Kampfkunst-Board

Zurück   Kampfkunst-Board > Allgemeines zu Kampfkünsten/-Sportarten > Offenes Kampfsportarten Forum

Offenes Kampfsportarten Forum Hier finden allgemeine Diskussionen zu Kampfkünsten & Kampfsportarten statt, die nicht als eigenes Forum vertreten sind



Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 11-12-2010, 20:32
FKS8
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Kampfsport je nach Alter

.

Geändert von FKS8 (12-09-2011 um 18:07 Uhr).
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
Werbung
  #2  
Alt 11-12-2010, 21:14
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und SV
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 50
Beiträge: 2.977
Standard

Was dahinter steckt ? Keine Ahnung. Wieso sollte denn ausgerechnet Karate nicht für Ältere geeignet sein ?
Das man mit zunehmendem Alter an Belastungsfähigkeit verliert, ist klar.
Hartes Fallen, Akrobatik und Kämpfe sind irgendwann nicht mehr möglich.
Aber welche KK infrage kommt, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab und natürlich davon, wie das Training gestaltet wird.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 11-12-2010, 21:43
Benutzerbild von STK Kampfsportschule
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: STK Kampfsportschule
 
Registrierungsdatum: 12.09.2005
Ort: Österreich
Alter: 56
Beiträge: 45
Standard

Zitat:
Zitat von FKS8 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
da ich in der letzten Zeit immer öfter merke das ich älter werde und Verletztungen länger brauchen bis sie verheilt sind, mache ich mir Gedanken über den richtigen Sport zur richtigen Zeit.
Ich habe mal gehört das man in Japan sagt Judo für die Kinder, Karate für die Erwachsenen und Aikido für die Älteren.
Was steckt da dahinter?
Wie sinnvoll ist so eine Einteilung im Vergleich zu nur einen Stil.
Es müssen ja jetzt nicht gerade diese drei Stile sein.

weis nicht was für ein System du machst ?

Und es mag für Anfänger zutreffen das das Alter ne Rolle spielt

Aber jemand der sein ganzes Leben ein System geübt hat wind bestimmt nicht zu einem anderem System wechseln nur weil er älter wird

Keine alte Meister - der Älteste ist vielleicht gerade 40 ?
__________________
www.stk1.at
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 12-12-2010, 14:23
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI Martial Arts.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 52
Beiträge: 11.949
Blog-Einträge: 2
Standard

Zitat:
Zitat von FKS8 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
da ich in der letzten Zeit immer öfter merke das ich älter werde und Verletztungen länger brauchen bis sie verheilt sind, mache ich mir Gedanken über den richtigen Sport zur richtigen Zeit.
Ich habe mal gehört das man in Japan sagt Judo für die Kinder, Karate für die Erwachsenen und Aikido für die Älteren.
Was steckt da dahinter?
Wie sinnvoll ist so eine Einteilung im Vergleich zu nur einen Stil.
Es müssen ja jetzt nicht gerade diese drei Stile sein.
Da die Kinder in Japan sehr jung anfangen, kann man grob sagen.

Kinder sollen mit Judo anfangen, weil auf Grund der Motorik, sich - je jünger
die Kinder sind - "haptische" KKs eher anbieten.

Danach ist man dann in der Lage, auch KKs mit Schlagen und treten
auszuüben.

Im höheren Alter ist z.B. Karate nicht mehr so sinnvoll, da hier die
motorischen Fähigkeiten wieder abnehmen und viel halt nicht mehr so geht.

Das kann man aber auch nicht pauschalisieren, da z.B. jemand, der sein
Leben lang Karate gemacht hat, auch im Alter noch "High Kicks" hin
bekommt. Wobei der 60 Jährige Karate-Anfänger, mit defekter Hüfte, dabei
ziemliche Probleme bekommen dürfte.

GANZ GROB ist die Einteilung also richtig. Ist aber immer eine individuelle
Geschichte.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 12-12-2010, 14:39
Benutzerbild von mutant-enemy
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Bujinkan Budo Taijutsu
 
Registrierungsdatum: 20.05.2010
Alter: 31
Beiträge: 54
Standard

Was in jedem Fall immer (noch) wichtiger wird ist das richtige Aufwärmtraining. Je nach KK sollte man außerdem Wert auf eine gute Fallschule legen, dann passiert beim Fallen selbst weniger. Hat man spezielle Wehwehchen, sollte man das außerdem seinem Trainingspartner mitteilen, damit er/sie ggf. darauf Rücksicht nehmen kann, was gerade bei bestimmten Hebeln nicht unwichtig sein kann.

Ich denke nicht, dass man aufgrund des Alters das System wechseln sollte - lediglich seine (aufkommenden) Schwächen sollte man frei zugeben und sich durch spezielles Training oder Zurückhalten darauf einstellen können.

Ansonsten gibt es bestimmt noch andere gute Tipps von Leuten, die evtl. auch selbst betroffen sind und Dir helfen können.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 12-12-2010, 14:59
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und SV
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 50
Beiträge: 2.977
Standard

Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Im höheren Alter ist z.B. Karate nicht mehr so sinnvoll, da hier die
motorischen Fähigkeiten wieder abnehmen und viel halt nicht mehr so geht.
Naja, aber ausgerechnet Aikido als Seniorensport für Anfänger ?
Es hat zwar bei vielen dieses Image, aber Aikido beinhaltet sehr viel Rollen, Fallen, vom Boden aufstehen, auf den Knien herumlaufen und Gelenke verdrehen.
Beim Karate dagegen kann man aus Bahnenlaufen, Kata, Gohon-Ippon-Kumite (Partnerübungen ohne Kontakt) und leichtem Konditionstraining mühelos Trainingseinheiten zusammenstellen, die für angeschlagene Rücken und Knie kein Problem darstellen.
Irgendwann ist es damit aber auch vorbei, dann geht nur noch Gymnastik im Sitzen.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 12-12-2010, 15:50
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI Martial Arts.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 52
Beiträge: 11.949
Blog-Einträge: 2
Standard

Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Naja, aber ausgerechnet Aikido als Seniorensport für Anfänger ?
Es hat zwar bei vielen dieses Image, aber Aikido beinhaltet sehr viel Rollen, Fallen, vom Boden aufstehen, auf den Knien herumlaufen und Gelenke verdrehen.
Beim Karate dagegen kann man aus Bahnenlaufen, Kata, Gohon-Ippon-Kumite (Partnerübungen ohne Kontakt) und leichtem Konditionstraining mühelos Trainingseinheiten zusammenstellen, die für angeschlagene Rücken und Knie kein Problem darstellen.
Irgendwann ist es damit aber auch vorbei, dann geht nur noch Gymnastik im Sitzen.
Das stimmt natürlich. Es ging aber wohl eher um eine grundsätzliche Aussage.
Normalerweise sollte ein Stil so sein, dass man ihn an die eignen Fähigkeiten
anpassen kann. Ich z.B. habe unter anderem mit Karate aufgehört, weil mir
das Gemecker aus den Sack ging, weil ich nicht gut zum Kopf treten kann
oder die Zehen nicht anziehen kann. Ich habe eine angehende beginnende
Verknöcherung der Gelenke habe. Keine Ahnung ob es schon eine Morbus
Bechterew ist. Noch stört es mich nicht sonderlich. Mein Orthopäde meinte
nur, dass ich "irgendwann" mal meine Zehen nicht mehr bewegen kann und
ich Probleme mit der Hüfte bekäme. Also trete ich nur bis zum Gürtel und
lasse das "Zehen anziehen". Macht ja auch mehr Sinn.
Ich kenne auch noch einige Leute (die mit mir zusammen Karate angefangen
haben), die haben heute richtige herbe Gelenkprobleme und mussten den
Sport sein lassen. Teils nach 20 und mehr Jahren. Ich kenne aber auch Leute
die noch übelst Fit sind und weit über 60 Jahre. Ist halt verschieden.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 12-12-2010, 16:08
FKS8
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

.

Geändert von FKS8 (12-09-2011 um 18:04 Uhr).
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 12-12-2010, 16:26
Benutzerbild von hashime
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
Registrierungsdatum: 15.09.2003
Ort: Wien
Beiträge: 4.700
Standard

Wenn man das Glück hat, sich sein Training an die körperlichen Anforderungen eines Älteren anpassen zu können, also, wenn man z. B. schon so lange trainiert, dass man selbst das Training gestalten kann, dann spricht wohl nichts dagegen, auch im Alter bei körperlich fordernden Stilen dabeizubleiben....

Auf jeden Fall merkt man mit der Zeit, dass die Regenerationszeiten bei sehr anstrengendem Training ziemlich lang werden, was einem schonmal die Laune verderben und zu Überlegungen des Stilwechsels führen kann....

Anderseits will man auch nicht zurückschalten, weil man die Anstrengung ja auch gewöhnt ist und oftmals jemand anderer vorne steht, der super motivieren und einen zu Höchstleistungen treiben kann.....was dann allerdings oft dazu führt, dass man auf seinen alten Vieren nach Hause kriecht
__________________
Kyokushinkai Karate Klub Wien
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 12-12-2010, 22:34
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 30.509
Standard

Richtig!
Und ich persönlich bin der Meinung, das wenn sich jemand mit 50+ genauso den Arsc* aufreißt, wie jemand mit 20, aber halt entsprechend langsamer ist, weniger schaft, etc. dann sollte ich als Trainer darauf eingehen und denjenigen in seinen Möglichkeiten fordern!
__________________
Du schlägst zu wie ein Vegetarier!
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #11  
Alt 17-12-2010, 18:59
inaktiv
Kampfkunst: stiloffene Selbstverteidigung - früher: Thai/Kick-Boxing, Taekwon-Do, Boxen
 
Registrierungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 1.967
Standard

Also die Akrobatik aus meinem TKD Training der 80er kann ich auch nicht mehr, aber immer noch SV und nicht wettkampfmäßiges Boxen und MT.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 19-12-2010, 18:49
Benutzerbild von Helmut Gensler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: shodokan, kae-in-sog-in
 
Registrierungsdatum: 13.09.2008
Ort: Dörfles-Esbach bei Coburg, Bayern
Alter: 65
Beiträge: 2.155
Standard

mit 58 bin ich nicht der Älteste bei uns im Karateverein.
Christian ist mit 74 der Senior. und er wechselte von TKD als Braungurt zu Karate (weiß) , weil das Trining ihm mehr zusagte. Nur darauf kommt es an, weniger auf den Stil.
Das Training in Dörfles ist nicht auf Wettkampf aufgebaut, das ist damit "auch seniorengerecht", was auch immer man darunter verstehen will.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 19-12-2010, 19:07
Benutzerbild von Alfons Heck
Global Moderator
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 19.12.2001
Ort: FFM, Hessen
Alter: 54
Beiträge: 7.271
Standard

Zitat:
Zitat von shenmen2
Das man mit zunehmendem Alter an Belastungsfähigkeit verliert, ist klar.
Da hilft immer eifrig trainieren. Dann ist das kein richtiges Problem.


Zitat:
Zitat von shenmen2
Hartes Fallen...
geht auch mit 47:
KKB-Gruselkabinett (ONLY PICS!!!)


Gruß
Alfons.
__________________
Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
...Dosenbier und Kaviar...
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
Antwort


Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist An.
Smileys sind An
[IMG] Code ist An
HTML-Code ist Aus
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Kampfsport nach Kreuzbandriss ? turbohunter Gesundheit, Heilmethoden und Medizin 16 02-03-2011 08:15
Rundenzeit bei Boxkämpfen je nach alter BoxerG Kickboxen, Savate, K-1. 3 27-04-2009 14:16
In welchem Alter habt Ihr mit Kampfsport begonnen? kampfsportdeutschlan Offenes Kampfsportarten Forum 58 26-04-2008 21:19
In welchem Alter anfangen mit Kampfsport ?? Shotokan1989 Offenes Kampfsportarten Forum 30 26-01-2008 18:56
Ein (alter) Clip aus Dan Inosantos (alter) Kali Academy jkdberlin Arnis, Eskrima, Kali 7 26-03-2007 17:30



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 08:21 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.8.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0 ©2009, Crawlability, Inc.