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  #61  
Alt 17-06-2017, 19:36
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Im Kampf für eine gute und gerechte Sache sein Leben lassen gilt als nobelstes und zu gleich pervertiertestes Prinzip des Islam. Siehe IS
Ein Blick in die Geschichte der islamischen Expansion zeigt, was Muslime unter einer "guten und gerechten Sache" verstanden:
Die Herrschaft des Islam und die Unterdrückung Andersgläubiger:
"Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen - Christen, Juden, Parsen, Buddhisten - Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten."

Seite 5 - Essay: Der Islam will die Welteroberung - Frankfurter Allgemeine Zeitung - FAZ
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solchen, die die Wahrheit schätzen, gute Gründe gern hören, auch aus dem Munde des Gegners, und Eier haben, um es ertragen zu können, Unrecht zu behalten, wenn die Wahrheit auf der andern Seite liegt
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  #62  
Alt 17-06-2017, 19:53
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Cool

Einen Artikel aus dr FAZ als einzigen Beleg?
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  #63  
Alt 17-06-2017, 20:23
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Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
Ein Blick in die Geschichte der islamischen Expansion zeigt, was Muslime unter einer "guten und gerechten Sache" verstanden:
Die Herrschaft des Islam und die Unterdrückung Andersgläubiger:
"Indes, für welche politische Ordnung führten die Muslime ihre Heiligen Kriege mit dieser Vehemenz und diesem Erfolg? Für die Scharia. Eine politische Ordnung, die erstens Herren und Unterworfene streng absondert, zweitens die politische und soziale Ordnung der menschlichen Verfügung weitgehend entzieht. Bleiben wir beim ersten Aspekt: In der Scharia sind die Muslime die Herren, die Anhänger anderer Buchreligionen - Christen, Juden, Parsen, Buddhisten - Unterworfene, „Dhimmi“; dabei handelte es sich nicht um religiöse Minderheiten, sondern um gewaltige Mehrheiten, vor allem in Syrien, in Anatolien, oder um die Christen Nordafrikas.

Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mußten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ kenntlich zu sein; sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden; sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mußten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein „Dhimmi“ zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe Strafe zu tragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten."

Seite 5 - Essay: Der Islam will die Welteroberung - Frankfurter Allgemeine Zeitung - FAZ
Und jetzt ist doch super!
Am brutalsten wurde der Islam durch die Türken verbreitet. Durch Mehmet die olle Kackbratze.
Mehmet und sein Volk wurden übrigens nicht vor Wien aufgehalten.Dass ist ein Gerücht. Sie haben die Strategie gewechselt. Trojanischer Döner nennt sich diese

Du hast mir die böse Seite des "Islams" aufgezeigt

Jetzt konvertier ich gleich zurück. Echt jetzt. Gleich heute. Schwör.

Du hast mich nicht einmal gefragt was ich davon halte. Oder ob diese Grausamkeiten aus meiner Religionssicht richtig sind. Schade. Du knallst mir einen Artikel vor den Latz.

Aber dass der Judenstern aus dem Islam herrührt willst du nicht ernsthaft glauben oder? War Hitler am Ende Moslem
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Zitat und Ziel zugleich:
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  #64  
Alt 17-06-2017, 21:50
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Und jetzt ist doch super!
Am brutalsten wurde der Islam durch die Türken verbreitet. Durch Mehmet die olle Kackbratze.
Mehmet und sein Volk wurden übrigens nicht vor Wien aufgehalten.Dass ist ein Gerücht. Sie haben die Strategie gewechselt.
ist doch prima:
"Die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft der Liebe, des Friedens, die türkische Gemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die die Brüderlichkeit hochhält. Die türkische Gemeinschaft und der türkische Mensch, wohin sie auch immer gehen mögen, bringen nur Liebe, Freundschaft, Ruhe und Geborgenheit mit sich. Hass und Feindschaft können niemals unsere Sache sein. Wir haben mit Streit und Auseinandersetzung nichts zu schaffen."
(Recep Tayyip Erdoğan)
Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Du hast mich nicht einmal gefragt was ich davon halte. Oder ob diese Grausamkeiten aus meiner Religionssicht richtig sind. Schade. Du knallst mir einen Artikel vor den Latz.
Das werden die Christen üblicherweise auch nicht gefragt, wenn man ihnen die Kreuzzüge etc. vor den Latz knallt..
Aber gut, dann hole ich das jetzt nach:
Hältst Du die gewaltsame islamische Expansion incl. religiöse Gleichschaltung für falsch?
Findest Du aus Deiner Religionssicht, dass ein Ungläubiger so viel wert ist, wie ein Gläubiger und auch genauso behandelt werden soll?
Sollte ein Muslim Nichtmuslimen gegen die Unterdrückung durch Muslime beistehen?


Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Aber dass der Judenstern aus dem Islam herrührt willst du nicht ernsthaft glauben oder?
der Stern direkt nicht, die Kennzeichnungspflicht für Andersgläube schon:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Ring#Islam

Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
War Hitler am Ende Moslem
nein, Hitler war Nazi und Rassist.
Da hatte man nicht die Möglichkeit zum Nationalsozialismus zu konvertieren, um der Versklavung/Vernichtung zu entgehen.
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Geändert von Aruna (17-06-2017 um 21:55 Uhr).
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  #65  
Alt 17-06-2017, 22:25
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Ich halte die Expansion für höchst verwerflich und schändlich. Aber vor allem wiederspricht sie dem koranischen Gesamtkontext.

Wir Kuraniten glauben primär nur an den Koran und dessen korrekte Auslegung. Dazu braucht es korrekte Übersetzungen. Die meisten deutschen Übersetzungen sind schlecht. Und den historischen Kontext. Wenn spezifische Gruppen im Koran angesprochen werden, dann beziehen sich diese meist auf spezifische historische Events. Auch muss stets der Gesamtkontext des Korans betrachtet werden. Teile aus dem Kontext zu reissen ist das was Kritiker des Islam und Terroristen gemeinsam haben..

Die Sunna, die angeblichen Aussagen und Handlungen des Propheten lehnen wir in grossen Teilen ab. Da diese vielmals dem Koran wiedersprechen.

Beispiel Steinigen für Ehebruch. Das findest du nicht im Koran. Ausserdem ist die Tötung eines Menschen in Friedenszeiten die Sünde schlechthin.. Gibt hunderte Beispiele in diese Richtung.

Lange Rede kurz:

Der Mainstreamislam ist pervertiert und sehr gefährlich!
Das Kriegsrecht im Koran ob du es glaubst oder nicht erlaubt primär das Recht zur Selbstverteidigung
Juden und Christen im Koran sind die Leute der Schrift "Thora und Evangelium" und sollten darum von den Muslimen besonders geachtet werden. Sie gelten als Vorgänger des Islam und ihre Propheten Jesus, Moses, Abraham und Adam zusammen mit Mohammed gelten als die Big Five im Koran. Der Jungfrau Maria ist ein ganzes Kapitel im Koran gewidmet.

Ich halte den fundamentalistischen sunnitischen Islam für extrem, gefährlich und intolerant und ist nicht vereinbar mit den westlichen Ideen einer Gesellschaft.

Aber: Es gibt nicht den Islam! Der Islam hat mehr Sekten als das Christen - und Judentum

Gruss
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Geändert von -KINGPIN- (17-06-2017 um 23:43 Uhr).
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  #66  
Alt 17-06-2017, 23:43
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Der Islam hat mehr Sekten als das Christen - und Judentum zusammen.
stimmt.
hier, die christliche sekte hat dafür aber auch die einzig wahre einstellung zum thema.

.. oh sorry! ... natürlich so in diesem fall
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Geändert von amasbaal (17-06-2017 um 23:47 Uhr).
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  #67  
Alt 18-06-2017, 07:09
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Ich möchte euch bitten zurück zum Thema zu kommen und die Koran,
Muslime, Christen Diskussion hier nicht zu führen. Es geht um den Kontext "Kampfkunst"
an erster Stelle!
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Frank Burczynski

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https://www.facebook.com/hiltiberlin


http://www.jkdberlin.de
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  #68  
Alt Heute, 05:24
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Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen

Und ja - natürlich kann man KK/KS betreiben und gleichzeitig religiös sein.

Sonst hätten die Shaolin Mönche abee mal richtig was falsch gemacht.
hab mal gehört das die christlichen mönche im mittelater ebenfalls gute kampfkünstler gewesen sind. im unbewaffnenten kampf hatten sogar die ritter respekt vor denen.
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  #69  
Alt Heute, 14:02
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Zitat:
Zitat von DEKAR Beitrag anzeigen
hab mal gehört das die christlichen mönche im mittelater ebenfalls gute kampfkünstler gewesen sind. im unbewaffnenten kampf hatten sogar die ritter respekt vor denen.
auf dem ersten kreuzzug in den nahen osten (1096-1099) war ihnen das tragen von schwertern seitens der kirche nicht erlaubt. sie hatten dafür holzknüppel, zt. mit nägeln drin. mit dem auftreten der ritter-mönchsorden (templer, johaniter usw.) einige zeit später in den neu gegründeten sog. "kreuzfahrerstaaten" führte die fusion von mönchischer lebensweise und glaubensbekenntnis mit militärischer ausbildung und "kasernierung" in entsprechenden festungen zu eliteeinheiten, die als "speerspitze" der kreuzzügler galten und die, da ökonomisch sehr gut ausgestattet, hervorragend bewaffnet und ausgebildet waren.
die "normalen" mönche hatten weiterhin knüppel.
englische mönche konnten teilweise recht gut mit dem staff umgehen. das motiv "mönch mit langstock" taucht auch in person von bruder tuck im robin hood mythos auf (der zur zeit des 3. kreuzzuges spielt). robin bekommt da ganz schön prügel .
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  #70  
Alt Heute, 15:18
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
auf dem ersten kreuzzug in den nahen osten (1096-1099) war ihnen das tragen von schwertern seitens der kirche nicht erlaubt. sie hatten dafür holzknüppel, zt. mit nägeln drin.
Das ist ein Mythos der wohl aus Dungeons & Dragons seinen Weg in populärhistorische Vorstellungen gefunden hat. Eventuell ist dieser Mythos darauf zurückzuführen dass Odo von Bayeux auf gleichnamigem Teppich mit einem Knüppel abgebildet ist, wobei es dafür vielerlei Gründe geben kann.
Für ein Klingenverbot für ordinierte Krieger gibt es jedoch keine Quellen.


Hier sehen wir besipielsweise einen Bischof der eine Lanze führt.
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  #71  
Alt Heute, 21:34
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Zitat:
Zitat von Nite Beitrag anzeigen
Das ist ein Mythos der wohl aus Dungeons & Dragons seinen Weg in populärhistorische Vorstellungen gefunden hat. Eventuell ist dieser Mythos darauf zurückzuführen dass Odo von Bayeux auf gleichnamigem Teppich mit einem Knüppel abgebildet ist, wobei es dafür vielerlei Gründe geben kann.
Für ein Klingenverbot für ordinierte Krieger gibt es jedoch keine Quellen.


Hier sehen wir besipielsweise einen Bischof der eine Lanze führt.
nun ja, mythen halten dann wohl auch einzug in "seriösere" quellen.
dass ein bischof, der immer auch zugleich weltlicher herr mit grund und leuten für deren schutz er verantwortlich ist, bewaffnet ist, ist klar. erst recht, wenn es sich um solche handelt, die in den kreuzzügen das ein oder andere militärische aufgebot führten.
ich habe mich auf die mönche im 1096-99 kreuzzug bezogen, und da ist insbesondere der stark von wanderpredigern geprägte, sich selbst mobilisierende "armenkreuzzug" als lästiges, undiszipliniertes und sich teilweise völlig separierendes riesiges anhängsel der offiziellen, vom papst sanktionierten aufgebote von bedeutung (der wurde ja auch völlig zerschlagen. die reste davon liefen dann tatsächlich den offiziellen aufgeboten bis zum "ziel" hinterher. von denen hatten ohnehin die wenigsten brauchbare blankwaffen. i.d.r. waren die im besitz von heruntergekommenen kleinadeligen, die mil. führungsrollen übernahmen. das waren "ritter", die oft nicht einmal ein pferd besaßen).
die sache mit den knüppeln kommt häufiger vor (natürlich kann sich da der mythos in den diskurs geschlichen haben. mag sein. weißt du noch, wo das steht, dass dies ein reiner mythos sei? würde mich interessieren. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass ausgerechnet die mönche des "armenkreuzzuges" teure high-tech waffen hatten)
wenn ich mich recht entsinne, habe ich das mit den unbewaffneten, bzw. "improvisiert" bewaffneten mönchen sogar bei riley smith oder runciman höchstpersönlich gelesen.
aber von irrtümern jeder art bin ich natürlich nicht befreit. das letzte mal, als ich mit der geschichte der kreuzzüge zu tun hatte, ist ja auch knapp 15 jahre her. da vermischt sich evtl. tatsächlich populärwissenschaftliches material mit den texten der größen der zunft. wer weiß. könnte man nachprüfen, bei gelegenheit.
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Geändert von amasbaal (Heute um 21:55 Uhr).
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  #72  
Alt Heute, 21:37
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Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
auf dem ersten kreuzzug in den nahen osten (1096-1099) war ihnen das tragen von schwertern seitens der kirche nicht erlaubt. sie hatten dafür holzknüppel, zt. mit nägeln drin. mit dem auftreten der ritter-mönchsorden (templer, johaniter usw.) einige zeit später in den neu gegründeten sog. "kreuzfahrerstaaten" führte die fusion von mönchischer lebensweise und glaubensbekenntnis mit militärischer ausbildung und "kasernierung" in entsprechenden festungen zu eliteeinheiten, die als "speerspitze" der kreuzzügler galten und die, da ökonomisch sehr gut ausgestattet, hervorragend bewaffnet und ausgebildet waren.
die "normalen" mönche hatten weiterhin knüppel.
englische mönche konnten teilweise recht gut mit dem staff umgehen. das motiv "mönch mit langstock" taucht auch in person von bruder tuck im robin hood mythos auf (der zur zeit des 3. kreuzzuges spielt). robin bekommt da ganz schön prügel .
Interessant. Erzähl mehr davon! Warum trugen den die Mönche Knüppel? Kämpften denn diese Mönche auch mit oder war das Training mehr SV für die?
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