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Offenes Kampfsportarten Forum Hier finden allgemeine Diskussionen zu Kampfkünsten & Kampfsportarten statt, die nicht als eigenes Forum vertreten sind



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  #1  
Alt 16-06-2017, 06:44
Benutzerbild von jkdberlin
Administrator
Kampfkunst: Hilti BJJ IMAG Berlin e.V.
 
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Alter: 52
Beiträge: 39.519
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Standard Kampfsport und Christen

Ich habe heute diesen Artikel mal gelesen: Dürfen Christen Kampfsport betreiben? | Budoten Blog , obwohl es eine Frage ist, die sich mir noch nie gestellt hat. Dabei kann man "Christentum" ja auch durch viele andere, gewaltfreie oder gewaltablehnende Religionen, ersetzen.

Wie sieht es eigentlich damit aus? Kann man die sportliche Betätigung im Kampfsport - Kampfkunst trotz Religiosität vertreten?
__________________
Frank Burczynski

HILTI BJJ Berlin
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  #2  
Alt 16-06-2017, 06:50
Benutzerbild von Dastin
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Kampfkunst: Kyokushin Karate bei Randori Pro Spandau
 
Registrierungsdatum: 25.12.2014
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Mir gefällt irgendwie der Anfang nicht.
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Schmerz ist nur ein Anreiz noch mehr zu geben.
OSU
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  #3  
Alt 16-06-2017, 06:59
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Dastin Beitrag anzeigen
Mir gefällt irgendwie der Anfang nicht.
der ganze text ist käse.
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  #4  
Alt 16-06-2017, 07:36
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Kampfkunst: Desert Eagle.50
 
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Beiträge: 3.648
Standard

Budoromantik trifft Konfirmationsunterricht und raus kommt:

Quark

Warum schwurbeln eigentlich nur KKler immer so rum? Kein KSler würde sich um sowas einen Kopf machen.

Und ja - natürlich kann man KK/KS betreiben und gleichzeitig religiös sein.

Sonst hätten die Shaolin Mönche abee mal richtig was falsch gemacht.
__________________
"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
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  #5  
Alt 16-06-2017, 08:09
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Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 12.10.2011
Beiträge: 725
Standard

Gegenfrage: Kann man eine Religiosität trotz seines Daseins als Kampfsportler* vertreten?
[*] Ersetze Kampfsportler nach Belieben durch: Autofahrer, Brotesser, Mensch...
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  #6  
Alt 16-06-2017, 08:25
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Beiträge: 2.167
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Zitat:
Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
Gegenfrage: Kann man eine Religiosität trotz seines Daseins als Kampfsportler* vertreten?
[*] Ersetze Kampfsportler nach Belieben durch: Autofahrer, Brotesser, Mensch...
Da gibt es eine Antwort: Nein. Eigentlich nicht.
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  #7  
Alt 16-06-2017, 08:48
Benutzerbild von hennoxxx
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Kampfkunst: XXX
 
Registrierungsdatum: 12.04.2005
Beiträge: 237
Standard Christentum-Religion des Friedens?

Der Text ist absoluter Mist,
Mal abgesehen davon, das organisierte Religionen eh fragwürdig sind, stutze ich immer bei der (Selbst-) einschätzung, das das Cristentum eine Religion des Friedens sei. Haben diese Leute die letzten 2000 Jahre einfach nicht auf dem Zettel? oder war das alles "hoppla" mal ein Versehen, und die internen Säuberungen, die Kriege, Menschen- und Kulturvernichtungen, alles unter dem gnädigen Auge der großen christlichen Konfessionen sind eben "Jugendsünden.
Naja,.....
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  #8  
Alt 16-06-2017, 08:51
Benutzerbild von Thjr
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Kampfkunst: HEMA
 
Registrierungsdatum: 07.03.2011
Alter: 33
Beiträge: 280
Standard

Dürfen verheiratete Väter von zweijährigen Zwillingen eine Suzuki GSX 1300 R fahren?

Dürfen Vegetarier für ihre Kinder Spaghetti Bolognese kochen?

Dürfen Hundebesitzer ihren Chihuahua in der Handtasche rumtragen?

Wo ist denn jetzt der Unterschied zu:

Dürfen Christen Kampfsport betreiben?
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Lerne Fechten und triff gute Freunde.
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  #9  
Alt 16-06-2017, 09:47
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Kampfkunst: judo, ju-jutsu und aikido
 
Registrierungsdatum: 19.03.2014
Beiträge: 69
Standard

Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
...Dürfen Christen Kampfsport betreiben? | Budoten Blog[/url] , obwohl es eine Frage ist, die sich mir noch nie gestellt hat. Dabei kann man "Christentum" ja auch durch viele andere, gewaltfreie oder gewaltablehnende Religionen, ersetzen.
Die Bibel ist eher eine lose und im nachhinein editierte Sammlung von Gottesvorstellungen damaliger Gruppen von Menschen, die zwar denselben Grundtenor aufweisen, aber sich im Detail teils deutlich widersprechen.
Ob man als Christ Kampfkunst/ Sport betreiben will, kommt also darauf an, wie welche Passagen und Vorstellungen gewichtet werden. Wer mit dem Fokus auf das neue Testament "die andere Wange hinhält" wird sich damit schwertun.

Ein anderer Punkt, der betrachtet werden muss ist die zugrundeliegende Gewaltdefinition und der Umgang damit. Ist Ausüben einer KK Gewalt? Meiner Meinung nach nicht. Viele Menschen sehen aber schon die Vermittlung von Fertigkeiten (im sei es auch so gerechtfertigtem Fall) Gewalt auszuüben kritisch.

-> Gewichtung der Aussagen zu Gewalt/ Pazifismus?
-> Definition von Gewalt?
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  #10  
Alt 16-06-2017, 09:56
Gast
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Dabei kann man "Christentum" ja auch durch viele andere, gewaltfreie oder gewaltablehnende Religionen, ersetzen.
gibt's da so viele?

Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Wie sieht es eigentlich damit aus? Kann man die sportliche Betätigung im Kampfsport - Kampfkunst trotz Religiosität vertreten?
Ich empfinde/verstehe normalen Kampfsport, bie dem beide mit den Rahmenbedingungen einverstanden sind und sich an die Regeln halten, nicht als Gewalt.

Zitat:
Zitat von hennoxxx Beitrag anzeigen
stutze ich immer bei der (Selbst-) einschätzung, das das Cristentum eine Religion des Friedens sei. Haben diese Leute die letzten 2000 Jahre einfach nicht auf dem Zettel? oder war das alles "hoppla" mal ein Versehen, und die internen Säuberungen, die Kriege, Menschen- und Kulturvernichtungen, alles unter dem gnädigen Auge der großen christlichen Konfessionen sind eben "Jugendsünden.
Tatsächlich war das Christentum in den ersten zwei bis drei Jahrhunderten eher friedlich bzw. die Christen vergleichsweise gewaltfrei.
Dann wurde es zur römischen Staatsreligion erhoben und Augustinus hat den gerechten Krieg erklärt....
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  #11  
Alt 16-06-2017, 10:33
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Kampfkunst: Karatedo
 
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Beiträge: 2.167
Cool

Zitat:
Zitat von aruna Beitrag anzeigen

ich empfinde/verstehe normalen kampfsport, bie dem beide mit den rahmenbedingungen einverstanden sind und sich an die regeln halten, nicht als gewalt.

.
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  #12  
Alt 16-06-2017, 10:33
Benutzerbild von miskotty
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Die Sache mit: die andere Wange hinhalten,- sorgt für ein schlechtes abwehrverhalten. Also eher nein. Höchstens die Techniken: crusada und crucifix, sind ok, limitieren aber recht heftig
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  #13  
Alt 16-06-2017, 10:36
Benutzerbild von Kraken
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Ort: Ingenbohl
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Ich habe den Text nicht gelesen. Als aktiver und gläubiger Christ habe ich mir aber auch schon einige Gedanken dazu gemacht.

"Tue anderen so, wie du an dir getan haben willst." Solange wir uns freiwillig bekämpfen und keine Unbeteiligten involvieren, ist Kampfsport eine durchaus "friedliche" Sache. Ich und meine besten Freunde kämpfen miteinander und gegeinander. Da ist viel Liebe und Respekt vorhanden und wird gegeben und empfangen.

"Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst." Meine Selbstliebe führt dazu, dass ich mein Leben schätze und es gegen böse Einflüsse und Angriffe verteidigen können will. Meine Liebe zu anderen führt dazu, dass ich ihnen diese Kräfte angedeihen lassen will.

Si vis pacem, para bellum. Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor. Das halte ich für eine grosse Weisheit und ich handele entsprechend.

Mein Vater sagt: Wer das Böse geschehen lässt, macht sich mitschuldig. Mich und andere verteidigen zu können ist ein wichtiger Teil meiner Aufgabe hier auf Erden.

Kampfsport lässt sich also sehr gut mit meinem Christ-Sein in Einklang bringen, ja es ist sogar ein Teil davon.

Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
Kein KSler würde sich um sowas einen Kopf machen.
Ich würde mich durchaus als Kampfsportler betrachten und habe mir schon einige Gedanken zu dieser Thematik gemacht, wie man sehen kann.

Zitat:
Sonst hätten die Shaolin Mönche abee mal richtig was falsch gemacht.
Also dass die Shaolin Mönche mal richtig was falsch gemacht haben, halte ich durchaus für möglich.
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  #14  
Alt 16-06-2017, 10:38
Benutzerbild von Nico S.
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Judo , Ving Tsun, Krav Maga, MMA
 
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Ort: Bonn
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Beiträge: 177
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Ja Christen dürfen es, im alten Testament ist
Ringen zum Beispiel die einzige Sportart die
erwähnt wird.

Zudem verlangt Gott, dass du die Schwachen
schützt, was am besten als Kämpfer geht. Damit
du mit den bösen mithalten kannst.

Desweiteren waren viele Schlüsselfiguren
ebenfalls Krieger.
__________________

In meiner Not schenke mir Kraft. Du bist meine Zuflucht meine Stärke ich fürchte mich nicht denn du bist bei mir
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  #15  
Alt 16-06-2017, 10:42
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karatedo
 
Registrierungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 2.167
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Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
Budoromantik trifft Konfirmationsunterricht und raus kommt:

Quark


Zitat:
Warum schwurbeln eigentlich nur KKler immer so rum? Kein KSler würde sich um sowas einen Kopf machen.
Hier die KKler - dort die KSler. Wie gut, dass wir keine Klischees bedienen...

.. aber abgesehen davon sind es vielleicht die, die ihre Sache als Kampfkunst bezeichnen, die sich über solche Fragen überhaupt einen Kopf machen? ... sie tun es nicht, sagst du ja grade

Geändert von washi-te (16-06-2017 um 10:53 Uhr).
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