ich war auswechselbar),
b) es wäre wirklich für ein bis zwei Jahre auf die Gruppe zurückgefallen, was geheissen hätte: kein Geld!, und
c) es war meine persönliche Chance, meine Energien in etwas Neues zu investieren, d.h. weiterzugehen
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  #11  
Alt 22-08-2004, 08:30
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Ich denke das mein denken und glauben teilweise Christlich/ Asiatisch ist
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  #12  
Alt 22-08-2004, 13:40
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Zitat:
Zitat von mariana
Aber ich meine, dass das Ausüben von Kampfkünsten zwangsweise eine bestimmte Art der Philosophie mit sich bringt. Kampfkunst-Philosophie: Hau keinen der Kleiner ist als du , könnte da sowas, ein Beispiel, sein.
Size doesn't matter.
Wenn er mir was böses will ist mir egal, wie klein er ist. War als Beispiel weniger gelungen

Zitat:
Zitat von mariana
Wir beschäftigen uns halt in Gedanken immer mit unseren Mitmenschen und ob man ihm eins auf die Mütze geben darf und warum. (Zumindest hoffe ich das doch, dass sich das einer vorher mal durch den Kopp gehn lässt.)
Und warum beweist man Stärke, wenn man nicht durch die Gegend randalierend Leute verletzt?
Ich hoffe doch sehr, daß man keine Kampfkunst braucht um das zu beherzigen? Laufen alle, die keine Kampfkunst machen, durch die Gegend und zerkloppen Leute? Ich würde sagen, daß das generell eine Einstellung ist, die dem Menschen innewohnt, und allenfalls durch eine Kampfkunst insofern beeinflusst wird, als daß man angehalten ist darüber nachzudenken. Es gibt genug Kampfkünstler (die dann gerne als Kampfsportler bezeichnet werden), die mit ihrem Können nichts gutes tun, sondern im Gegenteil es für ihre eigenen, oft niederen Zwecke einsetzen.


Zitat:
Zitat von mariana
Also ich habe durchaus den Eindruck, dass einige Kampfsportler sich eine Philosophische Lebensweise zu Grunde legen (Denke darüber nach, bevor du handelst, auch wenn immer gerne gesagt wird, erst schlagen und dann kann man ja immer noch fragen...)
Ich habe durchaus das Gefühl, daß es mehr am Menschen liegt, als an dem das er tut.

Zitat:
Zitat von mariana
Zu dieser Lebensweise, wenn man es denn so nennen will, gehört meiner Meinung nach und empfinde ich immer wieder so bei anderen, eine gewaltige Portion Humor und Selbstironie, die einige Schulen my humble opinion nach nicht vermitteln können, und kurzfristige Schlägerei-Siege gegen alles und jeden in SV-Situationen als das non plus ultra darstellen (Wen könnt ich da bloss meinen?)
Du kennst ein paar Leute. Von mir aus kennst Du auch sehr viele Leute. Aber den Großteil der Leute in der Welt kennst Du eben nicht. Ich habe auch sehr viele nette Menschen um mich herum, wenn ich daraus extrapolieren würde, gäbe es keine Schläger, keine Alkoholiker, keine Drogenabhängige und keine Leute, die Waffen zum Angreifen verwenden. Der Realitätscheck zeigt, daß dem nicht so ist.

[...]

Zitat:
Zitat von mariana
Es erinnerte mich an meine eigene Situation, da ich den Typen ebenfalls für völlig kompetenzlos hielt. Meine Gespräche mit den richtigen Leuten, mit denen ich mein Vorgehen besprach, und dass es sich nicht lohne für ein Pöstchen(!) so eine Welle zu schlagen, was den Sport in Mitleidenschaften gezogen hätte, brachte mich später als einen gesprächsbereiten und diplomatischen Partner ins Gespräch für einen anderen Posten (der nebenbei bemerkt sogar bezahlt wurde ).
Klingt für mich nach Vernunft und Selbstbeherrschung. Es gibt Kampfkünstler, die das haben, es gibt Kampfkünstler, die das nicht haben. Es gibt normale Menschen die das haben, es gibt normale Menschen, die das nicht haben.

Nur weil Du Deine Inspiration aus einer Quelle hast, muß nicht notwendigerweise jeder, der aus dieser Quelle schöpft die gleiche Inspiration davon aufnehmen. Ebenso werden Leute diese Inspiration durch das Lesen der Bibel oder anderer "kluger Bücher" erhalten können. Andere verziehen sich ein paar Jahre auf einen Berg und meditieren darüber. Wieder andere setzen sich in den Schaukelstuhl, rauchen ihre Pfeife und fangen irgendwann weise an zu schmunzeln.


Ich will Dich oder Deine Lebensweise sicher nicht kritisieren, aber bei solchen Wundern trete ich aus Gewohnheit einen Schritt zurück und schau mir das ganze nochmal mit kritischem Auge an. Ich hoffe Du fasst das nicht falsch auf.
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  #13  
Alt 22-08-2004, 21:00
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Kampfkunst: ... dangerous by nature
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Size doesn't matter.
Wenn er mir was böses will ist mir egal, wie klein er ist. War als Beispiel weniger gelungen
Naja, ich sag auch immer, ich schlag auch Männer. (Das Frauen auf der Matte gegenüber unterlegene Geschlecht, wenn sie keine Frau schlagen können ) So Ernst darfst du diesen Beispiel-Spruch also nicht nehmen


Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Ich hoffe doch sehr, daß man keine Kampfkunst braucht um das zu beherzigen? Laufen alle, die keine Kampfkunst machen, durch die Gegend und zerkloppen Leute? Ich würde sagen, daß das generell eine Einstellung ist, die dem Menschen innewohnt, und allenfalls durch eine Kampfkunst insofern beeinflusst wird, als daß man angehalten ist darüber nachzudenken. Es gibt genug Kampfkünstler (die dann gerne als Kampfsportler bezeichnet werden), die mit ihrem Können nichts gutes tun, sondern im Gegenteil es für ihre eigenen, oft niederen Zwecke einsetzen.
Hm, ja. Aber ich finde, wenn du eine KK machst, beschäftigst du dich automatisch damit, was du kannst und auch anderen Menschen zufügen könntest, weil eine KK dich schliesslich zu einer Gewalt befähigtigt, die du potentiell hast.
Du willst dich ja auch messen, aber die Vernunft, die dich ja auch darüber nachdenken lässt, hält dich hoffentlich zurück.

Ich war z. B. früher jähzornig (hab ich traurigerweise letztens mal von meiner Schwester bestätigt bekommen ) und die Beschäftigung mit dem Sport hat mich ruhiger werden lassen, was auch kein 'Wunder' ist, sondern weil ich mich begonnen habe, weil der KS mich tagtäglich umgab, mich kopfmässig damit auseinanderzusetzen.
Deswegen verbinde ich die Gedanken, die ich dazu entwickelt habe stark damit, dass ich mit einem KS angefangen habe.

Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Du kennst ein paar Leute. Von mir aus kennst Du auch sehr viele Leute. Aber den Großteil der Leute in der Welt kennst Du eben nicht. [...] Der Realitätscheck zeigt, daß dem nicht so ist.
Hast Recht, hätte nicht von meiner wohlbehüteten Umgebung auf die KK-Szene schliessen sollen. Aber soweit ich mich erinnere, hatte ich 2 Arten gegeneinander gesetzt. Die Leut (oder Schulen), die ich kenne aus meiner wohlbehüteten Umgebung gegenüber denen, die nichts weiter als hau-druff in 6 Monaten weitergeben, egal wem und warum.


Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Klingt für mich nach Vernunft und Selbstbeherrschung. Es gibt Kampfkünstler, die das haben, es gibt Kampfkünstler, die das nicht haben. Es gibt normale Menschen die das haben, es gibt normale Menschen, die das nicht haben..
Ja, aber wie kommst du zu Vernunft und Selbstbeherrschung? Es reicht nicht allein klug zu sein. Man muss auch wissen worüber man nachdenken soll, und bei mir (!) hat es die Beschäftigung mit den KS erbracht.

Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Nur weil Du Deine Inspiration aus einer Quelle hast, [...]
Hm, es ging mir bei diesem Beispiel weniger um die Quelle, als das es im Bereich der MAs Quellen GIBT, die einen inspirieren KÖNNEN.
Dass es sozusagen eine Kampfkunstphilosophie gibt, die in real life praktikabel ist.

Zitat:
Zitat von Zotteljedi
Ich will Dich oder Deine Lebensweise sicher nicht kritisieren, aber bei solchen Wundern trete ich aus Gewohnheit einen Schritt zurück und schau mir das ganze nochmal mit kritischem Auge an. Ich hoffe Du fasst das nicht falsch auf.
Und nocheinmal, es gab kein 'Wunder'. Es gab nur meine Vernunft, die Nahrung erhalten hatte, die sie umsetzen konnte.
Woher erhälst du deine Inspiration? Sag nicht aus dir selber, weil du nämlich, ob du willst oder nicht aus allem bestehst, was du kennst. Und nur aus dem, was du kennst! Du kannst neue Ideen entwickeln, aus dem Ganzen, aber du bleibst immer im Diskurs mit der dich umgebenden Umwelt und dem, was du je gesehen, gehört oder gefühlt hast. Und was du hervorbringst, tritt wieder in Diskurs mit der Welt.
(Nennt sich Diskursphilosophie.)
Und da ist nichts mystisches daran.

Ich hab halt einen Satz irgendwo gelesen, der mich nachdenklich gestimmt hat. Na, und? Aber in einer akuten Situation, hat mir das mit geholfen, anstatt mich ohnmächtig zu fühlen und dem Kerl irgendwann in dunkler Nacht aufzulauern, weil ich mir nicht anders zu helfen gewusst hätte (die Welt ist böse, es gibt Leute, die das machen), hab ich nochmal über mich selber und meine Möglichkeiten und Wünsche nochmal einem kritischen Check unterworfen.
Ich bin ruhiger geworden. Das sagte ich schon zu Anfang. Und bei mir war es der Sport, der das initiiert hat. Ich habe mir zuminest eine neue Denkweise bzw. Herangehensweise an die Dinge angelernt und ich hatte mehrere Jahre Zeit.
Ich hab Selbstvertrauen gewonnen, das mir geholfen hat.
Für so 'wunderbar' halt ich das aber auch nicht. Scheint normal zu sein, wenn man sich lange genug mit KS befasst.

Nix wie ungut, wir scheinen auch a bisserl aneinander vorbeizureden, gelle!
Ich bin nämlich keine 'Esoterikerin' *brrr...*, damit kannst mich nämlich jagen.

Ich wollte nur verdeutlichen, dass die KKs eine Philosophie haben können, denn darum geht es in diesem thread.
Ob es also sowas wie eine Lebensweise, -auch wenn sie sich nicht unbedingt in Meditationen über Meditationen ausdrücken muss,- aus den Kampfkünsten (in, durch oder mit ihr) gibt.

Ich wiederhol mich, also mach ich hier den Cut

Schön Gruß z'samm!


mariana
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  #14  
Alt 23-08-2004, 10:15
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Beiträge: 37
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Zitat:
Zitat von Jimbo
Und du lernst das anhand von ich sag mal Büchern? oder hast du noch eine andere person die dir da weiterhilft? und hat das meditieren bei dir bisher irgendeine wirkung gezeigt?

viele grüße jimbo
HI,ja anhand von Büchern und berichten.
Viel wirkung hat sich aber noch nicht gezeigt

mfg DongDong
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  #15  
Alt 23-08-2004, 12:58
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Beiträge: 130
Standard

Zitat:
Zitat von mariana
Hm, ja. Aber ich finde, wenn du eine KK machst, beschäftigst du dich automatisch damit, was du kannst und auch anderen Menschen zufügen könntest, weil eine KK dich schliesslich zu einer Gewalt befähigtigt, die du potentiell hast.
Du willst dich ja auch messen, aber die Vernunft, die dich ja auch darüber nachdenken lässt, hält dich hoffentlich zurück.
So habe ich Dich schon verstanden. Aber meiner Meinung nach sind auch genug andere Leute (wenn nicht fast jeder) zur Ausübung von Gewalt fähig.

Ich mache meine Kampfkunst jetzt seit drei Jahren (allerdings auf einem Intensitivitätslevel über den andere hier sicher lachen, die meinen unter vier mal pro Woche lernt man nichts), und habe mich seit dem wie auch in der Zeit davor nie mit anderen Leuten kräftemäßig gemessen (in fact früher immer eingesteckt, um der Gewalt ein Ende zu machen). Meine Waffe war immer mein freches Mundwerk, und wundersamerweise habe dafür bisher auch nie auf die Fresse bekommen.

Die Kampfkunst hat mir insofern geholfen, daß ich nicht mehr voller Angst auf die Fresse kriegen zu können herumlaufe, sondern mit dem Faden der Hoffnung mich dann wehren zu können, obwohl ich den realistisch eingeschätzt auch für minimal halte, nach dem ersten Treffer würde ich eh KO gehen

Was ich damit sagen will? Man beschäftigt sich in der Tat mit dem Thema Gewalt, aber ich (ohne daß ich zwingend auf andere schliessen will) habe mir davor ebenso Gedanken darüber gemacht, nur die Art der Gedanken hat sich gewandelt.

Zitat:
Zitat von mariana
Ich war z. B. früher jähzornig (hab ich traurigerweise letztens mal von meiner Schwester bestätigt bekommen ) und die Beschäftigung mit dem Sport hat mich ruhiger werden lassen, was auch kein 'Wunder' ist, sondern weil ich mich begonnen habe, weil der KS mich tagtäglich umgab, mich kopfmässig damit auseinanderzusetzen.
Deswegen verbinde ich die Gedanken, die ich dazu entwickelt habe stark damit, dass ich mit einem KS angefangen habe.
Ich war früher unheimlich ungeduldig und bei Diskussionen habe ich schnell die Argumente ausgeblendet und habe rumgeflamet (aber seit ich von Linux zu FreeBSD gewechselt habe ist das besser geworden... *SCNR*). Das ist auch besser geworden, aber da die KK nur ein Hobby ist, sind auch alle anderen maßgeblich daran beteiligt. Es ist das Gesamtbild, das sich geändert hat. Last but not least bin ich ja auch älter geworden.

In puncto Wunder: ich bin nur so vorsichtig geworden, weil immer KK als Heilmittel anpreisen. Man wird selbstbewusster etc. pp., und in irgendeinem TKD-Buch las ich sogar, daß Kinder und Jugendliche (weiß nicht ob ich das richtige Wort erwische) gehorsamer werden. KK als Charakterschule. Es mag sein, daß es in den ursprünglichen Anwendungsgebieten und im asiatischen Kontext (um halbwegs OnTopic zu bleiben) tatsächlich funktioniert, aber in Old Germany würde ich die Charakterschule meiner Kinder (wenn's denn mal soweit kommen sollte ) sicher nicht jemandem überlassen, der ein paar mal in der Woche zwischen zwei Pausengongs (um es etwas zugespitzt zu formulieren) etwas vermittelt.


Zitat:
Zitat von mariana
Hast Recht, hätte nicht von meiner wohlbehüteten Umgebung auf die KK-Szene schliessen sollen. Aber soweit ich mich erinnere, hatte ich 2 Arten gegeneinander gesetzt. Die Leut (oder Schulen), die ich kenne aus meiner wohlbehüteten Umgebung gegenüber denen, die nichts weiter als hau-druff in 6 Monaten weitergeben, egal wem und warum.
Richtig, aber für mich klang es ein wenig so, als wolltest Du die Leute in Gut und Böse unterscheiden, und die Guten sind notwendigerweise selbstironisch und humorvoll. Da gingen dann verständlicherweise die Alarmglocken an.

Zitat:
Zitat von mariana
Ja, aber wie kommst du zu Vernunft und Selbstbeherrschung? Es reicht nicht allein klug zu sein. Man muss auch wissen worüber man nachdenken soll, und bei mir (!) hat es die Beschäftigung mit den KS erbracht.
So habe ich es auch gelesen und verstanden. Aber ich wollte eben aufzeigen, daß anderen das Studium alter Philosophen oder religiöser Schriften diesen Weg näher gebracht haben, und man dafür nicht notwendigerweise eine KK braucht, sondern im weitesten Sinne irgendetwas, das einen zum Nachdenken über Kloppen und Verklopptwerden bringt.

Zitat:
Zitat von mariana
Hm, es ging mir bei diesem Beispiel weniger um die Quelle, als das es im Bereich der MAs Quellen GIBT, die einen inspirieren KÖNNEN.
Dass es sozusagen eine Kampfkunstphilosophie gibt, die in real life praktikabel ist.
Dann wollten wir ja das gleiche sagen, umso besser

Zitat:
Zitat von mariana
Und nocheinmal, es gab kein 'Wunder'. Es gab nur meine Vernunft, die Nahrung erhalten hatte, die sie umsetzen konnte.
Woher erhälst du deine Inspiration? Sag nicht aus dir selber, weil du nämlich, ob du willst oder nicht aus allem bestehst, was du kennst. Und nur aus dem, was du kennst! Du kannst neue Ideen entwickeln, aus dem Ganzen, aber du bleibst immer im Diskurs mit der dich umgebenden Umwelt und dem, was du je gesehen, gehört oder gefühlt hast. Und was du hervorbringst, tritt wieder in Diskurs mit der Welt.
(Nennt sich Diskursphilosophie.)
Und da ist nichts mystisches daran.
Du hast natürlich vollkommen recht, und ich erhalte meine Inspiration und Philosophie aus vielen Quellen. Es ist eine bunte Flickendecke, auf der ein Chameleon einen epileptischen Anfall kriegen würde (auch ohne Konfetti und Stroboskop, falls hier ein Terry Pratchett-Leser mitliest). Quellen sind kluge Redewendungen des Alltags ("Der Klügere gibt nach"), Möchtegern-Philosophen aus Fernsehserien (in den meisten Sprüchen steckt etwas, über das man nachdenken könnte - z.B. den Schlußsprüchen aus Outer Limits, manchmal durchaus tiefgründig), den Geschichten aus Büchern usw. usf.

Man nimmt eben auf, was man für nützlich hält. Was man für nutzlos hält kann einem auch jemand anderes nur gegen seinen Willen eintrichtern. Das ist auch der Grund, warum ich in Religion keine tollen Noten hatte, die diversen Bestandteile des christlichen Gedankenguts sind zwar nützlich, aber irgendwelche Stammreihen welcher Josef von welchem Abraham abstammt - who cares?


Ich muß jetzt ungerechterweise aufhören, vielleicht poste ich später zum Rest nochmal was, aber ich denke das meiste habe ich gesagt. Außerdem habe ich mein Kontingent an Klammern aufgebraucht
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